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köderfischgröße für zander

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köderfischgröße für zander

Beitragvon red tag » 05.04.2010, 08:50

hallo leute!
ich habe heuer erstmalig auch einge teichreviere in meiner umgebung. dort möchte ich nach der schonzeit gerne einmal auf zander fischen.
es sind aber nur tote köderfische über 15 cm erlaubt. ist das schon zu groß oder schafft das ein zander noch. ich habe schon einge zander mit den toten fischerl fangen können aber die waren alle um einges kleiner.
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Beitragvon SUR-fishing » 05.04.2010, 10:20

Hey Red Tag,
ich bin mir sicher, das diese Größe noch voll ins Beuteschema eines maßigen Zanders fällt.
Könnte mir aber vorstellen, dass der, doch recht launische Zander, nicht immer lust auf solch dicke Happen hat.
Aber gerade bei Vollmond, fische ich mit Erfolg, handlange Fischln!!
Gehen 15cm lange Fillets auch ? das würd ich besser finden als Köder...
Lg

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Re: köderfischgröße für zander

Beitragvon Lupus » 05.04.2010, 10:26

hm, schwierig! Natürlich hat Sur-Fishing recht und fallen 15cm Köderln noch in das Beuteschema des Zanders. Aber mein Mut würde doch etwas sinken, da mir meistens der Sperling in der Hand lieber ist als die Taube am Dach (sprich lieber einen Normalzander mit 1-2kg halbwegs sicher als Schneideransitz auf einen Kapitalen, der vielleicht sogar eher das kleine Fischl nimmt). Dazu käme noch das Problem, dass Zander jahreszeitlich bedingt im Juni eher kleinere Beutefische nehmen. Wie der Hecht übrigens auch. Ich fische im Juni immer mit kleineren Spinnköder als im Herbst.
Bei so ausgebufften rules wäre ich vielleicht mit Gummifischl besser bedient. Ist das wenigstens erlaubt? Und aktiver fischen kannst Du auch......
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Re: köderfischgröße für zander

Beitragvon SUR-fishing » 05.04.2010, 10:35

Bei so ausgebufften rules wäre ich vielleicht mit Gummifischl besser bedient. Ist das wenigstens erlaubt? Und aktiver fischen kannst Du auch......


Das denke ich auch....
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Re: köderfischgröße für zander

Beitragvon red tag » 05.04.2010, 10:44

hallo leute!
@ sur fishing. das mit den fillets ist eine gute idee.werde ich ausprobieren.
@ lupus. kunstköder sind ab juni ebenfalls erlaubt, werden natürlich ausprobiert. aber manchmal abends, müde nach der arbeit noch schnell ein fischerl auf grund legen und auf einen zander hoffen stell ich mir auch recht schön vor.
danke einmal ,
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Re: köderfischgröße für zander

Beitragvon hecht1401 » 05.04.2010, 11:31

Es ist überhaupt kein Problem, mit großen KöFis auf Zander zu fischen, ausser du stehst mehr auf Kinderzander ...

Ein Zander ab ca. 60 cm inhaliert ein 15 cm Rotaugen innerhalb von wenigen Sekunden! Ich fische an unserem Stausee immer mit Rotaugen/federn um die 20 cm. Kleine Zander beissen genauso, ziehen aber meist nur kurz ab, und lassen dann los.

Sicher ist die Gesamtzahl der gefangenen Fische geringer, aber die Größe der gefangenen Zander entschädigt. Übrigens hatte mein bisher größter Zander eine fast gänzlich verdaute Satzregenbogenf. mit 33 cm im Magen!!

Also nur Mut, und längere Fresspausen kommen eigentlich an fast allen Gewässern vor, und daher nicht gleich aufgeben!!

