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Ist ein Setzkescher noch erforderlich ?

hier findet ihr Diskussionen über Unterfänger, Zelte, Stühle, etc.

Setzkescher Ja oder Nein

Ja, weil...........
58
63%
Nein, weil............
26
28%
Weis nicht
8
9%
 
Abstimmungen insgesamt : 92

Ist ein Setzkescher noch erforderlich ?

Beitragvon Kaindlau » 10.04.2009, 08:03

Servus

Der Setzkescher gehörte früher zur Standardausrüstung eines jeden Ansitzfischers.
Das Frischhalten des Fanges an einen heißen Sommertag war ein gutes Argument für den Setzkescher.
So mussten dann z.B.: Fische die im Wasser nicht die bersten Freunde sind Stundenlang auf engsten Raum miteinander warten, bis die Erlösung in Form des Abschlagens kam.
Aber Heute mit Moderner Technik hat doch der Setzkescher keine Berechtigung mehr. Oder ?
Da ja auch das sogenannte Wettfischen der Vergangenheit angehört, sollte sich das Kiloweise Hältern von Weißfischen, in Meterlangen Setzkeschern auch erübrigen. Vielleicht
hat er noch bei sogenannten Freundschafts und Vereinsfischen eine Berechtigung, aber da kann man sich doch auch irgendwie anders Helfen, um den Setzkescher zu vermeiden.
Ich persönlich besitze schon Jahrelang keinen Setzkescher mehr. Nach dem Fang eines Fisches entscheide ich sofort, der kommt mit, oder er wird sofort zurückgesetzt.
Das setzt aber eine Kühlbox voraus, damit im Sommer in der früh nach dem Fang eines guten Fisches der Fischtag nicht schon wieder vorbei ist.
Wie ist eure Meinung dazu, benutzt ihr noch einen Setzkescher und warum.
Oder hat jemand ein Argument für den Setzkescher.

Egal eure Meinung zählt. Haut rein in die Tastatur.

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Re: Ist ein Setzkescher noch erforderlich ?

Beitragvon hesi » 10.04.2009, 08:12

Nein, weil: ich habe noch nie einen besessen.
Fisch kommt entweder mit oder wird wieder freigelassen, je nach Situation und Hunger. :wink:
Da ich zum See nur sehr kurz fahre kann ich auch 2 mal am Tag dort hinkommen, und würde einen morgendlichan Fang mal zwischendurch nachhause bringen, wenn ich vorhätte am Nachmittag noch mal zu fischen.
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Re: Ist ein Setzkescher noch erforderlich ?

Beitragvon Highsider » 10.04.2009, 08:24

Hallo,
bei mir ist ähnlich wie bei Hesi... was gegessen wird kriegt direkt was auf die Mütze!
Ich habe allerdings auch das Glück das ev. meine Frau die Fische vom See abholen kann, denn sie kümmert sich dann direkt um die weiterverarbeitung, damit das Fischi gleich frisch gegessen werden kann.
Was nicht gegessen wird, wird direkt wieder in die Freiheit entlassen!
Ich besitze auch keinen Setzkescher.
lg Highsider
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Re: Ist ein Setzkescher noch erforderlich ?

Beitragvon Lupus » 10.04.2009, 08:51

Hallo Freunde!
Grundsätzlich gilt überall, wo es mir bekannt ist: Fische die zurückgesetzt werden, steckt man nicht erst in´s "Gefängnis".
Bei Fischen, die ich mir aneigne, kann das Hältern auch nur sehr eingeschränkt gelten. Beim Aktiv-Fischen fällt es sowieso aus, und beim Sitzangeln beispielsweise darf ich ja auch maximal 2 "Edel"fische mitnehmen, was ich nicht so oft mache.
Ausserdem gehe ich nur sehr sehr selten länger als 3 Stunden Sitzangeln. Hätte ich also vor drei Tagen, als ein heißer Nachmittag war und ich doch einige STunden mit meiner Frau am Wasser saß, ich den ersten Karpfen schon kurz nach Beginn gefangen, hätte ich ihn wohl in den großen geräumigen Setzkescher gegeben. Will ich dann den zweiten erlaubten auch mitnehmen, dann ists mit dem Fischen sowieso zu Ende. Da ich aber beide Karpfen kurz nacheinander ganz am Schluß erst fing, gab es auch kein Hältern. Es kommt also praktisch nur vor, dass in solchen Situationen ein Karpfen oder Schlei, der sowieso angeeignet wird, gehältert wird, wenn ich mal vorhabe, noch länger zu sitzen.
Gruß. Lupus
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Re: Ist ein Setzkescher noch erforderlich ?

