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Eingrenzung von Eurer Fischereiausübung

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Eingrenzung von Eurer Fischereiausübung

Beitragvon Lupus » 17.10.2010, 17:06

Hallo!
Ich möchte einmal eine ganz allgemeine Frage aufwerfen.
Man liest immer wieder, dass jemand zum Beispiel schreibt "mich interessiert nur Spinnfischen, Friedfische dagegen überhaupt nicht", ein anderer wird sagen, für mich kommt egal ob Friedfisch oder Raubfisch nur der Ansitz infrage, also Hecht/Zander nur mit Köderfisch, aber nie mit Kunstköder. Vom Fliegenfischen reden wir gar nicht, denn natürlich gibt es Leute, die fast nur diese Sparte praktizieren und andere, die alles außer gerade das ausüben.
Was motiviert Euch, bestimmte Fischarten oder Fischereimethoden freiwillig auszuklammern (also damit die Frage klar ist: Ich meine nicht, dass jemand Spinnfischen deshalb ausklammert, weil es an seinem Revier nicht erlaubt ist oder so, sondern wenn Ihr zwar theoretisch "alle Möglichkeiten habt" aber sagt: Ich will dieses oder jenes aber nicht).
Schreibt Über Eure Motivation, warum Ihr Euch auf bestimmte Methoden spezialisiert habt oder andere Methoden ganz bewusst nicht ausüben wollt.
Ich stelle die Frage deshalb ganz bewusst, weil ich nur dann richtig glücklich bin, wenn ich in meiner näheren Umgebung sowohl Friedfischangeln kann, als auch Spinnfischen oder Ansitz auf Räuber, und dann natürlich Fliegenfischen auf Salmoniden.
Eingrenzungen gibt es nur durch die diversen Schonzeiten. So kommt im Frühjahr in erster Linie Friedfisch (meist Karpfen und Schleie) infrage, ab 16. März wenn es die Witterung und Wasserstände zulassen, dazu dann das Fliegenfischen, ab Ende der Raubfischschonzeit Spinnfischen etc. In Zeiten, wo praktisch kein Fisch Schonzeit hat, wird ziemlich gesplittet. Einmal wird ein beschaulicher Morgenansitz auf Karpfen etc. gewählt, dann wieder ein Rundgang mit der Spinnrute auf einen Räuber, und dann wieder ein Ausflug an einen Salmonidenfluss mit der Fliegenrute.
Natürlich kann ich dadurch in keiner Sparte ein wirklicher Top-Ansprechpartner werden, aber ich bediene eben das ganze Menü, was mir die Natur bietet.
Würde ich wie unsere norddeutschen Freunde vielleicht in der Nähe der Küste wohnen, käme Brandungsangeln etc. auch dazu.
Was ich eher ausklammern muss bei meinen Vorhaben sind wirklich spezialisierte Taktiken des a) ultrafeinen Friedfischangeln, b) rein auf Großkarpfen spezialisierte Angeln. Warum? Für Punkt a) bin ich zu sehr "Grobmotoriker", und für Punkt b) fehlt mir bei all den anglerischen Tätigkeiten die Zeit für lange Sessions oder aufwendigere Futterkampagnen.
Jetzt bin ich gespannt auf Eure Stellungnahmen.
Gruß. Lupus
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Re: Eingrenzung von Eurer Fischereiausübung

Beitragvon Rene_F » 17.10.2010, 18:03

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Zuletzt geändert von Rene_F am 22.10.2011, 08:15, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Eingrenzung von Eurer Fischereiausübung

Beitragvon Redmire Pool » 17.10.2010, 18:37

Hi Lupus!

Ich hab noch nie in meinem Leben dem Hecht nachgestellt - der Fisch interessiert mich einfach nicht - ich kanns gar nicht richtig erklären warum. Wels, Zander, Barsch dito...(Wels = hässlich, der Zander ist nicht gerade als Kämpfer bekannt...)
Als Kind und Jugendlicher waren alle Fridfische interessant, seit rund 20 Jahren nur mehr der Karpfen. Ich bin einfach ein fauler Hund und da kommt mir das Karpfen fischen gerade recht. Der Göbe gefällt mir auch am Besten, er ist zudem ein Wahnsinnskämpfer.
Außerdem kann man bei einem langen Karpfenansitz die Natur wunderbar beobachten, Sonnenauf- wie Untergänge genießen und den Kopf vom Alltagsstreß frei bekommen.

Ich bin mit meiner Karpfenfischerei mehr als glücklich!
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Re: Eingrenzung von Eurer Fischereiausübung

Beitragvon Schloma » 17.10.2010, 18:46

Eigentlich dürfte ich hier gar nicht antworten.

Hauptsächlich fische ich mit der Fliege weil es mir super gefällt, es eine besondere Herausforderung ist, aber auch Hecht, Karpfen, Wels, Zander Aal, Quappe und und und befische ich sowohl beim Ansitz als auch mit der Spinnrute.

