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Grundfischen auf Hecht

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Re: blut auf hecht

Beitragvon Ferdl » 26.02.2006, 16:50

Raubfisch hat geschrieben: Serwus Christian,

Das mit dem Futterkorb auf Hechte habe ich mir auch schon überlegt,
allerdings habe ich da an Sardinen und Makrelen im Futterkorb gedacht.

Was hälst Du davon?

Gruß vom Raubfisch


An manchen Gewässern der Bringer schlechthin, an anderen ein totaler Flopp! Habe mit Sardinen positive Erfahrungen, allerdings sind sie der wunderköder auch wieder nicht!

Melde dich dann mit deiner Bilanz, würd mich interessieren!!

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Beitragvon Chopper » 01.03.2006, 00:13

Hallo!

Kann mir vorstellen dass die Methode sicherlich ganz gut fängt

jedoch ist leider auf den Gewässern auf denen ich Fische ausdrücklich in der Fischereiordnung verboten mit Innereien, Blut usw. die Gewässerfremd sind zu fischen!

Kann mir auch nicht vorstellen dass sich auf anderen Gewässer die Leute drüber freuen wennst da literweise Blut und Fischgedärme reinleerst.....is ja dass Risiko dass du irgendeine Krankheit in das jeweilige Gewässer bringst doch sehr groß denke ich!
:roll:
Lg

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Beitragvon Lupus » 01.03.2006, 06:09

Ich glaube oft eher, dass solche angeblich todsicheren Methoden aus dem Mut der Verzweiflung geboren wurden. Und ist es nicht so, dass manche von über langen Zeitraum geltende Beissunlust der Hechte verzweifelt sind?
Will der Hecht keinen toten Köfi vom Grund aufnehmen, wird ihn nichts dazu bringen.
Es gibt Tage, Wochen, Monate, da ist ein aktiv geführter Kunstköder meilenweit besser. Dann wieder sind es oft ganz bestimmte Tage im Jahr, meistens trübe, unfreundliche Spätherbsttage, wo die Hechte zu "Sammlern" werden und wo die Grundangelmethode top ist.
An solchen Tagen war es bei mir oft so, dass es erst knapp vor Dunkelheit lief. Geangelt hatte ich übrigens immer mit ganz normalen toten Köderfischen wie Rotaugen/Rotfedern (achtung nicht überall erlaubt) und Güstern.
Die einzige Geschmacksverfeinerung bei mir sieht bei Hecht und Zander gleichermassen aus: Der Bauch des Köfis wird quer mit einem Messer aufgeschlitzt und ich drücke ein wenig von den Eingeweiden heraus. Zusätzlich halte ich den Köfi vor dem Auswurf kurz ins seichte Uferwasser und drücke ein wenig den Bauch ein, sodass die übrigen Luftblasen entweichen. Dann sinkt er als eigenschwerer Köder sehr gut und ich brauche keine zusätzliche Bleibeschwerung, kann aber trotzdem weitaus genügend weit auswerfen.
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Beitragvon Ferdl » 01.03.2006, 12:04

Chopper hat geschrieben:Kann mir auch nicht vorstellen dass sich auf anderen Gewässer die Leute drüber freuen wennst da literweise Blut und Fischgedärme reinleerst.....is ja dass Risiko dass du irgendeine Krankheit in das jeweilige Gewässer bringst doch sehr groß denke ich!
:roll:
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kilo- und literweise anfüttern :arrow: : zu viel ist natürlich kontraproduktiv: was nicht geffressen wird fault und entzieht dem wasser sauerstoff (und trägt zur eutrophierung bei)! welcher fisch hält sich dort schon gerne auf??!! ich weiß von karpfenfischerm, dass (wenn ihre mengen futterboilies nicht genommen wurden) nicht mal mehr rotaugen am platz waren.

wichtiger als viel zu füttern ist gezielt und konstant zu füttern (über 3-4 tage, aktiv und passiv)! meine sardinenstücke wurden bisher gefressen (über nacht im seichten wasser).