Beitragvon Moetti » 10.04.2009, 09:08

ich nehme eigentlich nur zander und forelle/saibling mit. bei forellen erübrigt sich eine hälterung bei mir, da eine forellensession meist im frühjahr stattfindet und auch nur wenige stunden dauert. beim zander hingegen kanns schon vorkommen, dass ich 1-2 nächte ansitze und da hab ich schon einen dabei - wenn ich gleich zu beginn einen fang, der meinem "gardemaß" entspricht kommt er rein, da es mit kühlbox für 2 tage auch schwer wird. bei karpfen, schlei etc. verwende ich keinen, da ich sie nicht mitnehme.
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Re: Ist ein Setzkescher noch erforderlich ?

Beitragvon SUR-fishing » 10.04.2009, 09:32

Nein, weil ich schlicht und einfach keine Verwendung für einen richtigen Setzkescher in waidgerechter Größe.
Doch besitze ich einen Minisetzkescher, eigentlich für Köfis gebaut, und benutze ihn um Bier etc. zu kühlen :wink:
Und einen Superweichen Carp-Sack falls ich mal einen Wels im Sommer fange und die Entscheidung ob ich ihn nehme oder nicht länger als 10 min dauern sollte.
Mfg

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Re: Ist ein Setzkescher noch erforderlich ?

Beitragvon Köfi » 10.04.2009, 10:01

Halte es ähnlich wie Lupus. Allerdings bleibe ich auch mal ganz gerne einen ganzen Tag am Wasser, und wenn ich dann zeitig einen gewünschten Speisefisch fange, dann kommt er in einen großen Karpfensack, in dem schon 1,5m Welse ausreichend Platz gefunden haben. Selbstverständlich wird ein gehälteter Fisch nicht mehr releast.
LG Fritz
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Re: Ist ein Setzkescher noch erforderlich ?

Beitragvon Polsi » 10.04.2009, 12:07

Ein Setzkescher ist in der Wettfischerszene absolut erforderlich. Dass Wettfischen der Vergangenheit angehören, ist ganz einfach falsch. Es gibt eine riesige Wettangelszene. Alleine in Kärnten nehmen an einem Wettangeln zwischen 80 und 200 Angler teil. Diese Angeln werden vom Land unterstützt. In Deutschland gibt es an jedem Wochenende zahlreiche Veranstaltungen. Sowohl Österreich als auch Deutschland haben beide Teams, die international ins Rennen geschickt werden und an EMs und WMs teilnehmen. Eine Zeitschrift wie "Der Matchangler" erfreut sich immer größerer Beliebtheit und berichtet auf 50 % der Seiten von anderen Wettfischen. Die Foren auf den betreffenden Internetseiten sind zum Bersten voll, allein das Forum vom Matchangler hat fast 5.000 aktive User.

Allerdings kann ich daran auch nichts Verwerfliches erkennen, wenn ein paar Brachsen oder Rotaugen für 4 Stunden in einem geräumigen und langen Setzkescher schwimmen. Bei den meisten Fischen gelten hier strenge Auflagen. Ich verwende einen Setzkescher von 4 Metern Länge von 50 cm Durchmesser. Ich kann nicht behaupten, dass die Fische darin erkennbar leiden würden...

Was ist daran schlimmer, als wenn man ein paar Köderfische in einem Eimer aufbewahrt? Außer, dass die Köfis dann ohnehin noch getötet werden und vielleicht noch umsonst, wenn nix drauf beißt...
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Re: Ist ein Setzkescher noch erforderlich ?

Beitragvon Kaindlau » 11.04.2009, 19:21

Polsi hat geschrieben:Ein Setzkescher ist in der Wettfischerszene absolut erforderlich. Dass Wettfischen der Vergangenheit angehören, ist ganz einfach falsch. Es gibt eine riesige Wettangelszene.


Servus

@Polsi - ich will hier auf keinen Fall eine Diskussion über für und wider des "Wettfischen" Beginnen.

Aber die Diskussion über den (Un)Sinn eines Setzkeschers beim "Wettangeln" würde sich erübrigen, wenn Anstatt des Gewichtes die Stückzahl zählen würde.
Bin auf deine Antwort neugierig, weil ich weis das du der "Wettfischerszene" angehörst.

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Re: Ist ein Setzkescher noch erforderlich ?

Beitragvon Polsi » 11.04.2009, 19:31

@Kaindlau:

Ja, das wäre eine Möglichkeit, allerdings bringt das einige Probleme mit sich. Ein Angler, der es schafft, sagen wir einmal, einen Karpfen von 4 kg zu fangen und für Drill usw. etwa 5-10 Minuten braucht, ist dem Angler unterlegen, der während dieser Zeit 20 Lauben fängt. Das würde dazu führen, dass fast ausschließlich auf Kleinfische geangelt werden würde und aufgrund der gefragten Schnelligkeit ein schonender Umgang mit dem Fisch gefährdet wäre. Könnte auch sein, dass größere Fische dann von einigen schwarzen Schafen brutal eingekurbelt werden, weil er in dieser Zeit mehr Kleinfische fangen könnte.

