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Mein / Euer Lieblingsfisch

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Mein / Euer Lieblingsfisch

Beitragvon Elmike » 31.01.2011, 17:04

Als Überbrückung fürs Winterloch eine kleine Geschichte die erklärt warum mein Lieblingsfisch eigentlich mein Lieblingsfisch ist. Vielleicht packt ja den einen oder anderen unter euch die Motivation und ihr hängt Ähnliches an den Thread. Würd mich jedenfalls freuen bis zum Frühjahr was zu lesen zu haben ;-)




An sich ist für mich als bekennenden Allrounder die Bekenntnis zu einem Lieblingsfisch in etwa so notwendig wie ein Bananenschälgerät als Voraussetzung für den Genuss eines Fruchtsalats. Dennoch hat es in meinem bisherigen Fischerleben immer einen Fisch gegeben der mich besonders in seinen Bann gezogen hat. Als Kind etwa war mein Favorit eindeutig der Karpfen, kein anderer Parkteichbewohner konnte sich an seiner brachialen Kraft messen, die Vorstellung meiner bis ins Griffteil durchgebogenen Matchrute untermalt vom unnachahmbaren Sound meiner alten Milo Matchrolle trieben mich schon lange vor dem Stimmbruch bei jedem Wetter ans Wasser.

Raubfische hatten damals längst keinen so hohen Stellenwert für mich, den Ansitz darauf fand ich eher fad und der Drill der für das Gewässer typischen 50er Salzstangerl am kräftigen Hechtzeugl hatte nie einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Vermutlich hätte mir die Spinnfischerei darauf mehr gegeben, nachdem das aktive Fischen an meinem Teich allerdings strengstens verboten war stellte sich diese Frage nie wirklich. Barsche gab‘s dort übrigens auch, sie lungerten direkt vor meinen Füßen unter ins Wasser ragendem Wurzelholz und hin und wieder holte ich mir ein paar per Schwimmermontage mit Wurm da man ihnen gute Köderfischqualitäten für die dort eher seltenen Zander nachsagte. Hätte man mir damals erzählt das die schwächlichen (10cm galten für das Gewässer als selten Kapital) gestreiften Fischchen einmal zur meiner absoluten Lieblingsbeute zählen würden wäre ich vor Lachen wohl in den Teich gefallen.

Naja, ich brauch euch wohl nicht erzählen das sich die Zeiten ändern und als es mich vor einigen Jahren nach längerer berufsbedingter Angelabstinenz wieder ans Wasser zog stellte sich die Frage wo ich denn womit auf was Fischen sollte. Nach einigen zwar schwer überladenen, dafür eher wenig erfolgreichen Karpfenansitzen dämmerte es mir das eine auf kurze Sessions abgestimmte Fischerei wohl eher zu den derzeitigen Lebensumständen passen könnte. Der Herbst war gerade in voller Pracht eingekehrt, Raubfischzeit, und so suchte ich mir, mobil wie nie zuvor, ein Gewässer an dem ich ein wenig meine (damals einzige) Spinnrute schwingen konnte. Einerseits weil ich klein beginnen wollte, andererseits weil mir das Forellensteckerl dafür ideal erschien wollte ich mich erst einmal mit den kleinen Streifenträgern anlegen um nach etwas 'Erfahrungssammeln' auf Größeres zu wechseln. Hätte das am folgenden Tag der Wahrheit dann so ohne weiteres funktioniert würde ich mich heute mit ziemlicher Sicherheit anderen Schuppenträgern widmen. Nur funktionierte es nicht. Meine ohne große Methode zusammengekauften Kunstköder betörten zwar den einen oder anderen Hecht, einen Barsch über der 25cm bekam ich allerdings maximal als scheuen Nachläufer zu Gesicht und nie auch nur annähernd an den Haken.

Langsam zwar, aber doch unaufhaltsam stellte sich das Gefühl bei mir ein das die gierigen kleinen Fressmaschinen vielleicht doch nicht ganz so einfach zu verschei**ern waren wie ich mir das bis dato vorstellte. Jedenfalls zog der Winter herein noch bevor ich die 25er Marke knacken konnte und das lag nicht an den etwa zuwenigen Stunden die ich ihnen hinterherlief. Klar waren die Großen bei mir ziemlich selten, aber der Umstand das sie da waren und ich sie nicht fangen konnte wurmte mich bis ins nächste Frühjahr. Im Jahr darauf vervielfachte sich zwar mein Barschfischequipment, mit dem ersehnten Streifenpanzer im Karpfenformat wurde es aber wieder nix. Dropshot, Krebsjigs, Cranks oder Jerkbaits, die vielfältigen Techniken mit den ich mich mittlerweile zu auseinandersetzen begann änderten da nichts daran. Der Umstand das ich dann bei einer der letzten Sessions tatsächlich einen Methusalem im Drill und kurz vor der Landung verloren hatte machte mich dann wohl endgültig zum Streifenliebhaber.

