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Im Winter auf Döbel

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Im Winter auf Döbel

Beitragvon die Fliege » 17.12.2007, 20:15

Hallo

Ich überlege ende Dezember mit der Fliegenrute auf Döbel zu gehn. Wollte mal fragen ob das eurer Meinung nach überhaupt sinn hat.
Muss angeln gehn! :twisted: Halte es einfach nimmer aus. :( Auch wenns nur ein Sonnenbarsch wird.

Bitte, hilfe!! :D
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Beitragvon Lupus » 18.12.2007, 04:46

Hallo Fliege!
Der Döbel ist so und so schon nicht leicht zu überlisten und ich denke, dass die beste Zeit auf Döbel mit der Fliege auch mit der Trockenfliegenzeit zusammenfällt, also mit der warmen Jahreszeit.
Gruss. Lupus
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Beitragvon chrispichler1 » 18.12.2007, 12:06

würd ich nicht sagen.
Wir haben mit der Nymphe noch im november viele gute Aitel gefangen.
In einer Stunde fünf sehr gute zwischen 35und 55cm.
Probiern würd ichs!

mfg
Willst du einen tag lang glücklich sein, betrink dich.
Willst du ein paar jahre glücklich sein, such dir eine freundin.
Willst du dein leben lang glücklich sein,
GEH FISCHEN!!!!!!
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Beitragvon die Fliege » 18.12.2007, 18:46

Hi Lupus u. Chrispichler1

Es muss ja keine Trockenfliege sein. Nymphe oder so. Könnt ihr mir vielleicht was empfehlen? Vielleicht nen kleinen Tip. Oder ielleicht ne Barbe? Haptsache Schuppen hats. :D
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Beitragvon temolo » 19.12.2007, 09:40

Um diese Zeit Döbel mit der Fliegenrute ist schon eine Herausforderung und bedarf schon einer ordentlichen Portion Selbstvertrauen ......
Trockenfliege würde ich zu Hause lassen; ganz kleine Nymphen könnten funktionieren.
Auch ich MUSS von Zeit zu Zeit einfach fischen gehen und bin um diese Zeit meistens mit "fuzi-kleinen" Marabou-Muddlern oder noch besser "nur-Marabou-Streamer" an der Sinkleine (oder zumindest Sink-Vorfach) in ganz hellen und grellen Farben (weiß, orange, knallgelb) unterwegs; speziell die Regenbogen lieben das, den Bachforellen ist das offenbar zu bunt (oder was weiß ich... ) und das ist um diese zeit auch gut so. Jedenfalls scheint das bunte Zeugs recht selektiv zu sein und es sind immer wieder auch Döbel dabei.
lg/temolo
Technically, you can't fly to the end of the earth -
the last 60 feet or so require a cast ....
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Beitragvon die Fliege » 23.12.2007, 13:44

Hi temollo.

Ja na Selbstvertraun... Will einfach nur Angeln gehn :) Obs ein Reinfall wird werd ich sehn. Wenn ja, muss ich es halt nochmal probieren. Wenn es dann klappt hab ich ja nen Grund weiter zu machen . :D

Also sollt ich ein Sink Vorfach nehmen? Geht klar, werd ich machen. Könnt ihr mir vielleicht noch Tips bezüglich einfach zu bindenden Streamern geben? Wenn es geht nix kompliziertes. Bin noch ein Bindeanfänger.

Danke
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Beitragvon die Fliege » 23.12.2007, 14:55

So da.

Hab im Net ein nettes Muster gefunden und versucht nach zu binden. Was sagt ihr. Könnt doch auf Barsch oder Döbel ein wenig symphatisch wirken oder?
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Beitragvon posti » 23.12.2007, 15:23

Hier handelt es sich um ein sogenanntes Matuka-Muster (aus Neuseeland). Das Problem bei Deinem Muster ist auf jeden Fall, dass der Schwanz zu lang und der Körper zu kurz und der Kopf zu groß ist. Die Matukas sind relativ einfach zu binden, aber die Proportionen müssen natürlich schon stimmen.
Der lange Schwanz verursacht eine Unmenge Fehlbisse!
posti
 

Beitragvon die Fliege » 23.12.2007, 15:29

Na dann sag ich mal danke und binde das Ding gleich mal neu.

Mfg
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Beitragvon die Fliege » 23.12.2007, 16:06

So ich bins wieder

Ich würd wieder um eine neue Bewertung bitten. Hab nen längeren Haken genommen. Also bitte. :D
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Beitragvon posti » 23.12.2007, 16:20

Ich werde wahrscheinlich gleich wieder ob meiner ehrlichen Worte gerügt, aber was soll's:
Du solltest nicht versuchen zu binden, Du solltest vielmehr versuchen es zu lernen! Tut mir leid, aber es ist so. Dir fehlen schlichtweg die Basics!
Ich nenn Dir hier einmal ein paar Bücher, die Dir dabei helfen sollten:

- Das Praxisbuch Fliegenbinden von Peter Gatherhole (nicht das Gelbe vom Ei, aber viele Muster, viele Bilder)

- Das große Buch vom Fliegenbinden (Klaus von Bredow) ist ein MUSS!

- The Fly Tier's Benchside Reference (Ted Leeson, Jim Schollmeyer). Kein Muss, aber sehr hilfreich, wenn Du in die Tiefen den Bindens vordringen willst.

