Proton hat geschrieben:Kann es sein, dass Boilies nicht wirklich Generell DER Köder sind? Fängt man damit selten GROSSE Karpfen, aber wenn man oft auch was kleineres fangen möchte NICHTS?!
Das ist der Hammer
Spass beiseite - wenn du mit Boilies fischt kannst du so gut wie ausschliessen das du Handflächengrosse Fische fängst. Mit Teig, Maden, Mais etc wird es immer wieder passieren das auch die kleinen Fische deinen Köder nehmen. Selbst wenn du eine anständige Protion auf den Haken ziehst werden viele kleine Fische den angebrachten Köder solange "verkleinern" bis ein kleiner "dumm" genug ist den Köder zu nehmen
Bei den Boilies ist es so eine Sache. Du warst erfolglos... Versuch next Time andere anzubieten bzw wechsle den Geschmack. Grundsätzlich kann man zwischen Frucht und Fleisch unterscheiden - sicher gibt es unzählige Geschmacksnoten. Es gibt Tage da geht Frucht besser, an anderen wiederum Fleisch... Da muss man einfach ein wenig experimentieren!
Ich persönlich würde Boilies aufziehen und in einen PVA-Sack Patikelfutter mit auswerfen. So holst du dir auf jedenfall die kleinen in die Nähe und durch die entstandene Duftwolke verirrt sich vielleich auch ein grosser der sich dann den Boilie einverleibt. Du kannst in den PVA-Sack (oder Strumpf) auch zerkleinerte Boilies, Frolic (verwende ich eher nicht), Mais, Hanf etc..., einlegen und anbieten.
Frolic zieht man auf ein Haar - entweder direkt oder an einer Schlaufe (aber Vorsicht - in einigen Gewässern ist die Verwendung von Frolic untersagt!).
Zu dieser Jahreszeit würde ich versuchen seichteres Gewässer zu befischen - dort tummeln sich die "erfrorenen" Karpfen und erfreuen sich über die ersten warmen Sonnenstrahlen

Sollte das Gewässer relativ eben vom Untergrund sein wird es schwer die Plätze der Kapitalen zu finden - die sind dann überall, nur eben nicht dort wo man seinen Köder anbietet
Viel Erfolg!