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Köderfische

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Köderfische

Beitragvon Huber Ulrich » 02.11.2010, 12:09

Ich möchte wissen von euch was eure belibtesten Köderfische für Zander , Hecht , Wels und Aalrute sind .
Und von wo bekommt ihr die Köderfische zu dieser Zeit noch her??
Denn meine Gefriertruhe ist schon wieder leer und ich möcht mir nichtt einen Köderfisch vom Angelfachmarkt kaufen.
:?:

Ich möchte mich jetzt schon für eure Antworten bedanken!! :D :D
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Re: Köderfische

Beitragvon RandyAndy » 02.11.2010, 12:16

Muss ganz ehrlich sagen, dass ich es meist so gestalte zuerst mit Kunstködern den Räubern nachzustellen und nebenher mit meiner Köfi-Angel ein paar Exemplare der natürlichen Beute diesen Wassers zu verhaften.
Damit schlepp ich nix ein und kann mir sicher sein, dass ich meinen Zielfischen ihre gewohnten Futterhappen vorsetze.

Sorry wenn ich dir da nicht wirklich weitehelfen konnte, aber das ist mein Zugang.
Be the change!

Wer Rechtschreibfehler fängt, darf sie (ungeachtet ihrer Größe) behalten.
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Re: Köderfische

Beitragvon hgb » 02.11.2010, 12:20

Ich glaube da wirst Du nicht wirklich am Angelgeschäft vorbei kommen. Um diese Jahreszeit sind die Köfis leider kaum mehr zu fangen. In solchen Zeiten steige ich einfach auf Kunstköder um (bleibt mir eh nichts anderes übrig).
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Re: Köderfische

Beitragvon WiM » 02.11.2010, 12:25

Für Aalrutten habe ich mit den Schwarzmeergrundeln gute Erfahrungen gemacht. Wenn ich auf Aalrutten angle ködere ich einfach einen Wurm an - der bleibt solange oben bis eine Aalrutte oder eine Grundel beisst. Im 2. Fall kommt die Grundel an den Haken.
tight lines
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Re: Köderfische

Beitragvon Lupus » 02.11.2010, 16:45

Hallo!
Was die üblichen Köderfische wie Rotaugen, Rotfedern, Güster etc. betrifft, so verstehe ich nicht ganz die von (ausschließlichen?) Raubfischanglern verbreitete These, dass Köderfische "um diese Jahreszeit kaum mehr zu fangen sind".
Vorausschicken möchte ich, dass auch ich den Kunstködern den Vorzug gebe, weil ich beim Raubfischangeln (Hecht, Zander, Barsch) eher der Jäger auf der Pirsch als der Ansitzangler bin und die berühmten Attacken auf den hoffentlich richtig gewählten Kunstköder nicht missen möchte.
Aber auch ich angle gar nicht so selten mit totem Köderfisch, wenn ich einfach einmal ein paar Stunden ruhig sitzen möchte.
Der einzige Nachteil bei der Köderfischbeschaffung zu eigenen Handen besteht darin, dass sie sich nicht mehr einfach so "nebenbei und als schnell zu erledigendes notwendiges Übel" mit der Nullachtfuffzehnstippe vor der Schilfkante etc. fangen lassen sondern man schon die tieferen Standplätze, also die hotspots der Kleinfische jetzt genau kennen muss. Das geht dann natürlich nicht mehr mit der 7 Euro - 4Meter Stippe, sondern mit solchem feinen Friedfischgerät, mit dem man auch über weitere Entfernung bzw. in größeren Tiefen das Auslangen findet. Dazu das richtige Futter und vor allem sparsam. Wenn alles richtig gemacht wurde, kann man sich damit auch in relativ kurzer Zeit einen ansehnlichen Vorrat an Köderfischen fangen. Man muß nur mehr Zeit investieren und vielleicht erst einmal separat einen Nachmittag zum Köderfischangeln einlegen, was sicher Spass macht und auch Überraschungen wie größere Brassen oder sogar den "Weihnachtskarpfen" bringt.
Ich bringe das alles schon leidlich zu Wege, aber wenn Du es genau wissen willst, frage die Leute hier, die sich wirklich gut mit dem Sektor feiner Friedfischangelei auskennen, @techtrancer fällt mir auf Anhieb ein, oder auch (moderate) Moderatoren mit Spezialgebiet auf diesem Sektor.
Auch Gerätehändler mit Profilausrichtung feine Friedfischangelei beraten Dich gerne bezüglich Futter in der kalten Jahreszeit.
Und auch wenn sich das alles sicher weniger einfach anhört als käufliche Beschaffung der Köderfische (seit dem Verbot des Lebendköders gibt es kaum mehr Gerätehändler, die frische lebendige Köderfische - auch wenn sie natürlich vor dem Anködern getötet werden - ein frisch getöteter Fisch ist immer noch der beste Köder) , hat der Raubfischangler in spe gleich "zwei Fliegen auf einen Schlag" erledigt, denn: NUR WER WEISS, WO JETZT KLEINFISCHE SIND, WIRD AUCH WISSEN, WO ER DIE RÄUBER ZU SUCHEN HAT, egal ob er mit Natur- oder Kunstköder angelt.....
Gruß. Lupus
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Re: Köderfische

