Gestern 15.07.2011 war eigentlich ein kleiner Arbeitseinsatz bei unserem Mitglied hgb am Lipno geplant. Da die Ersatzteile nicht mehr mit der Spedition angeliefert wurden entschlossen wir uns angeln zu gehen.
Um 10:00 Uhr am Lipno Stausee angekommen traf uns fast der Schlag.
Windstärke 15-20 Knoten
Wellenhöhe ca. 1m
Temperatur gefühlt 10°
Bewölkunsgrad 100%
Es war absolut ungeeignet zum Spinnangeln deshalb war Kaffee trinken und abwarten angesagt.
Nach ca. einer Stunde ließ der Wind ein bisschen nach, die Wellen waren nur noch halb so hoch.
Also Tackle ins Boot und ab zum ersten Hotspot.
Dort angekommen wurden sämtliche Gummitiere mit verschiedensten Angeltechniken den Fischen aufs Präsentierteller gelegt ohne Erfolg.
Nach ca. 15mins ging es schon zum nächsten Spot.
3 Stunden später ohne Fischkontakt und halb erfroren gingen uns schön langsam die Ideen aus.
Sämtliche Wassertiefen und fast jeder Köder der Tacklebox waren getestet.
Die Verzweiflung war uns ins Gesicht geschrieben. Schneider????? Aufgeben?????
Ein hgb und ein Farmer6 geben aber nicht auf.
Trotz Kälte, Wellen, Wind und starken Nahrungsentzug fuhren wir zu einem weiteren HotSpot.
Dort angekommen montierte ich einen kompletten Exoten an meine Rocksweeper.
Erster Wurf Biss, Zweiter Wurf Biss………..
Sofort zog hgb nach. Ähnliches Ködermodell an der Zexxer und los ging es.
Insgesamt bekamen wir 7 Zander, 2 Barsche und einen Hecht(den ich leider im Drill verlor) an den Haken.
Es war schon interessant zu beobachten. Die Fische waren da wie an jedem anderen Tag auch.
Durch den extremen Wetterumschwung von 33° auf 12° waren sie anscheinend nicht in Fresslaune doch ein komplett aus der Reihe tanzender Köder könnte die Zander so reizen dass die Bisse Knallhart kamen.
An Tagen mit extrem schwierigen Bedingungen ist testen angesagt. Gestern hat von ca. 50 versch. Ködern nur einer gegriffen. Natürlich sind die Angeltechniken auch noch ein sehr wichtiger Teil des Erfolges.
Dank an hgb für die Ausdauer!!!!
Gruß Farmer6






