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Hechte in kleinem Fluss/Bach!

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Hechte in kleinem Fluss/Bach!

Beitragvon Moetti » 23.05.2006, 13:36

Hallo zusammen,

fische heuer erstmalig in einem kleinen Flussabschnitt mit ca. 3 km länge, mit 3 solenbereichen, einem kleinen stau (breiteste stelle ca. 15 m, tiefe max. 2m), natürlicher Flussverlauf - damit ihr ein bild habt.

Guter Besatz an Regenbogen- und Bachforellen, typische Satzkarpfen bis 5 kg, Schleien und angeblich auch Hechte. Nachdem massig kleinere Forellen besetzt wurden denke ich nicht, dass übermäßig viele Hechte drinnen sind - nichts desto trotz versuch ich es jetzt intensiv, denn das es schöne Hechte gibt steht definitiv fest (fotos)!

Nun mein Problem: Meine Erfahrungswerte beim Hechtfischen beschränken sich leider auf Seen- und Teiche - das ist mir hier nicht wirklich hilfreich! Da es sehr wenig Klein- und Weißfische gibt kann man beim besten Willen keine Raubtätigkeiten erkennen. Ich habs jetzt vornehmlich im Rückstaubereich mit großen Blinkern probiert - immer nur Forellenattacken. Am Wochenende möchte ichs mal mit dem Köfi probieren, hab aber keine Ahnung wo ichs am besten Probiere? Eher im Uferbereich oder doch etwas weiter draussen (also so ca. 10 m raus) an Strömungskanten etc. Einzig die schnellfliesenden, flachen Teilstücke schließe ich aus.
Wäre für jeden Tipp dankbar.
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Beitragvon Rob » 23.05.2006, 14:51

Wenn du die vielen Forellenattacken vermeiden willst dann helfen nur große Köder.Ich würds an deiner Stelle mit einem Gummifisch von 15cm oder mehr probieren.Forellendekor wäre wohl am Besten.
Als Stelle ist der kleine Stau den du erwähnt hast sicher einen Versuch wert.Wehren und Ausenkurven sind aber auch sicherlich gute Plätze für Meister Esox.
Petri Heil und Lg Robert
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Beitragvon Leitha_Fischer » 23.05.2006, 18:29

Nimm dir nen gscheiten Köderfisch und biete diesen mit der Pose an langsameren Flussabschnitten unter überhängenden Bäumen an ! Der Hecht steht gerne an seichten Stellen des Flusses .
so what if i like black? it doesnt make me a bad person!
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Beitragvon Teichlfischer » 23.05.2006, 20:31

Ich würds mit größeren Gummifischen probieren sofern erlaubt ist auch Köderfisch am besten eine kleine Forelle (gibts bei jeden Fischzüchter)
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Beitragvon HerbertHecht » 23.05.2006, 20:37

@ Teichlfischer

Edelfische als Köder zu verwenden ist verboten. Die Forelle zählt allerdings dazu :!: :!: :!:
Mitgehangen, Mitgefangen - sagte der Wurm zum Fisch..ein kräftiges Petri heil- HerbertHecht
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Re: Hechte in kleinem Fluss/Bach!

Beitragvon Martl » 23.05.2006, 22:15

Moetti hat geschrieben:Hallo zusammen,

fische heuer erstmalig in einem kleinen Flussabschnitt mit ca. 3 km länge, mit 3 solenbereichen, einem kleinen stau (breiteste stelle ca. 15 m, tiefe max. 2m), natürlicher Flussverlauf - damit ihr ein bild habt.

Guter Besatz an Regenbogen- und Bachforellen, typische Satzkarpfen bis 5 kg, Schleien und angeblich auch Hechte. Nachdem massig kleinere Forellen besetzt wurden denke ich nicht, dass übermäßig viele Hechte drinnen sind - nichts desto trotz versuch ich es jetzt intensiv, denn das es schöne Hechte gibt steht definitiv fest (fotos)!

Nun mein Problem: Meine Erfahrungswerte beim Hechtfischen beschränken sich leider auf Seen- und Teiche - das ist mir hier nicht wirklich hilfreich! Da es sehr wenig Klein- und Weißfische gibt kann man beim besten Willen keine Raubtätigkeiten erkennen. Ich habs jetzt vornehmlich im Rückstaubereich mit großen Blinkern probiert - immer nur Forellenattacken. Am Wochenende möchte ichs mal mit dem Köfi probieren, hab aber keine Ahnung wo ichs am besten Probiere? Eher im Uferbereich oder doch etwas weiter draussen (also so ca. 10 m raus) an Strömungskanten etc. Einzig die schnellfliesenden, flachen Teilstücke schließe ich aus.
Wäre für jeden Tipp dankbar.


