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Ist die tote Zone wirklich tot?

hier wird über das Fischen auf Forelle,Saibling,Renken und Lachs diskutiert!

Ist die tote Zone wirklich tot?

Beitragvon Marko » 25.03.2011, 18:19

Hallo an euch,

ich schreibe euch nach einer langen Zeit wieder, hatte sehr viel Streß die letzten Wochen und einfach
keine Zeit, Lust, wasauchimmer, großartig im Net zu sein.

Jetzt melde ich mich mit einer Frage zurück.

Ich habe mir diese Jahr wieder eine Angelkarte im Revier Traismauer (NÖ) zugelegt, ein wudnerschönes
Revier um einen guten Preis. Zum Revier zählen auch ungefähr 6-6,5km des Flusses Traisen, auch ein
schöner Fluss, bei uns leider schon mehr Weißfischzone als Forellenzone, aber egal.

Hatte dort schon 2008 eine Jahreskarte und habe auch super Fänger gehabt, die Traisen befischt nämlich
keiner, sie ist unter den Mitgliedern sogar als "tote Zone" bekannt. Aber weil sie mir damals so gut gefallen
hat, hab ichs versucht und super gefangen. Ich habe den Fluss (ca 25m breit und zw 30 und 150cm tief) also ab mitte Frühling
mit Wattstiefeln und Blinker befisch. Man sieht die Fische dort nicht, aber sie beissen, bzw sie bissen, ich war in 2008 ungefähr 15 mal drausen
und habe nie ein Angeln ohne Biss gehabt. Über 95% der gefangenen Fische waren Bachforellen, alle natürlichen
Ursprungs weil in den Bächen die von der Traisen auch das Wasser abschöpfen werden nur Regenbogner besetzt und die
kommen kaum zur Traisen weil sie schon vorher weggefangen werden.
Natürlich variierten die Fänge zw 2,3 oder 10 Fischen, aber gebissen haben sie immer.

Jetzt war ich seit Anfang der Saison schon 4mal an der Traisen und hatte nicht einen einzigen Biss!
Sie sieht noch immer super aus, das Wasser klar, perfekter Wasserstand, schnell usw... die Gefälle
auch klasse, schöne tiefe Gumpgen, alles einfach perfekt, optisch gesehn, aber bisstechnisch
bleibe ich nunmal seit über 10Stunden fischlos.

Meine Frage ist jetzt, was kann daran liegen? Seit 2008 wird so ein Fluss ja nicht leergefischt sein,
vorallem die dort nie wer angelt, aber was kann sonst der Grund sein? Es gibt jetzt natürlich keine
Kleinfische, damals wo ich 2008 geangelt hab gabs die schon, aber ich hatte damals auch erst ende April
angefangen die Traisen zu befischen, kann das der Grund sein?

Bin ich zu früh dran, oder fällt jemandem sonst was ein?

Wär über mögliche Antworten sehr dankbar.

MfG Markus
Marko
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Re: Ist die tote Zone wirklich tot?

Beitragvon Bachangler » 25.03.2011, 19:58

Hi

Meine vermutung ist dass im Winter wahrscheinlich eine Kormoranherde über dein Gewässer hergefallen ist.
Aber 2-3 Stunden angeln ist schon ein bisschen wenig. Aber jeder Angler hat mal eine Durststrecke must halt auf bessere Zeiten warten :!:

LG Fabian
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Re: Ist die tote Zone wirklich tot?

Beitragvon Lupus » 26.03.2011, 06:46

Hallo Marko!
Ich hoffe es nicht für Dich, aber wie schon @Bachangler schreibt: Kann es sein, dass die Kormorane ganze Arbeit geleistet haben? Denn zu früh wird es nicht sein. Ich bin zwar was Forellen betrifft, nur Fliegenfischer, aber gerade am Anfang der Saison fischt man gerne mit einem kleinen Streamer und das ist ja auch so ähnlich wie Spinnfischen. Und gerade da ist ja sofort nach der Schonzeit, also ab 16. März die "Gefahr", dass die Forellen nach der kargen Winterzeit und vor allem dem anstrengenden Laichgeschäft fast zu vehement beissen. Das geht soweit, dass ich in Jahren nach sehr strengen Wintern für mich freiwillig die Schonzeit verlängere, um nicht hungernde großköpfige Bachforellen mit Nymphe und Streamer zu ärgern. Dieses Jahr aber hat es gepasst, der Winter war nicht so streng und in tieferen Lagen konnte ich schon in der zweiten März gut fangen und mich auch an den Fischen, die schön und gut genährt waren, erfreuen. Der März wird also höchstens in hoch gelegenen Gewässern, oder wo Frühjahrshochwasser ist, zu zeitig sein. Wenn alles passt so wie dieses Jahr, steht bei selbst bei einem bescheideneren Fischbestand (wenn es also keines von den "Superwasserln" ist), schon gute Chance.
Deshalb hoffe ich für Dich, dass es bei Dir auch nicht ein Fast-Totalausfall durch die schwarzen Vögel gewesen ist.
Aber auch der Mensch kann mit illegalen Methoden wie marodierende Soldaten einem Gewässer den Garaus machen. Wenn Du sagst, das Gewässer wird von den anderen Fischern als "Tote Zone" beschrieben, kann es sein, dass sich auch keiner groß kümmert und dann irgendwelche Asozialen sich in ein paar Nacht- und Nebelaktionen "bedienen".
Gruß. Lupus
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Re: Ist die tote Zone wirklich tot?

Beitragvon Der Flußbarsch » 26.03.2011, 10:53

Hallo!

Ich fischte auch mal in diesen traisen abschnitt! Ich fing übers ganze jahr 5 Bachforellen! Die traisen dort ist dort meiner meinung nach sehr schwach besetzt! Die drei seen sind weitaus besser. Also zusammengefasst würde ich sagen, dass sie nicht die tote zone ist sondern eher eine Lebensfeindlche! :)
Der Flußbarsch
 

Re: Ist die tote Zone wirklich tot?

Beitragvon Almi » 27.03.2011, 09:27

Hallo Marko.

Endlich trifft man jemanden der ebenfalls in Traismauer fischt.
Mach dir keine Sorgen über den Fischbestand der Traisen, vorallen im Lehenteil sind gute Fänge möglich.
Wurde heuer schon mit einer schönen Bachforelle ,welche beim Aitelangeln biss belohnt,leider in der Schonzeit.

Bild

Mit welcher Methode befischst du die Traisen?
Können gerne in Kontakt treten und vieleicht mal gemeinsam die Traisen befischen.

Mfg Almi.
Zuletzt geändert von Almi am 30.03.2011, 21:03, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Ist die tote Zone wirklich tot?

Beitragvon Zanderheli » 30.03.2011, 16:32

Kurz gesagt:
Seit ca. 1 Jahr habt Ihr (und wir im Bez. Melk/St. Pölten) den Fischotter an der Traisen!!!
Mehr braucht man dazu nicht mehr sagen.

alles liebe
heli
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