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Beitragvon Ferdl » 01.03.2006, 12:11

Lupus hat geschrieben:Ich glaube oft eher, dass solche angeblich todsicheren Methoden aus dem Mut der Verzweiflung geboren wurden. Und ist es nicht so, dass manche von über langen Zeitraum geltende Beissunlust der Hechte verzweifelt sind?
Will der Hecht keinen toten Köfi vom Grund aufnehmen, wird ihn nichts dazu bringen.
Es gibt Tage, Wochen, Monate, da ist ein aktiv geführter Kunstköder meilenweit besser. Dann wieder sind es oft ganz bestimmte Tage im Jahr, meistens trübe, unfreundliche Spätherbsttage, wo die Hechte zu "Sammlern" werden und wo die Grundangelmethode top ist.
An solchen Tagen war es bei mir oft so, dass es erst knapp vor Dunkelheit lief. Geangelt hatte ich übrigens immer mit ganz normalen toten Köderfischen wie Rotaugen/Rotfedern (achtung nicht überall erlaubt) und Güstern.
Die einzige Geschmacksverfeinerung bei mir sieht bei Hecht und Zander gleichermassen aus: Der Bauch des Köfis wird quer mit einem Messer aufgeschlitzt und ich drücke ein wenig von den Eingeweiden heraus. Zusätzlich halte ich den Köfi vor dem Auswurf kurz ins seichte Uferwasser und drücke ein wenig den Bauch ein, sodass die übrigen Luftblasen entweichen. Dann sinkt er als eigenschwerer Köder sehr gut und ich brauche keine zusätzliche Bleibeschwerung, kann aber trotzdem weitaus genügend weit auswerfen.


@lupus, verstehe das bitte nicht als blöde anrede, aber du hast da einen widerspruch: wenn, wie du sagst, einem unwilligen hecht nichts dazu bewegen kann, einen toten fisch vom grund aufzunehmen, warum dann den köfi aufschneiden, um gerüche freizusetzen???

salzwasserfische sind (angeblich) nicht deshalb so fängig, weil der "schlaue hecht sie nicht als köder erkennt" (allgemein verbreiteter schwachsinn:), sondern wegen des salzigen geschmacks/geruchs: natriumchlorid nimmt der fisch in kaltem wasser laut untersuchungen besonders gern an. so würzen sogar brassenspezis (wie kai chaluppa) bei kaltem wasser ihr grundfutter mit mamas salzstreuer....

gruß, ferdl
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Beitragvon Lupus » 01.03.2006, 14:22

Ferdl hat geschrieben:

@lupus, verstehe das bitte nicht als blöde anrede, aber du hast da einen widerspruch: wenn, wie du sagst, einem unwilligen hecht nichts dazu bewegen kann, einen toten fisch vom grund aufzunehmen, warum dann den köfi aufschneiden, um gerüche freizusetzen???

gruß, ferdl


@ Ferdl

Vielleicht liest es sich auf den ersten Blick als Widerspruch, aber ich hatte ja gemeint und zu beschreiben versucht, dass toter Köfi am Grund nur zu bestimmten Zeiten Erfolg verspricht und viele raffinierte Methoden dem Mute der Verzweiflung jener entsprechen, die bewegungsintensiveres Angeln ablehnen.
Ich möchte nicht Deine Anregung mit "Salzigem" in Frage stellen und räumte nur laut meinen persönlichen Erfahrungen und Fangaufzeichnungen nach ein, dass zu den Zeiten, wo ich mich des toten Köfis am Grund als Topköder erfreuen konnte, das Aufschlitzen in der beschriebenen Weise ausreichte. (Der Doppeleffekt besteht in der Gewährleistung, dass der -von mir unbeschwert angebotene Köfi - auch wirklich sinkt und nebenbei etwas Duft verbreitet. Die Zander, welche ich oft auf diese Art auch fange wissen es ebenfalls zu schätzen :wink: ).
Ich hoffe, allfällige Missverständnisse aus dem Wege geräumt zu haben :wink: .
Gruss aus Wien. Lupus
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Beitragvon Ferdl » 02.03.2006, 14:16

@lupus, alles klar! wünsch dir noch viele fette hecht- und zanderdamen mit dieser methode! übrigens: in holland gibt es folgende, ähnliche methode (very complicated): man lege den köfi flach auf den boden, trete einmal drauf und ködere ihn an! "de pleet" nennt sich das, sieht grauslich aus, fängt aber!

