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Ist ein Setzkescher noch erforderlich ?

hier findet ihr Diskussionen über Unterfänger, Zelte, Stühle, etc.

Setzkescher Ja oder Nein

Ja, weil...........
58
63%
Nein, weil............
26
28%
Weis nicht
8
9%
 
Abstimmungen insgesamt : 92

Re: Ist ein Setzkescher noch erforderlich ?

Beitragvon pescador » 14.04.2009, 22:13

@Kaindlau:
Man gewöhnt sich irgendwann an alles.
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Re: Ist ein Setzkescher noch erforderlich ?

Beitragvon MadMaxl » 15.04.2009, 09:59

Polsi hat geschrieben:Ein Angler, der es schafft, sagen wir einmal, einen Karpfen von 4 kg zu fangen und für Drill usw. etwa 5-10 Minuten braucht, ist dem Angler unterlegen, der während dieser Zeit 20 Lauben fängt.


Scheint ja wahre Monsterlauben zu beherbergen euer Gewässer. :roll: :lol:
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Re: Ist ein Setzkescher noch erforderlich ?

Beitragvon Lupus » 16.04.2009, 06:47

Kaindlau hat geschrieben:
und zum Dritten, genau deswegen habe ich die Umfrage gestartet, weil ich vermutete, das einige den Setzkescher nur wegen einen guten Foto verwenden. Was ich aber auch nicht Verurteile.

Petri aus Enns

Also ich war einer, der sich geoutet hat als einer, der hin und wieder (aus den in meiner STellungnahme angeführten Gründen) einen Setzkescher verwendet.
Aber um ein Foto zu machen, käme es mir absurd vor. Will ich einen Fisch fotografieren, dann muss ich ihn nicht erst hältern. Und bei Fischen die ich unbedingt fotografieren will, geht das auch ohne vorher hältern. Nein: Der Setzkescher ist nur, um einen angeeigneten Fisch und für den Verzehr daheim bestimmten Fisch, wenn ich mal wirklich länger sitze und es heiß ist, aufbewahre. Ansonsten entweder gleich töten oder sofort zurücksetzen. Einen Fisch, den ich zurücksetze, nehme ich grundsätzlich nie aus dem Wasser sondern löse den Haken gleich im Wasser. Würde ich allerdings wo fischen, wo die Uferverhältnisse so sind, dass ich nicht direkt den Fisch im Wasser abhaken kann, müsste ich mir auch Dinge wie Abhakmatte in Erwägung ziehen, aber so denke ich, dass abhaken im Wasser am schonendsten ist und mir auch am wenigsten Aufwand bereitet. Und genaue Größe muss ich ja nicht wissen, sooo wichtig nimmt man nach langer Zeit fischen manche Kleinigkeiten nicht mehr, genauso mit Fotos, wo ich mit dem Fisch drauf bin. Hand auf´s Herz: So scheee bin ich auch wieder nicht, dass ich mich unbedingt mit dem Fisch verewigen muss. Solange ich meiner Frau gefalle, reichts mir :lol:
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Re: Ist ein Setzkescher noch erforderlich ?

Beitragvon Andi_330ci » 16.04.2009, 10:57

Beim Karpfenfischen ist es usus das man einen oder mehrere Karpfensäcke mit hat und besonders schöne Fische die man eventuell in der Nacht fängt sackt und dann nach dem morgendlichen Fototermin sowieso wieder freilässt! Nen Setzkescher verwend ich nur zum Getränkekühlen, für die Gelben nehm ich Karpfensäcke (die mit Maschen und aus Netzmaterial, nicht die wo Billa oder Hofer oben steht in 40x50 aus PVC mit 2 Henkeln drann :mrgreen:
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Re: Ist ein Setzkescher noch erforderlich ?

Beitragvon Alex » 16.04.2009, 13:42

habe einen Setzkescher mit 4 Metern Länge. Natürlich schmeiß ich keine Lauben zu einem Barsch, aber Forellen und Barsche gleicher Größe machten mir auch keine Probleme. Da ich oft 2 Tage fischen gehe, finde ich den Setzkescher nicht schlecht. Die idee mit der Tiefkühltasche ist mir noch nicht gekommen, ist aber eine Überlegung wert. Bier raus, fisch rein.

Aber mir ist auch schon was lustiges passiert. Ein Fisch wollte unbedingt weg von mir. :-) ich gab ihm die Chance mit dem Handy im Anschlag.

DSC00140verkl.JPG
DSC00140verkl.JPG (118.66 KiB) 534-mal betrachtet
Mit einer Frau kannst du das Leid teilen, das du ohne sie gar nicht hättest.
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Re: Ist ein Setzkescher noch erforderlich ?