Seitdem ist schon ziemlich viel Wasser die Mur runter geflossen. Ich erlebte einige Sternstunden aber auch bittere Niederlagen und nachdem ich erkannt hab das man dicke Barsch am besten in Gewässern fängt wo solche auch mit einiger Regelmäßigkeit vorkommen hat‘s dann auch immer öfter mit richtig guten Fischen geklappt. Seit letztem Jahr fehlen mir noch 5cm auf den magischen Halbmetrigen, nachdem solche Burschen aber überall recht selten sind würds mich nicht wundern wenn ich denen noch einige Jährchen hinterherfischen werde. Der Faszination an den launischen Räubern, Zeit ihres Lebens Jäger und Gejagte, von denen nur ein winziger Prozentsatz eine Zukunft als kannibalistischer Streifenkoffer vor sich hat werde ich mich aber ziemlich sicher auch in den kommenden Saisonen nur schwer entziehen können...
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Re: Mein / Euer Lieblingsfisch

Beitragvon Lupus » 31.01.2011, 18:35

Hallo Elmike!
Ist sehr erfrischend, wieder einmal so eine Geschichte zu lesen.
Bei mir war auch in den früheren Jugendjahren der Karpfen der absolute Favorit. Leute, die mit einiger Regelmäßigkeit die schlauen "Gelben" fingen, galten irgendwie als Kapazität, und es war noch viel mehr Geheimnisvolles dabei als heute. Auch wenn ich gerne auf Räuber ging und auch auf Salmoniden in den Sommerferien, blieb der Karpfen mein Favorit.
Heute ist das mit Lieblingsfisch bei mir viel mehr durchwässert.
Ich will keiner Fischart Unrecht tun, indem ich eine andere als Liebling herausstreiche, aber gewisse gefühlsmäßige Präferenzen scheint es zu geben, wo sich vielleicht auch das Temperament gewandelt hat.
So war ich bis vor etlichen Jahren viel mehr auf den Zander aus und es machte mir bei den Räubern am meisten Freude, diesen geheimnisvollen lichtscheuen Burschen mit einiger Regelmäßigkeit zu fangen.
Heute scheint mir wieder der Hecht mehr zu liegen. Er entspricht auch eher meinem eigenen Naturell, weil ich nie lange eine Beute verfolge oder einfach "dazwischenraube" auch wenn ich nicht "Hunger" (jetzt nicht im wörtlichen Sinne) spüre. Auch ist der Zander ja eher ein Rudeltier, und ich bin eher ein Einzelgänger. Das kurze, gezielte blitzschnelle Zustoßen wenn´s passt liegt mir eher. Und ebenso wieder das lautlose Zurückgleiten. Der Schied (Rapfen) beispielsweise hat richtige Raub-Orgien und spritzt noch zwischen die Lauberlschwärme, wenn er auch gar keinen Hunger mehr hat. Das wäre zum Beispiel dann auch nicht mein Verhalten. Deshalb lege ich auch nicht gern große Strecken einfach nur "um mich zu spielen".
Bei den Friedfischen scheine ich in den letzten Jahren, obwohl ich immer noch gerne auf Karpfen fische und sicher mehr Karpfen fange als Schleien, die Schleie eine leichte Vorliebe gewonnen zu haben. Warum? Vielleicht, weil ich instinktiv alles ein bisschen meide, was gerade angesagt oder beliebt ist. Karpfenfischen ist medienmäßig sehr verbreitet und Rekorde purzeln nur so in die Höhe. Die Schleie hat das etwas, was eher zu mir passt: Relativ unbehelligt, nicht von vielen beachtet, und gar nicht so leicht aus den Seerosen herauszukitzeln. Da habe ich eher den Eindruck "das ist MEINES", als wenn es ein allgemein sehr beliebter Fisch ist.
Bei den Salmoniden war es lange mein Wunsch, die scheue Äsche überlisten zu können. Seit ich .....natürlich weit entfernt von wirklichen Flifi-Profis doch ein gewisses "Händchen" auch für diesen Fisch habe, hat er es mir mehr und mehr angetan. Auch dieser Fisch hat etwas von mir: Zwar ist er eher ein Rudeltier und ich ja nun gar nicht, aber er ist heikel und schnell angerührt, wenn ihm kulinarisch oder optisch etwas nicht passt.
Ich hoffe, damit auch ein wenig das Thema Lieblingsfisch beleuchtet zu haben.
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Re: Mein / Euer Lieblingsfisch