Dort, wo überhängende Äste in eher ruhig fließenden Passagen Unterstände bilden -> Köfi oder auch einen Schwimmwobbler mit der Strömung direkt zu den Unterständen reintreiben lassen.
Viel Glück,
Martl
was ich tun kann, tu' ich, was ich nicht tun kann, kann mich ...
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Beitragvon Megalodoras_Irwini » 24.05.2006, 15:04

HerbertHecht hat geschrieben:@ Teichlfischer

Edelfische als Köder zu verwenden ist verboten. Die Forelle zählt allerdings dazu :!: :!: :!:


Hi,

Heisst das tatsächlich noch immer so? Wie wird das begründet?
Die sogenannten Edelfische werden in Teichwirtschaften zu tausenden gezüchtet, und die "Unedlen" wie Hundsfisch stichling usw sterben aus.

ist ja fast rassistisch bei den edlen und unedlen ;-)

lg
fred der seine Monster am liebsten mit Karpfen und schleien füttert
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Beitragvon Ferdl » 24.05.2006, 16:39

Servus @Moetti! Ich habe zwar einige Hechterfahrung, leider jedoch nur sehr wenig in Gewässern wie du sie beschreibst! Habe mal an einem kleinen Wald- und Wiesenbach in Oberösterreich gefischt, dort kamen so gut wie alle Arten vor (Bachsaiblinge neben Brachsen!), ist ein "Nebenfluss" der Traun.

Die (kleinen) Hechte habe ich mit FZ-Blinker stromaufwärts geworfen gefangen, umgekehrt ging gar nichts! Man muss die Rutenspitze in ungefähr 11-Uhr-Stellung halten und sofort nach dem aufplatschen des Köders mit dem Spinnen beginnen, sonst hängt man einen Köder nach dem anderen am Bachgrund auf (eh klar).
Mit diesen FZs hättest du aber sicherlich wieder Forellenattacken. Darum würde ich die Methode des stromaufwärtswerfen mit großen, wenig beschwerten Gufis oder vielleicht sogar schwimmenden Jerkbaits probieren. "Normale" Wobbler glaub ich würden so mit dem Wasser gefischt nicht richtig laufen, ist aber nur eine Vermutung. Jerks also nicht weil ich seit kurzem Jerk-Fan bin, sondern weil die Dinger sich für sowas geradezu anbieten würden, denk ich mal! Zumindest bei gemäßigter Fließgeschwindigkeit.

Mit Köderfisch lohnt sich ein Versuch am ehesten in den ruhigeren, tieferen Bereichen, wie beim beschriebenen Wehr! Erkundige dich ob auch in der Steiermark die Forelle als Köder verboten ist, schließlich ist Fischerei Landessache! Wenn erlaubt, probier unbedingt(!!!) eine 25cm Refo, tot natürlich und mit Luft aufgeblasen am Grundblei!!! Das hat mir (wo erlaubt natürlich) schon einige Hechte gebracht.

In den strömenden Teilen ein Sondertipp mit Köfi: Nimm ein Tiroler Hölzl als Endblei, je nach Tiefe etwa 1m darüber einen 3-Wegwirbel zur Hauptschur und einen etwa 40cm langes Stahlvorfach als Seitenarm. unbedingt 2 drillinge verwenden und sofort anschlagen!!! Du wirfst stromauf und holst die Montage in etwa mit Fließgeschwindigkeit ein! Dafür brauchst aber kleinere Köder, so um die 12 cm lässt sich noch einigermaße vernünftig auf diese Art anbieten (falls erlaubt geht für sowas der Goldi gut!)!

Falls du irgendwie (na wie auch immer) einen Hecht in dem Bacherl fangen solltest bitte berichten, es würde mich sehr interessieren, wie du das anstellst!

Viel Erfolg, Ferdl
peta darf kommen - mein eisloch ist groß genug für alle!
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Beitragvon Captain » 24.05.2006, 21:01

Servus Moetti,

ich habe vergangenes Jahr ein ähnliches Gewässer wie du es beschreibst befischt und war ähnlich verzweifelt. Die schönsten Hechteinstände, wo zumindest theoretisch, jeder Wurf Erfolg bringen müsste. Ich habe mir die Seele aus dem Leib gefischt......nichts :evil: !

Letztlich habe ich auf das ach so gut besetzte Revier gepfiffen, was will man schon um € 700,-- pro Jahr. Ich will dich natürlich nicht frustrieren, aber für mich war das wieder etwas für das Kapitel " Lehrgeld bezahlt ", schliesslich lernt man ja niemals aus,

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Beitragvon Elmike » 24.05.2006, 22:13

@Moetti

Wo fischt du denn?
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.......

Beitragvon MrRobbie » 25.05.2006, 16:23

Es funktioniert auch ein toter Köderfisch... ca 8-12 cm ohne Beschwerung einfach von der Strömung dahintreiben lassen .....

Aitel sind meines Erachtens in solchen Gewässern die besten Köderfische....

Ich hab mit dieser Methode voriges Jahr in einem kleinen Fluss viel Glück damit gehabt..... (auch ein über 8kg schwerer Karpfen hat sich den Köderfisch eingenäht....).
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Beitragvon Moetti » 26.05.2006, 07:42

@ all

danke für die tipps - sag euch dann nächste woche ob und wie´s funktioniert hat - bin schon gespannt!

@elmike

ist ein abschnitt der raab
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