Da wir nur zu zweit, und es zahlreiche Campingplätze gab, sahen wir keinerlei Probleme.
Als wir an einer grösseren Stadt vorbei kamen, den Namen habe ich vergessen, fanden wir einen idylischen Campingplatz, am Rande der Stadt.
Unnah, des Campingplatzes, maänderte sich ein Fluss, gemächlich dahin.
Nach kurzer Tour, sah ich auch einige gute Karpfen, das ich eine Rute mit hatte, versteht sich von selbst.
Am Abend, grillte der Zeltnachbar, einen kleineren Carp, den er selbst auf Brot gefangen hatte.
Ich konnte das Aufgehen der Sonne, am nächsten Morgen gar nicht mehr erwarten. Schon im Morgengrauen schlich ich mich ans Ufer des Flusses.
Nachdem die Sonne am Zenit empostieg, und ich mit Brot angefüttert hatte, balgten sich schon die ersten Rotfedern und kleineren Karpfen um die Brotstücke.
Da ich eigentlich nicht vorhatte den Fang zu verwerten, stand mir mehr nach Klasse statt Masse. Ober mir in einen Gumpen, stieg des öfteren, ein grösserer Karpfen, ich schätzte ihn auf ca. 10 Kg.
Fragt sich nur auf was der Gelbe stieg. Wie ein Indianer schlich ich mich an ihn an, und sah das Grauenhafte.....
Aus der nahen Stadt, ragte ein Abwasserrohr in den Gumpen, und brachte reichlich " braune Köstlichkeiten " ein, einige schwammen auf, welche sich der Karpfen , von der Oberfläche holte.
Die Lust, derartige Fische zu fangen, sank auf null, im Nachhinein betrachtet, hätte ich meinen Zeltnachbar noch " Guten Appetit " wünschen müssen ......
MfG Jürgen







