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Karpfen schon müde?

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Re: Karpfen schon müde?

Beitragvon Techtrancer » 03.10.2010, 15:29

Lupus hat geschrieben:Ich glaube, dass die Bolo, die damals speziell nach Planvorgaben angefertigt wurde, auch so beschaffen war, dass sich die unteren Teile in individuell bestimmbarer Länge arretieren ließen.
Auch glaube ich, dass die Rolle ziemlich weit oben fixiert war, also das untere Handteil ungewöhnlich lang war.

klingt irgendwie plausibel......

ev ein 6 oder 7er stecker der auf 10m verlängerbar war und bei dem die verlängerungen alle den selben durchmesser hatten
spule dann auf der vorletzten verlängerung, damit man den untersten teil gleich abstecken kann
und zwischen den ringen zwischen 6 bzw 7m und der rolle heraussteckbare teile die man auf manchen feeder sieht
oder eben die untersten teile so wie bei den bolos die es mal gab, welche man auch kürzer angeln konnte
oder ev zwischen rolle und dem übernächsten teil nochmal selber durchmesser und erst am übernächsten der erste ring und die rolle selbst auf nem minniteil
müsste dann aber nichtmal zwingend abermal der selbe durchmesser sein, da man an dem minniteil ja auch 2 verschieden dicke steckteile dranmachen könnte

möglichkeiten gäbe es ja genügend^^
wenn ich noch ein wenig drüber nachdenke fallem mir womöglich noch 5 ein

ein pic der bolo kannst du nicht zufällig auftreiben?
den text hast ja du übersetzt und hast ev auch noch den kontakt
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Re: Karpfen schon müde?

Beitragvon Lupus » 04.10.2010, 05:49

Hallo Techtrancer!

Ja, ich habe die Ausgabe gefunden, wo ich es übersetzt hatte. Dort ist ein kleines Bild drinnen, wo man die Teile der Bolorute sieht, die so zusammengeschoben werden können, dass sie fix bleiben. Man erkennt es, dass an der Stelle wo fix zusammengeschoben wurde, die Ringe ganz nahe beinander sind.
Ich sehe gerade, da war noch eine Frage genau wegen der Rute, die ich hinschrieb:
-Frage: Ich sehe, dass die Rute noch eine weitere Besonderheit aufweist:
- Antwort: Ja, die drei untersten Teileskobteile können so ineinanderageschoben werden, dass sie fix bleiben, sodaß die Rute in den Längen, 11 , 10, 9 und 8 Meter verwendet werden kann, ohne dass sich die zusammengeschobenen Teile bewegen.
-Frage: Wie fischst Du damit:
Antwort: Ich verwende sie so, als wäre es eine unberingte Stippe, nur mit dem Unterschied, dass ich sie bei der Fischlandung nicht kürzen muss.

Wie gesagt, das Bild ist klein und schmal und schwarzweiß und zeigt nur den Ausschnitt, wo die starr verkürzbaren Teile ineinandergeschoben sind, also die 11m Rute gerade auf 8 Meter gefischt werden dürfte.

Grundgedanke bei dem Artikel war einerseits die Anfüttermethode, und andererseits, dass der Angler eigentlich so fischt wie mit der unberingten Stipprute. Nur tauchten im Herbst beim Anfüttern auf Weißfische auch große Karpfen auf und die konnte er im Strom auch mit dreifachem Gummizug nicht landen oder nur mit Glück.
Daher die Bologneserute, weil es ein beruhigenden Gefühl ist, genügend Schnur auf der Rolle zu haben. Die Überlegung war also, „wie fische ich mit der Technik praktisch wie einer unberingten Stipprute, übertragen auf eine Rute mit Rolle?
Gruss. Lupus
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Re: Karpfen schon müde?

Beitragvon Techtrancer » 13.10.2010, 03:58

also die sache mit dne tonröllchen ist mir nun doch zu aufwändig

denk werd einfach nen madenkuchen machen und gut is es

kostet zwar vermutlich etwas mehr, aber dafür ist die arbeit in minuten erledigt und ich hab zuhause keine sauere durch die tonröllchen
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Re: Karpfen schon müde?

Beitragvon Lupus » 13.10.2010, 05:25

Ist schon klar, ist ja auch wirklich aufwendig. Aber der Typ wird schon gewusst haben, warum er das Geheimnis ausgeplaudert hat. Weil es ihm sowieso keiner nachmacht. Mir wär es auch zu stressig, ich denk bloß mal wenn ich da den Bogen raushätte, wirds doch reine Routine. Aber das ist leichter gesagt als getan.
Tschuldige, was ist ein Madenkuchen? Werden da die Maden in schnell sinkendes Futter "eingepackt", also gleich am Wasser gemacht?
Übrigens scheinen die karpfen gar nicht so müde zu sein. Ich kenne auch keinen modernen Karpfen- oder Friedfischangler, der solche Thesen behauptet würde.
Ich selber habe nur immer das Dilemma in solchen Übergangszeiten, wo es zwar schon recht frisch wird und sich die Fische umstellen, dass ich schon viel feiner fischen will als es für Nummer sicher gut wäre. Aber das Kraut, oder Seerosen sind jetzt schon sehr verrottet und ich hatte mit 20er Sehne an der ultraleichten Floater eigentlich überhaupt keine Probleme.
Noch vor einem Monat hätte es an seerosenreichen Gewässern mit dieser Kombination bei einem Karpfenbiss wohl noch geheißen "Holland in Not".
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Re: Karpfen schon müde?

Beitragvon Techtrancer » 13.10.2010, 06:34

denk die taktik mit den tonröllchen stammt blos aus ner zeit bevor es madenkleber gab

eignet sich prima um lose maden in grossen mengen mit der schleuder auf weite distanz zu bringen.......zusammen mit kies auch um sie an den boden zu nageln :D

hier ein vid vom michael schlögel wo er zeigt wie man madenkuchen herstellt ==> http://www.youtube.com/watch?v=rq5e_0Jepeg

muss mal schauen welcher händler 10L maden am günstigsten vertickt. dann start ich mal nen anlauf an der donau ^^

wird aber denk ich auf jeden ein drillreicher tag, auch wenn die fische bei derzeitigen temps nicht mehr ganz so aktiv sind

aber ert mal kommt meine geplante caster session dran. 2L feinste caster hab ich bereits und 3L maden sind noch am verpuppen

hab ich schon erwähnt daß es mir auf den sack geht daß kein handler in wien caster anbietet?
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Re: Karpfen schon müde?

Beitragvon Lupus » 13.10.2010, 07:46

Techtrancer hat geschrieben:denk die taktik mit den tonröllchen stammt blos aus ner zeit bevor es madenkleber gab


Die Vermutung ist zwar nachvollziehbar, aber tatsächlich ist es nicht so. Erstens gibt es Madenkleber schon seit ziemlich langer Zeit, und zweitens war das ganze ungefähr gleichzeitig als eine ungarische Jugendgruppe zu einem internationalen Zeltlager in Österreich geladen war und sozusagen unter meine Fittiche gestellt wurden. Die Jungs hatten bestes Equipment und natürlich auch Madenkleber.
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Re: Karpfen schon müde?

Beitragvon Techtrancer » 13.10.2010, 07:54

hm. mir fallen ausser der wolkenbildung durch den lehm sonst aber keine vorzüge ein :(
welches lager denn? hollenburg?
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