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Donaukanal in der Zeitung

Donau und Altarme

Donaukanal in der Zeitung

Beitragvon Kaindlau » 17.08.2010, 11:23

Servus

http://derstandard.at/1280984639854/Wie ... astro-Ufer

und dazu ein passender Leserbrief
umweltproblem: fischer
man braucht nur einmal durch die donauauen (abseits der trampelpfade) streifen, z.b. zwischen tulln und stockerau, dann sieht man an den standplätzen der fischer unmengen von bierdosen, -flaschen und plastiksäcken herumliegen.
(und die haben höchstwahrscheinlich keinen migrationshintergrund, die fischer.)


Petri aus Enns
"Das Leben geht ziemlich schnell vorbei. Wenn ihr nicht ab und zu anhaltet und euch umdreht, könntet ihr´s verpassen"
(Ferris im Film"Ferris macht blau")
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Re: Donaukanal in der Zeitung

Beitragvon Polsi » 17.08.2010, 13:17

Kaindlau hat geschrieben:umweltproblem: fischer
man braucht nur einmal durch die donauauen (abseits der trampelpfade) streifen, z.b. zwischen tulln und stockerau, dann sieht man an den standplätzen der fischer unmengen von bierdosen, -flaschen und plastiksäcken herumliegen.
(und die haben höchstwahrscheinlich keinen migrationshintergrund, die fischer.)


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Wo er recht hat... Das gleiche Problem wie an allen öffentlichen Gewässern. Ich wunder mich oft, was die Leute für Schweine sind. Da wird direkt neben dem Zeltplatz hingesch****, sämtlicher Müll liegen gelassen, vom Griller bis zur Bierdose, etc.
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Re: Donaukanal in der Zeitung

Beitragvon Sixpack » 17.08.2010, 17:59

Darauf gibts normalerweise nur eine vernünftige Antwort -sofortiger Lizenzentzug!
Leider lässt die Kontrollfrequenz an den meisten Gewässern zu wünschen übrig...ich bin innerhalb der letzten 2 Jahre an 3 Gewässern genau 2x kontrolliert worden....
Ich frage mich, was die Kontrollorgane so den ganzen Tag machen, denn am Wasser sieht man sie äußerst selten....und wie man hört sind deren größten Sorgen, ob ein Schirmzelt nun regelkonform ist oder nicht, oder ob zB. ein Amurbesatz erforderlich ist, oder ob der Ausdruck einer Ebanking-Überweisung überhaupt als Einzahlungsbestätigung gilt.....usw.... :roll: :roll: :roll:
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Re: Donaukanal in der Zeitung

Beitragvon Trollblinker » 17.08.2010, 21:51

Serwus,

das in unserer heutigen Konsumgesellschaft Müll anfällt, ist bekannt. Das es in der Gesellschaft auch einige "Schweindln" gibt, die sich nicht darum kümmern wo sie ihren Abfall entsorgen, sollte auch kein Geheimniss darstellen.
Es tut einfach weh, das UMWELTSCHUTZ für viele nichts bedeutet.

Da ich als Saisonarbeiter bei der Straßenreinigung sowie Gärtnerei Gemeinde-Mödling gearbeitet habe, weiss ich wovon ich rede.
Den Mödlingbach (zumindest den NOCH regulierten) durfte ich des öfteren von Unrat befreien. :!:

Meine Angelerlebnisse sind zwar schon einige Jahre her, jedoch weiss ich noch wie es an den damaligen Gewässern war.
Privatteich: selbst immer wieder geräumt vom Müll, Gewässerfremde wurden des Grundstücks verwiesen SAMT Müll (3 Min reichen den Leuten damit schon einiges an Abfall herumliegt!!)
Hansl-Teich: eine kleine Ortschaft, wo jeder jeden kennt - da weiss man gleich wer am Teich ist/war - Müll kam so gut wie NIE vor

Damit kann ich nur zu dem Schluss kommen, dass man diese "Schweindln" nur daran hindern kann, wenn 24-Stunden, 7 Tage in der Woche jemand vor Ort ist. DAS ist unmöglich. :evil:
Diesen Abfallmonstern wieder und wieder zu erklären, das es so nicht geht, ist das einzige was einem übrig bleibt. :(

Zu dem "Migranten-Fischer-Problem", falls es eines gibt...
Ich habe persönlich 2mal die Erfahrung gemacht.
Als Straßenreiniger für die Gemeinde Mödling im Einsatz kam ich an einer kleinen Fussgängerbrücke vorbei, wo darunter gerade eine Person mit einer Schnur hantierte. Da ich zufällig wusste, dass am Mödlingbach das angeln zur Zeit ausgesetzt ist, wollte ich nach einem freundlichem "Grüße Sie,.." erfragen was er den genau hier treibt. Zur Frage kam ich garnicht da er wie von einer Biene gestochen weglief, seine Sackerl sowie die "geflochtene Angelschnur" samt Fliegenhaken blieben natürlich zurück.
Das 2te mal war mit einem Kollegen, der einem netten Serben erklärte, das man hier nicht ohne Lizenz und amtlicher Fischerkarte angeln darf. Dieser war nur erstaunt, entschuldigte sich mehrfach, bettelte nicht die Polizei zu rufen und wir liesen ihn samt Angelgerät gehen (glaube gefangen hatte er nichts).

