von Lupus » 03.05.2010, 05:47
Natürlich ist 42cm schon anständig, auch wenn ich glaube, dass man den Fisch dieser Größe nicht besonders auskosten kann, wenn man mit 60g Laufblei und Kaas fischt.
Ich lese da immer Grundangel. Seid Ihr aber auch alle ganz sicher, dass eine Regenbogenforelle (soferne sie sich einmal so adaptiert hat, dass sie ein arttypisches und nicht teich-anerzogenes Fressverhalten annimmt) überhaupt der typische Grundfisch ist? Die größten Regenbogenforellen werden meistens mit diversen Streamern gefangen, wobei das Gerät schon einige Klassen stärker ist als ein normales Bacherl-Gerät. Viel backing muss natür´lich auch auf der Spule sein, sonst ist Holland in Not beim Drill.
Aber da ich nicht vermute, dass Streamerfischen mit der Fliegenrute etwas für Dich ist, würde ich Spinnköder nehmen, die ebenfalls so ähnlich wie ein Streamer sind, oft werden große Streamer ja mit Cone-Heads angeboten und sind dann eh schon so schwer, dass man sie mit einer leichten Spinnangel werfen kann. Sonst würde ich diverse auffällige, stark arbeitende Spinnköder wie große Mepps mit Rot/Orange in den Farben , oder kleine stark arbeitende Wobbler wie den Big S nehmen.
Regenbogenforellen kreuzen bei der Nahrungssuche gerne ihr Revier. Mit starr am Grund liegendem Zeug kommt man diesem Verhalten dieses lebhaften Fisches aus Amerika nicht sehr entgegen.