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Hechtangeln im Fluss (Mur)

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Hechtangeln im Fluss (Mur)

Beitragvon Hecht Rene » 25.07.2011, 09:11

Hätte gerne ein paar Meinungen und tips übers Hechtfischen in der Mur. ZB.Standplätze Fangmeldungen Methoden
(abschnitt Leibnitz u. Radkersburg)http://www.angelforum.at/posting.php?mode=post&f=2#
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Re: Hechtangeln im Fluss (Mur)

Beitragvon carpio83 » 25.07.2011, 09:19

Hallo Hecht Rene!

Darf ich dich um eine kurze Vorstellung bitten? :wink:

Lg Patrick
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Re: Hechtangeln im Fluss (Mur)

Beitragvon Pedro » 25.07.2011, 09:47

Hecht Rene hat geschrieben:Hätte gerne ein paar Meinungen und tips übers Hechtfischen in der Mur.


Hätte gerne einen Koffer voll Geld.
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Re: Hechtangeln im Fluss (Mur)

Beitragvon AnThRaX » 25.07.2011, 11:13

@at pedro
mit solchen antworten bekommt dieses forum
sicher den ruf den es verdient ;) (sarkasmus kann man leider nicht textlich festhalten)
bevor ich nichts sinnvolles dazu beitragen kann würde ich mir
nochmal überlegen ob ich überhaupt irgendwas in die tasten haue

lg
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Re: Hechtangeln im Fluss (Mur)

Beitragvon Pedro » 25.07.2011, 12:11

Hi AnThRaX.
Ich gehöre sicher nicht zu den Typen, die seitenweise Vorstellungsthreads erwarten. Du wirst von mir auch kein Posting finden, wo ich mich über fehlende Vorstellungen aufgeregt hätte. Aber gleich im ersten Posting in einem Forum damit zu beginnen, was man gerne hätte (fehlt nur noch der Nachsatz "Aber flott!" ist derart daneben, dass ich mich (evtl. mit ein bisschen Sarkasmus) nicht zurückhalten konnte.

Und dann noch der Inhalt der Frage. Erinnert mich ein bisschen an den Kollegen, der vorgeschlagen hat, in einer Karte von irgendeinem See die exakten GPS-Daten der Fangplätze zu veröffentlichen :lol:
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Re: Hechtangeln im Fluss (Mur)

Beitragvon Lupus » 25.07.2011, 12:46

Ich find´s eigentlich auch nur lustig und mit solchen Antworten wie der vom Pedro muß man einfach rechnen, wenn man grußlos wo reinstürmt und etwas fragt.
Ich stelle mir das virtuell vor wie einen Stammtisch beim Wirtshaus. Wenn sich da einer einfach dazustellt und mit der Fragerei losstartet, wird er wahrscheinlich weniger charmante Antworten bekommen als die vom Pedro.
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Re: Hechtangeln im Fluss (Mur)

Beitragvon AnThRaX » 25.07.2011, 13:15

hmm... find ich nicht in ordnung!!!
auch wenn er sich nicht vorgestellt hat
glaube ich nicht das er böse absichten hatte

warum dann so???

aber will nicht wirklich den gut&böse mau mau spielen
und auf keinen fall hier zu diskutieren beginnen:)

friede freude eierkuchen :D
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Re: Hechtangeln im Fluss (Mur)

Beitragvon goschi » 25.07.2011, 17:37

Viel gibts da ned an Tips...

1. Viel Viel Viel Ausdauer und Geduld (mehr als beim Posten^^)
2. Keine Teuren Köder verwenden bzw. Grundkontakt vermeiden
3. Hot Spots gibts keine meiner Meinung nach


mfg
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Re: Hechtangeln im Fluss (Mur)

Beitragvon koppenkitzler » 25.07.2011, 17:54

Vereinzelt Waller und Hechte,auch manchmal schöne Zander-z.B.Leibnitzer Fischereiverein
Hot Spots werden von den Einheimischen nicht gerne sofort verraten :roll:

Es gibt auch Kapitale Hechte......,ich habe mit Kunstködern recht gute Erfolge gehabt(Avatar).

