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Hecht Kunstköder Köderführung

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Hecht Kunstköder Köderführung

Beitragvon nasham » 08.09.2010, 09:56

Hallo,
ich benoetige ein paar tips zum Thema Köderführung mit Gummikoeder auf Hecht.
Welche Technik benutzt ihr dazu ?

Schnelles Kurbeln eher langsam?
Koeder am Grund absinken lassen?
Eher zupfen wie beim Barsch?

Ich fische in einem eher stehenden Gewaesser (kein see ein Seitenarm von einem Fluss) mit etwa 2-3m Tiefe.

Ich hatte heuer nicht sehr viel erfolg beim Spinnfischen auf Hecht und bin mir sicher das es an meiner Köderführung liegt da andere Fischer in dem Gewaesser regelmaessig Hechte fangen.

Fuer ein paar Tips wäre ich sehr dankbar :)

lg
nasham
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Re: Hecht Kunstköder Köderführung

Beitragvon D.D. » 08.09.2010, 11:55

Gummiköder gibt es wie Sand am Meer und genau da ist das Problem der Führung
Manche haben so viel Eigenaktion, dass man nicht viel mehr machen braucht.
Andere wollen/müssen bewegt werden.
Bei der Tiefe würde ich meine Köder mal Oberflächen nahe versuchen oder zumindest nicht zu tief.
Hechtangriffe kommen meiner Meinung nach eher von unten nach oben.

Die Frage ist halt auch ob du am richtigen Platz bist.
Meiner Meinung nach ist Hecht fangen, Hecht suchen
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Re: Hecht Kunstköder Köderführung

Beitragvon esox 1 » 08.09.2010, 12:27

Hallo!!!

Ich weiß nicht wie deine Angeltechnik aussieht, deswegen ist es auch nicht leicht zu sagen ob und was du falsch machst.

Aber was grundlegendes (mit dem Gummi) :EGAL ob du den Gummi gleich nach dem einholen kurbelst oder auch wie einen Jerk ruckst, oder den Gummi bis zu Grund sinken lässt, WICHTIG UND SEHR WICHTIG ist es den Gummi (egal wie weit du Ihm sinken lässt) bei gespannter Schnur sinken zu lassen.Um das auch zu 100% richtig auszuführen solltest du den Bügel kurz bevor der Gummi die Oberfläche berührt, SCHLIEßEN!!!!!

Den lässt du den den Gummi auch wenn es nur 1m oder weniger bei lockerer Schnur sinken, sinkt der gummi mehr oder weniger wie ein Stein richtung Grund und wird mehr oder weniger uninteresant.

Und wenn du wo einen Hecht stehen siehst, BITTE NICHT direkt vors Maul werfen!!!!

Das sind keine besonderen Tipps, aber was Grundlegendes!!!!!!!

Mfg Thomas (esox 1)
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Re: Hecht Kunstköder Köderführung

Beitragvon Eastpark » 08.09.2010, 14:20

Warad Interessant welchen Gumi Köder du verwendest, und wie du ihn führst, dan können wir helfen :)

@ D.D.

Haste Recht, der Hecht greift meist von unten an, deswegen sind seine Augen auch weiter Oben, um alles über ihn gut im Blick zu haben :)
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Re: Hecht Kunstköder Köderführung

Beitragvon RandyAndy » 08.09.2010, 14:31

Warum auch immer hab ich die Erfahrung gemacht, dass die Viecher ganz schön schlau sind und daher auf gleichmäßige Köderführung nicht reinfallen.
Abwechslung ist also angesagt.

Und esox1 hat vollkommen recht, wenn es so aussieht als würde ein totes Tier steinähnlich absinken und danach wie ein Zombie plötzlich zum Rucken anfängt is es ja auch ned sonderlich glaubwürdig.
Be the change!

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Re: Hecht Kunstköder Köderführung

Beitragvon Oldman » 08.09.2010, 15:26

Hallo!
Beim Gufieren auf Zander - hebe ich den Gufi bei gespannter Schnur vom Grund und lasse ihn dann nach drei bis
4 Kurbelumdrehungen wieder auf den Grund sinken. In dieser Phase habe ich die meisten Bisse zu verzeichnen.

Bei Hecht kurbele ich gleichmäßig und durch heben und senken der Rute macht der Gufi eine auf-und abwärts -
Schlinger Bewegung . Dieses kann man auch durch eine unterschiedliche Kurbelgeschwindigkeit ereichen.

