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Handlandung oder Keschern?

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Handlandung oder Keschern?

Beitragvon doublefish » 27.12.2011, 15:17

Hallo zusammen!

Mich würde es sehr interessieren wer von euch fliefi's seine fische mit der hand "landet" bzw. wer, so wie ich selber auch, mit kescher (selbigen verwenden "muss"). Ich kenne zwar die tricks (fisch auf den rücken drehen) um fische ruhigzustellen um sie dann rasch und verletzungsfrei abzuhaken, aber wirklich ruhig bleiben die meistens nicht.
Woran kann das liegen:
-) Zu schnell gedrillt?
-) Fehlende, fischberuhigende aura?
-) Falscher griff beim fischgreifen (auch wenn ich sie mit der hohlen hand unter dem bauch greife wirkt das offenbar nicht sehr beruhigend) :roll: ?
.....

LG,
Matt

P.S. es geht mir hier primär um forelle, äsche und co, also nicht um die dicken dinger wie hecht, huchen, o.ä....
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Re: Handlandung oder Keschern?

Beitragvon chrisi1989 » 27.12.2011, 15:28

Ich als Anfänger des Flifi´s bleibe vorerst mal beim Kescher auch wenn durch die Jahreskarte die Handlandung erlaubt wäre!
Außer wenn ichs mal herausn hab werden wohl die kleineren per Hand gelandet und die größeren über den Kescherrand geführt !
LG & Tight Lines Chris
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Re: Handlandung oder Keschern?

Beitragvon Schloma » 27.12.2011, 15:31

Verwende grundsätzlich den Kescher, ausgenommen wenn ich den Fisch noch im Wasser abhaken kann, sprich mit der hand an der Schnur hinabgleiten und den Barbless mit einer gezielten Drehung entfernen.

Beim Keschern habe ich den Fisch immer gerne im Flachwasser, der Holzrahmen schwimmt dabei gut und bietet eine Barriere wenn es auch noch ein Bild davon geben soll.

DSC00110_2.JPG


... anschliessend kann der Fisch schwimmen ohne ein weiteres mal oder überhaupt angefasst werden zu müssen.


SY


PS.: Wenn ein Fisch das Entnahmemaß hat habe ich als Anhaltspunkt die Öffnungsweite und die Naht des Netzes als Länge zB.: 33 cm Naht des Netzes, 38cm Öffnungslänge
Petri Heil und fette Beute!!!
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Re: Handlandung oder Keschern?

Beitragvon chrisi1989 » 27.12.2011, 15:36

Danke für den Hinweis mit dem Maß des Keschers !
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Re: Handlandung oder Keschern?

Beitragvon FrankHund » 27.12.2011, 16:51

Ich lande alle Fische per Hand ob groß oder klein. Auch beim Huchenfischen oder Hechtspinnen habe ich keinen Kescher.Verliere aber deswegen nicht mehr und fische Ausnahmslos Barbless. Geht auch ganz leicht von der Hand.
Erst die Hand kurz ins Wasser und dann einfach heranziehen. Kurz abgehakt und passt.

Lieber Gruß
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Re: Handlandung oder Keschern?

Beitragvon red tag » 27.12.2011, 17:25

Hallo Leute!
Eigentlich fast immer mit der Hand. Schaue halt, dass der Fisch ausgedrillt ist und entferne den Haken ohne den Fisch zu berühren. (geht fast immer) Ausgenommen sind Reviere oder Stellen wo eine Handlandung nicht oder nur schwer möglich sind. Das sind hauptsächlich Mühlbäche oder Werkskanäle. Ich habe daher einen langstieligen Neuseelandkescher mit Schonnetz und Wage im Auto. Der ist recht leicht und den nehm ich an solchen Stellen einfach mit. Sonst wie gesagt immer mit der Hand. Ist aber Geschmackssache, jeder wie er will hauptsache der Fisch wird schonend behandelt.
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Re: Handlandung oder Keschern?

Beitragvon kunifax » 27.12.2011, 18:28

Hallo !

Ich entscheide kurz vorher ob ich den Fisch entnehmen will, wenn ja, dann ausnahmslos Kescher oder Stranden. Ansonsten versuche ich den Haken mit den Fingern zu greifen oder mit dem Hakenlöser längs des Vorfaches bis zum Haken zu gelangen. Sollte ich die Fliege nicht mehr sehen, muß ich ihn leider angreifen, dann drehe ich ihn auf den Rücken, funktioniert eigentlich bestens.
Man kann ihn aber auch am Unterkiefer mit Daumen und Zeigefinger halten, und dann mit der Zange den etwas tiefer sitzenden Haken lösen.

