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Jerken auf Zander!?

hier wird über eine sehr moderne Art des Raubfischangelns diskutiert.

Jerken auf Zander!?

Beitragvon Chopper » 03.03.2006, 21:49

Hallo!

Da ich heuer vor habe fleißig zu jerken und ich auch auf einem Gewässer fische auf dem hauptsächlich Zander besetzt werden wollte ich mal fragen ob ihr auch erfahrung mit jerken auf Zander habt!?

Danke shcon mal im Vorraus!

Mfg

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Beitragvon Lahnfischer » 04.03.2006, 00:48

Gezieltes Jerken auf Zander lohnt sich nur da, wo ein guter Bestand vorhanden ist.
Ich selbst habe zwar noch keinen Zander auf Jerk gefangen, war aber das eine oder andere Mal Zeuge davon.
Dabei wurden z.B. Zander von Mitte 60 cm auf 15 cm Sickly 1 deep gefangen, aber auch schon ein 95er auf einen Mini-Toppie :shock:
Muß aber fairerweise dazu sagen, daß dabei gezielt auf Hecht und nicht auf Zander gefischt wurde, allerdings hat sich niemand wirklich über diese "Beifänge"beschwert... :D
Gruß Thomas

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Beitragvon Michael Grossegger » 10.03.2006, 19:04

Naja grundsätzlich schon, die Zick-Zackbewegungen des Jerkbaits müssten funktionieren! Allerdings hauptsächlich in Grundnähe (eh kloa)!!!


Lg Michi
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Beitragvon ParaDoX! » 10.03.2006, 19:57

Morgens kann man Glider und oberflächennahe Jerks verwenden ( nur in den warmen Monaten) Mittags ziehen sich die Zander meist wieder zurück ins Kühle, also an den Grund.
Abends kann man dann wieder die Oberflächennahen Jerks rausholen, wichtig ist, dass nich nur gefischt wird bis es Dunkel ist, man sollte auch noch eine halbe Stunde nach Sonnenuntergang fischen, da da die meisten Zander eine Raubphase haben (solange es die Gewässervorschriften erlauben).
Diese Raubphasen können sehr lange anhalten, können aber wiederum so schnell gehen, wie sie gekommen sind.
Ich verwende Nachts auffällige (am besten dunkelfarbige) Jerks, vielleicht mit Rasseln oder flatternden Gummischwänzen.
Der Zander kann einen solchen auffallenden Köder gegen den relativ hellen Nachthimmel viel besser erkennen als einen hellen Wobbler/Jerk da in dem Fall einfach der hell dunkel Kontrast nicht so gross ist.

All diese Tipps sind gängig an meinen Gewässern, deshalb passe deine Technik deinen Gegebenheiten an und mach das best mögliche daraus.
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Beitragvon Petri-Jünger » 10.03.2006, 20:21

Also im großen und ganzen ist es schwachsinnig auf Zander zu Jerken!

Was spricht gegen einen Gummiköder?
Wohl fast garnichts. Ich würde zu 99% sagen das du mit den üblichen Zander-Angel-Methoden mehr Erfolg hast als mit einem Jerkbait.

Aber wenn du willst kannst du es ja Versuchen, dann so wie es Paradoxl erklärt hat.
Aber meine Meinung ist, lieber einen Gummi verwenden und auf Nummer sicher gehen, als herum experimentieren und nachher leer ausgehen!
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Beitragvon Albrecht » 10.03.2006, 21:05

Ich hatte zwar noch kein Glück, mir wurde aber gesagt das die meisten Zander nachts mit flachlaufenden Wobblern gefangen werden.

Es müssen ja nicht gerade 100gr schwere Cobbs sein.
Zuletzt geändert von Albrecht am 09.06.2006, 19:00, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon HerbertHecht » 10.03.2006, 21:15

Wenn der Zander 90 oder 95 Zentimeter hat und neuneinhalb bis zehn Kilo, dann ist es sicher mit Jerks kein Problem. :wink:
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Beitragvon ParaDoX! » 11.03.2006, 07:37

Auch kleinere Zander gehen gerne mal auf grössere Köder, zwar ist es nicht so extrem wie bei den Hechte die oftmals Köder nehmen die gösser als sie selbst sind.
und sowieso muss es nichtmal ein Jerk sein... man kann auch gut Gummifische Jerken.

Und wenn man gerne Jerkt und es eben auch mal auf Zander probieren möchte, kann man das durchaus tun, immerhin ist dann noch die Chance auf einen Hecht.
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Beitragvon Lahnfischer » 11.03.2006, 15:44

Es gibt durchaus Cracks, die z.B. in Holland gezielt mit kleineren Jerks sehr erfolgreich auf Zander fischen.
Es ist ja nicht wie noch vor ettlichen Jahren, daß es nur große schwere Jerks gibt, es gibt mittlerweile durchaus auch kleine Jerks, die auch für einen 50er oder 60er Zander überhaupt kein Problem darstellen.
Nur ist das halt, wie schon erwähnt, lediglich dort sinnvoll, wo es einen ansehnlichen bzw. guten Zanderbestand gibt.
Der oben erwähnte 95er Zander biß auf einen solch kleinen Jerk, den Minitoppie, der gerade einmal 9.5 cm lang und ca. 20 Gramm schwer ist.
Gruß Thomas

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Beitragvon Polsi » 11.03.2006, 16:19

Was sind denn Cracks?
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Beitragvon Lahnfischer » 11.03.2006, 16:24

Angelverrückte, Angelbegeisterte, die jede freie Minute mit dem Angeln verbringen und z.B. auchbei der holländischen NKS mitmachen.
Gruß Thomas

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Beitragvon MrSnoekKing » 11.03.2006, 23:14

Die Fänge der letzten Jahre waren meiner Meinung nur sehr selten da zur Anfangszeit echte Trümmer an der Jerke vorgeführt wurden. In Holland wurden letztes Jahr ständig Zander mit kleineren Jerks gefangen wie dem Guus Teaser. (Guter Allrounder, aber trotzdem noch zu groß)

Ich bin der Meinung das Köder bis 9 cm, also Jerks, am idealsten wären für Zander. Aber dann sollten sie auch nicht zu sehr gleiten und große Bahnen schwingen, sonder eher auf der Stelle flanken.
Catch & Release schreien sie alle, weil es "Modern" ist. Ich setzte meine gefangenen Fische einfach zurück und schweige wie ein Gentlemen :-)
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Beitragvon Ferdl » 08.06.2006, 17:09

für alle ungläubigen (hab auf jerk auch noch keinen zander erwischt - liegt aber wahrscheinlich am mehr lichten als dichten bestand in meinem hauswasser) ein tipp: die mai / juni-ausgabe des "raubfisch". ein artikel eigens über`s zander-jerken!

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Beitragvon Martin01 » 10.06.2006, 11:13

Das Zander gerne auf Jerks gehen zeigen diese Bilder.
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MFG Martin
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Beitragvon HerbertHecht » 10.06.2006, 16:35

@ Martin01

Tja der Arne hat auch immer die nötige Ausdauer und wird meistens dafür belohnt. Der Junge gefällt mir....
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