liebe grüße, ferdl
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Beitragvon Jirgel » 02.03.2006, 15:27

für die Salzmethode spricht das selbst berkly gesalzene Gummiköder anbietet In Amiland ist es gang und gebe dort Gibt es Gummiköder mit knoblauch geschmack usw !
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Beitragvon Fishking » 26.03.2006, 11:55

Hallo,
also ich habe meine Hechte auf Grund mit einem Köderfisch, 20g blei, und nicht weit weg vom ufer gefanegen so ca 10m vom ufer weit weg, und natürlich mit Stahlvorfach!
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Beitragvon MrRobbie » 26.03.2006, 12:23

ich habe die erfahrung gemacht das frisch besetzte hechte besonders auf das aufklatschen und langsame absinken einen toten köderfisches reagieren...


also ohne blei.... köderfisch ist ja meist schwer genug zum auswerfen...
einmal draufsteigen ... damit der etwas aufplatzt ist auch immer angebracht!!
Zuletzt geändert von MrRobbie am 26.03.2006, 19:22, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon Kaindlau » 26.03.2006, 18:40

Servus

Ich stelle mir das Fischen (anfüttern)mit Blut so vor :shock:

Sommer ca.35°C
Kübel auf - Blut gestockt(eher Blutwurst)
ca. 4Millionen Fleischfliegen versuchen ihre Eier in den Kübel abzulegen
um den aufkommenden Brechreiz zu überwinden,schnell ein(besser zwei)
kalte Bier trinken.
Fetzen in den Kübel,um den Futterkorb zu füllen
den inzwischen schon bei den Zähnen spürenden Mageninhalt wieder hinunter spülen, zwei (besser drei)kalte Bier trinken
beim verjagen der Fleischfliegen Kübel umgefallen (riesige Sauerei)
da der Mageninhalt sich nun explosionsartig in der Natur verteilt,
entsteht im Bauch ein Gefühl der Leere
daher drei (besser vier)kalte Bier trinken (hicks)
da es beim auauswerfen der MonMontasche hicks zu einem schlimmen
SchnSchnursalad hicks kommt,am besten
vier besser fünf)hicks rülps kalte Bier trinken
der beste Platz nach so einem Kampf ist die Karpfenliege :D :D :D

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Beitragvon Leitha_Fischer » 26.03.2006, 18:44

Die Hechte stehn da glaub ich total auf das Geräusch das ein Fisch beim aufprallen auf das Wasser macht, ich weiß noch ich hab mal unabsichtlich über 2 Bäume ausgeworfen (mit nem toten Köfi) und der Fisch war nur so 10cm im Wasser und so schnell konnt ich garnicht schauen tobte ein Hecht an meiner Schnur
so what if i like black? it doesnt make me a bad person!
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Beitragvon Raubfisch » 26.03.2006, 19:01

Kaindlau hat geschrieben:Servus

Ich stelle mir das Fischen (anfüttern)mit Blut so vor :shock:

Sommer ca.35°C
Kübel auf - Blut gestockt(eher Blutwurst)
ca. 4Millionen Fleischfliegen versuchen ihre Eier in den Kübel abzulegen
um den aufkommenden Brechreiz zu überwinden,schnell ein(besser zwei)
kalte Bier trinken.
Fetzen in den Kübel,um den Futterkorb zu füllen
den inzwischen schon bei den Zähnen spürenden Mageninhalt wieder hinunter spülen, zwei (besser drei)kalte Bier trinken
beim verjagen der Fleischfliegen Kübel umgefallen (riesige Sauerei)
da der Mageninhalt sich nun explosionsartig in der Natur verteilt,
entsteht im Bauch ein Gefühl der Leere
daher drei (besser vier)kalte Bier trinken (hicks)
da es beim auauswerfen der MonMontasche hicks zu einem schlimmen
SchnSchnursalad hicks kommt,am besten
vier besser fünf)hicks rülps kalte Bier trinken
der beste Platz nach so einem Kampf ist die Karpfenliege :D :D :D

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