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Endlich ein kleiner Erfolg

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Endlich ein kleiner Erfolg

Beitragvon ssnake14 » 04.08.2011, 15:28

Endlich wieder Erfolg

Hallo es wieder mal soweit ab zum Donaukanal um neue Rekorde zu brechen
Da angeblich derzeit nicht viel Beißt Packte ich nur die feineren Feederuten und eine Bolognese Rute ein um ein wenig auf Weißfische zu Angeln natürlich war mein 7 Jähriger Sohn mit von der Partie.
Angekommen -Ausgepackt-Ausgeworfen nach zwei st. noch immer Kein richtiger Biss
Meinen Sohn wurde es langsam etwas langweilig weshalb ich ihn die Leichte Bolognese Rute mit Pose Montierte damit er zumindest ein Paar Lauben oder sonstiges fangen konnte.

Gesagt- Getan nachdem ich ein paar handvoll Maden rein geworfen hatte ging es schon los
eine Grundel nach der anderen Biss aus der Langeweile wurde Stress fast jede Minute eine Grundel Abhaken neuer Köder- Hänger-Neue Montage usw.Allerdings er hatte eine Riesen Freude.
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Er schaffte es sogar einen neuen Rekord aufzustellen mit der wahrscheinlichst Kleinsten mit der Angel gefangene Grundel

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Nebenbei biss bei mir auch ein eher seltener Vertreter der Donau ein Sichling die extrem großen Brustflossen erinnern an die Fliegenden Fische .


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Ich erwischte dann noch einen schönen Zingel und einen kleinen Barsch und dachte ok das wird es für heute gewesen sein kurz bevor ich zusammenpacken wollte meldete sich noch einmal die Feederrute das feine Zittern an der spitze wurde Plötzlich zu zu einen Mörderbiss schnell noch ein kleiner Anhieb und dann ging es richtig los schnell bereute ich die etwas feineren Feederruten mitgenommen zu haben.
Das Vieh ging sofort in die Strömung und donnerte mir locker 80 m Schnur runter und war nicht zu halten , mein Sohnemann hüpfte wie bei einen Indianertanz herum und konnte es nicht fassen das der Papi endlich mal einen gscheiten Fisch an der Angel hat.
Der Drill dauerte ewig die Rute hatte nur ein wg. von 90 gr. und dazu war nur eine 25er Schnur oben .


Nach endlos langer Zeit gab er sich endlich ein wenig geschlagen und ich konnte ihn langsam von weit unten herauf pumpen .
Als er dann in Keschernähe war das nächste Desaster ich hatte nur den Weisfischkescher mit und der war zu klein mit Ach und Krach konnte ich ihn dann trotzdem damit landen.
Mein Sohn konnte es gar nicht Fassen ich denke er hat noch nie so einen Großen Fisch lebend gesehen.

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Leider hatte der Fisch ein Paar Verletzungen und Verpilzungen was mich sofort beim nächsten Einkauf bewegt etwas für die desinfektion immer mitzunehmen.
Was auch ein grund war ihn nicht noch unnötig zu hantieren und somit wurde er nur auf der Abhakmatte Fotographiert.

LG Manfred


Die Grundeln wurde noch am Abend eingefroren Für die nächste Aalrutten Saison im endefeckt war es ein Hege fischen auf Grundeln und mein Sohn hatte seine Freude ,und nach langer Zeit sah er mal einen schönen Großen Fisch mit den ich nie gerechnet hätte.
Zuletzt geändert von ssnake14 am 04.08.2011, 15:41, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Endlich ein kleiner Erfolg

Beitragvon james_wien » 04.08.2011, 15:38

hi ssnake14,

klingt spannend dein session-bericht. an unmengen grundeln aus dem kanal noch sehr gut errinnern!
nach den vielen berichten in letzter zeit reizt es mich direkt wieder mal eine tageskarte am kanal zu nehmen und auf barbe anzusitzen!

lg niki
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Re: Endlich ein kleiner Erfolg

Beitragvon ssnake14 » 04.08.2011, 15:53

james_wien hat geschrieben:hi ssnake14,

klingt spannend dein session-bericht. an unmengen grundeln aus dem kanal noch sehr gut errinnern!
nach den vielen berichten in letzter zeit reizt es mich direkt wieder mal eine tageskarte am kanal zu nehmen und auf barbe anzusitzen!

lg niki


Hallo wir können gerne gemeinsam gehen hab ab nächster woche Urlaub und Barben Fängst du garantiert
LG Manfred
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Re: Endlich ein kleiner Erfolg