Beitragvon Polsi » 18.04.2009, 15:30

MadMaxl hat geschrieben:
Polsi hat geschrieben:Ein Angler, der es schafft, sagen wir einmal, einen Karpfen von 4 kg zu fangen und für Drill usw. etwa 5-10 Minuten braucht, ist dem Angler unterlegen, der während dieser Zeit 20 Lauben fängt.


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Pfffff, für dich nochmal: es geht hier um die Stückzahl, nicht ums Gewicht. Es würde dann nämlich 1:20 stehen... :roll: :roll:
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Re: Ist ein Setzkescher noch erforderlich ?

Beitragvon ReneR » 23.04.2009, 14:12

Ich möchte die gegenständliche Diskussion nutzen um einmal etwas weiter auszuholen.
Mein Einstieg in die Fischereiszene liegt noch kein Jahr zurück.
Ich kann jedoch schon von zahlreichen Eindrücken (positiv wie negativ) berichten.

Zum Einen war ich doch recht überrascht was auf dem Sektor "Umgang mit gefangenen fischen" alles erhältlich ist!
Abhakmatten oder Klinikum zB. waren mir bis zu diesem Zeitpunkt kein Begriff.

Grundsätzlich kann ich diese Sensibilisierung im Umgang mit gefangenen Fischen nur gut heißen.
Genauso positiv finde ich dass gewisse Standards auf diesem Gebiet im Wesentlichen nicht mehr zur Diskussion stehen
und ungeachtet etwaiger Vorschriften am jeweiligen Gewässer auch "freiwillig" praktiziert werden.

Ich hab mir unlängst eine DVD mit dem "Karpfenprofi" Danny Fairbrass – begleitet von einigen Schmunzlern – angesehen.
Ich weiß nicht ob es notwendig ist seine gefangenen Fische abzuschmusen oder es nicht etwas übertrieben ist vor Glück laut zu stöhnen
wenn man einen Karpfen gelandet hat!?
Nichts desto trotz wurde auf der DVD mehrmals der weitreichende Respekt betont der den Fischen entgegengebracht wird.
Aber selbst er hat teilweise Karpfen über Stunden in Karpfensäcken gehalten.

Ich könnte mir vorstellen, dass vor allem in der c&r-szene da ein Prozess der Gewissensberuhigung stattgefunden hat bzw.
zumindest versucht wird jeglichen Fehltritt zu vermeiden um Kritikern ihres Tuns kein weiteres Potenzial zu liefern.

Das krasse Gegenstück zu vor erwähnter vorbildlicher Haltung ist an verhältnismäßig kleinen Teichen zu finden
die mit tonnenweise Karpfen besetzt werden um folglich 3x wöchentlich (!) Preisfischen zu veranstalten.
(Welche sich zudem großer Beliebtheit erfreuen)
Ein vergleichbarer, respektvoller Umgang mit den - teilweise ohnehin schon mit Schrammen übersäten Fischen wird hier vermisst.


Um jetzt eine Brücke zu gegenständlicher Setzkescher-Diskussion zu schlagen
richten wir jetzt unseren Fokus mal kurz auf einen essentiellen Part des Fischfangs.
Ohne mich zu sehr zur anthropomorphen Denkweise hinreißen zu lassen
wird einem Tier auf Nahrungssuche ein Haken ins Maul oder gar den Schlund gerammt um es dann über Minuten an der Flucht zu hindern
damit es letztendlich abgekämpft mühelos seinem Element entnommen werden kann.

Da stellt sich mir die Frage nach einer etwaigen Stresssituation für den Fisch wenn er eine Zeit lang im Setzkescher gehalten wird erst gar nicht mehr.
Zusammenfassend betrachte ich die Entwicklung betreffend die Behandlung gefangener Fische (bis auf die genannten Ausnahmen) als sehr positiv – meine zeitweise aber fast eine gewisse "Übersensibilisierung" zu erkennen.

Ergo: Setzkescher ist für mich ok. Auch wenn der Fisch zu einem späteren Zeitpunkt wieder frei gelassen wird.


LG
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Re: Ist ein Setzkescher noch erforderlich ?

Beitragvon solala » 23.04.2009, 15:07

wusch, schatz, das wär ja beinahe eine doktorarbeit geworden :)

:*
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Re: Ist ein Setzkescher noch erforderlich ?

Beitragvon ReneR » 23.04.2009, 15:10

...kann jemand der moderatoren meine freundin aus dem forum schmeissen?
-> die ist nur zum stalken hier! :lol:
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Re: Ist ein Setzkescher noch erforderlich ?

