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Euer fängigster (KUNST) Hechtköder

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Euer fängigster (KUNST) Hechtköder

Beitragvon Nixon » 13.10.2010, 17:14

Hallo!

Vielleicht haben einige von euch Lust, den fängigsten Hechtköder aus eurem Sortiment kurz vorzustellen...
Frabe bzw. Imitation (Bsp: Barsch), Größe, Gewicht, Hersteller... Vielleicht auch noch wie ihr ihn verwendet und wann!

Grüße

EDIT: Das Thema ist nicht umsonst in der KUNSTKÖDER-Ecke!
Zuletzt geändert von Nixon am 14.10.2010, 18:42, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon Techtrancer » 13.10.2010, 23:54

lebender Köfi meist viele hechte, aber auch viele kleine dabei

toter köfi weniger hechte , aber dafür größere

kunstköder waren noch nie so ganz meines

angle aber schon länger mit toten als lebende verboten sind

EDIT

mit dem rod hutchinson eel hab ich früher gute erfahrungen gemacht. glaub daß gibt es aber nicht mehr zu kaufen :(

falls du es doch noch bekommst.........aufpassen daß nichts aufs gewand kommt.......es stinkt pestialisch und die flecken bekommt man nicht mehr heraus
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Re: Euer fängigster Hechtköder

Beitragvon Lupus » 14.10.2010, 05:43

Techtrancer hat geschrieben:
angle aber schon länger mit toten als lebende verboten sind


Ich auch. Gräßlich, wenn ich an die sinnlos vergeudete Zeit denke, wo wir alle aus Gedankenfaulheit und nur weil es erlaubt und üblich war, diesen Sch....praktizierten.
Allerdings verwende ich totes Köderl nur, wenn ich sicher bin, dass die Hechte ganz träge sind und eher "Sammler" als Jäger sind.
Ansonsten zum Thema, wo er wohl Kunstköder meint:
Wenn ich jetzt gemein wäre, müsste ich sagen: "versteh die Frage nicht". Bitte was ist ein fängigster Hechtköder? Nenn mir den Kunstköder, der sowohl langsam, als auch schneller geführt, in Oberfläche, Mittelwasser oder Grundnähe, in See und Fluss, und zu jeder Jahreszeit gut ist.
Den gibt es nicht.
Da muss man schon erst das Wasser und die Verhältnisse und das Raubverhalten des Hechtes checken.
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Re: Euer fängigster Hechtköder

Beitragvon D.D. » 14.10.2010, 06:23

Aber dann kann man Köder "rausfiltern" die besser als andere fangen.
Und diese Köder werden wohl gemeint sein.
Es gibt zB Savageköder die man langsam durchs Seichte führen kann weil sie nicht zu schnell sinken wenn man sie nur zupft und man kann sie schon etwas schneller gekurbelt auf Tiefe bringen.
"The Shade" lässt da noch weit mehr Möglichkeiten offen da man ihn komplett schwerelos fischen kann oder je nach Bebleiung auf Tiefe bringt.
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Re: Euer fängigster Hechtköder

Beitragvon Nixon » 14.10.2010, 07:10

Es geht mir nicht drum, das hier der allroundköder gefundn wird, son darum, wer euer lieblingsköder bzw erfolgreichste ist(Hechte gehakt)! Man kann ja noch in seichte Gewässer, tiefe seen, und flüsse!
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Re: Euer fängigster Hechtköder

Beitragvon Lupus » 14.10.2010, 08:08

Also in einem tiefen klaren See würde ich mir zuerst einen Tag davor mit der Fliegenrute an einem kleinen Fluss ein paar kleine Aiteln besorgen, und die dann mit einem guten Schleppsystem schleppen. Das kann nicht falsch sein. Aiteln aus einem kleinen Fluss wären dafür richtig, weil sie stromlinienförmig sind und sich gut schleppen lassen und nicht so labbrig sind wie womöglich ein tiefgefrorenes Rotäugl. Ab Mitte Oktober ist auf Köderfisch am System unter Umständen am meisten Verlass.
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Re: Euer fängigster Hechtköder