Beitragvon Lupus » 04.08.2011, 18:34

Hallo ssnake!
Das ist ein faszinierender Fangbericht. Der Karpfen sieht übrigens eh sehr schön aus, ein richtiger Flußkarpfen. Und wer fängt schon so schnell einen Sichling. Schön, dass der Kanal so eine Artenvielfalt hat.
Zu den Grundeln kann ich sagen, sie lassen sich auch kulinarisch sehr gut verwerten. Ich habe damit Erfahrungen. Falls es Dich interessiert, laß es mich wissen.
Gruß. Lupus
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Re: Endlich ein kleiner Erfolg

Beitragvon Rene_F » 04.08.2011, 18:41

Prosit! zum kämpfer
Zuletzt geändert von Rene_F am 22.10.2011, 11:59, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Endlich ein kleiner Erfolg

Beitragvon ssnake14 » 05.08.2011, 06:51

Rene_F hat geschrieben:Prosit! zum kämpfer

Sichling, nie gehört :shock: toller erfolg für deinen ableger :-)

soso, auf aalrutten mit grundel, verzeih meine neugier, aber wie tut man da?


grüsse Rene


Hallo je nach Größe der Grundeln schneide ich meistens nur den Kopf ab und und Ködere das Schwanzende mit einen Einzelhaken

LG Manfred
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Re: Endlich ein kleiner Erfolg

Beitragvon ubik » 05.08.2011, 07:17

Der Sichling schaut ja extrem schön aus. Wirklich wie die fliegenden Fische!
Wahnsinn.
“There are two major products that come out of Berkeley: LSD and UNIX. We don’t believe this to be a coincidence.” – Jeremy S. Anderson
www.fv-wienerwald.at
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Re: Endlich ein kleiner Erfolg

Beitragvon ssnake14 » 05.08.2011, 07:26

Lupus hat geschrieben:Hallo ssnake!
Das ist ein faszinierender Fangbericht. Der Karpfen sieht übrigens eh sehr schön aus, ein richtiger Flußkarpfen. Und wer fängt schon so schnell einen Sichling. Schön, dass der Kanal so eine Artenvielfalt hat.
Zu den Grundeln kann ich sagen, sie lassen sich auch kulinarisch sehr gut verwerten. Ich habe damit Erfahrungen. Falls es Dich interessiert, laß es mich wissen.
Gruß. Lupus


Hallo gehört habe ich es auch schon das sie ja zu den Barschartigen Zählen sollen sie ganz gut schmecken aber denke das es sehr viel Arbeit ist ?
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Re: Endlich ein kleiner Erfolg

Beitragvon Lupus » 05.08.2011, 07:53

Hallo ssnake:
Zu den Barschartigen gehören sie einmal ganz sicher nicht.
Aber jetzt zur Zubereitung bzw. zum Hintergrund dieses Fisches.

Das alles, was in der Donau jetzt zur Plage wurde an Grundeln, sind „Meergrundeln“, wie sie im Schwarzen Meer zum Beispiel massenhaft vorkommen, aber auch an´s Süßwasser angepasst sind, vor allem natürlich wo Verbindung zum Süsswasser besteht (Donau-Schwarzmeer-Kanal z.B.). Und ausserdem wurden diese Viecher durch die Schleppkähne importiert, entweder durch Ansaugen am Schiffsrumpf (die Brustflossen sind ja kreisförmig zusammengewachsen und haben einen Saugnapfeffekt), oder durch Ballastwasser.

Nun aber zum Essen. Diese Viecher zubereiten ist babyleicht. Du brauchst nichts anderes als einen Finger dazu, den Zeigefinger. Damit brichst Du von den Grundln das Goderl auf , reißt praktisch die Bauchhöhle auf und putzt mit den Finger unter fließendem Kaltwasser die Eingeweide raus.
Ausser den entfernten Eingeweiden bleiben die Fische alle ganz, mitsamt dem Kopf.
Dann werden sie alle in Salz und Mehl gewälzt und einfach in Öl rausfrittiert so wie Pommes. Dann machst nichts anderes, als sie am Schädl packen und in den Mund stecken und direkt von der Wirbelsäule das Fleisch runteressen mit einem Happen und übrig bleibt nur Schädl und Rückgrat.
Das ist so gut, dass man gar nicht aufhören kann und ich kenn keinen, dem das nicht schmeckt. Man kann natürlich die Fischerln auch nachträglich noch mit Zitrone beträufeln, oder eine Knoblauchtunke drübertun oder es in selbige eintauchen.
Viel guter Wein oder Bier gehört dazu.
Ich habe das so praktiziert, wenn wir uns einfach über den Sommer bei Bauernhöfen direkt am Schwarzen Meer einquartiert hatten. Wir Männer gingen in der Früh mit einem Kübel von den Fischern die Grundln holen, und dann ging das putzen los. Bei einem ganzen vollen Blecheimer ist das natürlich eine Hacklerei, aber es lohnt sich.
Kleiner Tipp noch: Die Hände danach gut mit allem was geht waschen, ein Discobesuch mit den „Stinkefingern“ ist nicht zu empfehlen.
Ich werde allerdings nie die tolle Zeit vergessen, wenn wir am Abend knusprige Grundeln aßen, guten rumänischen Wein dazu tranken, einen alten Kassettenrekorder irgendwie in Betrieb setzten (Ich war Meister darin, einfach mit der flachen Hand draufhaun, und es ging wieder), Schmäh führten und das ganze unter den prächtigen Weinlauben der kleinen weißgetünchten Häuser.
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Re: Endlich ein kleiner Erfolg

