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Karpfenmontage verwickelt sich immer, Hilfe

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Karpfenmontage verwickelt sich immer, Hilfe

Beitragvon thomasfischt » 09.02.2011, 11:27

Hallo liebe Forumsmitglieder

Da jetzt bald die Saison wieder anfängt, oder für manche von euch schon angefangen hat wollte ich, und ich ja leider bis Juni warte bis ich wieder spinfischen darf, wollte ich mich mal ein bischen im Ansitzfischen versuchen. Der Karpfen soll das Objekt der Begierde sein. Wäre da nicht ein Problem.

Bisher habe 2 verschiedene Montagen gefischt.
Ein Rute mit Mono 30er eine mit Geflecht 10er.
Dann habe ich mir im Geschäft diesen Anti-Tangle,also Anti-Verwirrungs Schauch andrehen lassen und verbaut.
Dann kam bei der einen Rute ein Fixblei und an den karabiner ein selbstgebundenen Vorfach ("the rope") ist so ein grünes weiches, recht dickes (12kg) Vorfach für Karpfen und ein Karpfenhaken dran. Drauf Mais oder Würmer. Boilies sind bei uns verboten.
Die andere Route fast genauso, bis auf eine kleine Veränderung, ich hab statt dem einfachen 60 gramm Fixblei eine FOX Futterspirale mit Bleiinnenkörper verbaut, damit ich mit der Futterspirale den Lockeffekt habe und mit dem Gewicht den Selbsthakeffekt erzeile.
Jetzte kommt das Problem, beide Montagen verheddern sich fast immer in der Luft beim Auswerfen?
Was mache ich falsch? Vorfachlänge? Schlauchlänge? Futterspirale kombiniert mit Selbsthakeffekt? Ist das Blödsinn? Bisher hatte ich ca. 50-60 cm Vorfach.

Würde mich freuen wenn der eine oder andere karpfenspezi da eine Idee hat was ich falsch mache.
Vielen Dank
Wünche euch allen eine tolle neue Saison. Bei dem Wetter könnte man ja fast glauben sie wäre schnell da :-)
Thomas
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Beitragvon Captain » 09.02.2011, 11:50

Servus,

für eine Selbsthakmontage ist eine Vorfachlänge zwischen ca. 16 bis 20 cm ideal, deine Vorfächer sind viel zu lang, daher die Probleme mit den Verwicklungen. Der Antitangle-Schlauch sollte dann 50 bis 70 cm lang sein. 60 Gramm Bleigewicht ist die Untergrenze, um einen optimalen Selbsthakeffekt zu erreichen verwende in Zukunft besser + 80 Gramm Bleie oder entsprechend vorbebleite Futterkörbe. Köderst Du direkt am Haken , oder am Haar an?
L G, Klaus
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Re: Karpfenmontage verwickelt sich immer, Hilfe

Beitragvon Polsi » 09.02.2011, 11:56

thomasfischt hat geschrieben:Hallo liebe Forumsmitglieder

Da jetzt bald die Saison wieder anfängt, oder für manche von euch schon angefangen hat wollte ich, und ich ja leider bis Juni warte bis ich wieder spinfischen darf, wollte ich mich mal ein bischen im Ansitzfischen versuchen. Der Karpfen soll das Objekt der Begierde sein. Wäre da nicht ein Problem.