Beitragvon Techtrancer » 14.10.2010, 10:19

@ lupus

ich hab wiegesagt in erster linie auf lebende verzichtet weil man mit denen fast nur schnatterer fängt
und weil ich der meinung bin daß hechte sehr kluge fische sind und ein grosser hecht nicht umsonst groß geworden ist....der hat womöglich schon 2 oder 3 mal als kleiner an ner angel gehangen
hinzu kommt daß ein hecht ne rakete im wasser ist und sau viel energie bei der jagdt verbrät
ein kleiner hecht fährt allem anch was sich bewegt......macht manchmal beute und manchmal nicht
aber selbst bei denen merkt man daß wenn sie in nem schwarm reinfahren, sie sich die verletzten fische raussuchen
ein grosser hecht überlegt sich vorher 3 mal ob es sich auszahlt so viel energie zu verbraten
und genau dann ist ein toter köfi ne bank......weil den braucht der grosse hecht nur einsammeln ohne viel energie zu verbraten und wird somit nem lebenden vorgezogen

mehr bisste hat man also immer mit lebenden

die ganz dicken fängt man aber mit toten :D .....waren zumindest meine erfahrungen in meiner "hechtphase" als ich ein par jahre total hecht geil war und nur mit köfi fischte

ausnahmen bestätigen die regel^^



@ Nixon

2 einzelhaken (einer gebunden, der zweite aufgefädelt) sind ausreichend.
der festgebundene am kopf und der "lose" um den man ein par mal daß stahlvorfach wickelt an der schwanzflosse.
so ist man vond er köfi grösse unabhängig und kann unmittelbar nach dem biss anschlagen und hat keine verangelten fische!
falls man dennoch verschlägt, wars meist ein schnatterer der erst ein stück schwimmen wollte bis er sich den fisch zurechtschupft.
falls mal die schnur reisst wird dem hecht nicht daß maul gesperrt wie bei nem drillig oder zwilling.
last but not least sitzen die haken auch besser, denn meist greift nur einer der zwei einzelhaken und somit hat man die gesammte anschlagkraft auf ner einzelnen hakenspitze und nicht wie bei nem drilling auf 3 spitzen verteilt......dies macht sehr viel aus! je weiter die distanz um so mehr! zb wenn ich nen drilling oder gar 2 drillinge wie sie mancheiner verwendet auf 100m in der hand halte, könnte man bei mono schnur am andren ende vermutlich anschlagen auf teufel komm raus und ich würde mir den drilling nicht ins fleisch ziehen! bei nem einzelhaken würde ich mich dies nicht trauen!
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Re: Euer fängigster Hechtköder