Gruß Oldman
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Re: Hecht Kunstköder Köderführung

Beitragvon nasham » 09.09.2010, 08:38

Hallo,

erstmal danke fuer die ganzen Tips.
Ich hole den Gummi Koeder eigentlich immer langsam ein stoppe ihn manchmal und kurble dann weiter.
Ist es eher ratsam beim Esox den Koeder schneller einzuholen oder eher langsamer mit zupfen?
nasham
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Re: Hecht Kunstköder Köderführung

Beitragvon dani#19 » 12.09.2010, 12:27

nasham hat geschrieben:Hallo,

erstmal danke fuer die ganzen Tips.
Ich hole den Gummi Koeder eigentlich immer langsam ein stoppe ihn manchmal und kurble dann weiter.
Ist es eher ratsam beim Esox den Koeder schneller einzuholen oder eher langsamer mit zupfen?



servus!

das ganze hängt von der stimmung der hechte ab! manchmal sind sie agressiv und manchmal ganz vorsichtig, also am besten beides probieren.
ich persönlich bevorzuge gummifische am bleikopf zu jigen, das heißt so viel wie bei gespannter schnur absinken lassen, am grund aufkommen lassen, und dann wieder 2-3meter in die höhe springen lassen und wieder absinken lassen. bei dieser technik kommen die bisse meist in der absinkphase ! viel erfolg ;)
Fische die mitgenommen werden, kann man nicht mehr fangen . . .
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Re: Hecht Kunstköder Köderführung

Beitragvon D.D. » 13.09.2010, 13:18

Meine Erfahrung zeigt, dass alles erlaubt ist.
Du kannst den Köder auch ohne Blei "schwimmen" lassen und nur hin und wieder einen Rucker machen.
Machst einen auf sterbendes Fischchen, funktioniert auch wie der schnell geführte Köder der ein Fluchttier spielt.

Wann was wo funktioniert wird dir mMn keiner genau sagen können da die Stimmung, das Wasser etc nicht immer gleich sind.
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Re: Hecht Kunstköder Köderführung

Beitragvon Oldman » 13.09.2010, 17:15

Hallo!

Richtig ausprobieren heißt die Devise - wer fängt hat recht :D

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Re: Hecht Kunstköder Köderführung

Beitragvon predatorfishing.at » 07.11.2010, 11:15

D.D. hat geschrieben:Die Frage ist halt auch ob du am richtigen Platz bist.
Meiner Meinung nach ist Hecht fangen, Hecht suchen


genau das is es... nur wie findet man den richtigen Platz wenn man den falschen Köder an der Angel hat... Genau vor diesem Henne- Ei- Problem steht man Anfangs immer wieder... und ich hasse es... deswegen hab ich immer 5 von Grund auf verschiedene Köder bei der Hand und wechsle diese auch recht rasch durch... bis das erste mal irgendeine Aktivität zu bermerken ist...

Ein Grundprinzip trifft bei mir immer mehr zu... je älter das Jahr, desto mehr werden die natürlichen Futterfischnachahmungen fängig... im Frühjahr kanns ruhig laut und bunt sein...

wie gesagt... meine bescheidenen Erfahrungen...

cu- stone-
Zuletzt geändert von predatorfishing.at am 08.11.2010, 21:15, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Hecht Kunstköder Köderführung

Beitragvon Zanderheli » 08.11.2010, 15:08

Ich glaube das du einen Grundfehler machst, und zwar den Köder zu tief zu führen. Das klappt nur auf Zander. Du musst ihn ca. auf Sichttiefe über den Grund führen.
Oder du kurbelst den Köder recht hoch und lässt ihn dann zum Grund sinken an gespannter Schnur.

verwende den besten Köder: ZEIT!!, d.h. probiers oft, Hechte sind sehr launisch

alles liebe
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Re: Hecht Kunstköder Köderführung

Beitragvon posti » 08.11.2010, 15:19

Servus,
Wenn nix geht, dann hilft die Faulenzermethode. Wurde zwar für Zander entwickelt, funktioniert aber auch Hecht sehr gut. Damit hast du die Möglichkeit, mehrere Wasserschichten abzusuchen.
Hier ein kleines Video, wo's erklärt wird : FaulenzerMethode
posti
 

Re: Hecht Kunstköder Köderführung

Beitragvon Oldman » 08.11.2010, 17:18

Hallo!
Danke für den Link :up2:
Egal ob Faulenzer Methode -ähnlich der Sans Blombmethode - oder Aktivmethode- doch was hilfts wenn keine
Fische da sind :wink:

Gruß Oldman
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Re: Hecht Kunstköder Köderführung

Beitragvon posti » 09.11.2010, 07:07

Servus,
Oldman hat geschrieben:Hallo!
Danke für den Link :up2:
Egal ob Faulenzer Methode -ähnlich der Sans Blombmethode - oder Aktivmethode- doch was hilfts wenn keine
Fische da sind :wink:

Gruß Oldman

keine Fische da - gibt's nicht! Du suchst möglicherweise bloß am falschen Ende ;-)
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