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Fragen zu Boilies und Boiliemontagen

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Fragen zu Boilies und Boiliemontagen

Beitragvon ubik » 25.04.2011, 13:43

Hallo Karpfenprofis

Wie ihr vielleicht schon gelesen habt, versuche ich mich neuerdings auch ein bisschen im Karpfenangeln,
was gar nicht so schlecht funktioniert. Mein Karpfengewässer ist der Wienerwaldsee ein ziemlich flacher See
mit einem sehr guten Karpfenbestand.
Ich hab mich schon durch die Suchfunktion gelesen, aber nur spärlich und verteilte, bzw widersprüchliche Informationen gefunden.
Soviel zu Vorgeschichte, jetzt meine Fragen zum Boiliefischen.

Gibt es eine ungefähre Regel die Hakengrösse im Verhältnis zum Boilie festlegt..? Wenn ja welche. In etwa.
Wielange lässt ihr eure Boilies im Wasser bevor ihr sie wechselt oder dippt...?
Was sind geschälte Boilies..?
Wie groß sollte Abstand Hakenbogen-Boilie sein. Bei einer PopUpmontage, Line-Aliner und No-Knot-Rig..?

Ich angle im Moment mit Laufblei, mein Freund mit Fixblei.
Wir hatte schon einige Bisse auf der Fixbleimontage konnten aber noch keinen Karpfen haken
bzw landen. Mit dem Laufblei konnte ich schon ein paar fangen.

Was muss man bei dieser Montage beachten..?
Muss man bei diese Montage ein bisschen anschlagen, oder gar nicht..?

Danke schon mal im Voraus für die Antworten.

greez ubik
Zuletzt geändert von ubik am 25.04.2011, 17:03, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Fragen zu Boilies und Boiliemontagen

Beitragvon Thorhammer » 25.04.2011, 14:38

Hallo , ich werde mal versuhen das eine oder andere zu beantworten:

Also ich habe noch keine Regel zum Grössenverhältnis gefunden - auch noch von keiner gehört...

Ich lasse eine Geschmacksrichtung ca 1 Stunde im Wasser - dann wechsle ih den Boilie. Ich verwende dann einen anderen Geschmack und hoffe das der fängiger ist.

Geschälte Boilies - schon gehört aber keinen Plan :)

Bei einer geföhnlichen Harrmontage ist der Abstand bei mir ca 1cm. Mit Popup habe ich noch keine Erfolge erziehlen können - deswegen will ich hierzu keine Angabe geben...

Ich biete das Haar mit einem Laufblei an - so kann der Carp vorab mal den Köder einsaugen und sich im Wasser wegdrehen. Durch das Laufblei hat der Carp einen gewissen Spielraum - durch den Stopper, der dann das Laufblei "stoppt" wird der Fisch dann selbst gehakt. Eine Laufbleimontage hat gewöhnlich einen Selbsthakeffekt - ich verwende dafür Gewichte 40g+

Ich würde jedesmal Anschlagen - aber wenn du eine Freilaufrolle verwendest und einen Run hast (mit der entsprechenden Laufbleimontage) kannst du davon ausgehen das der Carp sitzt.

Nun, ich bin kein Karpfenprofi aber ich hoffe ich konnte dir die eine oder andere Antwort geben.
Gruß
Thorhammer

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Re: Fragen zu Boilies und Boiliemontagen

Beitragvon Jan Age » 25.04.2011, 16:53

... na dann warten wir mal bis Polsi von seinem Wochenendansitz nach Hause kommt... :wink:
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Re: Fragen zu Boilies und Boiliemontagen

Beitragvon ubik » 25.04.2011, 17:06

@thorhammer: Ich fische Laufblei eigentlich ohne Stopper. Ich schlag da immer selber an. Das funktioniert auch so weit.
Mit Boilies tauschen meinte ich auch. Wie oft werden Boilies am Haken getauscht, weil sie eventuell nicht mehr stark genug riechen.
Also gar nicht umsteigen auf andere Geschmacksrichtungen.
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Re: Fragen zu Boilies und Boiliemontagen

Beitragvon CT-revolution JP » 25.04.2011, 18:06

ich glaube geschälte boilies sind boilies von denen einfach die oberste schicht rund um den boilie abgetragen wird !
angeblich soll dass den geruch verstärken!
glaube aber nicht wirklich dass es was bringt.....

lg
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Re: Fragen zu Boilies und Boiliemontagen

Beitragvon n.schlager » 25.04.2011, 22:39

da polsi, der carpguru.... lol
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Re: Fragen zu Boilies und Boiliemontagen