P.H.
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P: von total Ausdrillen halte ich wenig, besonders bei Äschen kann das für den Fisch tödlich sein.
Sollte einmal das Vorfach reißen, ist das auch nicht weiter schlimm, der "Barbeless" fällt binnen eines Tages heraus, oder es rostet die Spitze binnen einer Woche durch.
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Re: Handlandung oder Keschern?

Beitragvon Nixon » 27.12.2011, 18:30

Situationsabhängig. Die ich entnehmen möchte mit Netz. Man hats ja ungefähr im Gefühl.
Sicherer bin ich noch mit einem Netz
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Re: Handlandung oder Keschern?

Beitragvon doublefish » 27.12.2011, 18:35

kunifax hat geschrieben: von total Ausdrillen halte ich wenig, besonders bei Äschen kann das für den Fisch tödlich sein.


Deswegen versuche ich eigentlich auch immer den drill eher kurz zu halten damit der fisch nicht zu viel milchsäure in den muskeln ansammelt.......

Matt
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Re: Handlandung oder Keschern?

Beitragvon magut » 27.12.2011, 19:20

versuch es mal den Fisch mit den Bauch nach oben zu halten--da halten sich die meisten wirklich still beim Abhaken. geht beim flifi meistens ganz gut--zumindest wenn man im Wasser steht.
l.G.
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Re: Handlandung oder Keschern?

Beitragvon red tag » 27.12.2011, 19:30

Hallo Leute!
Man bekommt doch hoffentlich ein Gefühl wie lange man einen Fisch drillen muß ohne negative folgen für das Tier. Wichtig ist sicher auch nicht zu fein zu fischen. Auch ein Problem ist es bei Revieren mit starker Sommererwärmung zb GT oder Ager dort leiden die Fische auch sehr stark bei den hohen Wassertemperaturen. Sollten daher entnommen werden oder man verzichtet auf das fischen während der heißen Temperaturen.
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Re: Handlandung oder Keschern?

Beitragvon FrankHund » 27.12.2011, 20:06

Hey. Das mit den totdrillen kenne ich wirklich. Hab mal einen Bericht an nem österreichischen See gesehen wo Schlepphechte aufgrund der Temperaturunterschiede von Großer Tiefe zu schnell an die Oberfläche gedrillt wurden und tatsächlich daran erlegen sind. Denke nach einem Drill achtet man aber sonst schon drauf ob ein Fisch ein wenig Motivation nötig ist, bevor man ihn wieder zurücksetzt. Aber die Forellen und Äschen sind meist quickfidel. :up2:
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Re: Handlandung oder Keschern?

Beitragvon Moetti » 28.12.2011, 07:25

hallo Leute!

Bin jetzt nicht der "erfahrenste" Fliegenfischer (war bisher vielleicht an die 15 Mal in 3 Jahren) - die Handlandung im Wasser und das auf den Bauch drehen klappt allerdings perfekt bzw. ohne Probleme. Da ich ausschließlich widerhakenlose Fliegen verwende, kann ich die Fische oft nur durch senken der Rutenspitze vom Haken lösen, ohne sie anzugreifen - mache ich oft (mache keine Fotos, deshalb auch kein Problem).
Den Kescher habe ich trotzdem immer dabei - der kommt in Verwendung, wenn ich einen Fisch entnehmen will, da ich gleich Richtung Ufer gehe und den Fisch dann abschlage - da möchte ich ihn nicht so lange in Händen tragen bzw. ist die Gefahr groß, dass er doch zappelt und aus der Hand gleitet.
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Re: Handlandung oder Keschern?

Beitragvon doublefish » 28.12.2011, 08:18

red tag hat geschrieben:r man verzichtet auf das fischen während der heißen Temperaturen


Das steht bei der SAB Ager ohenhin in den revierbestimmungen.

Matt
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Re: Handlandung oder Keschern?

Beitragvon red tag » 28.12.2011, 09:16

doublefish hat geschrieben:
red tag hat geschrieben:r man verzichtet auf das fischen während der heißen Temperaturen


Das steht bei der SAB Ager ohenhin in den revierbestimmungen.
Hallo Matt!
Es dürfte halt bei den Fischern nicht sonderlích bekannt sein, dass es oft tödlich für Salmoniden endet wenn sie bei hohen Wassertemperaturen gefangen werden. An der GT gab es auch ein Befischungsverbot bei zu hohen Wassertemperaturen. Ob das je zum Einsatz kam entzieht sich meinen Kenntnis. Würde mich interessieren ob die Vereine im August, wenn Hochsaison ist den Fluss sperren da das Wasser zu warm ist und die Horden von Italienern und Deutschen an andere Reviere schicken :shock: Alle Seeausläufe sind da sehr empfindlich und sollten daher bei sehr heißen Wetter und warmen Wasser eher nur eingeschränkt befischt werden.
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