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Emanuel goes Flyfishing...

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Re: Emanuel goes Flyfishing...

Beitragvon posti » 27.02.2008, 09:38

Servus Fish(k)ing,
Fish(k)ing hat geschrieben:@ posti da muss ich dir wiedersprechen, mit der WF wird er auf dem bacherl garnix anfangen (so viel schnur hat er garnicht draussen, wo zum teufel soller 10meter-keule brauchen?). er sollt meiner meinung nach einfach eine Dt kaufen, und aus, damit kommst bei uns sogut wie überall bestens zurecht (außer du fischt ausschließlich in den richtig großen flüssen...)

da scheiden sich wohl die Geister. Ich befische unter anderem einige kleinere Bacherl, und besitze ausschließlich WF-Schnüre. DT's ermöglichen wohl eine etwas feinere Präsentation, allerdings das hilft einem (blutigen) Anfänger nicht wirklich weiter. Ich habe unter anderem an meiner 4#er Rute eine WF Longbelly (ca. 12m Keule) im Einsatz. Durch die besondere Bauart der Keule ist selbst an kleinen Bacherln eine tadellose Präsentation auch im Nahbereich möglich.
Die Zeiten haben sich wohl geändert? ;-)
Aber Emanuel kann sich ja ohnehin am Wiesenwerfen selbst ein Bild davon machen.
posti
 

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Re: Emanuel goes Flyfishing...

Beitragvon Fish(k)ing » 27.02.2008, 10:04

:)
ja vielleicht, ich muss ehrlich sagen ich überleg ja auch mir eine wf zu besorgen...mal schauen.
Der Fluß wurde bei der großen Überschwemmung der Welt begraben und fließt aus dem Keller der Zeit über Steine. Auf einigen der Steine befinden sich zeitlose Regentropfen, unter den Steinen sind die Wörter. Doch einige Worte wird man nie verstehen.
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Re: Emanuel goes Flyfishing...

Beitragvon posti » 27.02.2008, 10:18

Fish(k)ing hat geschrieben::)
ja vielleicht, ich muss ehrlich sagen ich überleg ja auch mir eine wf zu besorgen...mal schauen.

Sehr zufrieden bin ich mit der Signature von Joan Wulff (die hab ich auf der 5#er und die kommt auch auf die neue 2/3#er), und mit den Schnüren von Roman Moser (auf der 4#er, auf einer 5#er und auf der 7/8#er). Bei diesen Schnüren ist die Keule für Weitwurf und für den Nahbereich geeignet. Ist zwar nur ein Kommpromiss wenn eine Schnur für beide Bereiche geeignet ist, aber ich hatte bisher noch kein Problem damit.
Eins stimmt natürlich: muss es ganz fein sein, ist eine DT sicher die bessere Wahl - allerdings wie bereits vorher erwähnt, nicht unbedingt für "blutige" Anfänger. Da ist es ziemlich egal, wenn die Keule einmal fester auf's Wasser platscht, mit der Zeit bekommt man ein Gefühl dafür.
posti
 

Re: Emanuel goes Flyfishing...

Beitragvon red tag » 27.02.2008, 10:29

hallo leute !
also ich fische an der dagnitz und an ähnlichen bacherln. eine eher weiche orvis superfine der klasse 4. mit einer superfine wf
schnur die auf die rute abgestimmt ist. habe bei den schnüren schon einiges probiert. beide typen haben vor und nachteile. ich glaube es ist am kalten gang wichtig,daß sich die rute gut aufladet. wurfweiten über 4-5m braucht man nicht. wichtiger ist sich ruhig zu verhalten und den fischen die schnur nicht auf den kopf zu knallen. :D
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Re: Emanuel goes Flyfishing...

Beitragvon Emanuel » 10.04.2008, 18:11

So heute wars endlich so weit, mit einiger (Saison) Verspätung traf ich heute um halb 10 am Wasser ein. Zuerst nahm ich mir das Revierende vor, und fuhr die von Gädda beschriebene Straße weiter. Es ist dort wirklich kein Fahrverbot und gleich neben der Brücke über den Kalten Gang kann man super parken. Die Strecke von dort bis zum Golfplatz ist relativ gerade und ohne Highlights. Fische waren dort eher Fehlanzeige, bis auf einen toten Karpfen (sehr schlank und ca 50 cm lang).