- Entomologie für Fliegenfischer (Reisinger, Bauernfeind, Loidl)
Alle diese Bücher sind über Amazon erhältlich (oooops, das war jetzt Werbung ;-) )

Dann solltest Du versuchen, Dich mit anderen Fliegenbindern aus Deiner Umgebung zu treffen.
posti
 

Beitragvon die Fliege » 23.12.2007, 16:24

Ist kein Problem. Ich kann damit leben.

Das Buch von Peter Gathercole und von Klaus von Bredow hab ich schon,
Ist nicht wirklich so das ich einfach drauf los binde. Aber ok Werd mir deine Kritik ans Herz legen. Die Frage die ich noch hätte was man anders macht wenn man die Bücher hatt. Durchgelesen hab ich sie mir. Das die Proporzionen nicht 100% ok waren mag stimmen. Aber an sonst?
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Beitragvon posti » 23.12.2007, 16:51

die Fliege hat geschrieben:...... Die Frage die ich noch hätte was man anders macht wenn man die Bücher hatt......

wenn man sie bloß hat, macht man nix anders ;-)

Durchgelesen hab ich sie mir. Das die Proporzionen nicht 100% ok waren mag stimmen. Aber an sonst?

wenn man sie durchgelesen hat, ist wenigstens ein Anfang gemacht. Aber auch das bringt noch nicht wirklich den Erfolg.
Im Bredow ist z.B. ein Kurs drin, mit den wichtigsten Bindeschritten. Wenn Du diesen Kurs durch hast, dann bist Du auf dem richtigen Weg, und kannst deine Frage über das "anders" selbst beantworten.
Es ist natürlich nicht gesagt, dass Deine beiden Matuka-Muster nicht funktionieren. Ich sehe sie so, und die Fische sehen sie mit Sicherheit wieder anders. Und um die geht es letztendlich ja ;-)
Ich würde z.B. die Federn mit der konkaven Seite (Innenseite) zueinander legen. Dann würde ich die Federn nicht mit diesem dicken Kupferdraht befestigen, sondern die Rippung zuerst aufbringen und dann mit einem DÜNNEN Faden oder Draht die Feder ORDENTLICH am Körper befestigen. Du führst den Draht nicht zwischen den Fibern durch, sondern bindest sie teilweise ab. Das sieht irgendwie "zerfleddert" aus.

Auf den Kopf solltest Du auch achten, der sollte viel gleichmäßiger sein. Das macht natürlich nichts bei der Funktionalität aus, aber irgendwie sollte ja eine Kunstfliege auch wenigstens rudimentäre Ästhetikansprüche befriedigen können. Die eigene Freude daran ist einfach größer.
posti
 

Beitragvon die Fliege » 23.12.2007, 17:00

Ich versteh dein Argument voll und ganz. Aber mir macht es auch echt nen riesen Spass im Net zu surven , Muster zu suchen und zu versuchen sie nach zu binden. Das da zum teil fehler sind die nur ein Nube macht ist mir auch klar. Aber vergiss bitte nicht, Ich bin ein Nube :D . Mir fehlt die Praxis. Muss einfach üben. Glaub mir, ich geh mit den wenigsten Mustern die du hier von mir siehst ans Wasser. Aber es macht mir ne Riesen freude zu sehn wie ich selber immer besser werde. Ich hab mir die aller erste Fliege die ich gebunden habe aufbewahrt. Sieht echt grausam aus. Ein Massaker und verschwendung an Material. Aber ich werd so lange üben bis ich selber zufrieden bin.

Ich finde Fliegenbinden ein echt geiles Hobby. Das es aber hauptsächlich eine Angelegenheit der übung ist darf man nicht vergessen. Theorie alleine ist auch nur Teil der Sache. Womit ich dir aber nicht widersprechen will wegen den Basics und so.
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Beitragvon posti » 23.12.2007, 17:11

die Fliege hat geschrieben:Ich versteh dein Argument voll und ganz. Aber mir macht es auch echt nen riesen Spass im Net zu surven , Muster zu suchen und zu versuchen sie nach zu binden.....

dagegen gibt es ja nix einzuwenden - ganz im Gegenteil! Du sollst ja auch im Net nach Mustern suchen. Aber man soll sich ordentlich mit den verschiedenen Mustern beschäftigen, damit man
1. weiß wozu sie dienen (man bindet sie dann dementsprechend)
2. auch einmal die Materialien variieren kann (man hat halt nicht immer das Richtige dabei).

Auch ich bin (noch) kein Fachmann, aber man sollte halt die Fehler nicht selbst machen, sondern aus den Fehlern der anderen lernen - ist langfristig viiiiel billiger ;-)

... Glaub mir, ich geh mit den wenigsten Mustern die du hier von mir siehst ans Wasser.....

das sollst Du aber tun, damit Du siehst, wie sie im Wasser arbeiten (oder auch nicht). So lernst Du auch die Muster zu führen.

Aber es macht mir ne Riesen freude zu sehn wie ich selber immer besser werde. Ich hab mir die aller erste Fliege die ich gebunden habe aufbewahrt. Sieht echt grausam aus. Ein Massaker und verschwendung an Material.....

mein erstes Muster hängt irgendwo in den Büschen. Es wäre als Dekor auch nicht unbedingt geeignet gewesen :lol:
...... Das es aber hauptsächlich eine Angelegenheit der übung ist darf man nicht vergessen.....

wenn Du jedes Muster erst einmal oft genug gebunden hast, dann wird's schon werden ;-)


...... Womit ich dir aber nicht widersprechen will wegen den Basics und so.

kein Problem, wenn mir jeder nur zustimmt, dann lerne ich dabei nix.
posti
 

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