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Fangfotos und Kritik

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Re: Fangfotos und Kritik

Beitragvon Lupus » 11.09.2008, 06:15

Hallo Rudolft!
Nach dem Anblick Deiner Fotos revidiere ich ab sofort meine Meinung, die sich konträr zur These " Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte" darstellte!
Die beiden Regenbogenforellenbilder hätten gut gepasst zu meinem etwas kontroversiellen Thread "Eulogie für die Regenbogenforelle".
Was habe ich doch dort lange herumgeschwafelt, wo doch s o l c h e Bilder sicher einiges an Aussagekraft gehabt hätten :wink:
Noch einige an obig beschriebener Textquelle hinzugefügte fachkundige Kommentare aus Deiner geschätzten Sicht, und die Regenbogenforellenfreaks wären nicht mehr "im Regen gestanden" :D .
Mit kollegialem Gruße: Lupus
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Re: Fangfotos und Kritik

Beitragvon posti » 11.09.2008, 06:58

Hallo Leute
posti hat geschrieben:....Ich ersuche nun um eure ehrliche Meinung, ob Fangfotos dieser Art im Sinne meiner oben angeführten Kritik vertretbar sind, und man sie mit ruhigem Gewissen betrachten kann?
Oder sollte man den Fischen diese Prozedur überhaupt ersparen?

herzlichen Dank für die Beantwortung meiner oben angeführten Frage ;-)
posti
 

Re: Fangfotos und Kritik

Beitragvon BrownTroutFan » 11.09.2008, 09:02

BrownTroutFan hat geschrieben:@posti:
So wie du das gelöst hast (Fisch im Wasser abgelichtet), ist es aus meiner Sicht perfekt.


Aus meiner Sicht absolut vertretbar - die "Prozedur" des Fangens und Drillens ist für den Fisch sicher anstrengender als die des Fotografierens ;-)
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Re: Fangfotos und Kritik

Beitragvon hecht1401 » 12.09.2008, 07:37

Ich sehe aber auch ein anderes Problem: Wenn an jedem Foto herumgenörgelt wird, vergeht halt vielen die Lust, überhaupt welche einzustellen! Und desswegen werden die gefangenen Fische auch nicht besser behandelt!!

Werner
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Re: Fangfotos und Kritik

Beitragvon Redmire Pool » 12.09.2008, 08:59

Hab ich damals geschrieben und steh nach wie vor dazu:


aber man kann vom Nörgeln (man kann es auch Kritik nennen, von der man auch lernen kann) auch sein fototechnisches Talent/den richtigen Umgang mit der Kreatur Fisch verbessern!
Sicher, gerade bei Kritik macht der Ton die Musik!


Vorausgesetzt man ist lernwillig!
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Re: Fangfotos und Kritik

Beitragvon zanderl » 12.09.2008, 16:53

Fühle mich bei diesem Thema zurecht angesprochen.

Als ich meine erste und bisweilen einzige Forelle über 50cm an der Fischa Dagnitz fing, machte ich ein grottenschlechtes
Foto von diesem wunderschönen Fisch.
Glaubt mir mich fuchst es bis heute das ich kein schöneres Bild geschoßen habe! :?

Dieser Fehler wird mir aber bestimmt kein zweites mal passieren!

Ps.: Die Kritik die ich für dieses Foto bekommen habe wurde sehr höflich formuliert und völlig korrekt! :wink:



mfg Peter
Karpfen, Waller, Hecht und Co gibts zum Glück nicht nur am Po!
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Re: Fangfotos und Kritik

Beitragvon Gschitz » 24.09.2008, 16:45

inspiriert von diesem thread hab ich bei meinem letzten fischzug dieses foto geschossen . nur bei einem richtig großen hätte ich nicht den nerv dazu.
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hecht.JPG (131.17 KiB) 465-mal betrachtet
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Re: Fangfotos und Kritik

Beitragvon Rudolft » 24.09.2008, 16:55

Erstmal Petri zu Deinem Fisch und Gratulation zu einem gelungenem Bild !!!!
Gefällt mir,Grüsse Rudolf
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Re: Fangfotos und Kritik

Beitragvon BrownTroutFan » 24.09.2008, 17:09

Super-Pic, Gschitz!
Herzliches Petri zum schönen Esox.
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Re: Fangfotos und Kritik

Beitragvon Lupus » 25.09.2008, 05:24

Wirklich sehr ansprechend das Bild. Und auch der Hecht ist doch gar nicht so schlecht!
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Re: Fangfotos und Kritik

Beitragvon Gschitz » 21.08.2010, 15:07

ich hoffe hier kann man sachlich über das Thema Fangfotos weiter diskutieren.

Das Foto mag scheußlich sein, manchen wird beim Anblick auch schlecht (hier würde ich Kamillentee empfehlen), und andere haben noch nie so ein schlechtes Foto gesehen. Der Unterschied zu den anderen Fotos liegt aber eigentlich nur darin, dass es nicht gestellt ist .Ich für meinen Teil gehe nicht fischen um von meinen Fängen "schöne Fotos" zu machen und um mein Glück/Können auf diese Weise der restlichen Welt mitzuteilen.