Bisher habe 2 verschiedene Montagen gefischt.
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Dann habe ich mir im Geschäft diesen Anti-Tangle,also Anti-Verwirrungs Schauch andrehen lassen und verbaut.
Dann kam bei der einen Rute ein Fixblei und an den karabiner ein selbstgebundenen Vorfach ("the rope") ist so ein grünes weiches, recht dickes (12kg) Vorfach für Karpfen und ein Karpfenhaken dran. Drauf Mais oder Würmer. Boilies sind bei uns verboten.
Die andere Route fast genauso, bis auf eine kleine Veränderung, ich hab statt dem einfachen 60 gramm Fixblei eine FOX Futterspirale mit Bleiinnenkörper verbaut, damit ich mit der Futterspirale den Lockeffekt habe und mit dem Gewicht den Selbsthakeffekt erzeile.
Jetzte kommt das Problem, beide Montagen verheddern sich fast immer in der Luft beim Auswerfen?
Was mache ich falsch? Vorfachlänge? Schlauchlänge? Futterspirale kombiniert mit Selbsthakeffekt? Ist das Blödsinn? Bisher hatte ich ca. 50-60 cm Vorfach.

Würde mich freuen wenn der eine oder andere karpfenspezi da eine Idee hat was ich falsch mache.
Vielen Dank
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Thomas


Das Rig sollte IMMER etwa um ein Drittel kürzer sein als der Anti-Tangle Tube.

Futterspirale kombiniert mit Festblei ist kein Blödsinn, sondern funktioniert normalerweise gut.

Wie Captain gesagt hat, sind deine Vorfächer viel zu lang. Ich schlage 15-25 cm vor.

Außerdem würde ich unbedingt eine Haar-Montage mit No-Knot verwenden. Wenn Boilies verboten sind, vielleicht einfach Pellets oder gekochte (!) Hartmaiskörner am Haar anbieten.

Hier eine Anleitung, die dir weiterhelfen könnte:
http://www.carpanglersgroup.com/boltrig ... eeder.html
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Re: Karpfenmontage verwickelt sich immer, Hilfe

Beitragvon thomasfischt » 09.02.2011, 15:37

Hallo

Danke für den Tipp, werde die Vorfächer kürzen. Ich bin nur davon ausgegangen daß sich bei einem längerem Vorfach der Köder nicht so tief im Schlamm versinkt. Aber anscheinend dürfte das egal sein.

habt ihr einen Tipp wie man die Schnur leichter durch einen dünnen Anti-Tangle schlauch bekommt? gerade bei geflochteneer Schnur kann man sich da blöd ärgern.

Mais auf dem haar anbieten. habe ich noch nie versucht, einfach wie einen boilie montieren? und da funktioniert der dosenmais nicht so toll? Mit Pellets habe ich auch noch nie versucht, mal probieren.

Danke Polsi für den Link, sehr hilfreich.

Im moment hat mein gewässer 5 grad, das ist anscheinend zu kalt, denn ich habe es am Wochenende vergeblich versucht. Angeblich haben die Karpfen ab ca 8 Grad wieder mehr Beißlaune, könnt ihr das aus euren Erfahrungen bestätigen? Habe das aus den Weiten des Internets, keine AHnung ob das stimmt.

:danke: für Eure Hilfe

Lg
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Re: Karpfenmontage verwickelt sich immer, Hilfe

Beitragvon ubik » 09.02.2011, 15:41

thomasfischt hat geschrieben:
habt ihr einen Tipp wie man die Schnur leichter durch einen dünnen Anti-Tangle schlauch bekommt? gerade bei geflochteneer Schnur kann man sich da blöd ärgern.



Weis zwar nicht wie dünn ein dünner Anti-Tangle-Schlauch ist, aber ich mach solche Fitzeleien immer mit der Ködernadel wenns mir zu blöd wird.

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Re: Karpfenmontage verwickelt sich immer, Hilfe

Beitragvon Polsi » 09.02.2011, 15:43

Thomas, meiner Meinung nach kann man Karpfen auch im tiefsten Winter fangen, wenn man weiß, wo sie stehen. Leider ist das oft das Hauptproblem.