Mehr Kontrollen!
Mehr Umweltbildung an den Schulen!

Euer Trollblinker

PS.:
In den selben Leserbriefen habe ich einen spannenden Artikel über die Entwicklung der Donaufischerei gefunden.
Trollblinker
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Re: Donaukanal in der Zeitung

Beitragvon Kaindlau » 18.08.2010, 11:33

Servus

An einer anderen Stelle habe ich es schon geschrieben, und ich bleibe dabei

Je billiger eine Lizenz um so mehr "Xindel", und in weiterer Folge Müll, Lärm und andere "Sauereien" :shock:

Petri aus Enns
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Re: Donaukanal in der Zeitung

Beitragvon Oldman » 18.08.2010, 12:07

Hallo!
Ich glaube es gibt überall das selbe Problem. Wir machen 2 x im Jahr an unseren teichen einen Arbeitsdienst.
Angelplätze frei halten und Müllsammeln.
Nach so einer Aktion könnte man einen Grillhandel 5 Euro Grills aufmachen.
Hierzu muß ich sagen das die Gewässer frei zugänglich und beliebte "Freizeitplätze" sind,ja sogar ein See zum Baden von der Behörde frei gegeben ist.
Nur die Behörde (Strassenreinigung -Müllabfuhr )habe ich dort noch nie gesehen.
Mehr Kontrollen Hmmmm wer soll kontrollieren -die Polizei ---------unterbesetzt. Fischeraufsicht(Kontrolleure)
gibt es zu wenige -vor allen Kontrolleure die Mut haben wenn sich z.B.mehrere Personen zum Nachtangeln getroffen
und schon einiges an Alkohol getrunken haben. Einen Sicherheitsdienst angagieren - wer soll den bezahlen.
Wie man sieht das Problem ist nicht einfach in den Griff zu bekommen und Appelle sind Schall und Rauch.
Denn Raser -rasen - Säufer saufen und Dreckschweine bleiben Dreckschweine.

Gruß Oldman
wenn der letzte Baum gefällt, der letzte Fisch gefangen ist,
wirst du festellen, dass man Geld nicht essen kann
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Re: Donaukanal in der Zeitung

Beitragvon Elbzander » 18.08.2010, 14:27

servus,

meiner meinung nach wäre es schon sinnvoll mehr Mistkübel aufzustellen. dann gebe es auch keine entschuldigungen mehr ! Denn da wo mist drauf steht gehört es auch rein. Mal abgesehen davon, ich habe immer sackerl dabei und man wundert sich, da geht auch müll rein :shock:
Denke dass in vielen Länder das Bewusstsein für Umwelt und Natur nicht gegeben ist. Da bringt eine ehöhung der Beiträge auch nix, und wieviel teurer soll das angeln noch werden ?
Die meisten sind eh "illegale" angler, denen es so ziemlich am ...vorbei geht ob die Beiträge erhöht werden.

petri aus vienna!
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Re: Donaukanal in der Zeitung

Beitragvon Sixpack » 18.08.2010, 18:48

Wie es scheint, dürfte es die Verantwortlichen eben einfach nicht kratzen, da keinerlei Konsequenzen gesetzt werden....
Vielleicht sollte man mal da ansetzen! Dass die Fischer bei freiwilligen Revierreinigungen mithelfen ist zwar lobenswert, aber wohl keine echte Lösung, zumal die Verursacher bestimmt nicht dabei sind.....
Nicht ganz zu vernachlässigen ist vielleicht auch der Punkt Zivilcourage jedes einzelnen, egal ob es darum geht die Leute darauf hinzuweisen, oder auch, falls nicht anders möglich, den entsprechenden Gewässerverantwortlichen zu verständigen. (sollte sich dieser nicht trauen, gibt es immer noch die Möglichkeit die Lizenz ohne Angabe von Gründen nicht zu verlängern, bzw. bei Schwarzfischern die Polizei zu rufen)
Manche Leute haben echt Glück, dass ich kein Kontrollor bin! :mrgreen:
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