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Fliegenfischen im Winter

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Fliegenfischen im Winter

Beitragvon Barsch89 » 01.12.2005, 19:40

Hallo! :D

Wer von euch geht jetzt, im Winter, Fliegenfischen?

Welche Fliegen und Vorfächer verwendet ihr? Wie tief stehen die Fische?

Könnt ihr mir ein Gewässer in Niederösterreich empfehlen, wo sich das Fliegenfischen speziell im Winter lohnt?
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Beitragvon Lupus » 02.12.2005, 06:55

Fliegenfischen im Winter, oder auch im Spätherbst (aber der ist ja nun schon vorbei) ist eine sehr heikle Angelegenheit, die sich aber dort, wo sie erlaubt ist, durchaus lohnen kann. Als Fischarten bieten sich die Regenbogenforelle und die Äsche an. Unbedingt sei empfohlen, o h n e Widerhaken zu fischen wegen der Bachforellen. Die sonst doch eher nicht so wählerische Rebofo ist jetzt um Klassen schwerer zu befischen und man muss schon entsprechend kleine Nymphen und dünne Vorfächer nehmen. Das Wasser ist niedrig und glasklar und dieser Umstand spricht wohl Bände für sich. Auch wenn es Salmonidengewässer gibt, wo die Fischerei um diese Jahreszeit gestattet ist, sollte sich doch jeder Angler überlegen, was er tun kann, um die Bachforellen zu schonen. Jetzt wird´s nämlich langsam ernst und die schönen Tiere bereiten sich zum Laichen vor. Das Wissen darum und die Erfahrung, so etwas beobachtet zu haben, bewogen mich, im Zweifelsfalle lieber von den Erinnerungen des abgelaufenen Fischjahres zu zehren und Weihnachtsfrieden am Salmonidengewässer einkehren zu lassen. Vielleicht gibt es ja auch ein Gewässer mit überwiegend Rebofo-Bestand, wo solche Überlegungen nicht getroffen werden müssen. Dann, lieber Barsch89 pass´auf dass es Dir nicht so geht wir mir. Die Ufersteine sind glatt und man rutscht leicht aus. Was dabei passieren kann habe ich im Oktober einmal gepostet. Nur meine offensichtlich vorhandene Selbstheilungskraft hatte bewogen, dass ich nicht auf die (@ HerbertHecht :wink: ) freundliche Hilfe hier aus dem Forum angewiesen war, mir das nachträglich anschauen zu lassen.
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Beitragvon Barsch89 » 02.12.2005, 16:05

@Lupus: Danke mal für deine Antwort. :D

Ich hab mir schon gedacht, dass es schwieriger sein wird im Winter die Fische zu überlisten.. ich denke dünne Fluorocarbonvorfächer würden sicher helfen!

An die Bachforellen hab ich gar nicht gedacht. :oops: Deswegen sollte man wahrscheinlich auch nicht ins Gewässer hineinwaten!
Kennst du vielleicht ein Gewässer, wo es halt überwiegend Regenbogenforellen und Äschen gibt?

Wenn noch irgendwer Tips hat: Bitte her damit! :)
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Beitragvon Lupus » 02.12.2005, 18:56

Dünne Fluorcarbonvorfächer sind sicher das Richtige. Und wegen Deiner Frage , ob irgendwo nur Äschen und Rebofos vorkommen. Also das ist jetzt sehr sehr schwierig zu beantworten. Wirklich klassische Äschenregionsflüsse, also wo die Äsche so zahlreich ist, dass die Bachforelle total in der Minderheit ist, gibt es wohl inzwischen erstens sehr selten und zweitens sind die Grenzen zwischen Forellen- und Äschenregion sehr fliessend. Die Äsche wirst Du nicht in der oberen Forellenregion finden, dagegen die Forelle bis runter in den oberen Bereich der Barbenregion. Gewässer, in denen es fast nur Rebofos gibt, sind sicher leichter zu finden. Das sind abgesehen von künstlichen stehenden Gewässern (die ich nicht sehr mag) vielleicht begradigte Flüsse, wo nur die Rebofo besetzt wird.
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