Beitragvon Elmike » 01.02.2011, 10:12

Danke dir - kenne deine fischereilichen Vorlieben ja aus vielen Posts, lese aber immer wieder gerne darüber :wink:
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Re: Mein / Euer Lieblingsfisch

Beitragvon Köfi » 01.02.2011, 11:18

Da ich kein angelndes Familienmitglied als Vorbild hatte bin ich erst spät (2000) durch Freunde zum Fischen gekommen. Zuerst auf Gewässern, bei denen nicht so streng geprüft wurde, ob ich überhaupt eine Fischereiberechtigung habe, und nach abgelegter Prüfung auf ehemaligen Ziegelteichen rund um Vösendorf. Leider fehlt einem Späteinsteiger allerdings das Gespür für die "richtigen Stelllen" und so versuchte ich halt dieses Manko durch Lesen und Ausprobieren von den verschiedensten Montagetechniken etwas zu kompensieren, was auch immer besser gelang. So konnte ich durch bessere Technik, wie z.B. Weitwurfgeräte, auch immer besser punkten und mit meinen Freunden schön langsam mithalten. Bald durfte auch ich regelmäßig Karpfen, Hechte und Zander landen und konnte somit einmal die Grundbedürfnisse des Angelhungers befriedigen. Danch folgte die Fase der Spezialisierung, bei der ich ähnlich meinen Geschäften, auf Nischen setzte. So kam ich auf den Zielfisch Wels und wollte diese Herausforderung in heimischen, stehenden Gewässern aufnehmen. Nun hatte ich die Nase vorn und zählte bald als Schleimi - Spezi bei der Herrschaft der Ur - Fischer. So bin ich zu meinem Zielfisch gekommen, den ich ab heuer erstmalig auch in der Donau nachstellen werde. Der besondere Reiz dabei ist die Tatsache, dass unsere Bestimmungen den gezielten Welsfang für die "Profis" hier eher uninteressant machen. Ohne Nachtfischen, ohne Boot, ohne Spannleinen .... usw. eventuell doch einen Riesen der Donau zu entreissen, das ist es, was in mir die Freude an meinem Zielfisch weckt.
LG Fritz
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Re: Mein / Euer Lieblingsfisch

Beitragvon Oldman » 01.02.2011, 11:26

Hallo!
@ Elmike
Wirklich netter Beitrag -weiter so :up2: :up2: :up2:

Mein Lieblingsfisch ist der Bratfisch :D :D
Ich will damit sagen, dass ich mich nicht spezialisiert habe -gebraten ist jeder Fisch lecker.

Gruß Oldman
wenn der letzte Baum gefällt, der letzte Fisch gefangen ist,
wirst du festellen, dass man Geld nicht essen kann
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Re: Mein / Euer Lieblingsfisch

Beitragvon Romario » 01.02.2011, 17:53

Lupus hat geschrieben:Hallo Elmike!
Ist sehr erfrischend, wieder einmal so eine Geschichte zu lesen.
Bei mir war auch in den früheren Jugendjahren der Karpfen der absolute Favorit. Leute, die mit einiger Regelmäßigkeit die schlauen "Gelben" fingen, galten irgendwie als Kapazität, und es war noch viel mehr Geheimnisvolles dabei als heute. Auch wenn ich gerne auf Räuber ging und auch auf Salmoniden in den Sommerferien, blieb der Karpfen mein Favorit.
Heute ist das mit Lieblingsfisch bei mir viel mehr durchwässert.
Ich will keiner Fischart Unrecht tun, indem ich eine andere als Liebling herausstreiche, aber gewisse gefühlsmäßige Präferenzen scheint es zu geben, wo sich vielleicht auch das Temperament gewandelt hat.
So war ich bis vor etlichen Jahren viel mehr auf den Zander aus und es machte mir bei den Räubern am meisten Freude, diesen geheimnisvollen lichtscheuen Burschen mit einiger Regelmäßigkeit zu fangen.
Heute scheint mir wieder der Hecht mehr zu liegen. Er entspricht auch eher meinem eigenen Naturell, weil ich nie lange eine Beute verfolge oder einfach "dazwischenraube" auch wenn ich nicht "Hunger" (jetzt nicht im wörtlichen Sinne) spüre. Auch ist der Zander ja eher ein Rudeltier, und ich bin eher ein Einzelgänger. Das kurze, gezielte blitzschnelle Zustoßen wenn´s passt liegt mir eher. Und ebenso wieder das lautlose Zurückgleiten. Der Schied (Rapfen) beispielsweise hat richtige Raub-Orgien und spritzt noch zwischen die Lauberlschwärme, wenn er auch gar keinen Hunger mehr hat. Das wäre zum Beispiel dann auch nicht mein Verhalten. Deshalb lege ich auch nicht gern große Strecken einfach nur "um mich zu spielen".
Bei den Friedfischen scheine ich in den letzten Jahren, obwohl ich immer noch gerne auf Karpfen fische und sicher mehr Karpfen fange als Schleien, die Schleie eine leichte Vorliebe gewonnen zu haben. Warum? Vielleicht, weil ich instinktiv alles ein bisschen meide, was gerade angesagt oder beliebt ist. Karpfenfischen ist medienmäßig sehr verbreitet und Rekorde purzeln nur so in die Höhe. Die Schleie hat das etwas, was eher zu mir passt: Relativ unbehelligt, nicht von vielen beachtet, und gar nicht so leicht aus den Seerosen herauszukitzeln. Da habe ich eher den Eindruck "das ist MEINES", als wenn es ein allgemein sehr beliebter Fisch ist.
Bei den Salmoniden war es lange mein Wunsch, die scheue Äsche überlisten zu können. Seit ich .....natürlich weit entfernt von wirklichen Flifi-Profis doch ein gewisses "Händchen" auch für diesen Fisch habe, hat er es mir mehr und mehr angetan. Auch dieser Fisch hat etwas von mir: Zwar ist er eher ein Rudeltier und ich ja nun gar nicht, aber er ist heikel und schnell angerührt, wenn ihm kulinarisch oder optisch etwas nicht passt.
Ich hoffe, damit auch ein wenig das Thema Lieblingsfisch beleuchtet zu haben.


