Was soll ich sagen außer das ich mich in dieses Gewässer verliebt habe.
Um 5 in der Früh stand ich in Weigelsdorf (oder so ähnlich) am einser Revier und bahnte mir einen Weg durch die starke Ufervegetation.
Nach dem dritten Platzwechsel rappelte es zum ersten mal am anderen Ende, eine schöne 30+ Bafo inhalierte meine Nymphe.
Schnell abgehakt und weiter gehts.
Als ich die Pfeifermühle erreicht hatte wurde der Weg immer schmaler und unzugänglicher.
Nichts desto trotz kämpfte ich mich durch um dann beim Auslauf meine Nymphe zu baden, nach dem dritten Fehlbiß kontrolierte ich meine
Nyhmphe.
"Haken aufgebogen.... Sche..": aber was solls.
Nach dem Nymphenwechsel wollte natürlich keine mehr zufassen, eh klar!
Bis zur Autobahnbrücke fing ich noch 3-4 Bachforellen über 30cm.
Zurück zum Auto und Platzwechsel zur zweier Strecke.
Nachdem ich 20 Minuten eine Zufahrt gesucht habe gab ich auf und wechselte gleich zur dreier.
In Neu Mitterndorf angekommen ging ich zur Brücke vor einem großen Wehr.
Ein anderer Flifi stand schon da und fischte die tiefe Rinne vor dem Wehr ab.
Natürlich kamen wir ins Gespräch, er sagte das sie heute sehr heikel wären.
Nach dem Plauscherl wechselte er zu einer anderen Stelle und ich konnte die Stelle abfischen.
Ich fischte keine 5 Minuten als ich ein lautes Platsch neben mir hörte.
Ein Fetter Bisam schwamm seelenruhig an mir vorbei.
Nach dem Schauspiel lies ich mein Flohkrebserl unter die Brücke treiben.
Als das Krebserl im Dunkel verschwunden war wollte ich wieder zu einem neuen wurf ansetzen, also Rückschwung und.....
Nix Rückschwung die Rute verharrte in einer Vollkrümmung, da schoß es mir durch den Kopf das ich jetzt sicher den Bisam gerissen habe.
Nach einen für mich endlosen Drill kam dann aber kein Bisam zum vorschein sondern eine große Bafo.
Der Abstieg zum landen gestaltete sich sehr schwierig da es fast Zwei meter senkrecht nach unten ging.
Nach einem beherzten Sprung mit Watstiefel und vollem Gepäck konnte ich die Forelle landen.
Was für ein Fisch, 52 cm und einen Nacken wie ein Stier!
Jetzt kam aber eine schwere Entscheidung auf mich zu da sie stark aus den Kiemen blutete.
Sie hatte die Nymphe genau in einem Kiemenbogen deshalb habe ich mich dazu entschieden sie zu entnehmen.
Nach dem zurückklettern das für mich blutig endete(Habe mir beide Ellbogen auf den Steinen aufgerissen) musste ich einmal sammeln also setzte ich mich hin und bestaunte meinen Fang.
Wieder beim Auto angekommen verstaute ich meine Traumforelle um noch ein letztes mal den Platz zu wechseln.
Nach kurzer Autofahrt stand ich vor einer kleinen Brücke, also versuchte ich mein Glück ein zweites mal.
Und was soll ich sagen erster Wurf und Biss, nach einem spektakulären Drill kam eine 45 Regenbogenforelle zum vorschein.
Bevor sie wieder schwimmen durfte wurden noch zwei Fotos geschoßen.
Dabei ist mir aufgefallen das sie eine Markierung zwischen den Brustflossen hatte.
Nach 10 minuten fing ich noch eine Bafo mit ca. 33cm die das Krebserl schon wieder voll inhaliert hatte.
Gibt es einen Grund warum sie dieses Muster so tief schlucken???
Die Bilder der Großen sind leider sehr schlecht ausgefallen da ich am Wasser keine Chance hatte sie schön in Bild zu setzten!
Alles in allem war es für mich ein Traumtag.






