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knocking on Waller`s door

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Re: knocking on Waller`s door

Beitragvon daniele » 19.04.2011, 09:41

carpio83 hat geschrieben:
daniele hat geschrieben:
Was mich als Welslaie aber interessiert: Wie funktioniert das mit dem Klopfen? Gibts da eine einfach erklärung dafür oder ist das schwer kompliziert?

Petri nochmal!


Petri Dank!!

Im Grunde ist es nicht besonders kompliziert! Grundvoraussetzung ist halt das man das Klopfen beherrscht und nicht nach jeden 2ten Schlag einen "Krepierer" hat, denn sonst hat man mit unter das Gegenteil erreicht, nähmlich eine Scheuchwirkung!!
Das nächste ist das man nicht zu viel und nicht zu wenig klopft. Die Welse reagieren nicht immer gleich, das kann unterschiedlich sein! Das ist in meinen Augen reine Übungssache. Ein Holzwechsel kann auch einen Biss bringen.
Oft steigen sie, verfolgen das Boot und verschwinden wieder! Wie gesagt, ein wenig Glück muss auch immer dabei sein!!


Lg Patrick


Danke für die Anwort! Sprich du klopfts mit dem Holz einfach auf den Boden des Bootes und das lockt die Welse dann an? Den Köder hast du dann direkt beim Boot sozusagen?
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Re: knocking on Waller`s door

Beitragvon carpio83 » 19.04.2011, 09:56

daniele hat geschrieben:Sprich du klopfts mit dem Holz einfach auf den Boden des Bootes und das lockt die Welse dann an? Den Köder hast du dann direkt beim Boot sozusagen?


Naja ich glaub da würden die Waller das Weite suchen! :) :wink: Wenn du dir ein Wallerholz ansiehst, siehst du unten ein rundes oder ovales Stück, je nachdem wie das Holz gemacht wurde! Damit zieht man eine Luftblase unter Wasser, welche beim Austritt des Holzes ein relativ lautes Plop macht. Umso grösser das runde Teil, desto lauter der Plop da mehr Luft nach unten gezogen wird!!

Lg Patrick
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Re: knocking on Waller`s door

Beitragvon daniele » 19.04.2011, 10:03

:oops:

und Danke für die Erklärung!
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Re: knocking on Waller`s door

Beitragvon thomasfischt » 19.04.2011, 10:11

ich gratuliere auch zu dem FAng! wirklich toller fisch!


Mich würde interessieren ob ich mit so einem Wallerholz auch Erfolg habe wenn das Gewässer nicht so tief ist, sagen wir mal 2-4 Meter?
Und wie sieht es aus wenn man kein Echolot verwenden darf, brauch ich es dann gar nicht versuchen, oder probier ich einfach auf gut glück und hoffe auf einen steigenden waller?
Wie bietest du denn den köder an? In welcher Höhe? Auf einem Foto sieht man einen dicken Schwimmer, damit?
Wie siehst du die Erfolgschancen wenn man Köderfische oder Tauwurmbündel anbietet?
Danke

Thomas
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Re: knocking on Waller`s door

Beitragvon rob gone fishing » 19.04.2011, 10:52

herzliches petri zu dem super wels!
echt toll, so einen großen habe ich aus der donau noch nicht gezogen.

@thomas: 2-4 meter ist meiner meinung nach zu seicht zum klopfen, da verjagst du sie nur.
so ab 7 meter würde ich sagen.
wenn du weisst wo welse stehen, ist ein echolot zum klopfen nicht notwendig.
in österreich kannst du vorher mit dem echolot deine driftstrecke abfahren und mal schaun wo was steht und wo die interessanten plätze liegen, danach ohne lot und mit den ruten raus.
leider ist bei uns das fischen mit dem echolot verboten, doch es gibt nichts schöneres wenn eine sichel auf dein klopfen reagiert und zum köder nach oben steigt, am po darfst du das praktizieren.
am besten fischt du beim driften im oberwasser, d.h. etwa zwischen 2-5 meter, je nach wassertiefe.
ich verteile meine köder meistens beim driften mit schwimmer auf 2,5m und einen auf 4m-5m wassertiefe.
oder, bei verwendung eines echolot's, fisch ich mit einer rute aus der hand, dafür brauchst du besser einen zweiten der klopft und das boot steuert.
diese rute hat dann nur haken, vorfach, karabinerwirbel, blei und hauptschnur, den köder führe ich immer in der tiefe der sicheln oder kurz darüber, bisse spüre ich mit der hand an der schnur.

der carpio hat mit einer krake gefischt,funzen genau so gut wie kalamare.
ich nehme lieber die kalamare, wo bei man mit den kraken so schön kasperltheater spielen kann. :mrgreen:
natürlich kannst du auch ein tauwurmbüdel anbieten, beim driften kannst du ja immer kontrollieren.
mein lieblingsköder: 5 blutegel und ein paar tauwürmer, der kalamare und beim bojenspannen auch der köderfisch.
beim driften würde ich nicht mit großen köderfischen fischen, da man so leichter bisse verschlägt.

lg rob
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Re: knocking on Waller`s door

Beitragvon Lepidorfer » 19.04.2011, 10:59

Serwas!!!

