Hallo Liebe Forengemeinde,
letzte Woche war ich auf einem kleinen aber sehr idyllischen Teich (0,7 ha) im Waldviertel. Mit eher geringeren Erwartungen packte ich früh morgens mein Zeug aus und beobachtete wie die ersten Karpfen munter an der Oberfläche herumsprangen. Es waren zwar keine Riesen aber 50 cm Größe konnte man erkennen.
Frohen Mutes packte ich beide Ruten aus, beide mit Durchlaufblei und Mais als Köder. Wärend die erste schon im Wasser war und ich die zweite bestückte schnalzte schon das Bummerl in die Höhe, ich sofort da gewesen Anschlag saß. Jedoch zu meiner Ernüchterung war es nur ein handlanges Rotauge. Die Prozedur wiederholte sich unzählige male. Sobald die Montage den Grund berührte, spannte sich die Schnur und so ein kleiner Fisch hing wieder drauf. Nach der gefühlten Rotfeder Nummer 82 sah ich in meinem bisherigen Plan keinen Sinn mehr und disponierte um.
Schwimmbrot auf die eine Rute, Frolic auf die andere. Das Schwimmbrot wurde von den unzähligen Kleinfischen maltretiert. So stell ich mir es vor wenn ein Tier von einem Piranniah Schwarm gefressen wird. Das Wasser brodelte 4-5 min und die Semmel war dahin.
Beim Frolic schaute es nicht anders aus. Wobei ich sogar ein Rotauge damit gefangen habe. Gehackt hat sich der Fisch aber wunderschön auf dem 4er Haken, dass muss man ihm lassen.
Der Tag verging, der Karpfen blieb aber aus...
Ich hatte die ganze Zeit, dass Gefühl, dass der Karpfen einfach das Futter nicht finden konnte, da die Kleinfische ständig den Köder fraßen. Das nächste mal werde ich es mit Boilies probieren.
Ich würde nur gern wissen ob ihr noch eine andere Methode kennt, die Kleinfische vom Platz zu halten.
lg Rado






