Hellvis hat geschrieben:Hallo Rudolf,
schön wieder ein erfolgreiches Muster von Dir zu sehen. Welches Material hast Du verwendet (das "beige")?
Meine Erfahrungen mit Streamern auf Forellen sind sehr überschaubar. Hat man eigentlich Promleme mit der Bissausbeute, wenn der Körper wesentlich länger als der Haken ist/gibt es dafür eine Faustformel?
Servus,
die Materialliste für den Opossi-Streamer !!!!!
Zu Deiner zweiten Frage: Bei zu langem Schwänzchen kommt es natürlicherweise leichter zu Fehlbissen,aber meistens nach meiner Erfahrung von kleineren Fischen. Große Fische sollten sie beißen, saugen den Streamer doch recht kräftig ein.Aber, Ausnahmen bestätigen die Regel !!!!! Faustformel kenne ich keine, bei verlängertem Schwänzchen erscheint das Muster für den Fisch natürlich größer. Aber es kann dadurch zu einem sogenannten Schwanz-Biss kommen.
Ich hoffe ich habe Deine Fragen zu Deiner Zufriedenheit beantwortet.
Herzliche Grüße und viel Petri Rudolf
Opossi
Gebunden und fotografiert von R. Thurner
Haken: Streamerhaken, Grösse nach belieben
Beschwerung: Bleidraht & Kunstaugen
Schwänzchen: Rotes, Zonkerfell
Rippung: Silber-Tinsel, oval
Körper: Antron-Dubbing licht braun
Bindeseide: Schwarz
Schwinge und Schwänzchen: Opossum, Fellstreifen mit Haut
Kragen: Grizzly, Fellstreifen in Doppelschlaufe
Brustflossen: Jungle Cock
Köpfchen: Abtron-Dubbing, schwarz in Doppelschlaufe verarbeitet
Kommentar: Der Zonker repräsentiert sehr überzeugend einen kleinen Beutefisch. Varianten in Schwarz, Orange und Violett sind ebenfalls sehr beliebt. Aber egal welche Farbe, die Bindetechnik bleibt immer die Gleiche. Durch das Opossumfell, bewegt sich dieser Streamer bereits bei sehr langsamer Führung äußerst verführerisch. Selbst aggressive Regenbogenforellen, greifen häufig nach einem langsam gezupften Opossi.