Das Problem mit dem Anti-Tangle-Tube kenn ich gut, weil ich im Prinzip auch ein Fan davon bin und von Leadcore etc. rein gar nix halte. Ich lasse den Tube nach dem Angeln immer ganz einfach auf der Schnur, so kann ich im Idealfall die ganze Saison den gleichen Schlauch verwenden. Aber sag, wieso benutzt du denn zum Karpfenangeln eine Geflochtene? Siehst du darin irgendwelche Vorteile? Ich halte die dabei eher - ausgenommen fürs extreme Distanzangeln - wohl eher für kontraproduktiv (keine Dehnung, abrieb-empfindlich, etc.)..
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Re: Karpfenmontage verwickelt sich immer, Hilfe

Beitragvon Köfi » 09.02.2011, 15:50

thomasfischt hat geschrieben:habt ihr einen Tipp wie man die Schnur leichter durch einen dünnen Anti-Tangle schlauch bekommt? gerade bei geflochteneer Schnur kann man sich da blöd ärgern.
:danke: für Eure Hilfe
Lg
Thomas


Knüpfe vor die Geflochtene eine starke Mono an ... dann flutscht es ganz gut.
LG Fritz
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Re: Karpfenmontage verwickelt sich immer, Hilfe

Beitragvon Lupus » 09.02.2011, 16:42

Für die Antitangle-Röhrln gibt es spezielle Einfädelhilfen, so dünne Drähte.
Aber weil auch @köfi von Mono spricht: Außer bei extremsten Entfernungen (die es aber in heimischen Karpfengewässern meistens nicht gibt) würde ich überhaupt nicht für die Hauptschnur eine Geflochtene nehmen. Für starke Festbleimontagen ist viel besser ein ordentlich starkes Peryl. Und es ist auch nicht gerade das Maulschonendste für Karpfen, sie an Geflochtener zu drillen, weil gar keine Dehnung da ist. Für den gewöhnlichen Hausgebrauch nehme ich geflochten nur für das Vorfach, und als Hauptschnur nur bei bestimmten Arten des Spinnfischens.
Du schreibst beim Köder noch "Mais oder Würmer". Bei Würmern glaub ich nicht, dass das mit der Selbsthak-Montage gut funktionieren wird. Bei Mais setze ich vorraus, dass Du schon weißt, wie Du ihn anködern mußt. Wurm: Da kann man oder soll man natürlich die Hakenspitze rausschauen lassen, aber für richtiges Selbsthaken, so wie es zu verstehen ist , reicht das nicht, weil jeder Fisch beim Wurm schon etwas mehr Zeit haben muß, als beim Einschlürfen eines Boilie oder Partikelköders. Was bei animalischen Ködern noch geht als Selbsthakmethode wären auf eine Styroporkugel aufgepickte Maden, also so eine Art Maden-Meduse :D .
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Re: Karpfenmontage verwickelt sich immer, Hilfe

Beitragvon Puchi » 09.02.2011, 16:53

Was bei animalischen Ködern noch geht als Selbsthakmethode wären auf eine Styroporkugel aufgepickte Maden, also so eine Art Maden-Meduse


Das sog. Medusa-Rig ist meiner Meinung nach die (entschudigung) geilste Karpfenmontage die es gibt, sieht sehr schräg aus, und fängt auch seinen Fisch!
Rote Pinkies eignen sich mMn am besten zum Ankleben, denn die imitieren Zuckmückenlarven doch recht gut.

Ansonsten hätt ich auch noch das gute alte Frolic angesprochen, grade im Frühjahr sicher einen Versuch wert.
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Re: Karpfenmontage verwickelt sich immer, Hilfe

Beitragvon Polsi » 09.02.2011, 17:07

Ankleben? Da bevorzuge ich dann doch den Maggot Clip. Geht auch mit Würmern, wenn man Berichten andere Angler Glauben schenken darf.
http://korda.co.uk/products/view.php?id=153
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Re: Karpfenmontage verwickelt sich immer, Hilfe

Beitragvon Puchi » 09.02.2011, 17:24

Polsi hat geschrieben:Ankleben? Da bevorzuge ich dann doch den Maggot Clip. Geht auch mit Würmern, wenn man Berichten andere Angler Glauben schenken darf.
http://korda.co.uk/products/view.php?id=153