Beitragvon Lupus » 14.10.2010, 12:14

Die Antwort von Techtrancer ist durchaus nachvollziehbar aus der geschilderten Sicht.
offtopic: Was das Thema Lebendköderfisch betrifft, will ich mich eigentlich gar nicht äußern, denn das hätte für mich ungefähr soviel Aktualität und Brisanz, wie wenn ich schreibe, dass 1976 die Wiener Reichsbrücke eingestürzt ist .
Aber um aufzuzeigen, wie viele Nachteile das bloße gedankenlose Übernehmen von etwas „was ´halt scho immer so war“ haben kann:
Wir fischten damals im Stürzlwasser und im Rollerwasser (war im Überschwemmungsgebiet, also bevor die Rinne gebaggert wurde, also v o r dem Einsturz der Reichsbrücke *llllol*) meistens mit einem Zeugl auf „Göbe“ (Karpfen), und eins wurde mit Fischl auf Rauber ausgelegt. Es war fast unvermeidbar, dass das bedauernswerte Köderl irgendwann immer mehr Richtung Friedfischzeugl zog , oder die notwendigerweise schwimmende Schnur (damit das Köderl nicht „zum stricken“ am Perüü anfängt) machte einen Bauch und Du hast wieder den Mangeler (Schnurverwicklung) gehabt.
Abgesehen von all dem litt die Konzentration. Schaust Du auf das Friedfischzeug, wandert Dir das Köderl wohin, wo es nicht sein soll oder verstrickt sich im Kraut (geht in den Pelz, sagten wir) , oder Du schaust auf den Hechtnstoppel und verpasst den Biss am Friedfischzeugl.
Die Fisch´, die einem wegen diesem dummen Zweigeleisigfahren mit Uralt-Methoden durch die Lappen gegangen sind. D a s Wasser würd ich gern nochmals mit den heutigen Methoden befischen, aber sicher erst in den ewigen Fischgründen, wohin auch das „Stürzlwasser“ durch die leider nötigen baulichen Maßnahmen verbannt wurde *g*
Zurück zur Frage des Themenerstellers:
Ich glaube nur, dass das Ansitzangeln mit totem Köderl nicht die optimalste Methode an dem See ist, wo ich herausgelesen hab, dass er jetzt ganz gern fischt und einmal einen Hechtn fangen will. In Bergseen ist doch eher das Schleppen angesagt und ich glaub die Hechtn, die jedes Jahr von Profis gefangen werden, können sich neben den „erfahrenen großen Hechtn“, mit denen sich der totköderfischbewappnete Ansitzangler rühmt, sehen lassen.
Dann ist es noch eine Frage des persönlichen Geschmackes.
Bei mir zum Beispiel ist es so, dass ich meinen Bedarf an Sitzfleisch meistens schon bei Karpf und Co verpulfere, und wenn ich auf Hechtn geh, will ich durch Gestrüpp zu „schwierigen Stellen“ pirschen und meine Wurfkunst üben und nach einem Spinntripp bin ich meistens verschwitzt und ausgepowert wie wenn ich ordentlich joggen war.
Und was die Frage der Größe der Hechte angeht. Natürlich will sicher jeder mal ein Exemplar in Größe einer Eisenbahnschwelle überlisten, aber wenn der Themenverfasser eher Anfänger ist, wird er sich zunächst einmal über ein sagen wir 2 Kilo Hechtl freuen. Ich bin schon so lang fischen und es gibt genug Situationen, wo ich mich über so etwas wie in der eben genannten Größe , was für andere vielleicht „a Schnodera“ ist, auch noch riesig freuen kann.
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Re: Euer fängigster Hechtköder

Beitragvon Helmut K. » 14.10.2010, 12:26

Ich hab heuer seit langer Zeit wieder intensiver auf Hecht gefischt (Schleppfischen).
Ich habe von einem Freund (Händler aus der Schweiz) Lucky Craft Wobbler (128er Pointer) zum testen bekommen. Mit dehnen habe ich sehr gut gefangen, außerdem habe ich mit 23er Castaics auch sehr gut gefangen, das sollte aber keinen überraschen :wink:
Die Wobbler haben mich aber vollkommen überzeugt, waren auch Zander als "Beifang" mit dabei :D
Zuletzt geändert von Helmut K. am 14.10.2010, 17:17, insgesamt 1-mal geändert.
Gott erschuf die Zeit, von Eile hat er nichts gesagt.
Gruß Helmut
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Re: Euer fängigster Hechtköder

Beitragvon RandyAndy » 14.10.2010, 12:34

Lupus - ich habs mir bei so mancher Anekdote schon gedacht, solltest Du Dich entschließen einmal ein Buch mit deinen Erfahrungen ums Angeln in Wien zu schreiben, bin ich der Erste der es sich kauft und signieren lässt!
Jedesmal wieder eine tolle Erfahrung diese Schmankerl.
Bitte bitte, weiter so!
Be the change!