Erst mal dickes Petri Heil zum Waller!!! Echt ein schönes Tier!

Ich weiß schon was ich am verlängerten Wochenende mach!

Habe mir jetzt auch ein Echolot gekauft, fische an einem Teich (8 ha) die tiefste Stelle ist 22 m tief...

Mich würde interessieren welche tiefen zur Zeit fürs klopfen interessant sind... Ich erhoffe mir schon einen Erfolg, da noch nie wer bei mir am Wasser geklopft hat, und weil es sehr wahrscheinlich ist das es große Waller gibt (vor 15 Jahren wurden welche besetzt)... Sie werden so gut wie nicht befischt, es gehen nur ab und zu welche als Beifang auf Wurm, sind aber eher die kleinen (um 1,00 m)...

Es rutschen auch jedes Jahr welche beim Karpfenbesatz mit...

Muss mir nur noch ein Wallerholz kaufen... :oops:
NACH DEM ANGELN IST VOR DEM ANGELN!!!
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Re: knocking on Waller`s door

Beitragvon carpio83 » 19.04.2011, 11:04

thomasfischt hat geschrieben:ich gratuliere auch zu dem FAng! wirklich toller fisch!


Mich würde interessieren ob ich mit so einem Wallerholz auch Erfolg habe wenn das Gewässer nicht so tief ist, sagen wir mal 2-4 Meter?
Und wie sieht es aus wenn man kein Echolot verwenden darf, brauch ich es dann gar nicht versuchen, oder probier ich einfach auf gut glück und hoffe auf einen steigenden waller?
Wie bietest du denn den köder an? In welcher Höhe? Auf einem Foto sieht man einen dicken Schwimmer, damit?
Wie siehst du die Erfolgschancen wenn man Köderfische oder Tauwurmbündel anbietet?
Danke

Thomas


Danke Thomas!

Also ich würde sagen ab 4m vielleicht auch knapp darunter! Ohne Echo ist es eher schwierig da du dich nicht auf das Steigen des Wallers einstellen kannst, sprich den Köder in der Tiefe anbieten in der er steigt! Ohne Echo würde ich eher weniger Schläge machen.
Die Tiefe in der ich den Köder anbiete richtet sich nach der Tiefe in die die Waller steigen! Generell hab ich an der Klopfrute keinen Schwimmer. Ich halte die Schnur in der Hand da ich so die Tiefe immer korigieren kann! Den Schwimmer der am Bild zu sehen ist, ist lediglich auf der 2ten Rute montiert wo ich den Köder ca. im Mittelwasser für Nachzügler anbiete.
Als Köder kommen bei mir nur eher kleine Köder in Frage da ja der Wels durchs klopfen nicht unbedingt auf Futtersuche geht, daher sind kleinere Happen meiner Meinung besser!! Der Grund warum Welse überhaupt steigen ist meines Wissens auch noch nicht 100%tig geklärt! Ich verwende meistens Würmer, kleine Köderfische, Tintenfisch,...

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Re: knocking on Waller`s door

Beitragvon thomasfischt » 19.04.2011, 15:07

DANKE rob und carpio

Werd mal loten uns schaun wo meine tiefste Stelle ist, vielleicht werdens ja über 4 Meter.

Wie wahrscheinlich ist es, daß Welse derzeit auch ins seichte Wasser kommen? Ist denen noch zu kalt?
Habe letztes Jahr im Sommer einen 90er Waller mit Wobbler im seichten Wasser (max. 2 Meter) gespinnt, aber da war das Wasser schon sehr warm.
Habt ihr da Erfahrungen mit Frühlingswassertemperaturen und Fängen im seichten Wasser?
Danke
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Re: knocking on Waller`s door

Beitragvon buggi » 19.04.2011, 18:01

WiM hat geschrieben:Servus Carpio,

Sensationell - Gratulation! :applaus:

Bei solchen Fängen verstehe ich nicht warum du das Wallerfischen als Abwechslung zum Karpfenfischen siehst - ich würde das umgekehrt machen ;-)

Bin schon gespannt was da noch kommt - ist ja bald Karpfenschonzeit, da hast du dann viel Zeit...


Sind bei euch Karpfen geschont? Bei uns sind die ganzjährig freigegeben.
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Re: knocking on Waller`s door

Beitragvon xxgonzoxx » 04.05.2011, 17:41

Wow, ein fettes Petri auch von mir!!
I travel the world and the seven sea's..
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