Zu Besuch bei Bruno im Apartmán Vanessa (in Cerna) am Lipno Stausee. Gefischt haben wir am Sonntag und Montag. Unterschiedlicher hätten die beiden Tage nicht sein können.
Am Sonntag hatten wir perfekte Bedingungen. Das Wetter war an den letzten Tagen konstant und Bruno hatte am Vortag sehr gut gefangen. Da sollte eigentlich nichts schief gehen. Bruno weiß, dass man im August bei konstantem Wetter Sternstunden mit mehr als 20 Zandern am Tag erleben kann. Allerdings kam es genau anders. Nach 7 h intensivster Fischerei konnten wir zu dritt nur 3 Zander auf der Haben Seite verbuchen.
Allgemein hin gilt, ein Wetterumschwung schlägt den Fischen, besonders den sensiblen Zandern, auf den Appetit. In der Nacht von Sonntag auf Montag traf genau das ein und es kühlte deutlich ab. Die breite Regenfront über Süddeutschland deutete auf einen regnerischen Tag hin und ausnahmsweise sollte der Wetterbericht auch Recht behalten. Gegen 11:00 traf uns die Front und es regnete und regnete und regnete. Stellenweise gesellte sich zum Regen noch Wind. Alles in allem nicht die Bedingungen die wir uns Mitte August erhofft hätten.
Im Gegensatz zu den Bedingungen war die Fischerei jedoch genau wie erhofft. Schon beim ersten Wurf knallte ein stattlicher Zander auf einen grünen DropShot Köder. Noch während des Drills vermeldete Bruno einen Fisch und ich durfte dieses schöne Doppeldrill Foto schießen.
In dem Ton ging es den ganzen Tag weiter. Phasenweise dachten wir die Zander wollten uns die Ruten aus der Hand reissen und dann kamen wieder nur Stupser, als wollten die Stachelritter nur spielen. 5 Stunden, 20 Zander, 2 Hechte und einem Barsch später beendeten wir den Angeltag.