Was mir aufgefallen ist, sind die vielen beschädigten Bäume, siehe Bild. Dürften wohl Biber sein oder?

Dannach bin ich noch zum Revierbeginn gefahren, wo ich gleich mal Forellen sichtete, allerdings sind sie wirklich verdammt scheu. Von dort hab ich mich relativ weit nach Norden vorgearbeitet. Schön ist das Gewässer bei den beiden ehemaligen Mühlen! Dort wirds dann teilweise auch etwas breiter..

Forellen konnte ich dann doch ein paar sehen, die meisten aber relativ klein. Meine Fliege wurde leider auch dort verschmäht und so kommt es vorläufig zu keinem Fangbericht.

Landschaftlich ist es dort wirklich herrlich, hat mir viel Spaß gemacht auch ohne Fisch!
Schließlich bin ich ja noch totaler Neuling und muss mich erst mit der Fischerei auf diesem schwierig zu befischenden Gewässer anfreunden. Die Rollwürfe gingen am Schluss eigntlich schon sehr gut, hier nochmal ein Dank an Royal Coachman für die Unterweisung beim Treffen!!

Ich hoffe beim nächsten Versuch kann ich meine erste Fliegen-Forelle präsentieren
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Emanuel
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Re: Emanuel goes Flyfishing...

Beitragvon Köfi » 11.04.2008, 06:10

@Emanuel; Mit einer Fliege am Golfplatz vorbei ... so kriegt man mehrere Hobbies unter einen Hut :wink:
LG Fritz
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Re: Emanuel goes Flyfishing...

Beitragvon Royal Coachman » 11.04.2008, 06:52

Hallo Emanuel !

Das wird schon!

freundlichst
RC

PS. jo, da hat der Biber gearbeitet :D
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Re: Emanuel goes Flyfishing...

Beitragvon red tag » 11.04.2008, 13:08

hallo emanuel!
das wird wirklich schon. :D du hast dir halt auch nicht gerade das einfachste wasser ausgesucht. das schwierigste und wichtigste ist dort möglichst unauffällig an die fische ranzukommen. die fliegenwahl ist nicht so wichtig . im frühjahr gehen sicher div. standarfliegen..
ich muß jezt einmal eine lanze für den biber brechen. an unseren niederungsbächen hier ist er ein segen für die gewässer und den fischbestand. (für die anrainer und landwirte in wasser nähe eher weniger.) durch das einbringen von holz macht er super unterstände für die forellen. auch der kormoran hat es um einiges schwerer an die fische zukommen. durch das fällen der bäume kann wieder licht ans wasser (zb sehr wichtig an der fischa mit ihren extrem seltenen wasserpflanzen. die ohne licht nicht überleben würden). an den freigewordenen stellen können sich wieder neue baum und pflanzenarten etaplieren die vorher zu wenig licht hatten. der biber ist ein teil des ökosystems bach und ich freue mich jedesmal wenn ich so einen schönen nager sehe. bei den von mir befischten revieren ist er recht häufig. er darf jezt auch gefangen und bejagt werden da er schon einige gärten und felder überschwemmt hat. :o aber eigentlich sind ja wir menschen in sein revier eingdrungen und nicht umgekehrt. die jäger wollen ihn auch nicht als bejagdbares wild haben da sie dann für die schäden aufkommem müßen. dort wo er keine schäden an gebeuden, brücken unsw. anrichtet sollte man ihn ruhig fällen lassen. schaut zwar schlimm aus ist es aber nicht.
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Re: Emanuel goes Flyfishing...

Beitragvon Emanuel » 11.04.2008, 15:35

ich hab persönlich auch nix gegen den Biber, solange mir kein Baum auf den kopf fällt :-)

Freu mich schon drauf wenn ich dort mal einen sehe :-)
Emanuel
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