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Hecht Spinnrute

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Re: Hecht Spinnrute

Beitragvon Lahnfischer » 10.09.2011, 08:38

Hi @ all,

habe auch jahrelang die 270er Skelli mit nominellem WG bis 40 Gramm fegischt, mittlerweile ist die ein wenig weich geangelt, kommt aber weiterhin fürs leichgtere Jiggen und Wobbeln zum Einsatz.... :D
Fische jetzt mittlerweile neben einer Daiwa Powermesh auch die 275er Blackstream mit 60 Gramm WG und das ist ein feines Rütchen, dass ich jederzeit weiterempfehlen kann.
Das WG ist auch hier untertrieben, die Rute ist ein echtes Brett. Selbstverständlich kann man mit einer harten schnellen Rute auch prima Wobbler fischen und Twitchen... :wink:
Gruß Thomas

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Re: Hecht Spinnrute

Beitragvon korsikaphil » 10.09.2011, 10:50

Lahnfischer hat geschrieben:Selbstverständlich kann man mit einer harten schnellen Rute auch prima Wobbler fischen und Twitchen... :wink:


Seh ich auch so. Grad bei weicheren Ruten ärgere ich mich oft, wenn meine Schläge kaum beim Köder ankommen. Das schränkt die Kreativität in der Führung, und damit auch den Spass an Kunstködern, ziemlich ein. Daher auch der Neukauf.
"Twitchen" ist ja, wenn ichs richtig verstanden habe, eine Art "Jerken light", mit leichteren Ködern, und weniger starken Impulsen. Und gerade beim Jerkbaiteinsatz ist man mit einem Lämmerschwanz von Rute echt behindert!

@ buggi,
achte beim Kauf der Rute neben einem geringen Gewicht und einer gewissen Steiffheit, vor allem auf eine gute bis sehr gute Balance! Das ist ein unterschätztes Kriterium, und mit ein Grund, warum manche meiner Spinnruten so gut wie nie als Spinnrute, sondern nur mehr als Grundrute ans Wasser kommen! Balance ist genauso wichtig, wie Gewicht der Kombi, vielleicht sogar wichtiger!
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Re: Hecht Spinnrute

Beitragvon Hellvis » 10.09.2011, 12:41

Nicht falsch verstehen, wenn jemand viel Wert auf gutes Gerät legt, dann kann man auch den Balance-Test machen. Warum das aber so wichtig sein soll entzieht sich meiner Fantasie. Ich fische meine Rute zumeist leicht abgesenkt: Texas-Rig, kleine Jigs, Jerks und Cranks sowieso. Durch die Köderführung wird ohnehin eine Belastung in Richtung der Schnur erzeugt. Ob das jetzt geringfügig durch eine kopflastige Rute erhöht wird dürfte eigentlich nicht sooo relevant sein. Außer beim Fussmarsch von Spot A zu Spot B, dort stört die Kopflastigkeit :-)
Eine kopflastige Rute kann man übrigens nur sehr eingeschränkt durch eine schwerere Rolle ausbalancieren.

Meine Ruten sind übrigens nicht kopflastig. Das ist aber keine besondere Kunst, ich habe sehr leichte und kurze Ruten (meine längste ist 2,40). Ob es mir beim Angeln viel bringt... wie gesagt: nett, aber nicht notwendig. Bei einer Rute > 2,70 vermutlich auch nicht mehr möglich, außer man packt viel Gewicht ans Rutenende.
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Re: Hecht Spinnrute

Beitragvon korsikaphil » 10.09.2011, 13:57

Hellvis hat geschrieben:Bei einer Rute > 2,70 vermutlich auch nicht mehr möglich, außer man packt viel Gewicht ans Rutenende.


Sehr wohl möglich, aber selten. Meine alte DAM Black Panther ist bis jetzt die einzige gut ausgewogene in meinem Sortiment. Für mich kein Luxus, sondern beim Jiggen notwenig, denn Faulenzern ist nicht so mein Ding. Gut, für Wobbler natürlich irrelevant, aber wie buggi schrieb, solls ja nach Möglichkeit eine Universalrute für Wobbler und Gummi werden.
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Re: Hecht Spinnrute

Beitragvon korsikaphil » 10.09.2011, 13:57

korsikaphil hat geschrieben:
Hellvis hat geschrieben:Bei einer Rute > 2,70 vermutlich auch nicht mehr möglich, außer man packt viel Gewicht ans Rutenende.


