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Herausforderung

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Herausforderung

Beitragvon matthi185 » 15.05.2010, 09:37

Hey leute,
ich angle immer in unseren Vereinsteich nach karpfen,(nur 14 Stück) es ist aber eig. ein forellenteich.
Folgendes: In diesem Teich befienden sich aber auch 2 Hechte(ca.60cm) und 3 Barsche(ca.15cm) ich habe mit meinen Anglerkolegen gewettet das ich einen dieser fische fange(für meinen eigenen teich), aber da dieser teich sehr stark mit forellen besetzt ist die auf alles losgehen das nach nahrung aussieht dürfte das relativ schwierig sein. Und daher brauch ich eure tipps!
Es geht um meine Anglerehre :D
Bitte gebt mier tipps
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Beitragvon Lupus » 15.05.2010, 13:06

hm, also wenn Forellen überwiegen, würde ich mit Spinnködern sehr vorsichtig sein, weil die Gefahr groß ist, dass sich die Forellen über einen hechtgerechten Spinnköder (großer Blinker, Wobbler, Jerk) regelrecht drüberstürzen und sich an den Drillingen auch von außen her verletzten. Nämlich diese Teichforellen (ich pflege solche nicht zu befischen) .
Daher würde ich zur Schonung der Forellen auf die Hechte mit einem ca. 15 cm großen toten Rotauge mit Schwimmermontage fischen, mit großem Einzelhaken im vorderen Rückendrittel eingestochen. Es werden zwar wahrscheinlich auch da neugierige Forellen daran herumstupsen, aber wenn der große Schwimmer zügig abgeht, wird es wohl doch der hecht sein.
Bei so kleinen Barschen wie Du sie schilderst, (15cm) wird es bei dem großen Teichforellenbestand wohl praktisch unmöglich sein, sie selektiv zu befischen.
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Re: Herausforderung

Beitragvon Shime » 15.05.2010, 13:47

würd ich auch so machen, nen großen köfi und dann müsste es hinnhauen
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Re: Herausforderung

Beitragvon matthi185 » 18.05.2010, 18:51

danke werd ich machen,aber ich würde lieber ne kleine forelle in der größe dranhängen weil die kennt er ja schon und die paar rotaugen die drin warn sind schon lange geschichte.
aber zum nächsten problem:wo soll ich hinwerfen?
es gibt einen tiefen kaum bewachsenen teil wo sich die meisten mittelmäßigen forellen aufhalten(4meter tief) und einen dichtbewachsenen flachen teil(2meter tief).
Ich glaube er hält sich sicher im dichtbewachsenen flachen teil auf aber wenn ich da hinwerfe häng ich meistens im Kraut.
Also was würdet ihr eingefleischten Hechtjäger sagen?
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Re: Herausforderung

Beitragvon Shime » 18.05.2010, 19:31

irgendwo gibt es sicha eine lücke im Kraut, und da mit ner Hechtpose die den Köfi knapp übern Grund schweben lässt anzusitzen müsste den Erfolg bringen.
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Re: Herausforderung

Beitragvon Lupus » 19.05.2010, 05:23

Hallo Matthi!
Ich denke schon, einiges von Hechten zu verstehen und die Hechte haben es mir bislang meistens gedankt.
Zur Wahl des Köderfisches: Wie kommst Du denn drauf, dass der Hecht nur den Futterfisch nehmen würde, den er "kennt"? Bei kleinen Forellen als Köder kann ich nicht mitreden, weil ich als Angler noch nie ein Gewässer erlebt habe, wo Forellen nicht ein Brittelmaß von doch meistens 30cm haben, und das halte ich als Köderfischgröße für 2 Hechte, die gerade mal der Kinderstube entwachsen sind (55 oder 60cm ist oft gerade das Brittelmaß an fast allen Gewässern) zu überdimensional.
Zur Platzwahl: Instinktiv würde ich einmal sagen, dass am besten die Abbruchkante von dort ist, wo es von 2 auf die 4 Meter hinuntergeht. Das kann nie ganz falsch sein, denn wahrscheinlich wird der Hecht im seichten Kraut auf Deckung stehen, wenn er nicht jagt, und wenn er Hunger hat, wird er sich dort hin begeben, wo es am meisten zu fressen gibt.
Wobei ich mir schon zu sagen erlaube (ich meine so aus der Sicht eines Fischers, der sehr viel Wert auf die Erhaltung eines biologischen Gleichgewichtes legt): Ein Übermaß an Besatzforellen (überhaupt vielleicht noch in einem Gewässer, welches nicht dem natürlichen Habitus von Forellen entspricht) wird immer das natürliche Verhalten der gesamten Fischfauna in dem Bereich ändern: Der Hecht, der sonst eher ein Futterangebot haben sollte, welches wie eine Pyramide den jeweiligen Größenbedürftnisses des Räubers entsprechen muss, wird sich ganz anders verhalten müssen als in gewohnter Umgebung. Wahrscheinlich wird sich auch dieser kleine Hecht, wenn er kaum etwas anderes zu fressen hat, an einer kleineren Portionsforelle gütlich tun, wie sollte er auch anders, und da dies doch ein überdimensionaler Brocken für einen vielleicht knapp 1,5 kg schweren "Maßler" ist, wird der kleine Räuber erst einmal ziemlich lange verdauen, bis er wieder Hunger bekommt. Ähnlich wie bei einer Schlange, die einmal pro Woche einen "Ratz" verschlingt und dann den Rest Verdauungsschläfchen hält.
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Re: Herausforderung

