chrisi1989 hat geschrieben:Danke der Tipp ist schon mal sehr viel Wert !
Auf das alles hätte ich sicher nicht geachtet ?
Sind aber atmungsaktive schon besser als andere oder?
Besser oder schlechter.... Hmmmm. Ich finde einfach, atmungsaktive (von guter Qualität) haben gegenüber Neopren folgende Vorteile:
- im Sommer hast du bei längeren Anmärschen ans Wasser keine Sauna in der Wathose
- leichter an- und auszuziehen sind sie auch
- wenn es dir beim Tiefwaten die Beine einmal wegzieht, haben Atmungsaktive den Vorteil, dass - bei Leichtgewichten - der Auftrieb an den Beinen nicht so stark ist, wie bei Neopren. Das heißt, du bekommst die Beine wieder leichter auf den Boden.
- .... Liste kann gerne vervollständigt werden
Bzw haben Füsslinge und Wattschuhe auch einen Vorteil gegenüber Wathosen mit Stiefeln unten dran oder ?
Wathosen mit Stiefeln unten dran sind eigentlich nur für Teichwirte wirklich geeignet. Die Stiefelsohlen sind in der Regel sehr rutschig!
Bei Füßlingen mit Watschuhen, kannst du kombinieren. Normalerweise trage ich Watschuhe mit Filz ohne Spikes. Hin und wieder sind Spikes von Vorteil, dann ziehe ich eben die Watschuhe mit Filz und Spikes an. Bei (guten) Watschuhen hast du auch das Sprunggelenk besster gestützt, als in Stiefeln. Auch diese Aufzählung kann gerne ergänzt werden.
Es heißt immer wieder: "...ja aber in der Kälte ist Neopren von Vorteil...". Von welcher Kälte wird da eigentlich gesprochen?
Beispiel: ich mache immer Ende November Saisonabschluss. Einmal war das Wasser etwas höher - es ging mir über die Hüfte - , und es hatte gemessene 5°C. Nach ca. 2 Stunden im Wasser war meine Haut trotzdem warm, es wurde mir erst beim Umziehen an der Luft kalt. Und das mit einer atmungsaktiven Wathose, kombiniert mit der richtigen Unterbekleidung (Fleece in Schichtprinzip).