von Pedro » 20.04.2011, 08:15
@ DonDidi:
Ich kenne das Revier vom Spazierengehen und baden recht gut. Wenn ich nicht irre, gibt es einige Buhnen, somit auch ruhige Bereiche. Ein paar zwischen der Rollfähre und dem Strombad und eine große beim Einlauf des Klosterneuburger Durchstichs. Die besten Bereiche zum Karpfenfischen in der Donau sind meiner Erfahrung nach jene, wo du große strömungsberuhigte Flächen hast, also wenig bis gar keine Strömung, Wassertiefe zwischen 2 und 3 Metern, schottriger Grund. Natürlich kannst Du dort mit der Feeder auf Grund fischen, oder nach "Carphunter-Manier" gezielt auf Karpfen gehen. Ich bevorzuge aber meistens die feine Fischerei mit Schwimmer. Exakt so eingestellt, dass das unterste Blei gerade am Grund aufliegt. Bei leichter Strömung nehme ich einen bauchigen Strömungsschwimmer zwischen 4 und 10 Gramm Tragkraft, wenn dort gar keine Strömung ist - an der Donau gibts das aber sehr selten - auch einen Waggler. Ich fische nicht weit draußen, so dass ich wirklich noch EXAKT dort füttern kann, wo die Montage liegt. Bei leichter Strömung bliebt die Montage meist nicht liegen, dann lasse ich sie immer wieder über den Futterplatz treiben. Die Montage ist eher fein ausgelegt: 0,18er oder 0,20er Schnur, direkt gebunden, lange feine Rute ist von Vorteil,ich verwende eine 5 metrige Bolognese.
Mag sein, dass man mit professionellen modernen Methoden des Karpfenfischens selektiv größere Karpfen fängt, vielleicht fängt man auch mehr, aber alles in allem funktioniert die Schwimmermethode (auch auf andere Friedfische) super. Zumindest habe ich meistens den einen oder anderen schönen Fisch, wenn die Kollegen von der Futterspiralen-Fraktion wieder mal jammer, dass "...do nix mehr drin is".