Das zweite Problem wäre die Kontrolle der Stückzahl. Wie soll man das bei 150 Anglern kontrollieren? Jeder Angler bräuchte dann einen eigenen "Zähler", der mitzählt, wie viel Fische er gefangen hat. Wenn Biss auf Biss kommt, ist ein einzige bei zwei Anglern schon überfordert, es folgen Streitereien usw.

Ich persönlich halte das Hältern in einem großen, geräumigen Textilsetzkescher für absolut vertretbar, wenn der Fang anschließend gewogen werden soll.
Es wurde auch nachgewiesen, dass zB Rotaugen in einem Setzkescher nach wenigen Minuten schon normales Schwarmverhalten zeigen. Zudem sind die Karpfenartigen absolut robuste Tiere, denen es sicher nix ausmacht, ein paar Stunden in so einer "Röhre" zu schwimmen. Gut, vielleicht ist der Fisch kurzzeitig einer Stresssituation ausgesetzt, doch wer damit ein Problem hat, sollte sich wohl ein anderes Hobby suchen.
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Re: Ist ein Setzkescher noch erforderlich ?

Beitragvon Oldboy » 11.04.2009, 19:39

Servus Burschen,

sollte ich mal zwei Edelfische wollen und den ersten Fisch gleich am Beginn eines ausnahmsweise längeren Ansitzes (maximal 5 Stunden) fangen, verwende ich einen grossen Karpfensack. Setzkescher schon seit Jahren nicht mehr, brauche ich einfach nicht - für Köfis nehme ich einen im Wasser befindlichen Behälter mit Löchern. Ein einmal gehälterter Fisch wird selbstverständlich angeeignet.

Beste Grüße, Oldboy
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Re: Ist ein Setzkescher noch erforderlich ?

Beitragvon Wallerseeangler » 12.04.2009, 11:14

Griaß eich!

Wenn ich mal das Glück haben sollte, dass ich einen Edelfisch gleich zu Beginn einer Session verbuchen kann, dann verwende ich einfach einen schönen geräumigen Karpfensack. Ich persönlich denke, das ist die beste Lösung. Was die KöFI betrifft, halte ich sie auch in so einem Behälter mit Löchern wie Oldboy. Und natürlich werden alle, welche überbleiben mitgenommen und eingefroren.


mfg Wallerseeangler 8)
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Re: Ist ein Setzkescher noch erforderlich ?

Beitragvon Stippfischer » 13.04.2009, 20:17

hi

ich hab nicht nur einen sondern gleich 4 Stück mit unterschiedlicher Größe......

aja das mit der Stückzahl beim Wettfischen ist absoluter Müll!!! wie soll das gehen??????
Karpfenfischen is the best

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Re: Ist ein Setzkescher noch erforderlich ?

Beitragvon pescador » 14.04.2009, 03:25

Hallo die Runde!

ich möchte mich kurz vorstellen: Ich heisse Andi, bin aus dem Bez.Völkermarkt und fische hauptsächlich im Völkermarkter Stausee.
Ich freue mich schon auf den Erfahrungsaustausch hier in diesem Forum.

Zum Thema:
Ich habe auch mehrere Setzkescher und habe auch kein Problem damit einige Brachsen oder Köfis für 4 Stunden (Dauer Gemeinschaftsfischen)
zu hältern. Bei Karpfen kann schon vorkommen das ich, wenn ich einen in der Nacht fange, diesen dann bis zum Tagesanbruch in einem Karpfensack
hältere und dann erst fotografiere und release.
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Re: Ist ein Setzkescher noch erforderlich ?

Beitragvon Kaindlau » 14.04.2009, 20:02

pescador hat geschrieben:Hallo die Runde!

ich möchte mich kurz vorstellen: Ich heisse Andi, bin aus dem Bez.Völkermarkt und fische hauptsächlich im Völkermarkter Stausee.
Ich freue mich schon auf den Erfahrungsaustausch hier in diesem Forum.

Zum Thema:
Ich habe auch mehrere Setzkescher und habe auch kein Problem damit einige Brachsen oder Köfis für 4 Stunden (Dauer Gemeinschaftsfischen)
zu hältern. Bei Karpfen kann schon vorkommen das ich, wenn ich einen in der Nacht fange, diesen dann bis zum Tagesanbruch in einem Karpfensack
hältere und dann erst fotografiere und release.


Servus @pescador - zuerst Herzlich Willkommen hier in diesen Forum.
zum zweiten, wie schaffst du das, bei dieser hübschen Begleitung überhaupt einen Karpfenbiss zu bemerken. :mrgreen: :lol:
und zum Dritten, genau deswegen habe ich die Umfrage gestartet, weil ich vermutete, das einige den Setzkescher nur wegen einen guten Foto verwenden. Was ich aber auch nicht Verurteile.

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