Hallo Freunde!
Mir ist es an kleinen hindernisreichen Gewässern schon öfters aufgefallen, dass Bachforellen kleinerer bis mittlerer Größe ein ganz eigenartiges Drillverhalten an den Tag legen:
Kaum angeschlagen, begibt sich die Bachforelle an die Oberfläche und wälzt sich in einem wahnsinnig schnellen Tempo, also total hektisch herum. Da ich natürlich mit Schonhaken fische, ist das um und auf beim Drill, mit dem Fisch Spannung zu halten. Bei diesem Drillverhalten ist das aber auch kaum möglich. Durch dieses hektische Wälzen an der Oberfläche bekommt man so schnell gar keine Spannung zustande und gar nicht selten gelingt es der Forelle, sich vom Haken zu befreien.
In breiteren und tieferen Gewässern und vor allem auch wenn man mehr Distanz hat, gelingt es schon ganz gut, die Finten der Bachforelle zu parieren, sie kämpft dort dann auch anders. Natürlich trifft das auch bei größeren Stücken über 40 cm zu,aber die fange ich wirklich nicht häufig.
Die übliche Portions-Bachforelle (bitte das jetzt nur von der Größe her so interpretieren, ich denke nicht automatisch bei Bachforelle an Bratpfanne) kann einem aber schon eine ganz schöne Nuss zum Knacken geben. Regenbogenforellen dagegen lassen sich recht gut kontrollieren. Erst eine ordentliche Flucht durch den Gumpen, womöglich ein zwei Sprünge, ein Schütteln mit dem Kopf, recht schöne Kraftaktionen, aber alles eigentlich immer schön auf Spannung und sitzt der Anschlag, so hat man schon halb gewonnen.
Aber das "Herumgewurl" der Bachforelle überrascht mich doch immer wieder. Ich habe es auch nicht an allen Gewässern so erlebt.
Was habt Ihr diesbezüglich für Erfahrungen?
Gruß. Lupus






