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Zander,Hecht,Wels,Barsch&Co

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Beitragvon Lupus » 03.05.2006, 05:35

@Detlef Günter Thiel

Unabhängig davon, wie lange an welchen Ecken des Kontinentes Raubfische geschont sind, sei Dir mein herzliches Petri Heil zu Deinem klotzigen Zander vergönnt, und der Umstand dass er schon abgelaicht hat spricht ja auch als weiteres Pro-Argument.
Bezüglich "unseres Vereines": Vielleicht ist selbiger in Augen mancher ein "Sparverein" in diesem Sinne (heheeee.....wir haben zusätzlich in unserer Vereinshütte sogar tatsächlich für unsere MitgliederInnen einen Sparverein laufen :lol: ........ojee, weil wir gerade dabei sind... hab letzten Monat vergessen einzuzahlen.... :oops: ). Wir sind nämlich ein kleiner Verein im Bundesland Wien und Raubfische sind teuer und schwer erhältlich. Fragst Du Mitglieder was für Besatzvorstellungen sie haben, werden viele sagen "große Zander". Wir haben zwei getrennte Altarme zu bewirtschaften und setzen beispielsweise in einem davon im Herbst ein und ab der Zeit gilt Fangverbot , auch wenn der Raubfisch gerade dann vom Gesetz her frei wäre. Das Fangverbot gilt dann auch für das ganze Folgejahr und während dieses Jahres kann man den anderen Altarm auf Raubfisch beangeln. Allerdings immer erst ab 1.6. Das heißt, dass zum Raubfischangeln jeweils die zweite Jahreshälfte zur Verfügung steht und das wechselseitig für zwei Gewässer. Klingt hart für Freigeister, aber anders kann man im Ballungsgebiet in einem kleinen Verein keinen soliden Raubfischbestand gewährleisten.
Ich habe das nicht als Kritik sondern nur als Veranschaulichung zu unserem ....nun sicher in Augen vieler: "Spar"Verein :lol: geschrieben, in dem ich mich seit 30 Jahren pudelwohl fühle.
Nochmals herzliches Petri Heil zu Deinem Prachtzander, ich hoffe Du wünschst mir auch ein Petri für den 1.6. wenn´s bei mir losgeht und vergißt nicht, mir ein Petri zu posten wenn ich Glück habe und auch eine Fangmeldung abgeben kann :wink:
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Beitragvon Detlef Günter Thiel » 03.05.2006, 10:53

@Lupus:

zunächst einmal mein PETRI DANK!

Wenn Du unter derart erschwerten Bedingungen so einen Raubfisch fängst, bekommst Du von mir sogar ein doppeltes PETRI HEIL, Ehre wem Ehre gebührt. :D

Die Argumente des Sparvereins sind mir hinlänglich bekannt und es ist auch klar, dass nicht jedes Vereinsmitglied seinen Meterhecht fangen kann.
Gegen das Sparen ist ja auch nichts zu sagen, solange der eigentliche Sinn und Zweck, Das Angeln, nicht hoffnunglos ins Hintertreffen gelangt.
Irgendwann richten dann die "fast ewig geschützten" Meterhechte, die "so gut wie" nicht mehr fangbar sind, verheerende Schäden im Besatz an. Dann geht der Raubfischschutz "bis zum geht nicht mehr" nämlich voll nach hinten los und trifft die Sparer tief bis ins Knochenmark. Da werden jede Menge Schleien vom Sparverein besetzt und fast keine Schleien mehr herausgefangen, weil sie als Hechtfutter gedient haben.

Die richtige Balance zu finden, ist dann eben nicht ganz so einfach. Wichtig ist nur, daß unser Angeln mit Lust und Laune noch möglich ist und nicht durch zu viele Verbote und Einschränkungen zur Nebensache "verkommt". :wink:
Ein Mann ist immer dann am größten, wenn er sich bückt, um einem Kind zu helfen.
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Beitragvon Lupus » 03.05.2006, 11:53

Detlef Günter Thiel hat geschrieben:@Lupus:

zunächst einmal mein PETRI DANK!

Wenn Du unter derart erschwerten Bedingungen so einen Raubfisch fängst, bekommst Du von mir sogar ein doppeltes PETRI HEIL, Ehre wem Ehre gebührt. :D

Ich bin eigentlich, seit ich fische praktisch nichts anderes gewöhnt, als dass die Raubfischsaison bei uns am ersten Juni anfängt. Dafür kann ich aber beim Bilanzziehen sagen, jedes Jahr sehr zufrieden gewesen zu sein mit den Fängen. Meistens splitte ich meine Raubfischgelüste in zwei Hälften: Im Juni nach der Schonzeit tobe ich mich bei den Zandern aus, und der Rest kommt im Herbst auf Hecht. Was nicht heißt, dass nicht der eine oder andere schöne Sommerhecht auch verführt wird oder es sich kurz vor Weihnachten noch ein Winterzander betören lässt.
Unsere Bedingungen sind für manchen Leser vielleicht hart, aber die Fangvorraussetzungen sind so, dass ich seit bald 3 Jahrzehnten an ein und demselben Gewässer ein glücklicher Raubfischangler bin. Und während der raubfischfreien Zeit freue ich mich über Karpfen und Schleien oder gehe woanders hin Flugangeln auf Salmoniden.
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Beitragvon Detlef Günter Thiel » 03.05.2006, 12:30

Während 3 Jahrzehnten lernt man ein Gewässer sehr gut kennen und wird auch immer - mal mehr, mal weniger - erfolgreich sein.
Wichtig ist doch, dass Du an deinem Hausgewässer glücklich und zufrieden bist. Mir kommt es auch nicht so auf die Fangmenge, sondern auf das Erlebnis am Fischwasser an.
Mit den Winterzandern hast Du mir sogar etwas voraus. Wenn bei uns die kleinen Fischlein vom Uferrand in die Tiefe des Kanals abtauchen und unter +2°C, beißt kein Zander mehr auf den Gummifisch. :(
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Beitragvon Detlef Günter Thiel » 09.05.2006, 17:18

Schleierwolken, die den Wetterumschwung ankündigen, verdecken die untergehende Sonne - Zanderzeit! :D

Der selbe Köder, die gleiche Stelle. Nur 1 Woche später biß der 62 cm lange Zander nach dem 5.Wurf.
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Beitragvon Irrsee-Fischer » 09.05.2006, 17:20

Petri Heil der is ja hübsch :roll:
Ich hab ein beim angeln gelernt! Für den Köder geht es nie gut aus!


Schaut mal auf meiner Angelhomepage http://www.irrsee-fischer.at.tc !
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Beitragvon Rob » 09.05.2006, 18:27

Petri Heil,schöner Zander
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