nochmals zurück zum fischotter:
also ich fische im revier raab im südburgenland und bei uns is der otter nie wirklich ausgestorben gewesen. in den letzten jahren ist die population ziemlich angewachsen, was die meisten fischer nicht gerne sehen. soweit ich weiß frisst der fischotter das ganze jahr über viele verschiedene beutetiere, d.h. eine zeit lang nur frösche und kleine fische, dann wieder eher krebse und was es halt sonst noch alles gibt. ein problem wirds meiner ansicht nach im winter, wo der kreislauf der fische eher runtergefahren is. bei uns im fluss (15m breit, 1m tief, langsame strömung) waren vor ca 2 jahren auf einem abschnitt von ca 200m 15 tote karpfen mit 3kg+ zu finden, die alle fraßspuren vom fischotter aufwiesen. ich bin nicht gegen den fischotter, aber ein problem wirds dann, wenn viele faktoren zusammen kommen, d.h. geringer besatz bzw. monotone gewässerstruktur wegen flussregulierungen, wo die fische dann nach jedem hochwasser sowieso in ungarn sind. da vergeht da des karpfenfischen.
ich hab auch gehört, dass der fischotter manchmal auch nur zum spaß tötet und nicht weil er was zum fressen braucht. das würd erklären, warum jeden winter auch ein paar angeknabberte karpfen, hechte, zander herumliegen. wenige von den fischottergegnern wissen aber, dass der fischotter eigentlich ein einzelgänger is und bei uns ca alle 1bis2 km im fluss vorkommt. somit nicht so einen großen schaden anrichten kann. theoretisch...