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Re: köderfischgröße für zander

Beitragvon Kaindlau » 05.04.2010, 14:59

Servus

Also ich fische auf Zander auch lieber mit kleineren Köderfischen.
Aber nicht immer fängt man die passenden Längen, daher kommt bei mir bei größeren "Köfis" der Kopf ab. (zusätzlicher Vorteil: eine Duftspur)

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Re: köderfischgröße für zander

Beitragvon red tag » 05.04.2010, 19:48

hallo leute!
danke einmal für eure antworten. ich werde es einfach einmal probieren.
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Re: köderfischgröße für zander

Beitragvon Anonymer Thomas » 06.04.2010, 09:45

Ich will hier auch nur kurz loswerden: Filet/Fischfetzn ist meiner meinung nach für den Zander sowieso unschlagbar. am besten so eingeschnitten dass er bei der geringsten Wasserbewegung zum flattern beginnt. Das macht sie ganz rasend.
Viel entscheidender habe ich aber das restliche Material in Erinnerung.
Am besten an der freien Leine, mit dem dünnstmöglichsten Stahl

just my 2 cents
Er hat sich gestreubt und gewehrt, aber schliesslich hatte ich ihn doch am Haken. Das war vielleicht ein Teufelswurm! Ich hätte schwören können dass ich damit was fange --- Hal aus Malcolm mittendrin ---
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Re: köderfischgröße für zander

Beitragvon Polsi » 06.04.2010, 17:20

Anonymer Thomas hat geschrieben:Ich will hier auch nur kurz loswerden: Filet/Fischfetzn ist meiner meinung nach für den Zander sowieso unschlagbar. am besten so eingeschnitten dass er bei der geringsten Wasserbewegung zum flattern beginnt. Das macht sie ganz rasend.


Das geht aber mit einem leicht auftreibenden Fischchen ebenso. Ich halte Fischfetzen nicht für den super Zanderköder, wie man immer wieder hört, und das hat mehrere Gründe. Erstens ist er unpraktisch aufzuködern. Das weiche Fleisch der Fischfilets bietet dem Haken null Halt, der hält allein in der Haut. Wenn man den Fischfetzen aufzieht, rutscht er beim Werfen auf den Hakenbogen, was für mich nicht gerade vertrauenswürdig ausschaut. Zweitens laugt der Fischfetzen schnell aus und muss immer wieder gewechselt werden. Der wirklich einzige Vorteil, den ich sehe, ist, dass er durch die frei werdenden Säfte etwas schneller lockt, aber das tut ein geköpfter Köderfisch ebenso.

Und nein, ich hätte kein Skrupel einen 15-cm-Fisch auf Zander auszulegen, natürlich nur mit Stahl.
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Re: köderfischgröße für zander

Beitragvon hecht1401 » 06.04.2010, 22:38

Ich lese Teichreviere, also sehe ich keine Strömung, darum glaube ich nicht unbedingt an den Fetzenköder. Ein Zander auf Raubzug findet garantiert einen toten Köfi. Vielleicht ohne Kopf etwas schneller.

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Re: köderfischgröße für zander

Beitragvon Anonymer Thomas » 06.04.2010, 22:46

Polsi hat geschrieben:
Anonymer Thomas hat geschrieben:Ich will hier auch nur kurz loswerden: Filet/Fischfetzn ist meiner meinung nach für den Zander sowieso unschlagbar. am besten so eingeschnitten dass er bei der geringsten Wasserbewegung zum flattern beginnt. Das macht sie ganz rasend.


Das geht aber mit einem leicht auftreibenden Fischchen ebenso. Ich halte Fischfetzen nicht für den super Zanderköder, wie man immer wieder hört, und das hat mehrere Gründe. Erstens ist er unpraktisch aufzuködern. Das weiche Fleisch der Fischfilets bietet dem Haken null Halt, der hält allein in der Haut. Wenn man den Fischfetzen aufzieht, rutscht er beim Werfen auf den Hakenbogen, was für mich nicht gerade vertrauenswürdig ausschaut. Zweitens laugt der Fischfetzen schnell aus und muss immer wieder gewechselt werden. Der wirklich einzige Vorteil, den ich sehe, ist, dass er durch die frei werdenden Säfte etwas schneller lockt, aber das tut ein geköpfter Köderfisch ebenso.