Beitragvon Muskelman » 05.11.2010, 10:56

Also zu den favouritenköder gehören klar die Grundlinge, die sind meiner Meinung nach sehr gut.
Zu der Frage mit den Köderfischen es gibt im Internet eine Seite die liefern dir alle Köderfische die du brauchst von Aal bis Rotauge. Die werden laut beschreibung im Trockeneis geliefert, jedoch selbst bestellt habe ich noch nicht wäre aber einen Versuch wert. Sonnst erkundige dich einmal in der Gegend ob dort jemand einen Fischteich hat die Verkaufen oft Köderfische.
Und zum Fangen um diese Jahreszeit: Möglich ist es warscheinlich schon aber ich hatte keinen Erfolg!


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Re: Köderfische

Beitragvon posti » 05.11.2010, 11:01

Servus,
hgb hat geschrieben:Ich glaube da wirst Du nicht wirklich am Angelgeschäft vorbei kommen. Um diese Jahreszeit sind die Köfis leider kaum mehr zu fangen......

das ist grundsätzlich falsch! In meiner Zeit vor dem Fliegenfischen waren sogar die Wintermonate meine TOP-Rotaugenzeit! Gerne erinnere ich mich an die Backbleche voll gebratener Rotaugen, mit grünem Salat, Bauerbrot und einem Kühlen Blonden zurück :-)
Aber natürlich muss man sich da ein klein wenig umstellen, und sie suchen.

Angelgeschäft ist natürlich eine sichere Bank, wenn man gleich welche braucht.
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Re: Köderfische

Beitragvon Polsi » 05.11.2010, 11:49

Also, ich hatte im Dezember auch nie Probleme, Köderfische zu fangen. Man muss nur wissen, wo die Rotaugen sind, dann geht es Schlag auf Schlag.
May you build a ladder to the stars and climb on every rung, may you stay forever young.

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Re: Köderfische

Beitragvon hgb » 05.11.2010, 12:20

Das liegt sicher auch am Gewässer und welche Köderfische man braucht. Bei uns ist es ab November nahezu unmöglich einen vernünftigen Köfi zu fangen. Man fängt nur merh große Fische (Rotaugen, Rotferdern, Güster und Barchsen), die zum Zanderfischen aber leider nicht zu gebrauchen sind. Die Lauben sind verschwunden. Zum Hechtfischen geehn die natürlich schon, an meinem Wasser ist das Verhältnis Hecht zu Zander aber 1:20.
In unserem See fange ich sicher eher einen Zander als einen Köderfisch :)
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Re: Köderfische

Beitragvon Lupus » 05.11.2010, 13:30

hgb hat geschrieben:Das liegt sicher auch am Gewässer und welche Köderfische man braucht. Bei uns ist es ab November nahezu unmöglich einen vernünftigen Köfi zu fangen. Man fängt nur merh große Fische (Rotaugen, Rotferdern, Güster und Barchsen), die zum Zanderfischen aber leider nicht zu gebrauchen sind. Die Lauben sind verschwunden. Zum Hechtfischen geehn die natürlich schon, an meinem Wasser ist das Verhältnis Hecht zu Zander aber 1:20.
In unserem See fange ich sicher eher einen Zander als einen Köderfisch :)

Da gibt es aber ein altbekanntes Mittel: Fetzenköder. Wenn ich Zander will und keine kleineren Köderln hab, schneide ich mir Fetzenköder, die oft sogar eh fängiger sind als ein ganzes Fischl. Und sie lassen sich auch super aktiv fischen, da sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt. Ist aber auch alles schon "ein alter Hut".
Aber Hand auf´s Herz: Bevor ich mir "Stinkefinger" mach´schau ich schon, ob es denn gänzlich unmöglich ist, auch mit attraktiven Kunstködern zum Erfolg zu kommen
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Re: Köderfische

Beitragvon posti » 05.11.2010, 17:17

Servus,
hgb hat geschrieben:....In unserem See fange ich sicher eher einen Zander als einen Köderfisch :)

na das passt ja dann ohnehin, dann brauchst eh keinen Köderfisch mehr :lol:
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Re: Köderfische

Beitragvon hgb » 05.11.2010, 20:25

@Lupus
Fetzenköder sind bei uns verboten, man darf bei uns nur mit ganzen Köderfischen größer als 20cm angeln, da kommen für Zander aber eigentlich nur die Fische von 20 bis 25cm in Frage, leider.

