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Guter Friedfisch ( zum Verspeisen )

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Guter Friedfisch ( zum Verspeisen )

Beitragvon xxgonzoxx » 06.08.2011, 21:20

Hi!

So meine Mutter will jetzt mal was am Teller haben außer Karpfen.Kennt ihr unter den Friedfischen ansonsten noch gute Speisefische? Räuber fallen bei mir im Moment leider weg...

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Re: Guter Friedfisch ( zum verspeißen )

Beitragvon buggi » 06.08.2011, 21:24

Schleie war bis jetzt einer der besten Fische den ich gegessen habe ;)
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Re: Guter Friedfisch ( zum verspeißen )

Beitragvon xxgonzoxx » 06.08.2011, 21:29

Ja aber mit einer Schleie werd ich meine 5-köpfige Familie nicht satt kriegen :D
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Re: Guter Friedfisch ( zum verspeißen )

Beitragvon buggi » 06.08.2011, 22:45

Dann fängst halt 2-3 Fische? :D
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Re: Guter Friedfisch ( zum verspeißen )

Beitragvon carpio83 » 06.08.2011, 23:35

Hallo!

Angeblich schmecken Brachsen gut, allerdings sollen sie auch viele Gräten haben. Ich persönlich würde diese Schleimer aber nicht essen! Bild
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Re: Guter Friedfisch ( zum Verspeisen )

Beitragvon emaster » 07.08.2011, 08:20

in ungarn werden die brachsen faschiert (wegen der gräten) und fischlaberl damit gemacht.
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Re: Guter Friedfisch ( zum Verspeisen )

Beitragvon Lupus » 07.08.2011, 08:59

Wenn es sich Schleienmäßig nicht ausgeht wegen der Menge (und man muß schon froh sein, wenn man ein halbwegs produktives Schleiengewässer hat, und dann entnehme ich auch nur selten einmal 1 oder 2 Fische für meine Frau, die den Schlei am liebsten isst):
Früher waren Schleien viel häufiger, und auch ein anderer Fisch den viele nicht mehr an die Angel bekommen bei uns ist die Karausche (Carassius Carassius), und zwar die echte Karausche, nicht der Gibel. Aber auch hier das Mengenproblem, und fange ich eine große Karausche als Beifang beim Schleienfischen, lasse ich sie aus. Vor Jahrzehnten hatte ich eine mit ca. 1 kg entnommen und sie schmeckte hervorragend.
Sonst würde ich auch unbedingt zu großen Brachsen tendieren. Schöne Filets machen, den oberen Teil wo die vielen Gabelgräten sind, schröpfen, also ganz fein einschneiden, dann salzen, pfeffern, mit Zitrone beträufeln und in einen Topf mit nudelig geschnittenen Zwiebeln und Paradeisstückln hineinlegen und ein paar Stunden im Kühlschrank stehen lassen.
Dann die Stückln rausnehmen, abtupfen und in Mehl, was mit etwas Currypulver vermengt ist wälzen und resch rausbraten. Das ist ein polnisches Rezept, was wirklich gut ist. Der Brassenspezialist nonplusultra "wuffi", leider kaum mehr hier aktiv, dessen Frau aus der Volksrepublik Polen stammt, hat mir bestätigt, dass sie dieses Gericht sehr gerne essen und jedem Karpfen sogar bevorzugen.
Nicht von ungefähr kommt daher auch die Gewohnheit, die mein Freund Oldboy und ich entwickelt haben: Sind wir durch Karpfendrills, Raubfischattacken und nach der Fliege steigenden Salmoniden "gesättigt", wird zu Ehren dieses Mannes ein "Wuffi-Fischen" organisiert, wo wir beide uns an unseren Brassenkünsten messen.
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Re: Guter Friedfisch ( zum Verspeisen )

Beitragvon pauli97 » 07.08.2011, 09:07

ja ,schleie und brasse schmecken gut.....
karausche hab ich noch nie gegessen,aber ich schätze sie schmeckt karpfenartig....
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Re: Guter Friedfisch ( zum Verspeisen )

Beitragvon 003Wuffi » 07.08.2011, 11:32

Eine schöne Brachse von ca. 60cm. ist was mir meine Holde immer vorschwärmt das beste. Aber in der letzten zeit wo ich in meinem neuen Wasser ich sie mit Fettlosen 5kg Karpfen beehre etwas heikel geworden.Wie auch Lupus schrieb ist eine Karausche nicht zu verachten.Ein Tipp wegen der Gräten von Brachsen,wenn du sie ausgenommen hast stopf Sauerkraut rein und am nächsten Tag wirst die feinen Gräten los sein.
Gruss Wolfgang
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Re: Guter Friedfisch ( zum Verspeisen )

Beitragvon xxgonzoxx » 07.08.2011, 11:35

Nimmt sie dann nicht den geschmack vom Sauerkraut an? Wie fängt man getielt eine Karausche? Danke für die Tipps
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Re: Guter Friedfisch ( zum Verspeisen )