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Petri Heil und fette Beute!!!
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Re: Eingrenzung von Eurer Fischereiausübung

Beitragvon KarpfenFlo » 17.10.2010, 19:00

Ich fische eigentlich sehr viel auf Karpfen aber gelegentlich fische ich auch gern mit der Spinnrute auf Hecht & co.
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Re: Eingrenzung von Eurer Fischereiausübung

Beitragvon Moetti » 18.10.2010, 06:19

Nach jahrelangem Friedfisch-Allerlei war das Matchfischen auf Karpf und Schlei für viele Jahre mein Favorit (wie bei vielen Jungfischern damals), als Steirer auf Karpfen natürlich in den bei uns zu Hauf vorkommenden "Paylakes". Nachdem mir das dann irgendwann auf den Senkel gegangen ist, hab ich eine Pause eingelegt. Danach bin ich in die Zanderfischerei eingestiegen, seit 2 Jahren versuch ich mich mit der Fliege. Das Zanderfischen mach ich nun meist so 2-3 mal im Jahr, haupsächle am Völkermarkter Stausee, hab mir mittlerweile auch eine Ausrüstung für das Boiliefischen zugelegt, das klappt noch nicht so richtig, da ich mich den verschiedenen Techniken noch nicht so richtig auseinander gesetzt habe - ausserdem ist der VM-Stau auch nicht grad leicht auf Karpfen zu befischen - werde ev. nächstes Jahr wieder ein paar Sessions auf einem Paylake einschieben zum üben. Auch beim Fliegenfischen bin ich ein Anfänger - was in größeren Bächen bei mir sehr gut klappt, haut in Flüssen (MUR) gar nicht hin. Mir fehlt es noch an ausgefeilter Technik und Wurfweiten, aber das wird noch kommen - mir taugt´s jedenfalls extrem.
Würde jetzt gern heuer noch mal den Karpfen nachstellen, wobei jenes Gewässer, das ich mir ausgesucht habe auch sehr Welslastig ist und ich ein bisschen bedenken hab, mit meinen Bolies einen Wels zu haken, ein Fisch, den ich noch nie gefangen habe, und diesen dann allein landen muss - keine Ahnung, wie ichs machen sollte. Naja, mal schauen, ob ich mich drüber trau...
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Re: Eingrenzung von Eurer Fischereiausübung

Beitragvon Lupus » 18.10.2010, 06:30

Danke erst einmal für Eure ersten interessanten Beiträge!
Besonders aufschlußreich fand ich auch den Beitrag von Redmire Pool. Unter den von ihm aufgezeigten Aspekten erscheint es mir viel leichter nachvollziehbar, warum jemand beispielsweise zu bestimmten Fischarten keinen Zugang hat. Und auch das Argument wie Stress abbauen durch ruhigen Ansitz und Natur erleben ist stichhaltig.
Ansonsten sehe ich auch hier einige andere Universal-Angler.
Nur weiter so!
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Re: Eingrenzung von Eurer Fischereiausübung

Beitragvon ubik » 18.10.2010, 06:40

Ich zwar eher der Ansitzangler. Auch aus den bekannten Gründen. Natur geniessen, Stress abbau usw.
Da bei mir auch nächstes Jahr auch Nachwuchs erwartet wird, habe ich mir auch eine Spinnangel zugelegt
und versuche mich ebenfalls im Spinnfischen. Zuerst dachte ich mir, dass dies viel zu stressig sei,
doch mit einer guten Spinnangel, mach das richtig Spaß.
Werde mir diese Woche eine Tageskarte für den Donaukanal nehmen und vielleich auch nächstes Jahr.
Dann hab ich ein Kinderwagentaugliches Spinnrevier mitten in der Stadt.

@Rene: Dann können wir ja nmal einen Kinderwagen-Spinnfischtag einlegen.. :D hehe

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Re: Eingrenzung von Eurer Fischereiausübung

Beitragvon Rene_F » 18.10.2010, 06:56

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Re: Eingrenzung von Eurer Fischereiausübung

Beitragvon Nixon » 18.10.2010, 06:59

Ich werd wohl deswegen eher Spinnfischen bzw. in Zukunft Fliegenfischen, weil ich von Typ her gerne aktiv bin (Sicherlich, kanns mal sein, dass ich wo nen Wurm an einen Schwimmer habe, aber dann eher nebenbei beim Spinnfischen oder wenn man sich mal mitn Boot bisschen treien lassen will...) und weil ich auf die Fischarten, die man so fängt steh! Sprich auch in der Pfanne! Ich fühl mich eher der Jäger und Sammler Partie zugewandt, jetzt nicht Fleischfischer direkt!
Außerdem gefallen mir Raubfische und deren Verhalten besser (bis auf Wels). Karpfen und Wels find ich irgendwie grauslig. Ich muss mir, so blöd es sich auch anhört, mir vorstellen können dass ich den Fisch esse!