Sehr wohl möglich, aber selten. Meine alte DAM Black Panther ist bis jetzt die einzige gut ausgewogene in meinem Sortiment, ohne EIgenbau-Verbesserung. Für mich kein Luxus, sondern beim Jiggen notwenig, denn Faulenzern ist nicht so mein Ding. Gut, für Wobbler natürlich irrelevant, aber wie buggi schrieb, solls ja nach Möglichkeit eine Universalrute für Wobbler und Gummi werden.
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Re: Hecht Spinnrute

Beitragvon Hellvis » 10.09.2011, 14:40

korsikaphil hat geschrieben:
Hellvis hat geschrieben:Bei einer Rute > 2,70 vermutlich auch nicht mehr möglich, außer man packt viel Gewicht ans Rutenende.


Sehr wohl möglich, aber selten. Meine alte DAM Black Panther ist bis jetzt die einzige gut ausgewogene in meinem Sortiment. Für mich kein Luxus, sondern beim Jiggen notwenig, denn Faulenzern ist nicht so mein Ding. Gut, für Wobbler natürlich irrelevant, aber wie buggi schrieb, solls ja nach Möglichkeit eine Universalrute für Wobbler und Gummi werden.


Warum ist es beim Jiggen notwendig? Ich halte beim Jiggen die Rute auch leicht schräg. Ich bevorzuge dazu auch Ruten mit etwas längerem Griff. Da ist sie schön unterm Arm, vorne halte ich sie mit der ganzen Hand. Mich belastet das nicht im Geringsten, obwohl ich kein Krafttraining... mache. Anders gefragt: Bist Du so schwach auf der Brust, dass Dir die Rute sonst aus der Hand fällt? Andere Leute pilken den ganzen Tag und halten eine Rute mit einem halben Kilo Blei am Ende. Extra trainieren tun die aber auch nicht.

Die 2,70-Skelli hatte übrigens immer den Ruf, sehr kopflastig zu sein. Wenn das für Dich also ein wichtiges Kriterium ist, dass lass die Finger von dieser Rute.
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Re: Hecht Spinnrute

Beitragvon buggi » 10.09.2011, 22:51

Lahnfischer hat geschrieben:Hi @ all,

habe auch jahrelang die 270er Skelli mit nominellem WG bis 40 Gramm fegischt, mittlerweile ist die ein wenig weich geangelt, kommt aber weiterhin fürs leichgtere Jiggen und Wobbeln zum Einsatz.... :D
Fische jetzt mittlerweile neben einer Daiwa Powermesh auch die 275er Blackstream mit 60 Gramm WG und das ist ein feines Rütchen, dass ich jederzeit weiterempfehlen kann.
Das WG ist auch hier untertrieben, die Rute ist ein echtes Brett. Selbstverständlich kann man mit einer harten schnellen Rute auch prima Wobbler fischen und Twitchen... :wink:


Was mich grad ärgert ist das Design der Blackstream, das Gelb gefällt mir irgendwie gar nicht :(
Aber preislich scheint die ja Spitze zu sein. Und du fischst die auch als "Allrounder"? Aber wenn du sagst, die ist Hart wie ein Brett, macht das fischen dann damit überhaupt noch Spaß bzw. kann ich mit der harten Ruten dann auch unbedenklich Spinner, Blinker & Wobbler fischen?
Wenn du Rute wirklich so gut ist könnt ich mich natürlich mit dem Design anfreunden. Aber ich denke die 2,40er Rute würde mir eher gefallen mit 60g Wurfgewicht.


@Korsikaphil

Die Balance ist doch eh egal denn mit der Rolle dran siehts sowieso gleich wieder anders aus ?!