wow, das wird ja ein richtig philosophischer Tread - da muss ich gleich mitmachen :)
also angefangen hat die ganze Sache mit der Fischerei im Alter von ca. 6 Jahren an kleinen Forellenbächen.
Überall, wo ich als Kind mit meinen Eltern unterwegs war (NÖ, Steiermark, Kärnten) hab ich mir ein kleines Bacherl gesucht und damals noch mit Haken Schnur, Brotkrümel und Steckerl gefischt.
Und unglaublicherweise für mich heute hab ich auch die eine oder andere Forelle gefangen, die dann die Mama/Oma am Abend braten durfte/musste. Ich dachte damals die ganze Fischerei besteht nur aus Forellen. Bis ich das erste mal mit meinem Großvater zum Karpfenfischen an den Wienerbergteich ging. Wir konnten einen 3kilo-Spiegler landen und ich war nach meinem ersten Drill mit Angel statt Steckerl völlig von den Socken.
Also versuchte ich die nächsten 10 jahre mein Glück auf Karpfen und war dabei auch recht erfolgreich - soweit man das als Kind sagen kann.
Zwischen 20 und 35 Jahren war ich dann mehr auf Raves als am Wasser zu finden und so ruhte mein Hobby praktisch fünfzehn jahre lang. :shock:
Bis mir vor ca 5 Jahren in einem völlig verregneten Sommerurlaub in Kärnten mein altes Fischzeug in die Hände gefallen ist - was soll ich sagen - ich hab am ersten Tag beim Spinnfischen mit einem ca. 20jahre alten Forellenblinker einen 65Hecht gefangen - yyeeeeeeeessss - jetzt wusste ich was mir (neben meiner Freiheit im Privaten) gefehlt hatte - Fischen!!!!
Ich investierte in Spinn, Karpfen, Wels und Travel-Ausrüstung
Die nächsten Jahre ging es nun auf Hecht und nochmals Hecht und ich dachte schon mein Lieblingsfisch ist gefunden. Auch die Rapfen faszinieren mich immer wieder aufgrund ihrer brachialen Fluchten - aber jetzt sag ichs euch: BARBE ist mein Lieblingsfisch und das warum ist für mich nur logisch:
- weil es in meiner Flusstrecke genug große bis sehr große Barben gibt
-weil sie fast immer fressen und auch beissen
-weil sie einen herrlichen Kampf liefern
-weil sie beim Köder nicht wählerisch sind
-weil sie berechenbar sind (Beisszeiten, Hochwasser-Einfluss etc.)
-weil meist nicht nur einer, sondern ein Schwarm zum Fressen einfällt
uswusw
deshalb mein LF: die Barbe
greets
danke
Markus
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Re: Mein / Euer Lieblingsfisch

Beitragvon Elmike » 01.02.2011, 18:44

Barben stehen bei mir auch ganz weit oben, hab mit der Mur ein feines Barbenwasser vor der Tür. (Dafür hab ich dort in 5 Jahren nicht einen Barsch gefangen...)
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Re: Mein / Euer Lieblingsfisch

Beitragvon Lupus » 02.02.2011, 09:13

Irgendwie schon merkwürdig, dass so ein Thema nicht viel viel größeren Zuspruch findet. Als @elmike diese nette Idee hatte, dachte ich, endlich gibt´s einmal einen seitenlangen thread, wo eigentlich jeder der hier postet, etwas zu sagen haben könnte. Denn ich kann mir nicht vorstellen, dass nicht jeder Fischer irgendwo einen Fisch hat, zu dem er eine besondere Beziehung hegt, und dies vielleicht auch in – gerne selbstironisch/humoristischer Darstellung – niederschreibt.