Es wurde ja auch schon in diesen Thread einiges zu dem Thema gesagt.
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Re: Fangfotos und Kritik

Beitragvon Polsi » 21.08.2010, 15:26

Ich will hier jetzt nicht weiter kritisieren, aber vielleicht den einen oder anderen Tipp geben, wie man gute Fangfotos zusammenbringt. Bei mir sieht die Fotostation so aus:

Bild

Abhakmatte, Stativ, daneben stehen noch zwei Eimer mit Wasser (nicht am Bild). Das Stativ wird einmal eingestellt und bleibt während der ganzen Session stehen.

Sagen wir, ich fange jetzt einen Fisch. Erst bleibt er im Kescher, den ich per Bankstick am Ufer fixiere, der Fisch natürlich im Wasser. Jetzt habe ich alle Zeit der Welt, die Kamera am Stativ anzubringen. Den Schutz fürs Objektiv lasse ich derweil noch drauf, denn wenn der Fisch auf der Matte schlägt, spritzt oft Wasser auf die Linse, was das Bild ruiniert.

Ich verwende einen pneumatischen Fernauslöser, den ich per Knie bzw. Fuß bediene. Mithilfe eines eigenen Klettbands wird er an der Kamera angebracht. Nun kann ich von mir aus noch ein Testfoto ohne Fisch machen, ob wohl alles schön zentriert ist, nix abgeschnitten, etc.

Nun geht's zum Fisch. Bei großen Fischen mache ich es so, dass ich die Bügel des Keschers abstecke (geht nur bei Karpfenkeschern). Dann nehme ich meine Wiegeschlinge und schiebe sie unter den Fisch. Jetzt kann ich alles bequem wie einen Sack aus dem Wasser heben. Die Abhakmatte muss nicht extra
befeuchtet werden, da der Fisch ja ohnehin in der nassen Wiegeschlinge auf die Matte gelegt wird.

Diesen Trick habe ich aus diesem Video, wo das super vorgemacht wird: http://korda.co.uk/movies/?id=142

Nun wird er abgehakt und evtl. die Hakenwunde behandelt, oder auch wenn irgendwo eine Schuppe fehlen sollte etc.. Dabei muss man aufpassen, denn es kommt vor, dass sich Schnur und Vorfach um den Fisch wickeln etc. So können Schuppen verloren gehen. Der schwierigste Part ist meiner Meinung nach, das Netz des Keschers unter einem großen Fisch hervorzukriegen. Man muss äußerst behutsam vorgehen. Sollte der Fisch dreckig sein, irgendwo ein Blatt draufpicken oder so, einfach mit etwas Wasser abspülen.

Der große Vorteil der Methode: Wenn der Fisch zu schlagen anfängt, kann ich blitzschnell die Wiegeschlinge ganz einfach zuklappen und der Fisch verrutscht nicht. Nun kann man in aller Ruhe so viele Fotos machen wie man will. In weniger als drei Minuten sind haufenweise Fotos in verschiedensten Posen gemacht. Wenn man will, kann man den Fisch jetzt runterlegen, die Reißverschlüsse der Wiegeschlinge zumachen und schnell die Fotos am Display checken.

Auch das Zurücksetzen funktioniert einfach, indem der Fisch in der Schlinge wie ein Sack zurück zum Wasser getragen wird. Die Abhakmatte und das Stativ bleiben bei mir immer am selben Fleck liegen.

Wenn man alles richtig einstellt, erkennt man keinen Unterschied zwischen einem selbsgemachten Foto und einem, das zB ein Kollege geschossen hat. Mittlerweile bevorzuge ich es meist sogar, die Fotos selbst zu schießen:

Bild
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Re: Fangfotos und Kritik

Beitragvon Redmire Pool » 21.08.2010, 15:51

Alter Schwede Polsinger - die Sache mit dem Wiegeschlinge unterm Fisch (im Kescher) schieben muss ich probieren - wenn das halbwegs funzt ist es Wöd!!!

Mache es grundsätzlich gleich wie der Polsi - nur bei mir ist die Kamera ständig am Stativ und mittels 2 Plastiksackerln gschützt ist. Außer es ist Starkregen angesagt. Meine Kamera Nikon D5000 hat ein Intervallschaltung und ich kann z.B. eingeben: das erste Foto nach 5 Sek. dann jede weitere 3 Sek. ein Foto bis von mir aus zum 89igsten. Recht komot!

Und nochmals: ich kritisiere niemals eine schlechte Qualität von einem Foto (das denk ich mir), weil ja jeder selbst damit leben muss!

P.S Aha, grad das Video angesehen...hab ich mir a bissl anders vorgestellt - wurscht!
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Re: Fangfotos und Kritik

Beitragvon Polsi » 21.08.2010, 15:58

Ich hab die D3000, die hat das leider nicht.
Wie hast du dir das denn vorgestellt mit der Wiegeschlinge?
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Re: Fangfotos und Kritik

Beitragvon Redmire Pool » 21.08.2010, 16:00

Ich dachte - hab deinen Text etwas überflogen...schlampig jaja ich weiß - dass er die Wiegeschlinge im Kescher unterm Fisch bringt, was ja "wöd" wär....wurscht. (Weil dann würdest dir die Fummlerei mit dem Keschernetz auf der Matte ersparen)

Fakt ist, mir hat die Kritik vor Jahren genützt um jetzt alleine Fangfotos zu machen, mit denen ich rundum zufrieden bin.
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