Beitragvon Captain » 26.04.2011, 05:34

Servus ubik,

Beim Fischen mit der Fixblei-Montage ist folgendes ratsam:

- Bleigewichte ab 60 Gramm aufwärts, ich benutze in der Regel 80 - 100 Gramm, ein Anschlag ist dann nicht mehr notwendig!
- Wirklich nadelscharfe Haken verwenden!
- Boiliedurchmesser 16 mm verwende ich Hakengrößen 6 - 10, bei 20 mm Hakengrößen 2 - 6
- Die Vorfachlänge ist auch entscheidend: Meine Rigs sind 15 bis 25 cm lang, je nach der Bodenbeschaffenheit des Gewässers
- Der Abstand zwischen Boilie und Haken beträgt ungefähr einen halben bis einen Zentimeter (auch bei Popup-Montagen), keinefalls sollten sich Boilie und Haken berühren, damit sich der Haken um 360 ° drehen kann!
-Das gute, alte No-Knot-Rig funktioniert heute so, wie damals - ein zuverlässiges Universal-Rig. Ein Line Aligner muß nicht sein, manche schwören darauf, andere lassen ihn weg und fangen genauso gut.

Das Boilie wechsle ich nach einem Biß bzw. 2 mal am Tag, abschälen der Boilieoberfläche ist nicht nötig.
L G, Klaus
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Re: Fragen zu Boilies und Boiliemontagen

Beitragvon Redmire Pool » 26.04.2011, 06:27

Thorhammer hat geschrieben:
Ich lasse eine Geschmacksrichtung ca 1 Stunde im Wasser - dann wechsle ih den Boilie.


:shock: - da machst du ja am Wasser schon mehr Bewegung als ein Fliegenfischer! :wink:
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Re: Fragen zu Boilies und Boiliemontagen

Beitragvon ubik » 26.04.2011, 11:29

Danke captain

Das hat mir schon mal viel geholfen.
Nach dem kann ich mich richten und ein bißchen probieren.

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Re: Fragen zu Boilies und Boiliemontagen

Beitragvon Thorhammer » 26.04.2011, 14:36

Redmire Pool hat geschrieben:
Thorhammer hat geschrieben:
Ich lasse eine Geschmacksrichtung ca 1 Stunde im Wasser - dann wechsle ih den Boilie.


:shock: - da machst du ja am Wasser schon mehr Bewegung als ein Fliegenfischer! :wink:


Was soll ich sagen, nur so am Wasser sitzen liegt mir nicht :mrgreen:

Mal im ernst - wenn sich nach einer Stunde noch nichts getan hat wechsle ich den Geschmack - ich hab die Erfahrung gemacht das es manchmal nicht unvernünftig ist diesbezüglich zu variieren. Mir ist klar das manch andere ihre Montage den halben Tag ausgelegt lassen aber bis dato hatte ich so die besten Erfolge (sofern man was drann ist).

Ich habe aber auch schon erlebt das ein Boilie die ganze Nacht draussen lag - kurz vom zusammenpacken hatte ich dann einen Run :D
Gruß
Thorhammer

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Re: Fragen zu Boilies und Boiliemontagen

Beitragvon n.schlager » 26.04.2011, 19:42

Thorhammer hat geschrieben:
Redmire Pool hat geschrieben:
Thorhammer hat geschrieben:
Ich lasse eine Geschmacksrichtung ca 1 Stunde im Wasser - dann wechsle ih den Boilie.


:shock: - da machst du ja am Wasser schon mehr Bewegung als ein Fliegenfischer! :wink:


Was soll ich sagen, nur so am Wasser sitzen liegt mir nicht :mrgreen:

Mal im ernst - wenn sich nach einer Stunde noch nichts getan hat wechsle ich den Geschmack - ich hab die Erfahrung gemacht das es manchmal nicht unvernünftig ist diesbezüglich zu variieren. Mir ist klar das manch andere ihre Montage den halben Tag ausgelegt lassen aber bis dato hatte ich so die besten Erfolge (sofern man was drann ist).

Ich habe aber auch schon erlebt das ein Boilie die ganze Nacht draussen lag - kurz vom zusammenpacken hatte ich dann einen Run :D



Hallo!

Tut mir leid dass jetzt so zu sagen, aber das ist vollkommener Schwachsinn!!! Boilies mit "Geschmackrichtung" sind schonmal vollkommen fehl am Platz, das ganze Erdbeer, Banane, Fisch, Leber und was weiß ich noch Zeugs, ist völliges Billig-Klumpat, was mit einer guten Kugeln absolut NULL zu tun hat! Wer seine Boilies nicht selbst rollt, sollte zumindest auf halbwegs vernünftige Fertigkugeln zurück greifen, bspw. auf die österreichischen Hersteller Boilie&More u. "Carphunter" in der Stmk, oder "Full Pull" in Wien. Ansonsten bleiben noch recht gute Marken wie Dynamite Baits, Dragonbaits, etc. die man in etlichen Shops erhält!