Wer Rechtschreibfehler fängt, darf sie (ungeachtet ihrer Größe) behalten.
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Re: Euer fängigster Hechtköder

Beitragvon Techtrancer » 14.10.2010, 13:14

in grossen seen ist schleppen sicher von vorteil, weil man eben ne große fläche in geringer zeit beangeln kann
denk gerade für sonntagsangler ist die ein vorteil, da die ja äher seltener am wasser sind
für angler die viel am wasser sind reicht es aber denk ich auch ohne boot, denn man sieht ja die hechte oft rauben und weiss somit wo sich ein grosser aufhällt da hechte ja sehr standorttreu sind
hinzu kommt daß im normalfall dort wo einmal ein großer war, sich wieder ein großer hinstellt wenn der vorige mal weg ist ;)

PS: noch ein tip von mir....hechte kann man auch füttern. zwar nicht direkt, aber man kann köfi füttern und wenn ein großer schwarm da ist, kommen die hechte meist von selbst......wenn man diese köfi über monate hinweg füttert kann es sogar zu ner hechtorgie kommen! überhaupt wenn ev ein grosses weibchen darunter ist und sich bei dem ne schar kleinere männchen anstellen^^
in meiner hechtzeit hatte ich es mal soagr so extrem, daß ich mit 4 oder 5 köfi garnicht angeln gehen brauchte, weil die nach max ner stunde weggefressen waren^^
daß war dann der punkt wo ich auf tote köfi umgestiegen bin
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Re: Euer fängigster Hechtköder

Beitragvon D.D. » 14.10.2010, 14:10

Alles sehr interessant, allerdings wäre mir die Anschaffung einer Fliegenrute und ein Extratag für die Beschaffung der Köderfische zu mühsam.
Dann stellt sich noch die Frage ob auf beangeltem Gewässer das Schleppen erlaubt ist.
Möglich, dass die Donau und deren Altarme Schleppreviere sind, ich kenne genug Gewässer an denen man vom Boot aus nicht angeln darf, geschweige schleppen.

Die Frage nach den Ködern ist eigentlich ganz einfach zu beantworten

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Re: Euer fängigster Hechtköder

Beitragvon Zanderheli » 14.10.2010, 14:36

beim Wurfangeln Kopytos mit 17 cm, beim Schleppen 23 cm

ein Gufi mit entsprechenden Bleiköpfen ist DER Allerweltsköder.

alles liebe
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Re: Euer fängigster Hechtköder

Beitragvon KarpfenFlo » 14.10.2010, 16:30

Mein Lieblsingsköder auf Hecht ist ein scharz/weißer Gummifisch 15cm lang . :D
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Re: Euer fängigster Hechtköder

Beitragvon Nixon » 14.10.2010, 18:34

Super einige habens ja schon verstanden wo ich hin will! Ich will keine persönlichen Tipps oder sonst was hier! Einfach sagen welche eure lieblings bzw erfolgreichsten Köder waren/sind!
Vielleicht noch wann ihr sie einsetzt...

Aja noch was, mich interessieren nur Kunstköder! Köderfischfischen interessiert mich aktuell nicht und wirds auch zukünftig nicht, auch wenn ich deswegen noch sehr viel länger auf erfolgreiche Zeiten warte!
Nur soviel dazu, im Erlaufsee sind letztens 3 tote fische (Barsche) "rumgeschwommen", einer direkt vor einen Hecht den wir im wasser gesehen haben, und einen in der Nähe von dem Hecht, den mein Freund landen konnte...
Ich habe kein Interesse am Ufer oder im Boot aller Karpfenfischer zu sitzen und auf den Schwimmer oder Bissanzeiger zu warten... Ich kann mich nur halbwegs für schleppen begeistern aber selbst das nur im Rahmen!
Zur Zeit steh ich einfach auf aktives Fischen, potientielle Standplätze finden und zukünftig werd ich auch Fliegenfischen...
Nur soviel dazu damit mal das geklärt ist....Es kann hier jeder gern seine Köder beschreiben oder Tipps geben, jedoch soll das kein Thread speziell für mich sein!!!
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