Allerdings,wie Goschi schon gesagt hat,Geduld ,Beständigkeit,Frustration.
Ein guter Hecht kann Dich 1000 Würfe kosten(was wir sonst nur vom Huchenfischen kennen)
Leider ist durch die starke Reduktion der Weißfische(wohl auch durch das starke Kormoranaufkommen)insgesamt der Raubfischbestand geschrumpft

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Re: Hechtangeln im Fluss (Mur)

Beitragvon goschi » 25.07.2011, 18:02

koppenkitzler hat geschrieben:Hot Spots werden von den Einheimischen nicht gerne sofort verraten :roll:


hehe, bin kein Einheimischer und fange auch keine Hechte :wink:
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Re: Hechtangeln im Fluss (Mur)

Beitragvon koppenkitzler » 25.07.2011, 18:11

Hehe,ich auch nicht.Trotzdem habe ich schöne Hechte gefangen!

War wahrscheinlich einer der wenigen Grazer und hab meine Hot Spots in harter Arbeit selbst gefunden(naja,hatte schon einen einheimischen Anglerfreund mit diversen Tipps.......)

L.G.Bernhard
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Re: Hechtangeln im Fluss (Mur)

Beitragvon goschi » 25.07.2011, 20:39

koppenkitzler hat geschrieben:Hehe,ich auch nicht.Trotzdem habe ich schöne Hechte gefangen!


den Ein oder Anderen Hecht fang ich schon übers Jahr^^

Nur halt ich mich da eher bedeckt weil ich weiß wie geil die Fleischfischer auf die Hechtn sind :D

Aber gerade als Anfänger kann ich jedm nur empfehlen zuerst mal das Gewässer mit der Feederangelei oder so kennenzulernen... Vor allem wenn man am Anfang die Gegend und das Gewässer ned kennt ist das Spinnen bzw Ansitzen auf Hecht wirklich schwierig!

Nur kommt halt nie wer und fragt was bzw wie kann ich überhaupt Irgendwas erwischen... da müssens dann immer gleich Hecht,Karpfen,Wels oder Zander sein :wink:
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Re: Hechtangeln im Fluss (Mur)

Beitragvon koppenkitzler » 25.07.2011, 20:53

Das ist wahr.

Catch and release ist leider auch nicht weit verbreitet in der Südsteiermark(aber ich brauch mich nicht aufregen,meine große Hechtdame lächelt mich gerade ganzpräpariert im Wohnzimmer an,das war aber eine Ausnahme!Viele hab ich freigelassen).

Ich bin im Laufe der letzten Jahre auf den Schluß gekommen:Je billiger die Jahreskarte ist,desto mehr Fleischmentalität findet sich(eigentlich paradox!)

Was bedeutet:Je teurer die Karte,desto weniger Fischer(eh klar),ABER desto eher catch and release und desto besser die Qualität des Reviers.

Ich fische an einem (teuren) Fly only-Abschnitt an der Salza,wo 30 Fischmitnahmen pro Angler im Jahr pro erlaubt wären.

Trotzdem nimmt der Durchschnitt der Jahreskartenangler nur 10 Forellen pro Jahr mit!
Möchte nur bemerken,daß man an guten Tagen durchaus bis zu 50 Salmoniden fängt.
Übrigens sind alle Äschen dauergeschont,Regenbogenforellen werden nie besetzt(obwohl Fangquote 50%) und Bachforellen werden nur in den Seitenbächen aus Naturbrut gezogen.

Wäre die gleiche Anzahl von Salmoniden in der südsteirischen Mur,würde der Bestand wahrscheinlich innerhalb eines Monats dahin sein.
Es ist also auch eine klare Mentalitätsfrage..............

Als ich einmal einen südsteirischen Einheimischen gefragt hab,was er mit all den Massen an kapitalen Barben gemacht hat,die er früher mitgenommen hat:
Stolz sagte er:"Die hobma mit der Scheibtruchn weggführt,so vü hobma gfangen"
Meine Frage:Wie habt Ihr die denn alle essen können?
Antwort(OTon)"Hobma net,hobma alle die Hendln gfuattert"

Na super.........................

