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Filitiermesser

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Filitiermesser

Beitragvon Köfi » 17.11.2006, 15:33

Habe mir mal vor längerer Zeit ein Filetiermesser von Balzer zugelegt und bin mit diesem halbwegs gut zurecht gekommen. Wenn ich aber manchen Künstlern bei diesem Handwerk zusehe, komme ich manchmal aus dem Staunen nicht raus. Unter anderem sind deren Messer allerdings auch viel elastischer.

Welches Filetiermesser könnt ihr empfehlen ?
LG Fritz
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Beitragvon Ferdl » 17.11.2006, 16:02

die elastizität hat nix mit der qualität zu tun, man verwendet verschieden "weiche" klingen für veschiedene schnitte (z.bsp. rückgratdurchtrennung) die elastizität hängt vom kohlenstoffgehalt des verwendeten stahls ab!

das haus mit bestem ruf und langer tradition ist MARTIINI in finnland!!!! allerdings sind die messer soooo wertvoll :wink: , dass ich meistens billigere messer mit plastikgriff verwende um die finnen zu schonen!!!!

lg, ferdl
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Beitragvon Enzi » 17.11.2006, 20:23

Was das Filetieren von Fischen angeht, so bin ich ein absoluter Stocktrottel :roll:
Da ist meine Holde gut darin und sie nimmt ein Japanisches Küchenmesser zur hand mit dem ich mir schon sicher 10 mal in den Finger geschnitten habe :?
Aber von Balzer habe ich auch ein Filettiermesser, aber noch nie in Verwendung gehabt.
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Beitragvon HerbertHecht » 17.11.2006, 20:40

Ein finnisches Filitiermeser mit klingendem Namen Marttiini würde ich mir mal anschauen - sind der absolute Hammer - mit Lederscheide und edlem Holzgriff ein Stück mit dem man lange seine Freude hat.
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Beitragvon Albrecht » 17.11.2006, 20:45

Helle (Norwegen) hat auch ein schönes Modell im Programm:

http://www.helleknives.com/product22.html
TL,
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Beitragvon Schloma » 17.11.2006, 20:56

MARTTIINI kann ich auch nur empfehlen.

Du wirst auch in diversen Messerforen einiges über MARTINI in Erfahrung bringen können.

PH
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Beitragvon Floater » 17.11.2006, 21:46

Martini ist für den Preis sicher ganz ok, aber, bei vielen geleimten Finnenmessern löst sich gerne die Klinge! Besonders die Martini sind da sehr anfällig! Die Lösung wäre natürlich ein aufgespritzter Kunststoff Griff! Ansonsten kannst ja den Messergriff mit ein bisserl Öl einlassen (net zu rutschig)!

Viel besser (auch vom Stahl her) sind die Messer von:

Benchmade (Salmon River)
Helle (Steinbit)
EKA (Bubinga)
Bladerunner (alle Modelle, außer die mit Sägezahnung - ist aber geschmackssache)

Alle Messer haben allerdings eine rel. niedrige Stahlhärte und sind wirklich nur für Fleisch und Fisch geeignet!
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Beitragvon Franz » 17.11.2006, 21:49

Hallo!

Habe auch ein Filetiermesser, sowie noch ein "Schwammerlmesser", von der Fa. J.MARTTIINI aus Finland und muß sagen, die sehen nicht nur EDEL aus :wink:

PS: Habe sie von meinem Schwager geschenkt bekommen :wink:
Werde aber mal schauen, was die so kosten....
Gruß
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Beitragvon HerbertHecht » 17.11.2006, 21:50

@ Floater

Die Marttiini gibt es jetzt auch schon mit Kunststoffgriff. Übrigens ist der Holzgriff nicht geleimt sondern aus einem Stück.
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Beitragvon Floater » 17.11.2006, 21:57

Bei keinem Finnenmesser ist der griff zusammengeleimt, sondern eine Spitzerlkonstruktion! Der ERL wird mit dem griff aus einem Teil (sehr beliebt ist masurische Birke) und bei einigen Martinis hat sich diese Verleimung gelöst! Bei den Ekas z.B. ist der griff ähnlich wie bei einem Samurai Schwert zusätzlich mit einer Zwingenschraube verschraubt (wurde vor ein paar Jahren mal im Messermagazin gebracht)
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Beitragvon Floater » 17.11.2006, 22:04

Ich hab für meine Filets (wenns mal welche gibt) ein Fallkniven aus laminierten VG10 Stahl mit Kunststoff Griff! Ist nicht zu schwabbelig und auch mal für normale Schneidearbeiten geeignet! -wenn ich keins von meinen anderen sammlerstücken zur hand hab - kommt aber so gut wie nie vor, für mich gilt beim Messer - niemals ohne!

http://www.bilder-speicher.de/vollbild.php?Estel344535
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Beitragvon Franz » 17.11.2006, 22:14

@Floater

Wie ich lese, kennst Dich recht gut mit den Messern aus. Wie oft und mit was (z.B. Lederband???) schärfst Du die Messer beim Filetieren?????
Gruß
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Beitragvon Schloma » 17.11.2006, 22:17

Das MARTIINI eines Freundes ist mit vergossenem Kunststoffgriff und Teflonbeschichteter Klinge.

Hat nur die besten Erfahrungen damit gemacht.
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Beitragvon Floater » 17.11.2006, 22:19

Mit einem Belgischen Brocken, bzw., wenns schnell gehen muss mit dem Spyderco Triangle Sharpmaker meistens sind die Messer dann rasierscharf! Aber manche müssen so scharf sein, dass man damit Haare spalten kann - dann kommt das Abziehleder und die Diamantpaste! 8)
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Beitragvon Franz » 17.11.2006, 22:23

@Floater

Habe KEINE Ahnung, was der Belgische Brocken ist. Aber mir hat jemand gesagt, dass man mit einem "Sharpmaker" die Klinge ruiniert........am besten würde sich das Abziehleder eignen......
Gruß
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