Das Schlechte zuerst, es hat nichts gebissen
Als ersten Fangplatz hatte ich mir eine Stelle in der Donau ausgesucht, wo ein Leitwerk etwas die Strömung nimmt, und wo ich schon einige (kleine) Welse überlisten konnte.
Durch den niederen Wasserstand der Donau kommen jetzt Schotterbänke (und Granaten)zum Vorschein, die man sonst nicht sehen kann. Wobei ich mir ziemlich sicher bin, das der niedere Wasserstand Schuld hat, das derzeit (laut Aussagen anderer Fischer) beim Wels derzeit nicht viel läuft.
Aber was soll es, um 16 Uhr war ich vor Ort, und begann zügig mein Zeug herzurichten. Als Taktik hatte ich folgende Methoden ausgesucht, auf Rute 1 kam eine 200g Durchlauf Pose, die bei etwa 1.5m gestoppt wurde. Da im Mai der (tote)Köderfisch nicht erlaubt ist, kam bei beiden Ruten ein Calemari-Tauwurm Cocktail zum Einsatz,
Rute 1 war kein Problem mit dem auslegen, weil eine Rückströmung dafür sorgte, das die Pose immer 3-4m zwischen Steinschüttung und Freiwasser hin und her pendelte.
Bei Rute 2 war das schon etwas schwieriger weil ich noch keinen schwimmbaren Untersatz habe, und das auswerfen mit 1,5m Vorfach und Stein mit 0,5 - 1 kg mich komplett überfordert hätte.
Und so kam mein Futterboot zum Einsatz, das brav den Stein gegen Strömung und Wellen ans Ziel brachte. Leider habe ich genau davon kein Foto, weil ich es einfach vergessen habe.
Die Montage ist zwar bei einen Biss zum Abreißen gedacht, aber erfolgt kein Biss (was ja der Fall war) dann kann ich den Stein auch wieder ans Ufer ziehen.
Eigentlich war alles wie ich meine perfekt geplant, aber kein Wels lies sich überreden, die angebotenen Happen zu testen.
So blieb mir genügend Zeit mein kleines Bier
Kurz vor 22 Uhr wurden noch einmal alle Montagen kontrolliert und die Köder erneuert, sodass ich danach auf die neuen Liege samt Schlafsack (gesponsert vom Angelforum) zum ersten Mal eine Nacht darauf verbringen konnte.
Und beide erfüllten zu meiner vollsten Zufriedenheit ihre Dienste, wobei ich den 4 Saisons Schlafsack besonders hervorheben will, den als ich meine von dem kleinen Bier
Da sich auch am Vormittag nichts mehr ergab trat ich um 10 Uhr die Heimfahrt an , um pünktlich mein Mittagessen einnehmen zu können. Und drei mal dürft ihr Raten was meine Frau auf den Tisch stellte, genau Welsfilet in Weißweinsauce und Erdäpfelsalat, Natürlich nicht, es war ein Schnitzel,
Und wie heißt es so schön, nach dem Fischen ist vor dem Fischen. Den im Geiste bin ich schon wieder unterwegs zu den Giganten der Donau, diesmal an anderer Stelle mit einer neuen Taktik.
Ich hoffe euch mit meinen ersten Bericht nicht gelangweilt zu haben, und wünsche
Petri aus Enns