Aber wahrscheinlich werden in ein paar Jahren in solchen Themen fast nur mehr posts zu finden zu sein wie
„Lieblingsfisch? Na klar. Südamerikanisch/afrikanisch/asiatischer Mutations-Mega-Wels/Arapaima-Hybride, gefangen im XXL-Paylake in Timbutku, boah ey….(oder so).

Lieber elmike und liebe spärliche Mitposter, da können wir natürlich mit unseren „Schwanzln“ von den bissl Beasch, Schlei, Äschn, Barberln oder sogar als Krönung ein echter Donau-„Scharl“= Wels (wow, ohne Guide und Radar, ohne Motorboot und ohne Lebendköder und ohne Reissleine und das noch am hellichten Tage) nicht mithalten, wir gehören zum alten Eisen, aber fühln uns trotzdem recht wohl dabei, oder?

@Oldman: Das mit dem Bratfisch: Ist das eine Kostprobe trockenen norddeutschen Humors? Respekt, jedenfalls auch im fernen Südosten (Wien) gut angekommen. Ich lege noch ein Stückchen drauf, darf ich? Der Satz „jeder Fisch ist ein Bratfisch“ birgt ein tiefes Demokratiebewußtsein in sich, denn vor Dir sind sicher alle Fische gleich. Da frage ich dann gar nicht mehr nach eventuellen Lieblingsfischen nach.
Apropos Demokratiebewußtsein: Da bewundere ich aber auch Deine Regierung und sage einmal unbekannterweise, aber dafür ganz wienerisch „küß´die Hand gnä´Frau“. Deine Regierung scheint nämlich auch ein sehr liberal-demokratisches Regime zu sein. Dies in Bezug auf Fischkulinarik, denn wenn ich es so herauslese, nimmt sie auch bei Tisch Platz, wenn es fischkulinarisch statt „Zander in Weißweinsauce gedünstet“ einmal Brassen oder Rotauge gibt.
Uiiii, wenn ich da an meine Regierung denke, dann herrscht bei uns „Höfischer Absolutismus“, falls es um´s Fischessen geht. Setze ich einen besonders leckeren und mit viel Hingabe zubereiteten „Edelfisch“ vor, dann mag ich ein huldvolles Lächeln ernten und mich daran erfreuen, dass Hoheit zumindest symbolisch die kunstvoll zubereitete Fischspeise erst einmal von der einen Seite des Tellers auf die andere schiebt und dann irgendwann….. nach einem graziösen „Seufzer“ ein Stückchen abbricht und „kostet“. Hingegen wäre Brassen-oder Döbelgericht Majestätsbeleidigung. Ich habe dieses Delikt noch nicht ausprobiert, male mir aber aus, dass dann mittelalterliche Strafsanktionen zur Anwendung kämen, und ich will nicht unbedingt geteert und gefedert unter dem Gejohle der Strassenmeute durch meine Wohngegend laufen müssen.
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Re: Mein / Euer Lieblingsfisch

Beitragvon carphunter21 » 02.02.2011, 09:45

naja, ich versuch auch mal meine geschichte zu erzählen:

Angefangen hat alles mit einem Herzleiden mit ca. 6 jahren, wodurch ich ungefähr 6 wochen im KH liegen musste. (im sommer!!! :( )
Zur Aufmunterung schenkte mir mein Vater ein Kinder-angelset: rute, rolle, pose, haken, blei.
zuerst wusste ich ja nicht wirklich, wie das alles zu einem Fisch führen sollte, doch fasziniert sah ich meinem vater zuhause zu, als er alles für unseren 1. Angeltag zusammen packte.

Am Wasser angekommen konnte ich meinen ersten Fisch an Land ziehn. Ein Barsch! :up2:
Wenn ich heute einen Barsch fange, läuft in meinem Kopfkino immer wieder mein erster Angeltag.

