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Hechte,...Hechte,...

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Beitragvon Gerald,K. » 16.05.2006, 15:13

Also am Sonntag war ich am St.Andräer See angeln,..da war ich mit meinem Freund und habe auch Erfolg gehabt. Einen Hecht habe ich gefangen, ein Zander und noch ein anderer Hecht sind mir abgekommen, den einen habe ich mit dem Blinker gefangen.---

Aber warum kommen Hechte beim Blinker immer ab ? Wisst ihr, wie man den Blinker besser (wie auch immer) machen kann, sodass jeder Hecht sitzt?


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Beitragvon Irrsee-Fischer » 16.05.2006, 15:55

Ja wenn keine gscheiten Drillinge (auf manchen Blinkern die neu sind sind einfach Ar*** drillinge oben) oben hast einen neuen raufmachen!
Ich hab ein beim angeln gelernt! Für den Köder geht es nie gut aus!


Schaut mal auf meiner Angelhomepage http://www.irrsee-fischer.at.tc !
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Beitragvon Lupus » 16.05.2006, 16:01

Hm, dass jeder Hecht sitzt? Ich glaube dieses Patentrezept gibt es nicht und Angeln wäre wohl nur einen Bruchteil so interessant, wenn jeder Fisch sitzen würde und gelandet werden könnte.
Gerade beim Blinkern kann es vorkommen, dass vorwiegend kleinere Hechte einfach nur so hinschnappen, aber nicht richtig sitzen. Ich bin in der glücklichen Lage, dass mir noch kein Hecht abgekommen ist, den ich auch wirklich hätte kriegen wollen, weil die meistens das Maul ziemlich vollnahmen (weshalb auch ein Stahlvorfach unbedingt nötig ist).
Wichtig ist beim Blinkern die richtige Führung, nicht zu schnell. Ich arbeite am liebsten mit relativ dünnblechigen, stark "arbeitenden" Löffelblinkern und ganz wichtig ist die richtige Haltung der Rute. Mit der Spitze eher nach unten und so halten, dass genügend Schwung für einen kräftigen seitlichen Anhieb ist.
Viele Hechte kommen auch beim Drill deshalb ab, weil die Rute falsch gehalten wird. Hält man die Rute hoch, animiert das den Hecht zum Springen, was zwar schön aussieht, aber ein großes Risiko wegen Abkommen ist, da der Hecht dabei seinen Kopf kräftig schüttelt und oft einen Blinker loswird. Drillt man immer mit seitlichem Zug, sind die Chancen für den Angler ungemein besser (und für den Hecht schlechter).
Ich fische oft mit Drillingen ohne Widerhaken, und bei richtiger Führung im Drill und immer schön Spannung halten ohne den Hecht unnötig zu reizen, kommt auch so fast jeder Hecht in den Kescher.
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Beitragvon Rob » 16.05.2006, 16:59

Ich würd mir mal die Drillnge genauer ansehen. Möglicherweise sind sie stumpf. Wenn das der Fall ist, unbedingt nachschleifen oder auswechsln :!:
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Beitragvon Ranger » 16.05.2006, 18:20

Der Haken alleine ist nicht verantwortlich zu machen. Es fängt schon mit der Rute an, die ein Wg. von mindestens 80g aufweisen sollte. Auch die Schnur darf nicht zu viel Dehnung haben, wenn die Bisse in über 30m Entfernung kommen, gibt’s mit Monofiler Schnur öfter Probleme. Der Haken, dringt einfach nicht richtig ein ins harte Hechtmaul.
Als Haken, verwende ich am liebsten Owner, das sind zwar so ziemlich die teuersten, aber dafür sind sie Sau scharf und nicht gleich stumpf nach den ersten Bodenkontakten.
Wenn du Geflochtene Schnur verwenden möchtest, solltest du, falls du öfter im Fluss angelst, eine Rundgeflochtene verwenden, im Stillwasser tut` s auch eine normale.
So, wenn das Gerät abgestimmt ist, musst du nur noch die Drilltipps von Lupus beachten, dann kann nicht mehr viel daneben gehen.
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Beitragvon Teichlfischer » 16.05.2006, 18:40

Wichtig ist aber auch ständig die Haken mit einem Hakenschleifer zu schärfen das hab ich vor allem beim Fliegenfischen auf Hechte zu spüren bekommen der Haken muss im Fingernagel durch das Eigengewicht des Blinkers/Wobblers etc. stecken bleiben.
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Beitragvon Rob » 17.05.2006, 15:16

Mit der Geflochtenen wäre ich eher vorsichtig.Du hast zwar keine Dehnung was bedeutet dass du den Anschlag besser durchbringst,aber null Dehnung bedeutet auch der Fisch kann leichter auschlitzen :idea:
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Beitragvon MadMaxl » 17.05.2006, 15:35

Rob hat geschrieben: .......aber null Dehnung bedeutet auch der Fisch kann leichter auschlitzen :idea:
Lg Robert


Denke doch, dass die Gefahr beim Hecht wohl deutlich geringer ist, als bei Friedfischen.

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Beitragvon Rob » 17.05.2006, 15:43

Wenn du mit Geflochtener und steifer Rute auf Hecht angelst,ist das beim harten Hechtmaul nich unwahrscheinlich das er auschlitzt
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Beitragvon MadMaxl » 17.05.2006, 15:46

Sagte ja nicht, dass es unmöglich ist.
Hab nur einen Vergleich zu Friedfischen angestellt.

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Beitragvon Ranger » 17.05.2006, 17:00

Ausschlitzen, kommt wohl eher selten vor, aushebeln, z.b. bei Wobblern oder Gufis, kommt schon eher vor. Das hat aber mit Geflochtener Schnur nichts zu tun, sondern eher mit zu hartem Drill. Eine 100% Bissausbeute wird es sowieso nicht geben, aber das richtige Gerät bringt einen natürlich um einiges weiter.
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Re: Hechte,...Hechte,...

Beitragvon Ferdl » 08.06.2006, 17:19

Gerald,K. hat geschrieben:Aber warum kommen Hechte beim Blinker immer ab ? Wisst ihr, wie man den Blinker besser (wie auch immer) machen kann, sodass jeder Hecht sitzt?
Petri heil!


noch VOR das denken über dehnung und hakenschärfe stelle ich die hakengröße! die ist nämlich bei etwa 80% der gekauften kunstköder, speziell bei "blech" (weil eben nur ein drilling) zu KLEIN! wichtig ist ein möglichst WEITER hakenbogen.
also immer besser eine nummer größere haken montieren! mit der zeit bekommst ein gefühl dafür, ganz sicher (leider beinhaltet diese zeit auch verlorenen fische). heutzutage habe ich zwar noch etliche fehlbisse, im drill selbst kommen mir aber nur ganz wenige hechte und andere räuber ab, da man mit der zeit ein gefühl für die ausgewogenheit der ganzen gerätezusammenstellung bekommt!

und die fehlbissrate krieg ich auch noch in griff, irgendwann halt!
ferdl
peta darf kommen - mein eisloch ist groß genug für alle!
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