LG
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Re: Hecht Spinnrute

Beitragvon Lahnfischer » 12.09.2011, 21:38

Die Rute ist gut, aber natürlich keine eierlegendewollmilchsau :155:

Ich habe damit bislang Gummis von ca. 7 cm bis ü 20 cm gefischt, dazu Wobbler wie etwa den 19 cm 4Play und auch diverse große Blinker. Jede Rute hat ihre Stärken in einem gewissen Einsatzgebiet, mit leichten Kompromissen kann sie entsprechend zweckentfremdet werden :wink:
Das Gelb gefällt mir übrigens auch nicht sonderlich, aber ich kann gut damit leben. Soviel ich gehört habe, ist die 2,40er noch einen ticken härter. Die 275er ist ideal zum Jiggen und läßt sich prima zum Wobbeln mißbrauchen, zum Twitchen wäre natürlich etwas kürzer wünschenswert... :la ola:

Hier übrigens ein heutiger Beifang beim Zanderjiggen, den die Rute souverän gemeistert hat: 65er ultrafetter Schuppi, im ersten Flossenstrahl gehakt :welcome:

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Re: Hecht Spinnrute

Beitragvon buggi » 12.09.2011, 21:45

Haha!
Na was besseres gibts natürlich IMMER aber man nimmt eben das, was man kriegt ;)
Hört sich schonmal gut an, sehr nach dem, was ich suche ;) Ich wollte ja eben wegen dem Twitchen eine etwas kürzere Version aber zu hart sollte sie natürlich dann auch nicht sein.
Tendiere aber jetzt eh schon sehr zu der Rute, werds nochmal durchdenken ob und wenn ja ob 275 oder 240..

Aufjedenfall danke, das du dich dazu geäußert hast hilft ungemein!

Achso, Petri zum Karpfen, fängt man auch nicht alle Tage beim Jiggen ;D

LG
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Re: Hecht Spinnrute

Beitragvon korsikaphil » 13.09.2011, 14:00

Anders gefragt: Bist Du so schwach auf der Brust, dass Dir die Rute sonst aus der Hand fällt? Andere Leute pilken den ganzen Tag und halten eine Rute mit einem halben Kilo Blei am Ende. Extra trainieren tun die aber auch nicht.


Man kann auch mit einem Baseballschläger Federball spielen. Spass machts halt keinen :roll:

Eine Rute mittels einer schweren Rolle ausbalancieren zu wollen, ist hebeltechnisch gesehen eine echt blöde Idee. So schwere Rollen, wie man da bräuchte, gibts gar nicht. Kontergewichte am Rutenende sind da schon wirkungsvoller, aber halt auch wieder eine Bastelei.
Überhaupt muss ich immer kichern, wenn ein Rutenhersteller damit wirbt, dass bei seinen Ruten die Möglichkeit besteht, mittels Gewichten auszubalancieren. Bei einer von Haus aus gut balancierten Rute ist das nämlich völlig überflüssig, da kann man als Rolle dranmachen, was man lustig ist!
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Re: Hecht Spinnrute

Beitragvon buggi » 13.09.2011, 15:35

Hellvis hat geschrieben:Mich belastet das nicht im Geringsten, obwohl ich kein Krafttraining... mache. Anders gefragt: Bist Du so schwach auf der Brust, dass Dir die Rute sonst aus der Hand fällt? Andere Leute pilken den ganzen Tag und halten eine Rute mit einem halben Kilo Blei am Ende. Extra trainieren tun die aber auch nicht.


Trainieren tu ich aber sicher nicht fürs Fischen und aus der Hand fallen wird sie mir mit Sicherheit nicht aber Korsikaphil hat ja schon ein schönes Beispiel gegeben.
Stell dich einen Tag ans Wasser mit einer leichteren und einer schwereren Rute und wirf die ganze Zeit.
Natürlich ist es machbar aber angenehmer ist die leichtere Rute.
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Re: Hecht Spinnrute

Beitragvon Hellvis » 13.09.2011, 16:53

Ich habe in meiner ersten Empfehlung nur tendenziell gemeint, diese Balance-Geschichte nicht zu ernst zu nehmen. Ich bin aber schon gespannt, welche Hecht-Rute mit 2,70 ohne Gewicht im Griff beim Rollenhalter ausbalanciert ist.
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Re: Hecht Spinnrute

Beitragvon buggi » 08.10.2011, 17:49

Ist die 2,40er Blackstream mit 60gr WG geworden mit einer Shimano Exage und Power Pro Schnur.
Hab sie heute bisserl getestet, bin voll begeistert und kann auch jetzt die Walk the dog Köder super führen.

Hab einen harten Biss bekommen der ging voll in die Hand, leider zu spät angeschlagen aber war trotzdem geil zu spüren, freu mich auf den ersten Fisch an der Rute.

Danke nochmal für eure Tipps.
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