Beitragvon Muskelman » 05.08.2011, 08:23

Petri Heil!

Aber schon wieder san die Zigretten im Spiel! :up2:
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Re: Endlich ein kleiner Erfolg

Beitragvon ssnake14 » 06.08.2011, 07:37

Lupus hat geschrieben:Hallo ssnake:
Zu den Barschartigen gehören sie einmal ganz sicher nicht.
Aber jetzt zur Zubereitung bzw. zum Hintergrund dieses Fisches.

Das alles, was in der Donau jetzt zur Plage wurde an Grundeln, sind „Meergrundeln“, wie sie im Schwarzen Meer zum Beispiel massenhaft vorkommen, aber auch an´s Süßwasser angepasst sind, vor allem natürlich wo Verbindung zum Süsswasser besteht (Donau-Schwarzmeer-Kanal z.B.). Und ausserdem wurden diese Viecher durch die Schleppkähne importiert, entweder durch Ansaugen am Schiffsrumpf (die Brustflossen sind ja kreisförmig zusammengewachsen und haben einen Saugnapfeffekt), oder durch Ballastwasser.

Nun aber zum Essen. Diese Viecher zubereiten ist babyleicht. Du brauchst nichts anderes als einen Finger dazu, den Zeigefinger. Damit brichst Du von den Grundln das Goderl auf , reißt praktisch die Bauchhöhle auf und putzt mit den Finger unter fließendem Kaltwasser die Eingeweide raus.
Ausser den entfernten Eingeweiden bleiben die Fische alle ganz, mitsamt dem Kopf.
Dann werden sie alle in Salz und Mehl gewälzt und einfach in Öl rausfrittiert so wie Pommes. Dann machst nichts anderes, als sie am Schädl packen und in den Mund stecken und direkt von der Wirbelsäule das Fleisch runteressen mit einem Happen und übrig bleibt nur Schädl und Rückgrat.
Das ist so gut, dass man gar nicht aufhören kann und ich kenn keinen, dem das nicht schmeckt. Man kann natürlich die Fischerln auch nachträglich noch mit Zitrone beträufeln, oder eine Knoblauchtunke drübertun oder es in selbige eintauchen.
Viel guter Wein oder Bier gehört dazu.
Ich habe das so praktiziert, wenn wir uns einfach über den Sommer bei Bauernhöfen direkt am Schwarzen Meer einquartiert hatten. Wir Männer gingen in der Früh mit einem Kübel von den Fischern die Grundln holen, und dann ging das putzen los. Bei einem ganzen vollen Blecheimer ist das natürlich eine Hacklerei, aber es lohnt sich.
Kleiner Tipp noch: Die Hände danach gut mit allem was geht waschen, ein Discobesuch mit den „Stinkefingern“ ist nicht zu empfehlen.


Ich werde allerdings nie die tolle Zeit vergessen, wenn wir am Abend knusprige Grundeln aßen, guten rumänischen Wein dazu tranken, einen alten Kassettenrekorder irgendwie in Betrieb setzten (Ich war Meister darin, einfach mit der flachen Hand draufhaun, und es ging wieder), Schmäh führten und das ganze unter den prächtigen Weinlauben der kleinen weißgetünchten Häuser.


Hallo Danke für die Tipps werde es ausprobieren und dann darüber berichten.
Aja sie gehören schon zu den Barschartigen hatte es anfangs auch nie geglaubt .

Ordnung:
Barschartige (Perciformes)
Unterordnung:
Grundelartige (Gobioidei)
Familie:
Grundeln (Gobiidae)
Unterfamilie:
Benthophilinae
Gattung:
Neogobius
Art:
Schwarzmund-Grundel
Quelle http://de.wikipedia.org/wiki/Schwarzmund-Grundel

LG Manfred
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