(Das würde jetzt zu sehr in die catch and release diskussion einwandern! Finde Fischen jedoch trotz Spinnfischerambitionen nicht als Sport, find Jagen und fischen ist auch kein Sport, kan ne Leidenschaft sein! Tennis ist Sport, ich finds auch den Fischen über unfair! Beim Hecht seh ich das vielleicht noch ganz ein, auch bei größeren Tieren, die sowieso nicht mehr schmecken! Es schießt ja auch keiner beim Jagen mit Betäubungspfeil und auch hier wird bis auf Kranke Tiere jedes verwertet!)


Außerdem mag ich kalte, klare Flüsse und nicht so Teichsachen! Könnte mir nie vorstellen bei uns mitn Radl runter zu den Fischerteichen und dann 10 Stunden am Ufer sitzen in einen halbzelt und dann auf den bissanzeiger zu warten! Außerdem interessiert mich die Angelmethode nicht!

Ich bin student und sitz eh den ganzen Tag rum, das ist mir dann in meinem Alter einfach zu statisch!

Grüße
Nixon
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Re: Eingrenzung von Eurer Fischereiausübung

Beitragvon Oldboy » 18.10.2010, 08:01

Grundsätzlich befische ich im Frühjahr Schleie und Karpfen, ab Juni je nach Gewässer dann auch Zander und Hecht. An Schleie und Zander mag ich den Umstand, daß sie nicht ganz einfach zu befischen sind, an Karpfen und Hecht die Kampfkraft bzw. den Adrenalinkick beim der Attacke. Welse, außer bei den angesagten Nachtfischen, befische ich nicht gezielt - aber als Beifang sind sie natürlich gern gesehen. Der Po aber wird mich vermutlich im Leben nie sehen.
Also eigentlich fast alles bis auf den Barsch, der mich aus unerfindlichen Gründen nie interessiert hat - dazu kommen gelegentliche Ausflüge auf Forellen oder Renken, wobei natürlich auch ein Saibling willkommen ist.

Ich schränke mich eher bei den Methoden ein - kein Interesse an Dropshot, "Street Fishing" (ich fliehe eher aus der Stadt, als sie aufzusuchen), Stippangeln, Gummiködern und auch die Boiliefischerei blieb nicht hängen - obwohl ich mich nach wie vor damit beschäftige. Aber ich kann mit Futterkampagnen, Daueransitzen und Tonnen von Graffel, auch aus Zeitgründen, einfach nichts anfangen. Trotzdem erkenne ich die Mühen der akribischen Karpfenspezis an, die stundenlang an einer Montage tüfteln können.

Das Fliegenfischen würde mich interessieren, scheitert aber seit Jahren an eigenem Antrieb und Gelegenheiten.

Beste Grüße, Oldboy
All the romance of fishing exists in the mind of the angler and is in no way shared by the fish ...
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Re: Eingrenzung von Eurer Fischereiausübung

Beitragvon D.D. » 18.10.2010, 08:43

Für mich stehen die Kunstköder ganz oben.
Ist für mich einfach die interessanteste Art zu fischen.
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Re: Eingrenzung von Eurer Fischereiausübung

Beitragvon hesi » 18.10.2010, 09:01

Ich könnte mir nicht vorstellen nur auf eine Fischart zu angeln. Wie Lupus sehr trefflich in vielen Beiträgen hier beschrieben hat: Die ganze Palette die das Jahr zu bieten hat.

Theoretisch kann ich zwar nachvollziehen, was einen "Hunter" so daran fasziniert - fände ich aber nur in großen, schwierigen Gewässern interessant. Die Teiche mit "bladen" Riesenschweindln finde ich extrem langweilig. Und wenn dann die Leute mit geschätzten 2 KleinLKWs voll Material aufkreuzen um dieser schwierigen Beute nachzustellen... naja, jedem das seine.
Auch glaube ich dass ein Donaukarpfen, oder ein Karpfen aus einem großen, klaren See ganz andere Kampfkräfte entwickelt als so ein Teichkarpf.
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Re: Eingrenzung von Eurer Fischereiausübung

Beitragvon Sixpack » 18.10.2010, 09:01

@DD: Pharisäer! :wink: :lol:
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Re: Eingrenzung von Eurer Fischereiausübung

Beitragvon Sixpack » 18.10.2010, 09:04

Redmire Pool hat geschrieben:Hi Lupus!

Ich hab noch nie in meinem Leben dem Hecht nachgestellt - der Fisch interessiert mich einfach nicht - ich kanns gar nicht richtig erklären warum. Wels, Zander, Barsch dito...(Wels = hässlich, der Zander ist nicht gerade als Kämpfer bekannt...)
Als Kind und Jugendlicher waren alle Fridfische interessant, seit rund 20 Jahren nur mehr der Karpfen. Ich bin einfach ein fauler Hund und da kommt mir das Karpfen fischen gerade recht. Der Göbe gefällt mir auch am Besten, er ist zudem ein Wahnsinnskämpfer.
Außerdem kann man bei einem langen Karpfenansitz die Natur wunderbar beobachten, Sonnenauf- wie Untergänge genießen und den Kopf vom Alltagsstreß frei bekommen.

Ich bin mit meiner Karpfenfischerei mehr als glücklich!



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