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Fehlbissrate beim Twistern

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Fehlbissrate beim Twistern

Beitragvon Elmike » 03.04.2006, 19:21

Servus.

Irgendwie hält sich die Effektivität meiner Twisterversuche schon sehr
in Grenzen. Obwohl ich mit einer recht harten Rute, geflochtener Hauptschnur
und konzentriert zur Sache gehe fällt meine Bissausbeute doch recht
mager aus.

Gibts genügend Bisse lässt sich das verschmerzen, heute gabs zwischen
Eisschollen und Sturmböen gerade mal fünf, da tuts dann richtig weh wenn
keiner hängen bleibt.

Ich glaube auch kaum das ich zu schwere Jigs verwende, anbei ein Foto
vom schwersten den ich heute im Einsatz hatte inklusive meinem einzigen
Fang, passend zur Jahreszeit ein 'Polmkatzerl :) '. Der sollte sich doch
locker einsaugen lassen.

Wie sieht eure Bissausbeute aus, bzw. wie lässt sich diese verbessern?
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Beitragvon Captain » 03.04.2006, 21:32

Servus Elmike,

ich befische auch ein Forellengewässer mit Twistern und Gummifischen, habe daher in der kalten Jahreszeit ähnliche Probleme gehabt. Die Forellen sind weit weniger agressiv als bei höheren Wassertemperaturen und attackieren unsere Kunstköder nur halbherzig. Meist sind dies auch nur die Kleinen, dann gibt es an der Rutenspitze einen kurzen Ruck.....Anschlag.....das war`s.

Dein Twister ist viel zu gross, dein Haken zu klein. Ich verwende um diese Jahreszeit 3-4cm grosse Twister, Hakengrösse 4, Bleikopf 2-4g eventuell mit Vorschaltblei, um tiefer zu kommen. Funktioniert ausgezeichnet, teste mal und berichte .....

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Beitragvon Elmike » 03.04.2006, 22:04

@Captain

Danke für deinen Input, wollte zwar Barsche fangen, aber das Problem bleibt
ja das selbe. Der abgebildete Twister gehört zu den größten Kunstködern
die ich heute probiert hab, Bisse hatte ich tatsächlich nur auf kleinere Köder
(>2,5cm, Twister und Gufis). Nur die lassen sich bei starkem Wind sauschwer
kontrollieren.

Wegen der Hakengröße hänge ich noch ein Bild an, bin mir selten ganz sicher
was da perfekt passt. Den roten 'Polmjig' hab ich leider per Hänger versenkt.
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Beitragvon Albrecht » 03.04.2006, 23:00

Wenn du im Stillwasser fischst solltest du so leicht wie möglich fischen. 3cm Gufis am Mikrobleikopf bringen zwar viele bisse, aber die kleinen Haken halten auch erheblich schlechter.
Wenn du nicht besonders weit raus musst solltest du mal einen Gufi am Dropshot (ist im Neufeldersee-Thread beschrieben) probieren.
2-3 Gramm Blei und 18 Vorfach und der Barsch saugt sich die Mikros sauber ein.

Wichtig ist noch daß du nicht gleich beim ersten Zupfer anschlägst :!:

Mir sind Gummifische lieber als Twister, ich hab das Gefühl, daß gerade vorsichtige Barsche, oft nur am Schwanz lutschen.
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Beitragvon Captain » 04.04.2006, 06:02

Servus,

da sind wir ja eh einer Meinung mit Haken - Ködergrösse, ich habe mit dem Vorschaltblei gute Erfahrungen bei windigen Verhältnissen gemacht , auch bei der Köderführung " nickt " das Gummizeug nach oben und unten.

Wie bringt ihr einen 2-3g schweren Gufi oder Twister beim Barschfischen auf die gewünschte Tiefe bzw. Distanz, der braucht ja sonst einige Zeit um auf 3, 5 oder mehr Meter zu sinken. Oder raucht ihr in der Zwischenzeit eine Tschick ?

Hat der Flussbarsch bei euch in der Steiermark keine Schonzeit, Elmike ?
In in NÖ ist er bis 31.5 noch gesperrt.

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Beitragvon Elmike » 04.04.2006, 06:58

@Captain

Hab wie gesagt Probleme mit den Minis. Die Distanz ist nicht so das Problem
da ich dort vom Steg relativ tiefes Wasser erreiche, aber kontrollieren lassen
sie sich schwer und sie sinken auch, wie du richtig vermutest, sehr langsam.
Wenn das Wasser ruhig ist und nicht strömt gehts relativ gut, aber so bald
es windig wird hab ich keine Ahnung mehr was da unten passiert.
(Blöderweise fängt es oft gerade dann zu beissen an...)

Der Flussbarsch ist auch in der Steiermark geschont, dort handelt es sich
allerdings um einen privat bewirtschafteten See und ich hab mich erkundigt
ob ich mit Kunstködern auf Barsche fischen darf. Abgesehen davon hätte
ich im Falle des Fanges ohnehin zurückgesetzt.

@Albrecht
Dachte das 'Dropshotten' eine reine Bootsangelegenheit ist?
Könnte ich, um größere Weiten zu erreichen mehr Blei verwenden?
Welche Haken verwendest du?
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Beitragvon Elmike » 04.04.2006, 07:10

Eins noch Albrecht, wenn ich nicht beim ersten Zupfer anschlagen soll, wann
dann? Gibts ein bestimmtes Signal?
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Beitragvon Albrecht » 04.04.2006, 10:18

Wenn du Probleme mit der Sinkgeschwindigkeit hast kannst du z.B. .18er Fluor Carbon (Berkley Vanish Transition) als Hauptschnur verwenden.

Klar kannst du schwerere Bleie nehmen, mir ist es leicht lieber.
Als Haken nehm ich Illex Dropshot Haken Größe 8 oder 6.

Du brauchst nicht sofort anschlagen, sondern einfach die Schnur halbwegs auf Spannung halten. Meistens haken sie sich selbst.

In Sbg. und Oö. haben Barsche weder Schonzeit noch Mindestmaß.
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Beitragvon Ferdl » 04.04.2006, 13:52

Albrecht hat geschrieben:......, ich hab das Gefühl, daß gerade vorsichtige Barsche, oft nur am Schwanz lutschen.


womit du schon wieder als echtes boardferkel durchgehst :mrgreen: !

ferdl
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Beitragvon Leitha_Fischer » 04.04.2006, 14:06

lool wie geil *gg* wie die Leute sowas immer wieder rauslesen ....
so what if i like black? it doesnt make me a bad person!
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Beitragvon Ferdl » 04.04.2006, 14:16

Leitha_Fischer hat geschrieben:lool wie geil *gg* wie die Leute sowas immer wieder rauslesen ....


oder so: geil wie die leute immer sowas REINschreiben!!! :lol:
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Beitragvon Albrecht » 04.04.2006, 15:05

Ferdl hat geschrieben:
Albrecht hat geschrieben:......, ich hab das Gefühl, daß gerade vorsichtige Barsche, oft nur am Schwanz lutschen.


womit du schon wieder als echtes boardferkel durchgehst :mrgreen: !

ferdl


Was heist "schon wieder"? Meine anderen Schweinerein wurden doch eh alle getilgt... :wink:
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Beitragvon Elmike » 04.04.2006, 20:30

:lol:
Wie dem auch sei, danke für die Hilfe und danke für den unterschwelligen
Humor, Leute!
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