Servus
Ich möchte hier in lockerer Reihenfolge einige technische Hilfsmittel vorstellen, die mir zur Verfügung standen, bevor das „Digitale Zeitalter“ auch bei uns Fischern Einzug fand.
1. Analoges Echolot
Hierbei handelt es sich um ein einfach zu bedienendes Hilfsmittel, das jederzeit sozusagen am Mann war, und nicht extra mitgeschleppt werden musste.
Am häufigsten verwendet wurde das „AE“ zum Ausloten der Wassertiefe, wobei man wie folgt vorging.
Zur groben Bestimmung gab es eine 9 Punkte Einteilig
keine Wasserberührung - wahrscheinlich Winter, das Wasser war zugefroren.
Knöchel – noch viel zu seicht
Knie – schon besser
Oberschenkel – jetzt wird es langsam Interessant
Hüfte – der Bereich wo sich schon jede Menge Fische aufhalten, zusätzlich kam jetzt der ohne Aufpreis enthaltene Temperaturfühler zum Einsatz (je kälter das Wasser, umso kleiner wurde der Fühler, auch wurde die Stimme um einige Oktaven höher)
Bauch – hier gab es einige Fischer, die zusätzlich einen Schwimmreifen am Bauch trugen.
Brust – speziell bei Frauen mit 2 zusätzlichen Schwimmhilfen.
Hals – letzte Gelegenheit die Tiefe den am Ufer wartenden Kollegen durchzusagen.
Haare – hier war keine genaue Tiefen Angabe mehr möglich (immer wieder versuchten einige unentwegte diesen Umstand zu umgehen, indem sie sich mit einem Schilfrohr in noch größere Tiefen wagten.
Auch der Stömungsbereich soll hier nicht unerwähnt bleiben, die meisten „AE“ die in starker Strömung eingesetzt wurden, wurden mehr oder weniger funktionsunfähig bei dem Kraftwerken angetrieben.
Mir ist schon klar das die digitalen Geräte heutzutage mehr können, mir geht es aber darum zu zeigen, das auch früher schöne Fische gefangen werden konnten.
Bis zum nächsten mal, wenn es wieder heißt whidffg
Petri aus Enns