Hey als ich davon gelesen bzw. es versucht habe wurde glaub ich grad der Euro eingeführt :lol:
Da wurde noch geklebt und nicht geklippt^^

Aber man lernt gottseidank immer was neues :wink:
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Re: Karpfenmontage verwickelt sich immer, Hilfe

Beitragvon thomasfischt » 09.02.2011, 22:10

Hi

Also die geflochtene verwende ich nur, da ich im Moment nur eine Rolle mit Mono habe und die andere Rolle, die ich eigentlich zum Spinfischen verwende zweckentfremden muss. Ich weiß, ist ein bödsinn, vorallem weil ich mir die teure geflochtene damit kaputt mache. Werde mich mal nach einer neuen Rolle umsehen.
Also ich verstehe nicht warum ein angeköderter Wurm nicht auch für eine Selbsthakmontage funktionieren/kann. Wird der Köder in gegensatz zu boilis, frolic oder mais anders aufgenommen?
Dieser Medusa-Rig schaut interessant aus, mal versuchen.
Meine Karpfen habe ich bis jetzt entweder auf frolic am haar oder auf Mais normal am Haken angeködert gefangen. Eine Köderung am haar habe ich noch nicht versucht lupus, deswegen weiß ich auch nicht wie das aussehen soll,aber ich kanns mir vorstellen.

Danke für die Tipps mit dem Draht und dem Mono für den Schlauch!

@ polsi: Ja, wenn man immer weiß wo die karpfen/fische stehen ist man klar im Vorteil. Aber dazu braucht es entweder viel Erfahrung durch trial & error versuche und/oder gute gewässerkenntnisse. ich kenne das gewässer recht gut, auch von der Unterwassergegebenheit, aber gibt es da grundsätze die man beachten muss. Im Winter eher tiefer? Bei sonne und aufwärmenden Wasser im seichteren? Klar, die Kanten vom Tiefen zum Seichteren. ich denke ,wenn man mal seinen Spot gefunden hat der fängig ist versucht man es dort immer wieder.
ich habe auch daran gedacht eine stelle anzufüttern, aber man liest auch daß im Winter wenig angefüttert werden soll, kann man da die Karpfen auch an eine Stelle gewöhnen, die sie sonst nicht bevorzugen?

Das mit dem Friedfischangel ist echt eine Wissenschaft für sich, aber bis zum Spinfisch-Zeit möcht ich mir halt auch den einen oder anderen Tag am Wasser gönnen.

Eine Frage noch zu Frolic und Pellets. Kann man da eine Verbindung zu dem Frolic-verbot ziehen und um das Gewässer nicht zu belasten und auf Frolic und Pellets verzichten, oder ist die Zusammensetzung eine viel natürlichere?? oder warum gibt es in manchen gebieten ein frolic-verbot? Schon wegen den Inhalststoffen, oder sehe ich das falsch?
Danke an die vielen Tipps, ich hoffe ich kann bald ein paar Frühjahr-karpfen posten.
Lg
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Re: Karpfenmontage verwickelt sich immer, Hilfe

Beitragvon hesi » 09.02.2011, 22:31

thomasfischt hat geschrieben:Werde mich mal nach einer neuen Rolle umsehen.


