von Lupus » 06.06.2011, 05:52
Für das Anbinden der Fliege würde ich für die Trockenfliege noch den „Turle-Knoten“ empfehlen.
Der hat nämlich den Vorteil, dass die Fliege richtig „reitet“ am Wasser. Vor allem bei der Sedge ist das recht wichtig. Der Turle-Knoten, den findest Du eh sicher im Netz wenn du ihn eingibst. Der Clou daran ist, dass Du das Vorschlagl erst durchs Öhr einfädelst, dann hinter der Fliege diese Schlinge machst und das Ganze dann über die Fliege zurückziehst und dann hast Du einen Knoten, der schön fixiert die Fliege in der richtigen Position hält.
Auch bei stärker zur Rotation neigenden Fliegen mit großen Flügeln (Maifliege!) ist er gut, weil er das Verdrallen eher verhindert. Sonst dreht sich nach längerem Werfen die Fliege total ein und verdrallt das Vorfach total.
Bei den Verbindungen zur Vorfachspitze würde ich den Chirurgenknoten nur im Notfall verwenden, wenn die Sichtverhältnisse schlecht sind oder die Finger „bamstig“ oder „zittrig“ sind.
Und verbinde nicht ein Flourcarbon mit einem normalen Monofil auf diese Art, es schneidet Dir das Flour garantiert das normale „Peryl“ durch. Da dann eher das Pitzenbauer-Ringerl, oder auch eine normale Verbindung mit zwei ganz kleinen Schlingen.