Muss ich
weit werfen nehm ich als Grundblei ein
Tiroler Hölzl (mein Hauswasser hat Moorgrund) und fische es als Durchlaufblei! Der Köfi (am besten eine frische Laube, die fängt nämlich Hecht und Zander gleichermaßen gut) muss unbedingt auftreiben (Luft; Styrodur, Balsastäbchen)
Fische ich im
Uferbereich auf Grund, dann klemme ich ans Ende des Stahlvorfachs
2-3 kleine Klemmbleie, gerade so viel, dass der auftreibende Köfi Richtung Grund gezogen wird. Diese Montage hat folgenden Vorteil: man weiß (Schnurverlauf) immer wo der Räuber hinzieht und kann in die richtige Richtung anschlagen (Bei der oben beschriebenen Montage ist das leider nicht der Fall!!) Mit der 3,6 m Karpfenrute und der dünnen Geflochtenen bringe ich es so bis auf etwa 35m Weite, oft ausreichend!
Für diese Art der Fischerei kommt für mich nur
49-fädiges Stahl in Frage (auch Zander schöpfen keinen Verdacht und ziehen ab)!
2 Drillinge (je nach Köfi-Größe Gr. 6 oder 4) ermöglichen einen raschen Anschlag (warte nie länger als etwa 15 Sekunden). Plane ich den Ansitz länger, füttere ich aktiv und passiv vor (dazu haben wir einen
eigenen Thread:
http://www.angelforum.at/forum/ftopic2214.html)
TIPP:

Tiroler Hölzl sind auch mit Futterkorb erhältlich, da kannst du dann reintun was Du willst (für Zander hat sich bei mir der Berkley Lockstoff "Bass" bewährt

).
Petri Heil, Ferdl
....und noch was: tut sich an einer Stelle für längere Zeit nix, kannst Du (sollst Du) den Köderfisch für ein bis 3 Meter weiterbewegen, so suchst Du eine größere Fläche ab! Letzten Herbst ließ ich mich um 11 uhr nachts von meiner Holden wegen Zahnschmerzen abholen, gerade als ich einzuholen anfange (also nach 3-4 Kurblern) kommt der Biss - kein Riese aber mit 73cm fit für`s Filetiermesser

!