Naja, nichts überstürzen, vielleicht findest duch ja auch eine passende Ersatzspule. :wink:
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Re: Karpfenmontage verwickelt sich immer, Hilfe

Beitragvon Lupus » 10.02.2011, 07:00

Zitat:
Ja, wenn man immer weiß wo die karpfen/fische stehen ist man klar im Vorteil. Aber dazu braucht es entweder viel Erfahrung durch trial & error versuche und/oder gute gewässerkenntnisse. ich kenne das gewässer recht gut, auch von der Unterwassergegebenheit, aber gibt es da grundsätze die man beachten muss. Im Winter eher tiefer? Bei sonne und aufwärmenden Wasser im seichteren? Klar, die Kanten vom Tiefen zum Seichteren. ich denke ,wenn man mal seinen Spot gefunden hat der fängig ist versucht man es dort immer wieder.
ich habe auch daran gedacht eine stelle anzufüttern, aber man liest auch daß im Winter wenig angefüttert werden soll, kann man da die Karpfen auch an eine Stelle gewöhnen, die sie sonst nicht bevorzugen?
Antwort:

Die Grundregel hast Du schon erfasst! Gerade im Vorfrühling oder jedenfalls ab Eisfreiheit der Gewässer ist dieses Thema immer eine liebgewordene Herausforderung für mich. Das kann sich nämlich in dieser Jahreszeit von einem Tag auf den anderen immer wieder schlagartig ändern und erfordert einiges an Beobachtungsgabe und vor allem Flexibilität. Ist ein unangenehmer kalter Wind, sammeln sich die Karpfen und andere Friedfische eher an geschützten tiefen Stellen. Manchmal sind es steile Uferkanten, wo es schon in Ufernähe schon tief auf 4m runtergeht, wo man gar nicht weit werfen muss und am besten mit Schwimmer fischt. Dann wieder sind es Stellen weiter draussen, wo es auch unter Bedacht auf die Sichtverhältnisse (von der Sonne gespiegelte gekräuselte Wasseroberfläche) besser ist ohne Kiel.
Und dann kann sich das über Nacht ändern und die Fische stierln in nur 1,5m tiefen Wasser knapp vor Schilf. Und gehen die Temperaturen schlagartig wieder zurück, kann der Top-Platz im seichten Wasser am nächsten Tag wieder total falsch sein.
Deshalb habe ich auch immer nach Möglichkeit eine Schwimmerrute und eine leichte Grundrute im Auto, damit ich vor Ort schnell entscheiden kann, was wohl besser passt.
Auf die Gefahr hin, mir bei den Rein- und Ausschließlich Festblei-Anglern Feinde zu machen: Ich glaube, als eher Anfänger im Friedfischangeln (auch Karpfenangeln) bist Du besser bedient, mit Methoden zu fischen, die nicht auf Selbsthaken aus sind, sondern mit solchen Methoden, wo Du schnell vor Ort wechseln kannst und auch mehr und schneller das Gefühl für die verschiedenen Situationen wie Biss, Anschlag etc. bekommst. Auch hat sich bei mir der Erfolg im zeitigen Frühjahr meistens eher eingestellt, weil ich sehr flexibel war und auch wenn ich merkte, ein Platz bringt heute nichts, ziemlich schnell woanders probiert habe und dann doch etwas gefangen habe.
Eine bestimmte Stelle anfüttern ist meiner Erfahrung nach jetzt noch nícht so gut, wenn die Fische erstens noch weniger fressen und zweitens jeden Tag woanders sein können. Ich glaube nicht so recht daran, dass sich Karpfen jetzt an einen Platz gewöhnen lassen, den sie von Natur her um diese Jahreszeit partout nicht mögen. Sprich: Das Futter am seichten Schilfrand wird nicht Karpfen interessieren, die noch in der Tiefe sind, weil es im Seichten zu kalt für sie ist, und umgekehrt werden sie sich nicht für Futter an einer 4-5m tiefen Stelle interessieren, wenn sie ganz am Rand an der Kante „ziehen“.
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Re: Karpfenmontage verwickelt sich immer, Hilfe

Beitragvon thomasfischt » 10.02.2011, 10:15

:danke: für die ausführliche Antwort lupus

du hast recht, genau das macht einen erfolgreichen fischer aus, jemand der das Wasser "lesen" kann und sich den gegebenen Bedingeungen anpasst.

Petri

Lg
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