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Letzter Herbst an der Hurch-Mur bei Knittelfeld

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Re: Letzter Herbst an der Hurch-Mur bei Knittelfeld

Beitragvon koppenkitzler » 31.10.2011, 10:39

Interessant Willi!

Hab ich was dazugelernt,mir hatte das ein Obersteirer einmal erklärt(scheint falsch zu sein)
Naja dann ist es wahrscheinlich eine eigene genetische Unterart,eben eine "Muräsche" :D

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Re: Letzter Herbst an der Hurch-Mur bei Knittelfeld

Beitragvon SalmoTrutta » 31.10.2011, 12:54

Mahlzeit FliFi-Kollegen

Hallo *doublefish*

Was Du an der *Salauer-Strecke* erlebst, das habe ich schon anfang der 80er Jahre des letzten Jahrhunderts durchgemacht. Dort ist es nur zum Huchenficshen O.K.
Die Pielach hat ab Obergrafendorf einen derart gesättigten Weissfischbestand an dem sich die Huchen hervorragend laben können. Und für deren Fortbestand das Beste sind.
Die paar Forellen die dort noch herumschwimmen dienen den Kartenausgebern (der ÖFG ebenso wie so manchem *Herrn Major*...gggg, das man es als Fliegenwasser verkaufen kann.)

In Deiner Gegend gibt es eigentlich nur ein Wasser...wo Du hervorragend Forellen, Äschen und einmal im Jahr einen Huchen fängst. Die Stiftsgewässer von Lilienfeld.
Da hast du 66 Kilometer zusammenhängende Salmonidenstrecke. Keine *Vereinsmeierei*, vor Ort gezogene Brut und einen Bewirtschafter der sein Handwerk versteht.

Wenn du berechnest was Du mit dem Auto von einem Revier zum nächtsten herumfährst und Geld brauchst, sind die knapp 3000 Euronen für eine Jahreskarte mehr als zu verkraften.
Es ist übrigends das einzige Wasser wo die Fluktuation der Lizenznehmer sehr gering ist. Ich treffe dort immer noch auf Leute die dort schon vor über 30 Jahren die
Fliege geschwungen haben. Und am initeressantesten ist, das sogar Vorstände und *Vizepräsis* der ÖFG dort fischen, obwohl die vom Verein her ja Zugang zu *Generalis* haben.

Ich hab sie mal gefragt warum sie dort eine Lizenz nehmen....sie antworteten mir unisonso..."Ich will halt Fische fangen, wenn ich Angeln geh"......das sagt wohl alles!

Petri Heil!
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Re: Letzter Herbst an der Hurch-Mur bei Knittelfeld

Beitragvon doublefish » 31.10.2011, 13:25

Hallo SalmoTrutta!

Die Stiftsgewässer von Lilienfeld


Also mit dieser bezeichnung fange ich ehrlichgesagt wenig an. Was genau umfassen denn diese gewässer? Diverse Erlaufabschnitte oder was darf ich mir hierunter vorstellen, unter 66km zusammenhängender strecke. Das "herumfahren" zwischen revieren kostet mich genau 0,-. Ist nur eine zeitfrage für mich.

3.000€ für eine jahreskarte gebe ich nur dann aus, wenn ich:

a) Eine erbschaft mache und ich zuvor meine anderen bedürfnisse (z.B.: haus kaufen,...) befriedigen konnte
b) Im lotto eine ausreichende summe gewinne
c) In dem betreffenden jahr auf jeglichen urlaub verzichte, was ich aber definitiv nicht will

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Re: Letzter Herbst an der Hurch-Mur bei Knittelfeld

Beitragvon gue » 31.10.2011, 14:58

koppenkitzler hat geschrieben:Ein Traumwasser.



sieht wirklich ganz danach aus, wunderschön! und petri zu den stattlichen fischen!

tl,
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Re: Letzter Herbst an der Hurch-Mur bei Knittelfeld

Beitragvon FrankHund » 31.10.2011, 22:28

Sehr schöner Bericht.
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Re: Letzter Herbst an der Hurch-Mur bei Knittelfeld

Beitragvon Karambesi » 01.11.2011, 23:38

koppenkitzler hat geschrieben:
Die Mur ist voller Äschen,es ist aber der "Adriastamm",sie werden also höchstens 50 cm groß,nicht ganz so groß wie die donaustämmigen.

Könntest du mir dies erklären , ich meine nicht so , sondern fundiert mit kompetenz untermauert .
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Re: Letzter Herbst an der Hurch-Mur bei Knittelfeld

Beitragvon unteresalzach » 02.11.2011, 07:23

Tolle Fische bernhard ! Petri von mir ! :applaus:
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Re: Letzter Herbst an der Hurch-Mur bei Knittelfeld

Beitragvon doublefish » 02.11.2011, 11:05

koppenkitzler hat geschrieben:Ab 1.01.2012 werden nur mehr Privatguidings durchgeführt:

450 Euro pro Tag,laß Dir das auf der Zunge zergehen.


Hallo Koppenkitzler!