Beitragvon solala » 23.04.2009, 15:11

sorry...dann sag ich nur schnell was zum thema...

kenn mich zwar im "fischen" an sich ned so aus: aber ich stimm der doktorarbeit voll und ganz zu...
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Re: Ist ein Setzkescher noch erforderlich ?

Beitragvon Kaindlau » 23.04.2009, 19:37

Servus @ReneR

Sehr schöner Beitrag 8)
Als ich mir zu Mittag deinen Beitrag durchgelesen habe, aber keinen Zeit zum Antworten hatte, dachte ich mir wenn ich darauf antworte werde ich den Satz " fast wie eine Doktorarbeit" verwenden.
Ich stehe aber in keinem "Verwandtschaftsverhältnis" mit dir. :lol: :lol:

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(Ferris im Film"Ferris macht blau")
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Re: Ist ein Setzkescher noch erforderlich ?

Beitragvon wer.mini » 24.04.2009, 07:40

pescador hat geschrieben:Hallo die Runde!

Bei Karpfen kann schon vorkommen das ich, wenn ich einen in der Nacht fange, diesen dann bis zum Tagesanbruch in einem Karpfensack
hältere und dann erst fotografiere und release.
Meines Wissens müssen gehälterte Fische angeeignet werden. Oder ist das nicht in allen Revieren so ??
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Re: Ist ein Setzkescher noch erforderlich ?

Beitragvon Polsi » 24.04.2009, 08:02

@Wer.Mini:

1. Das ist nich überall so!

2. Und angenommen, es wäre so, wie sollte ein solches Gesetz exekutiert werden?

Könnte ja auch sein, dass ich vorhabe, den 15-kg-Karpfen, der gerade im Karpfensack schwimmt, mitzunehmen, aber er rutscht mir halt beim Fotos machen aus der Hand oder mir vergeht eben spontan die Lust am Fischessen und der Fisch wandert zurück.
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Re: Ist ein Setzkescher noch erforderlich ?

Beitragvon Lupus » 24.04.2009, 08:41

Polsi hat geschrieben:@Wer.Mini:

1. Das ist nich überall so!

2. Und angenommen, es wäre so, wie sollte ein solches Gesetz exekutiert werden?

Könnte ja auch sein, dass ich vorhabe, den 15-kg-Karpfen, der gerade im Karpfensack schwimmt, mitzunehmen, aber er rutscht mir halt beim Fotos machen aus der Hand oder mir vergeht eben spontan die Lust am Fischessen und der Fisch wandert zurück.

ad 1.: Das stimmt.
ad 2.: Wo es so ist, ist es auch exekutierbar, zum Beispiel an meinen Hausgewässern: Ein Fisch, den man beabsichtigt anzueignen (gilt für eintragungspflichtige Fische wie z.B. Karpfen und Schleie) , ist sofort am Beiblatt zur Lizenz mit Datum einzutragen. Ob man ihn dann gleich tötet oder im Setzkescher hältert, bleibt einem selber überlassen, allerdings darf ein gehälterter Fisch dann auch nicht mehr "ausgetauscht" werden.
Zum Karpfensack kann ich nichts sagen, weil ich so einen nicht besitze. Diejenigen an unserem Gewässer, die allerdings gezielt auf Großkarpfen gehen, hältern meines Wissens auch nicht im Karpfensack sondern machen bei Bedarf gleich auf der Abhakmatte ein Foto und lassen den Fisch zurück. Ausserdem ist bei uns Nachtfischen nicht gestattet, also wozu sollte man dann den Fisch erst in den Sack geben?
Fazit: Wer einen eintragungspflichtigen Fisch hältert, muss sich diesen auch durch Eintragung ersichtlich angeeignet haben. Sonst darf er eben nicht gehältert werden, sondern ist gleich zurückzusetzen.
Das ist kein Dogma für alle Gewässer wo andere Regelungen gelten, aber zeigt, dass es eben doch Gewässer gibt, wo das so ist (meines Wissens nach zum Beispiel an allen VÖAFV-Gewässern).
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Re: Ist ein Setzkescher noch erforderlich ?

Beitragvon Polsi » 24.04.2009, 08:51

Ok. Karpfensack benutze ich auch keinen. Ich kann auch nachts und alleine ansprechende Fotos mit Stativ und Selbstauslöser machen. Als Ausnahmefall könnte ich mir vorstellen, wenn es nachts draußen extrem stürmt und ich gerade einen 15+ gefangen habe, dann würde ich ihn vielleicht einsacken, bis sich das Wetter ein wenig beruhigt hat. Ansonsten finde ich das auch umsonst.
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