Ein sehr wichtiges Thema, das meist von Einsteigern vernachlässigt wird, ist das Anfüttern! Damit meine ich nicht wochenlange Futterkampagnen, sonder das Beifüttern von 2-3 Händen Kugeln beim Angeln selbst! Ein einzelner Boilie mit irgendeiner "Geschmacksrichtung" fängt nur sehr schlecht, 30 oder 40 gute Boilies, davon inmitten der Hakenköder, werden sicher bald zum Erfolg führen!

Das wird jeder etwas erfahrene Karpfenangler bestätigen, dafür lege ich beide Hände ins Feuer! 8)
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Re: Fragen zu Boilies und Boiliemontagen

Beitragvon Thorhammer » 26.04.2011, 22:23

n.schlager hat geschrieben:dafür lege ich beide Hände ins Feuer! 8)


...wenn du möchtest kannst du auch gerne in ein Osterfeuer springen :up2:

Mag ja sein das du dieser Meinung bist aber nicht alle Fischer verseuchen den gewählten Spot mit Boilies - es gibt auch wenige bei denen weniger mehr ist.
Soll jetzt bitte nicht heißen das ich nur mit 10 Kugeln zum Ansitz fahre und noch nie etwas von deiner Art von "Anfüttern" gehört habe. Ich kenne da was feines - nennt sich PVA - du als spezialist wirst es sicher auch kennen :up2:

Was spricht dagegen wenn ein Fischer, sofern nichts geht, 3 oder 4 Kugeln in einen Sack steckt und diese gemeinsam mit der Montage auswirft.... es muss ja nicht immer ein halber Kübel sein.....

Nebenbei erwähnt - ich verwende auch selbstgerollte (auch diese haben es in mein Tackle geschafft) und trotzdem fange ich weder mehr, noch weniger mit denen...

Also bitte, verkneife dir solche Aussagen wie:" aber das ist vollkommener Schwachsinn"! Jeder soll seine Meinung kund tun (dafür ist ein Forum da), aber bitte mit einen entsprechenden Ton!
Gruß
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Re: Fragen zu Boilies und Boiliemontagen

Beitragvon Polsi » 26.04.2011, 22:29

Ob irgendetwas Schwachsinn ist oder nicht, muss ohnehin jeder für sich entscheiden. Fakt ist, ein Karpfen kommt nicht an den Futterplatz und denkt: "Hm, das riecht jetzt aber nach einer leckeren Banane, das saug ich gleich ein."

Ich kann nur von mir sprechen, und zwar verwende ich das ganze Jahr über ein und dasselbe (Billigsdorfer-)Rezept, und das ganze ohne jeglichen Flavour. Ab und zu kommt ein auffälliger Pop-Up dazu, und das war's dann auch schon.
May you build a ladder to the stars and climb on every rung, may you stay forever young.

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Re: Fragen zu Boilies und Boiliemontagen

Beitragvon Thorhammer » 26.04.2011, 22:51

Polsi hat geschrieben:Fakt ist, ein Karpfen kommt nicht an den Futterplatz und denkt: "Hm, das riecht jetzt aber nach einer leckeren Banane, das saug ich gleich ein."


Zum Glück sehen das die Aiteln anders wenn eine schöne Kirsche im Wasser schwimmt :wink:
Gruß
Thorhammer

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Re: Fragen zu Boilies und Boiliemontagen

Beitragvon dragon80 » 27.04.2011, 20:49

Hallo Ubik!

Ich selber fische gerne mit geschälten Haken am Haar.

Habe voriges Jahr gehört, dass ein Karpfen der schon öfters auf Boilies gefangen wurde, sehr sehr vorsichtig an runde Boilies rangeht. Er verbindet sie angeblich mit Gefahr.
Ich lass es jetzt mal so dahingestellt, denke mir es könnte was dran sein.

Deshalb hab ichs heuer gleich ausprobiert und an den 2 bisherigen Ansitzen recht gut gefangen.
Ich mach eigentlich nix anderes als dass ich aus dem runden Boilie ein eckiges mache.

Aber ich glaube in ein paar Wochen kann ich dazu schon mehr sagen.

Fakt ist, dass an meinem Teich (Rotenturm) jeder Angler mit runden Boilies fischt und deshalb ein entsprechender Angeldruck da ist.

Und wie gesagt in den ersten beiden Ansitzen hats geklappt.

lg
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