Dieser wechsel zeigt schon jetzt sehr negative auswirkungen wie ich aus gut informierten kreisen gehört habe: zzt. wird ganz massiv auf huchen in diesem abschnitt gefischt+entnommen um für den neuen bewirtschafter so wenig wie möglich übrigzulassen. Ist eigentlich eine sehr traurige sache, denn die huchen können am wenigsten dafür.... :(

LG,
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Re: Letzter Herbst an der Hurch-Mur bei Knittelfeld

Beitragvon buggi » 02.11.2011, 11:19

Langsam wird alles nur noch komerziell kommts mir vor, jeder will möglichst viel Geld machen.
Traurig.
Man müsste einfach die Entnahmeanzahl runterschrauben dann müsste man nicht mehr so viel besetzen und die Karten werden günstiger.
Aber leider sind so viele Vereine nur noch auf Profit aus, merkt man bei uns vor allem zur kälteren Jahreszeit wenn in den Gewässern massiv grade so massige Forellen eingebracht werden um ja viele Leute zum Fischen und im Winter dann zum Eisfischen zu locken.

450€ / Tag da greifst dir schon am Kopf, das steht in keiner Relation und würde ich nie im Leben bezahlen.
Ich zahl hier für eine Jahreskarte eines nicht FliFischgewässers die hälfte von dem Preis.
Ein Lottogewinn würde vieles erleichtern, dann kann man sich so ein Gewässer nur für sich alleine kaufen :D

LG
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Re: Letzter Herbst an der Hurch-Mur bei Knittelfeld

Beitragvon koppenkitzler » 02.11.2011, 14:15

Nein Buggi!
In diesem Wasser wird nichts besetzt,das sind lauter Wildfische!
Hier herrscht Niedrigster Befischungsdruck im Vergleich zu anderen Strecken(deswegen bin ich ja heuer schon 7 Mal dort gewesen)
Die Tageskarte kostet 60 Euro und man kann 2 Rb zwischen 30 und 40 cm mitnehmen.

Man kann an den wenig befischten Murstrecken wie dieser durchaus an einem guten Tag 30-40 Äschen fangen und zwar nicht deswegen,weil so gut besetzt wird(Äschen werden gar nicht besetzt),sondern weil die natürlichen Bedingungen passen und weil eben sowenig entnommen wird!


Die Pacht bestimmt die Kartenpreise:
Und das was Du vorschlägst:Mehr Besatz=mehr Karten=billiger pro Person wäre der Tod jeder tollen Flußstrecke mit Wildfischpopulation und geringer Entnahmepolitik.





Matt:Auch wenn sie jetzt die Huchen dezimieren sollten,das Wasser(15 km Strecke)wird zukünftig kaum befischt werden,zumindest von "Normalsterblichen"
Da werden Huchen,RB und Äschen in Massen zu Kapitalen heranreifen.


Karambesi:
Hinsichtlich des Adriastammes wurde ich bereits korrigiert(Thread bitte durchlesen!),aber die Muräschen werden meiner Meinung nach im Durchschnitt nicht ganz so groß wie z.B. in der Salza,Steyr oder Traun,kann die Nahrung sein oder aber eben eine eigene Genetische Variante.
Eine 50iger Äsche ist an der Mur sehr kapital,während sie an der Traun und der Salza fast an der Tagesordnung sind.
Tatsache ist,dass auch an der Hurchstrecke aber schon Äschen bis 63 cm gefangen wurden(Lt Aufseher)

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Re: Letzter Herbst an der Hurch-Mur bei Knittelfeld

Beitragvon buggi » 02.11.2011, 16:18

koppenkitzler hat geschrieben:Und das was Du vorschlägst:Mehr Besatz=mehr Karten=billiger pro Person wäre der Tod jeder tollen Flußstrecke mit Wildfischpopulation und geringer Entnahmepolitik.


Du hast mich falsch verstanden, das ist es was ich nicht gut finde.
Trifft jetzt anscheinend nicht auf dein Gewässer zu, da du ja sagst das es alles Wildfische sind aber jetzt auf andere Gewässer bezogen, wo der Wildbestand sowieso nicht mehr so berauschend ist. Wenn man weniger entnehmen lässt, muss weniger gesetzt werden und die Karten könnten billiger werden.
Klar, dass die Pacht auch bezahlt werden muss, aber an einem guten Gewässer dürfte das kein problem sein.

Naja was solls, genieß die Strecke heuer noch, wünsch dir noch paar dicke Fische!

LG
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Re: Letzter Herbst an der Hurch-Mur bei Knittelfeld

Beitragvon koppenkitzler » 02.11.2011, 16:59

Buggi, die Hauptkosten sind der Pachtpreis und nicht die Besatzkosten.
Catch and release Reviere sind oft noch teurer als normale Strecken............

An einer billigen Pachtstrecke,die NUR vom Besatz lebt,wir Deine Rechnung möglicherweise aufgehen.

Der Pachtpreis bestimmt die Kartenpreise und nicht die Besatzkosten.Das Verhältnis kann bis zu 1:10 bis 100 ausmachen,je nach Gewässer,bei Null Besatz sind nur die Pachtkosten tragend.

Durch weniger Besatz(und weniger Entnahme) wird man an einem Fliegenwasser keine billigeren Karten schaffen können,das bringt nichts.
Und je mehr Fischer,unabhängig vom Besatz und der Entnahme,desto mehr wird die Gewässerqualität leiden.

Und der Pachtpreis wird durch den Liebhaberwert bzw wie überall durch die Nachfrage bestimmt.
Und die ist anscheinend gegeben!
Jeder Pächter oder Besitzer trachtet danach,möglichst wenig Fischer an seinem Gewässer zu haben und nicht möglichst viele.

Fliegenwasser,in welche dreimal jährlich ein Zuchtforellencontainer gekippt wird sind
a)entweder überfischt
b)oder die Gewässerbedingungen zur natürlichen Reproduktion stimmen nnicht mehr.
Meistens ist es in Österreich eine Kombination aus beidem.
koppenkitzler
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