Beitragvon Lupus » 19.05.2010, 05:41

Hm, ich muss noch etwas zu dem, was ich vorher geschrieben habe hinzufügen:

Du sagst , es geht um Deine Anglerehre. So etwas ist natürlich relativ. Schau: Ich zum Beispiel fische nicht „für andere, was die dazu sagen“, sondern ich muss mir selber dabei abends in den Spiegel schauen können. Nur das zählt für mich.
Ich vermute, dass Du nicht den Langmut aufbringen wirst, das von mir in der Folge Geschilderte nachzuverfolgen, aber ich schreibe es ´halt trotzdem: Wenn es an dieser „Anglerehre“ liegen soll, dann ist die doch viel höher, wenn der Fisch einmal größer ist. Diese Hechterln werden bis zum Herbst noch ein ordentliches Stück wachsen und auch schön gewichtig werden. Da würde ich es dann so machen wie es in England üblich ist: In der kalten Jahreszeit, vor allem an solchen (mir nicht lieben) Gewässern, die stark mit Besatzforellen bewirtschaftet werden, ist die beste Taktik, Hechte an tote Portionsforellen zu gewöhnen. Du solltest nicht glauben, wie schnell Hechte – ganz besonders wenn die Wassertemperaturen stark sinken – vom Jäger zum Sammler mutieren. Der geringste Kraftaufwand ist dem Hecht dann gerade recht und gewöhnt er sich einmal an tote am Grund liegende Forellen, wird er sich das nicht mehr so schnell abgewöhnen lassen und vielleicht schon nach einer Woche verspricht ein toter Köderfisch am Grund wahre Wunder. Manchmal ist es dann fast so, als hätte der Hecht nur darauf gewartet,dass wieder ein totes Fischl auf den Grund sinkt.
Wäre ich gezwungen, an diesem Typ Gewässer zu angeln (zum Glück bin ich es nicht und Du nimmst mir das sicher nicht übel – schau wir sind ja alles Kavaliere, jeder „bejagt“ sein Revier und hat seine Zielgruppen wie sonst im Leben auch: Der eine steht auf Blond, extremschlank und Endlosbeine, der andere auf dunkel und eher mollig und alle sind´s zufrieden *lach*) .
Also wie gesagt, ich würde die Hechte noch wachsen lassen, genug „Kanonenfutter“ haben sie ja, und dann im Spätherbst erst mit der von mir beschriebenen Methode „zuschlagen“.
Gruss. Lupus
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Re: Herausforderung

Beitragvon matthi185 » 19.05.2010, 09:45

Hey Lumpus hast recht den holt e keiner raus(bis auf mich :wink: ) dan werd ich mier mal bis dort hin nochn paar rotaugen aus dem kraut ziehen :D
Ich halt euch ma ein pischen auf dem laufenden
Ps:am sonntag geh ich stör und karpfenangeln da is keiner vor mier sicher :twisted:
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Re: Herausforderung

Beitragvon Lupus » 19.05.2010, 10:27

matthi185 hat geschrieben:Hey Lumpus

Lu m pus????? Grrrrrr :evil:
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Re: Herausforderung

Beitragvon Polsi » 19.05.2010, 10:54

Lumpi :D
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Re: Herausforderung

Beitragvon SUR-fishing » 19.05.2010, 11:12

:lol: :lol:
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Re: Herausforderung

Beitragvon Zanderheli » 19.05.2010, 12:16

:mrgreen:
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Re: Herausforderung

Beitragvon matthi185 » 19.05.2010, 19:30

Lupus hat geschrieben:
matthi185 hat geschrieben:Hey Lumpus

Lu m pus????? Grrrrrr :evil:

sry
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Re: Herausforderung

Beitragvon Lukas Friedl » 21.05.2010, 10:00

Servus,

wie groß ist denn der Teich? Hast die Möglichkeit die Hechte auf Sicht zu befischen?
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