Beitragvon 003Wuffi » 07.08.2011, 11:36

Lupus hat geschrieben:Wenn es sich Schleienmäßig nicht ausgeht wegen der Menge (und man muß schon froh sein, wenn man ein halbwegs produktives Schleiengewässer hat, und dann entnehme ich auch nur selten einmal 1 oder 2 Fische für meine Frau, die den Schlei am liebsten isst):
Früher waren Schleien viel häufiger, und auch ein anderer Fisch den viele nicht mehr an die Angel bekommen bei uns ist die Karausche (Carassius Carassius), und zwar die echte Karausche, nicht der Gibel. Aber auch hier das Mengenproblem, und fange ich eine große Karausche als Beifang beim Schleienfischen, lasse ich sie aus. Vor Jahrzehnten hatte ich eine mit ca. 1 kg entnommen und sie schmeckte hervorragend.
Sonst würde ich auch unbedingt zu großen Brachsen tendieren. Schöne Filets machen, den oberen Teil wo die vielen Gabelgräten sind, schröpfen, also ganz fein einschneiden, dann salzen, pfeffern, mit Zitrone beträufeln und in einen Topf mit nudelig geschnittenen Zwiebeln und Paradeisstückln hineinlegen und ein paar Stunden im Kühlschrank stehen lassen.
Dann die Stückln rausnehmen, abtupfen und in Mehl, was mit etwas Currypulver vermengt ist wälzen und resch rausbraten. Das ist ein polnisches Rezept, was wirklich gut ist. Der Brassenspezialist nonplusultra "wuffi", leider kaum mehr hier aktiv, dessen Frau aus der Volksrepublik Polen stammt, hat mir bestätigt, dass sie dieses Gericht sehr gerne essen und jedem Karpfen sogar bevorzugen.
Nicht von ungefähr kommt daher auch die Gewohnheit, die mein Freund Oldboy und ich entwickelt haben: Sind wir durch Karpfendrills, Raubfischattacken und nach der Fliege steigenden Salmoniden "gesättigt", wird zu Ehren dieses Mannes ein "Wuffi-Fischen" organisiert, wo wir beide uns an unseren Brassenkünsten messen.

He he ein Wuffi fischen was für eine Ehre Lupus. :D :D
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Re: Guter Friedfisch ( zum Verspeisen )

Beitragvon pauli97 » 07.08.2011, 12:14

eine karausche kann man mit mais und maden gut fangen,sowie mit wurm...
:up2:
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Re: Guter Friedfisch ( zum Verspeisen )

Beitragvon Lupus » 07.08.2011, 16:10

hallo wuffi!
Bitte, gern geschehen.
Zur "Karauschenfischen"
In erster Linie sollte es ein Gewässer sein, in dem diese Fischart noch vorkommt. Das sind meist sehr kleine Tümpel, Altwasser-Reste mit viel Kraut. In etwas größeren Gewässern wird sie sich immer im Uferbereich im dichten Kraut aufhalten. Gezielt habe ich nicht auf Karauschen gefischt, aber sie oft als Beifang beim Schleienfischen gefangen, wo man ja auch ufernah in kleinen Lücken fischt. Die Karausche wird ja oft mit dem Giebel verwechselt, den man aber viel leichter im offenen Wasser antrifft. Der Giebel verhält sich im Drill so, dass er ziemlich forsch seitlich zieht und ein großer Giebel wirkt erst wie ein Karpfen, der eben eine seitliche Flucht macht. Aber er gibt schnell auf dann. Die Karausche kämpft eher an der Stelle und durch ihren sehr sehr hochrückigen Körper macht sie andere Bewegungen. Sie veranstaltet so ein eigenartiges "Zittern". Wer Karauschen und Giebel nicht auseinanderhalten kann, wird spätestens beim Ausweiden den Unterschied bemerken, weil der Giebel innen ein schwarzes Bauchfell hat. Ich habe aber wie gesagt, schon lange keine Karausche mehr angeeignet, weil ich mich wenigstens freuen will, dass es diesen Fisch hin und wieder noch gibt.
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Re: Guter Friedfisch ( zum Verspeisen )

Beitragvon Polsi » 07.08.2011, 19:31

Ich hab beim Angelforumtreffen eine gute Brachse gegessen und würd selber gern wieder mal sowas haben, aber ich befürchte, dass ich es verhaue...
May you build a ladder to the stars and climb on every rung, may you stay forever young.

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Re: Guter Friedfisch ( zum Verspeisen )

Beitragvon 003Wuffi » 08.08.2011, 09:05

xxgonzoxx hat geschrieben:Nimmt sie dann nicht den geschmack vom Sauerkraut an? Wie fängt man getielt eine Karausche? Danke für die Tipps

Nein nimmt sie nicht an. Karausche hab ich wie auch Lupus schrieb Ufernah als Beifang gehabt als ich mit einem kleinen Maiskörnderl auf Köderfischerl ging,genau wie auch ein kleines Brachserl von 36cm (klein deshalb weil ich andere Kaliber gewohnt bin)Diese durfte natürlich weiterschwimmen. :D
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