Wenn ich aber an meinen momentanen Lieblingsfisch denke, seh ich nicht einen, sondern eher 4 :oops:
Wels, Karpfen, Schleie, Stör
Ich bewundere die Welse für ihre kraftvollen drill,
die karpfen zu überlisten ist für mich eine besondere herausforderung,
die Schleie, weil mich die grünen schleimer an das erste mal angeln mit meiner freundin erinnern, als sie happy ihren ersten fisch fing und aufschrie " i hob an grünen karpfen! an GRÜNEN!!!" :up2:
Zu letzt die störe. besonders waxdick, weil mich ihr steinzeitartiges aussehen, ihr
voller einsatz und auch ihre eleganz im wasser fasziniert.

aber ehrlich gesagt, habe ich bei noch keinen meiner fänge gedacht, "geh na, wieso beisst den a....."
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Re: Mein / Euer Lieblingsfisch

Beitragvon Polsi » 02.02.2011, 09:56

Eigentlich habe ich zwei Lieblingsfische, nämlich Karpfen und Schleie, obwohl sich meine Angelei in den letzten Jahren immer mehr Richtung Karpfen orientiert hat. An beiden Fischen mag ich, dass sie mit einer Vielzahl unterschiedlicher Methoden zu fangen sind, sehr kampfstark und optisch einfach der Bringer sind. Bei mir geht's aber nicht nur um Größe, sondern auch um das Aussehen der einzelnen Fische. Einen schönen Zeiler, einen Fully Scaled oder einen fast schwarzen Spiegler würde ich jedem normalen Schuppi vorziehen, egal wie groß.
Zudem gefällt mir auch das Habitat, das Schleie und Karpfen bewohnen, nämlich flache, stehende Gewässer, vielleicht mit üppiger Vegetation. Gut, die Karpfen trifft man eh fast in jedem Gewässer an, aber besonders bei Schleien ist es wichtig, überhaupt ein Gewässer zu finden, in dem schöne Exemplare leben. Auch die Beißzeiten von Karpfen und Schleie am Morgen und am Abend entsprechen meinen Vorstellungen vom Angeln.
Besonders hat es mir das Nachtangeln auf Karpfen angetan, wobei es bei mir aber keine "Camping-Sessions" gibt, sondern ich nur mit dem nötigsten Tackle bewaffnet bin, das Zelt bei schönem Wetter auch gerne mal zusammengepackt lasse und nur einen Schirm benutze, um darunter zu schlafen.

Leider ist das einzige richtig gute Schleiengewässer in meiner Nähe ein Badeteich, der im Sommer sehr stark frequentiert wird und man einfach keine Ruhe hat. Ich habe aber von guten Fängen im Kleinsee gehört, vielleicht schau ich mir das einmal an.
May you build a ladder to the stars and climb on every rung, may you stay forever young.

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Re: Mein / Euer Lieblingsfisch

Beitragvon ubik » 02.02.2011, 11:11

Also ich kann mich da überhaupt nicht festlegen.
Im letzten Jahr und auch in näherer Zukunft gehören sicher die großen Raubfische zu meinen Lieblingsfischen.
Im Speziellen der Zander. Der hat irgendwie etwas mystisches mit seinen schwarzen Glasaugen
und war auch im letzten Jahr mein Zielfisch.(leider ohne Erfolg)
Da ich dieses Jahr erstmalig auch gezielt auf Karpfen/Schlei und mit Fliegenrute auf Salmoniden unterwegs sein werde,
kann sich das natürlich ändern. Die grüne Schleie mit den roten Augen finde ich hingegen wunderschön.

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Re: Mein / Euer Lieblingsfisch

Beitragvon Oldman » 02.02.2011, 11:35

Hallo!
@Oldman: Das mit dem Bratfisch: Ist das eine Kostprobe trockenen norddeutschen Humors? Respekt, jedenfalls auch im fernen Südosten (Wien) gut angekommen. Ich lege noch ein Stückchen drauf, darf ich? Der Satz „jeder Fisch ist ein Bratfisch“ birgt ein tiefes Demokratiebewußtsein in sich, denn vor Dir sind sicher alle Fische gleich. Da frage ich dann gar nicht mehr nach eventuellen Lieblingsfischen nach.
Apropos Demokratiebewußtsein: Da bewundere ich aber auch Deine Regierung und sage einmal unbekannterweise, aber dafür ganz wienerisch „küß´die Hand gnä´Frau“. Deine Regierung scheint nämlich auch ein sehr liberal-demokratisches Regime zu sein. Dies in Bezug auf Fischkulinarik, denn wenn ich es so herauslese, nimmt sie auch bei Tisch Platz, wenn es fischkulinarisch statt „Zander in Weißweinsauce gedünstet“ einmal Brassen oder Rotauge gibt.
Uiiii, wenn ich da an meine Regierung denke, dann herrscht bei uns „Höfischer Absolutismus“, falls es um´s Fischessen geht. Setze ich einen besonders leckeren und mit viel Hingabe zubereiteten „Edelfisch“ vor, dann mag ich ein huldvolles Lächeln ernten und mich daran erfreuen, dass Hoheit zumindest symbolisch die kunstvoll zubereitete Fischspeise erst einmal von der einen Seite des Tellers auf die andere schiebt und dann irgendwann….. nach einem graziösen „Seufzer“ ein Stückchen abbricht und „kostet“. Hingegen wäre Brassen-oder Döbelgericht Majestätsbeleidigung. Ich habe dieses Delikt noch nicht ausprobiert, male mir aber aus, dass dann mittelalterliche Strafsanktionen zur Anwendung kämen, und ich will nicht unbedingt geteert und gefedert unter dem Gejohle der Strassenmeute durch meine Wohngegend laufen müssen.