Zum Kennenlernen der Mur mittels Feeder oder meinetwegen Futterspirale gebe ich Dir übrigens auch vollkommen recht(habe ich früher auch am Anfang gemacht)

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Re: Hechtangeln im Fluss (Mur)

Beitragvon Lupus » 26.07.2011, 06:06

koppenkitzler hat geschrieben:Als ich einmal einen südsteirischen Einheimischen gefragt hab,was er mit all den Massen an kapitalen Barben gemacht hat,die er früher mitgenommen hat:
Stolz sagte er:"Die hobma mit der Scheibtruchn weggführt,so vü hobma gfangen"


Hallo koppenkitzler!
Dieser Spruch mit der "Scheibtruchn" muß ein gesamtösterreichisches Phänomän sein. Ich glaube sogar ein weltweites, also vom Buschmann bis zum Eskimo.
Es ist kaum möglich, als junger oder junggebliebener Fischer Kontakte zur älteren (angeblich früher fischenden) Bevölkerung zu vermeiden, wo einem geschildert wird, wie gut das Wasser früher war, und wie man sie mit der Scheibtruchn weggeführt und zu Fischmehl oder sowas verarbeitet hat.
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Re: Hechtangeln im Fluss (Mur)

Beitragvon koppenkitzler » 26.07.2011, 14:11

Hallo Lupus!

Das Phänomen der "gut gefüllten Scheibtruhe" in längst vergangenen Zeiten findet sich wirklich überall,da gebe ich Dir recht.
Anscheinend wurden die Flüsse in der mageren Nachkriegszeit systematisch halbleer gefischt und die karge Zeit förderte gleichzeitig auch solche Übertreibungen,oder aber die geschilderten Fischmassen entsprangen einfach nur der Phantasie,sozusagen als Wunschtraum.

Aber:
Gerade aber in der Mur,welche noch bis in die 80iger Jahre eine Wassergüte von IV hatte,stimmt diese Sache mit dem damaligen Fischreichtum.
Es wurden Unmengen an großen Barben,Karpfen und Aiteln gefangen.Enorme Weißfischpopulation.
Das dreckige Wasser mit dem gleichzeitigen Nahrungsreichtum war schuld.

Als in den letzten Jahren eine Güteklasse 2 erreicht werden konnte,freute man sich,Äschen wuchsen ab,Huchen ebenso.
Nur war insgesamt die Biomasse extrem verringert,weil das Wasser eben sauberer war.
Zusätzlich fielen in den 90iger Jahren die Kormorane ein,die den Rest erledigten.

In einem Grazer Fischereiverein(mit mehreren Revierstrecken verschiedener Fließgewässer) wurden in den 60iger Jahren noch 4000 Salmoniden pro Jahr mitgenommen,letztes Jahr knapp unter 400(!).
Die Mitgliederzahl ist dabei seit 100 Jahren die Gleiche(40).

Was sicherlich stimmt,ist das abseits von natürlichen und unnatürlichen Veränderungen(z.B.Stau,Begradigungen),sich der Befischungsdruck sicherlich verzehnfacht hat.
Ich kenne leider genug photographische Dokumente(etwa Fischexkursionen meines Urgroßonkels)die belegen wie gut die "Alte Gute Zeit "tatsächlich war.

Sie war nämlich,vom fischereilichen Standpunkt aus gesehen ,wirklich golden.

Der Urgroßonkel ging nämlich wirklich noch auf angesagten Hecht und kam mit drei schönen Stücken nach Hause.

Mein Vater,ein eingefleischter Fischerlaie,schleppte in den 60iger jahren einen rostigen Blinker ein paar Stunden durch den Millstättersee und fing prompt drei grössere Küchenhechte,obwohl er vom Angeln keine Ahnung hatte(bis heute).Das sind wahre Familiengeschichten,belegt durch Photos.

Wenn ich jetzt meinen Blinker durch den Millstättersee schleppe,fange ich wahrscheinlich gar nichts.......

Zanderangler und Wallerangler an Kärtner Seen wurden ausgelacht,wenn sie einmal geschneidert hatten(das kam so gut wie nie vor).

Am Ossiachersee gingen die Fischer im schmutzigen Wasser ZANDER HOLEn,sie fischte nicht richtig auf Zander,sie holten sie sich für die nächste Mahlzeit.

Paradox ist,das eben mit der Verbesserung der Wasserqualität durch Ringkanalanlagen und Kläranlegen bis in die 80iger Jahre hinein,es oft zu einer Verschlechterung des Fischbestandes kam.
Ein gutes Beispiel sind Murunterlauf und Ossiachersee.

L.G.Bernhard
I
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