Und nein, ich hätte kein Skrupel einen 15-cm-Fisch auf Zander auszulegen, natürlich nur mit Stahl.


hmmm das mim fischfetzn bzgl haken abrutschn lös ich so dass ich das filet mit der langen ködernadel aufziehe.
das auslaugen hat sich bei mir noch nie als problem dargestellt
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Re: köderfischgröße für zander

Beitragvon Lupus » 07.04.2010, 05:39

Bei Fetzenköder stell ich es mir etwas umständlich vor, wenn man da mindestens 15 cm lange Stückln verwenden muss. Meistens hat es der Fetzenköder ja an sich, dass man ihn nimmt, wenn die Zander "haaglig" sind und ein ganzes Fischl verschmähen. Ich hatte zum Beispiel, wenn mir eine Rotfeder zu groß und hochrückig erschien, eben nur den "Schwaaf" angeködert und zusätzlich noch eingeritzt.
Aber es geht auch bei den 15cm Mindestlänge (haben die eh hineingeschrieben, bei w a s 15 cm Mindestlänge gewünscht wird..... :lol: :mrgreen: ) . Also jetzt nur auf die Zanderfischerei bezogen.... :wink: : Als Fliegenfischer hast Du doch sicher leicht Zugang zu Gewässern wo haufenweise kleine Aiteln vorkommen. Da kann man sich mit kleinen Fliegen ja schöne Vorräte holen und niemand wird es Dir gram sein. Auch Lauberln oder Haseln, falls vorkommt oder erlaubt ist (in einem meiner Reviere sind seit diesem Jahr Lauberln ganzjährig geschont und dürfen egal welcher Herkunft auch nicht als Köderl verwendet werden) . Bei den Aiteln dagegen gibt es schon einige Kollegen, die mich gefragt haben, ob ich ihnen weil ich ja fliegenfischen gehe, nicht ein paar mitbringen kann als Köderl.
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Re: köderfischgröße für zander

Beitragvon Kaindlau » 07.04.2010, 11:28

Lupus hat geschrieben:Aber es geht auch bei den 15cm Mindestlänge (haben die eh hineingeschrieben, bei w a s 15 cm Mindestlänge gewünscht wird..... :lol: :mrgreen: ) . Also jetzt nur auf die Zanderfischerei bezogen.... :wink: :


Servus @Lupus

ich liege flach, vor lauter lachen :lol: :lol:
hast du dir von der "Dom.Rep" vielleicht "Funny things for smoking" mitgenommen. :mrgreen:

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Re: köderfischgröße für zander

Beitragvon Andreas » 07.04.2010, 14:54

Hallo Leute,

obwohl ich ein eingefleischter Spinnfischer bin, kann ich, was Aitel als Köderfische betrifft Lupus nur zustimmen. Ich persönlich ziehe ein kleines, knackiges Aitel einer Laube sogar vor, auch wenn es auf Hecht gehen soll. Das war damals zu Zeiten lebendiger Köderfische darauf begründet, dass Aitel einfach "zacher" sind als Lauben und hat sich bei mir bis heute durchgezogen. Mich schauts einfach mehr an...
Generell bevorzuge ich ganze Köderfische. Wenn die Zander vorsichtig beißen, schaue ich einfach, dass ich kleinere Köder bekomme. Zusätzlich zum Einritzen beträufle ich die Köder meistens mit einem Lockstoff (z.B. Fischsauce aus dem Asialaden). Besonders wichtig bei der Anköderung von ganzen Köderfischen ist mir eine freiliegende Hakenspitze bzw. Hakenbogen da ich generell sofort beim Biss anschlage, um kleinere Fische nicht zu verangeln. Sehr gut eignen sich dazu sogenannte Blitzhaken, oder auch einfache Zwillinge. Erstere sind aber eindeutig zu bevorzugen, da sie unauffälliger sind bei der Köderaufnahme.

Tight Lines,
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