Ich finde es gut das -der Bratfisch nicht falsch verstanden wurde :up2: Es ist so, das meine Gewässer hier wirkliche
Allroundgewässer sind - also keine reine Salmoniden oder Karpfengewässer. Deshalb auch keine Spezialisierung.
Darüber hinaus essen wir wirklich gern Fisch und meine Regierung versteht es auch diese meisterlich zu zubereiten.
ob als Bratfisch, oder z.B. Rotaugen nach Bratheringsart -sauer eingelegt .Wer einmal eine geräucherte Brasse
genossen hat verzichtet gern auf eine geräucherte Forelle.
Nur 2 Fische -Karpfen und Aal werden zwar auch gegesssen -müssen aber nicht sein.

Gruß Oldman
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Re: Mein / Euer Lieblingsfisch

Beitragvon Elmike » 02.02.2011, 11:55

Polsi hat geschrieben:Leider ist das einzige richtig gute Schleiengewässer in meiner Nähe ein Badeteich, der im Sommer sehr stark frequentiert wird und man einfach keine Ruhe hat. Ich habe aber von guten Fängen im Kleinsee gehört, vielleicht schau ich mir das einmal an.


Ist zwar etwas weiter, aber der Milstättersee wäre gerade im Sommer eine Überlegung wert. Hab dort schon ausgesprochen schöne Exemplare beobachtet, aber nie drauf gefischt. Boot könntest mieten und dann klassisch Indianerfischen. Mittlerweile verkaufen die Berufsfischer allerdings auch Schleien an die Lebensmittelmultis, hoffe das das dem Bestand nicht zu sehr schadet...
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Re: Mein / Euer Lieblingsfisch

Beitragvon Kaindlau » 02.02.2011, 12:30

Lupus hat geschrieben:Irgendwie schon merkwürdig, dass so ein Thema nicht viel viel größeren Zuspruch findet. Als @elmike diese nette Idee hatte, dachte ich, endlich gibt´s einmal einen seitenlangen thread, wo eigentlich jeder der hier postet, etwas zu sagen haben könnte. Denn ich kann mir nicht vorstellen, dass nicht jeder Fischer irgendwo einen Fisch hat, zu dem er eine besondere Beziehung hegt, und dies vielleicht auch in – gerne selbstironisch/humoristischer Darstellung – niederschreibt.


Servus @Lupus

Ok, das nehme ich aber persönlich :up2:

Als eingefleischter Donaufischer habe ich keinen Lieblingsfisch, den Dank der (noch) großen Artenvielfalt ist das immer von Jahreszeit oder meinem Gemütszustand abhängig.

Nachstehende Chronologie erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

1954 - 1962 kein Fisch (Kapitän Iglo gab es noch nicht)
1963 - 1966 Rotaugen und Berschtling
1967 - 1968 Forellen (Illegal)
1969 - 1982 Alle Donaufische (aber nichts großes)
1982 - 2002 (Dank England, Boillies und Andy Little) Karpfen, Karpfen, Karpfen
2002 - 2011 (zurück zum Ursprung) Alle Donaufische und in den letzten Jahren will ich (wie Köfi) endlich den 2 +- Wels auf die Matte bringen.

Petri aus Enns
"Das Leben geht ziemlich schnell vorbei. Wenn ihr nicht ab und zu anhaltet und euch umdreht, könntet ihr´s verpassen"
(Ferris im Film"Ferris macht blau")
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Re: Mein / Euer Lieblingsfisch

Beitragvon posti » 02.02.2011, 14:08

Servus,
@elmike: lass mich bitte zuerst dem Lupus antworten, dann kommt mein Lieblingsfisch.
Lupus hat geschrieben:Irgendwie schon merkwürdig, dass so ein Thema nicht viel viel größeren Zuspruch findet. Als @elmike diese nette Idee hatte, dachte ich, endlich gibt´s einmal einen seitenlangen thread, wo eigentlich jeder der hier postet, etwas zu sagen haben könnte. Denn ich kann mir nicht vorstellen, dass nicht jeder Fischer irgendwo einen Fisch hat, zu dem er eine besondere Beziehung hegt, und dies vielleicht auch in – gerne selbstironisch/humoristischer Darstellung – niederschreibt.