@posti
Mit einem gscheiten Köderfisch fangt man aber vielleicht einen größeren Zander :)
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Re: Köderfische

Beitragvon Oldman » 05.11.2010, 22:26

Hallo!
Mal ehrlich findet ihr diese unterschiedlichen Regelungen -hier keine Fetzen, dort der Köderfisch 20cm,bei uns
kein Frolic und kein Anfütterungsboot - jedes Bundesland eine andere Gesetzgebung - nicht auch zum Übergeben
ich wollte nicht Kotzen schreiben.

Gruß Oldman
wenn der letzte Baum gefällt, der letzte Fisch gefangen ist,
wirst du festellen, dass man Geld nicht essen kann
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Re: Köderfische

Beitragvon hgb » 07.11.2010, 00:24

@Oldman
Würde es diese vielen Beschränkungen nicht geben wären die Fische wahrscheinlich schon ausgestorben in den meisten Gewässern.

Leider ist der Mensch das einzige Lebewesen mit so wenig Hirn, dass er sich die eigene Lebensgrundlage zertsört, Zerstötung der Umwelt, Überfischung der Weltmeere und natürlich auch der Flüsse und Seeen. Kein Tier ist so dumm !
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Re: Köderfische

Beitragvon Lupus » 07.11.2010, 07:21

Ich verstehe nur eines nicht: Jetzt kommen wir vom Thema Köderfischbeschaffung wieder einmal über den Umweg der (den emsigen Forums-Usern wohl inzwischen schon sattsam bekannten Lipno-Bestimmungen) vom Hundertsten ins Tausendste.
Diejenigen, die in den meisten österreichischen und wohl auch deutschen Gewässern fischen, werden in den meisten Misch-Gewässern sowohl mit toten Köderfischen auch unter 20cm oder mit Fetzenködern fischen dürfen, und hätte der Themeneröffner da andere Regeln, hätte er es wohl expliziert erwähnt.
Ich bleibe dabei: Wer nur ein bissl ein "G´spür" für die Verhaltensweise von Fischen gleich jeder Art hat, wird auch jetzt zu Hauf Köderfische fangen. Und darum geht es. Nicht darum, sich von irgendeiner nicht gut nachvollziehbaren Quelle käuflich Köderln zu erwerben, sondern ein bisschen selber zu denken. Die Zeiten, wo man bei jedem Fisch-Tandler in Wien um "zwaaschillingfuchzg" das Stück lebende Aitel oder "aanschüüingochzg" lebende Rotäugeln etc. kaufte, und dann am Wasser am Schluckhaken "einfadelte" , sind zum Glück vorbei. Ich habe sie noch erlebt und bin froh, dass es mir vergönnt war, mit dem Aus solcher Bräuche das Privileg gehabt zu haben, eigenständig zu denken zu beginnen.
Gestern begab ich mich am frühen Nachmittag an´s Wasser und konnte noch gerade zusehen, wie ein Kollege gerade in kurzer Zeit gut 15 Stück herrliche Köderfische gestippt hatte, die er für die kalte Jahreszeit bunkert.
Nach einem kleinen Plausch trennten sich unsere Wege. Ich fing und releaste zuerst meinen "Alibi-Novemberhecht plus einen "Schnodara" (untermaßiger Hecht, auch Salzstangel oder Japper genannt) , und saß dann weil mir das auch Spass macht, noch 2 Stunden mit der Matchrute an. Bei dem Friedfischmix wären genug Köderln auch dabei gewesen.
Was ich jetzt nicht kapiere: Der Themenverfasser @Huber Ulrich läßt und schwafeln und schwafeln, wir geben Tipps wie einem kranken Ross, und a dankschön gibt´s ned. Dafür hat er gestern bei dem "Setzkescher umfunktionieren"-Fred fleißig gepostet, dass man das letzte Stückl vom Setzkescher "als Köderfischkescher" verwenden kann. Kescher oder Setzkescher? Will er sich jetzt mit dem Kescher die Köderln fangen? Da schau ich zu, dann kann ich noch was lernen, oder will er sie hältern? Dann hat er sicher unsere Köderlfangtipps verwertet und ist das Posten an anderer Stelle ein verschämt - versiegeltes "Dankeschön" an uns, die wir ihm Tipps gegeben haben, wie man sie jetzt fängt.
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