Aber wahrscheinlich werden in ein paar Jahren in solchen Themen fast nur mehr posts zu finden zu sein wie
„Lieblingsfisch? Na klar. Südamerikanisch/afrikanisch/asiatischer Mutations-Mega-Wels/Arapaima-Hybride, gefangen im XXL-Paylake in Timbutku, boah ey….(oder so).

Diese Ungeduld - immerhin ist dieser Thread erst ein paar wenige Tage alt - ist man von dir gar nicht gewöhnt. Wo bleibt deine Gelassenheit?
Aber natürlich hat mit Sicherheit jeder seinen Lieblingsfisch, auch wenn's nur ein "Bratfisch", "Backfisch" (lang ist's her :lol:) oder ein Silberfischerl ist.
Sicher werden in Zukunft (diese hat bereits begonnen) hauptsächlich die von dir angesprochenen Exoten in solchen Threads Erwähnung finden,
Lieber elmike und liebe spärliche Mitposter, da können wir natürlich mit unseren „Schwanzln“ von den bissl Beasch, Schlei, Äschn, Barberln oder sogar als Krönung ein echter Donau-„Scharl“= Wels (wow, ohne Guide und Radar, ohne Motorboot und ohne Lebendköder und ohne Reissleine und das noch am hellichten Tage) nicht mithalten, wir gehören zum alten Eisen, aber fühln uns trotzdem recht wohl dabei, oder?
....

und die von dir erwähnten "Schwanzln" keinen Hund mehr hinter dem Ofen hervorlocken. Und weißt du was? - DIREKT FROH BIN ICH DARÜBER! Dann kehrt in unseren wunderschönen Gewässern endlich wieder der Alltag ein, weit weg jeglicher RekordFischSucht. Dann wird's wieder wurscht sein, ob z. B. beim Fliegenfischen der eine 10 Meter wirft, und der andere 30 Meter. Dann wird der kleine natürlich abgewachsene Fisch endlich wieder dem gelassenen Angler gehören, der ihn auch zu schätzen weiß. Wo's nicht heißt: "sch....e, schon wieder so ein Schwanzerl!". Direkt schön wird das werden :-)
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Und schon bin ich bei meinem Lieblingsfisch: dem natürlich abgewachsenen Fisch aus unseren wunderschönen Gewässern.Viele Jahre war dies der Bärschling. Anfangs nur lästiger Beifang - "net scho wieder so a 10zentimetriger...", später hab ich mich dann zum zum BarschLiebhaber und (ich möchte mit Fug und Recht behaupten )-Spezialisten entwickelt. Als ich endlich kapiert hatte, dass unter diesen Zwergen die Erwachsenen auf meine Gummifischerl, Spinner, Blinker und Twister warten. Groß war die Freude, wenn wieder einmal die 1kg-Marke angekratzt wurde. Weil ich wusste, wie schwer dies ist, und dass bei uns Barsche dieser Größe eine Seltenheit, und nur für einige wenige auserwählte Angler bestimmt sind. Dies war alles zu einer Zeit, als mich die Kontrollore noch über meine komischen gelben und roten Gummifischerl (Twister) "ausfratschelten", als man diese noch nicht sehr oft zu Gesicht bekommen hat.
Mittlerweile hat sich viel geändert, auch meine Person und meine Einstellung zum Angeln. Auch bin ich zum passionierten Fliegenfischer mutiert, der es als großes - vielleicht sogar als größtes - Anglerglück empfindet, wenn er an einer schönen, eleganten "Gespließten" eine wunderbare Äsche jenseits der 40cm ausdrillen kann/darf. Somit bin ich beim aktuellen Lieblingsfisch - einer natürlich abgewachsenen Äsche aus unseren wunderschönen Gewässsern - angelangt. Niemand weiß, wie's noch weitergeht, aber zwei Dinge weiß ich ganz bestimmt:

1.Auch in Zukunft werden die Monsterexoten nicht zu meine Lieblingsfischen zählen - auch wenn ich ganz gerne alle paar Jahre einmal in Australien den Fischen nachstelle (ein paarmal hatte ich schon die Ehre) - mein Lieblingsfisch wird immer einer sein, der es wert ist, gefangen zu werden.

2.Wie in meiner Signatur geschrieben: "Am Ende fließt alles ineinander - und aus der Mitte entspringt ein Fluss". Bis dahin werde ich mich anglerisch weiterentwickeln, und hoffen, dass möglichst viele Rekordjäger dies in fremden Gewässern tun - damit ich an unseren wunderschönen Gewässern die gebotene und erhoffte Ruhe beim Angeln finde.
posti
 

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