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Donau Hainburg

Donau und Altarme

Donau Hainburg

Beitragvon Bachangler » 28.09.2011, 15:09

Hallo Angelkollegen :)

Ich hätte mal eine Frage über das oben genánnte Gewässer.
Werde wahrscheinlich im Oktober/November mal dort fischen gehen.
Zielfische wären Hecht,Zander und Barsch.

Nun zu meinen Fragen:

Wie schauen dort die Bestimmungen aus :?:
Wo gibt es aussichtsreiche Stellen :?:
Geht der Zander und Hecht heuer dort gut :?: ,weil ich gelesen hab das heuer ein schlechtes Jahr ist.
Soll ich dort Spinnfischen oder lieber einen Ansitz mit toten Köfi wagen :?:

:danke: für Antworten

Lg Fabian
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Beitragvon Pedro » 29.09.2011, 08:47

Bachangler hat geschrieben:Hallo Angelkollegen :)

Ich hätte mal eine Frage über das oben genánnte Gewässer.
Werde wahrscheinlich im Oktober/November mal dort fischen gehen.
Zielfische wären Hecht,Zander und Barsch.

Nun zu meinen Fragen:

Wie schauen dort die Bestimmungen aus :?:
Wo gibt es aussichtsreiche Stellen :?:
Geht der Zander und Hecht heuer dort gut :?: ,weil ich gelesen hab das heuer ein schlechtes Jahr ist.
Soll ich dort Spinnfischen oder lieber einen Ansitz mit toten Köfi wagen :?:

:danke: für Antworten

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Nicht erst heuer ist ein "schlechtes Jahr" für Zander und Hecht an der Donau. Eher die letzten 10 Jahre :wink:
Natürlich kannst Du beides fangen. Aber wenn Du einen einmaligen Besuch machst, würde ich Dir nicht empfehlen, auf Raubfisch zu gehen, weil Du höchstwahrscheinlich Schneider bleiben wirst. Aber vielleicht hast du auch Glück.
Momentan gehen an der Donau aber auch Barben und andere Friedfische ganz hervorragend. Würde ich Dir eher empfehlen, als einen Versuch auf Raubfisch. Das Revier Hainburg kenne ich nicht im Detail, glaube aber, dass dort einige Buhnen zu finden sind. Grundsätzlich würde ich Dir empfehlen, Bereiche zu befischen, die großräumig zumindest 2 Meter tief sind. Je stärker die Strömung, desto eher wirst Du Barben, Russnasen,... fangen, in ruhigeren Bereichen stehen die Chancen auf Karpfen, Brachsen, etc sehr gut. Theoretisch kannst Du in diesen Bereichen auch einen Köderfisch auslegen, eine Chance auf einen Raubfisch besteht immer, auch wenn sie sehr klein ist.
Geh weit auf die Buhnen raus, beim derzeit niedrigen Wasserstand halten sich die Fische kaum im Uferbereich auf. Vorsicht: Die Schiffe machen z.T. große Wellen, suche Dir einen Platz, wo Du nicht gerade 5 cm über dem Wasserspiegel sitzt, sonst ist beim ersten großen Schiff alles nass.
Wenn keine Buhnen in der Nähe sind, gilt bezüglich Wassertiefe das selbe: Keine totalen Flachbereiche befischen, schau, dass Du einen Platz findest, wo Du in halbwegs tiefes Wasser werfen kannst.
Keine Ahnung, ob Du schon einmal an der Donau gefischt hast. Wenn Du vorhast, in der Strömung zu fischen, denk daran, dass Du auch die entsprechenden Bleigewichte brauchst.
Das sind natürlich nur allgemeine Angaben, genauer kann ich Dir nicht weiterhelfen, weil mein Revier ein paar Kilometer oberhalb ist.
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Re: Donau Hainburg

Beitragvon Bachangler » 02.10.2011, 15:30

Meine Gerätschaft ist eher für das Forellenangeln in kleinen Bächen,das Schleppfischen auf Hecht und für das Spinnfischen ausgelegt.
Hab mir jetzt mal gedacht meine Schlepprute(80-150g Wg) herzunehmen, 100g Blei hernehmen und ein Tauwürmbundel mal ordentlich weit rauswerfen.
Nach dem Ansitz möchte ich aber schon gerne mal mit der Spinnrute und verschiedenen Wobblern,Gummifischen und Spinnern herumwandern,sodass ich vielleicht mal einen Zander fangen.
Denn bei uns in Salzburg schauts mit den Zanderangeln seeeeehr schlecht aus

Lg
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Re: Donau Hainburg

Beitragvon carpio83 » 02.10.2011, 18:49

Wie Pedro schon sagte, schauts mit Zander und Hecht nicht sehr rosig aus. Zur Zeit gehen aber die Schiede recht gut! Wenn du mit Tauwurm angelst, solltest du weit genug von den Steinpackungen die Montagen ablegen denn sonst hast du von den Grundeln keine Ruhe! :wink: Du solltest auch daran denken das der Köderverschleiß beim Spinnfischen ziemlich hoch

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Re: Donau Hainburg

Beitragvon Bachangler » 04.10.2011, 14:52

Ein längeres Stahlvorfach vor dem Kunstköder vorschalten und dann halten sich doch die Köderverluste wegen der Muschelbänke und scharfkantigen Steine doch in Grenzen.
Wegen der Schwarzmeergrundeln mach ich mir keine Sorgen,da ich diese als Köderfisch für Forelle(Koppenähnlichkeit) hernehmen kann.
Wie viel gramm Blei bracuht man in der Donau das der Köder an seinem Platz liegen bleibt :?:
Soll ich zum Spinnfischen Twister und Gummiköder hernehmen oder doch Wobbler,Spinner,Blinker und Jerkbaits :?:
Wie schauts in diesen Donaubereich mit dem Wels-,und Aalbestand aus :?:

:danke: für Antworten,Fabian
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Re: Donau Hainburg

Beitragvon Andreas » 04.10.2011, 15:14

carpio83 hat geschrieben:Wie Pedro schon sagte, schauts mit Zander und Hecht nicht sehr rosig aus. Zur Zeit gehen aber die Schiede recht gut! Wenn du mit Tauwurm angelst, solltest du weit genug von den Steinpackungen die Montagen ablegen denn sonst hast du von den Grundeln keine Ruhe! :wink: Du solltest auch daran denken das der Köderverschleiß beim Spinnfischen ziemlich hoch

Lg Patrick


Bei mir beißen die Grundeln sogar beim Barbenangeln mitten im Strom auf Käse. Bei Madenund Würmern ist es eine regelrechte Katastrophe. Da kann von gemütlichem Ansitzangeln nicht mehr die Rede sein...


Stahlvorfach oder Hardmono sind Pflicht. Bleie ab hundert Gramm in der Strömung. Anstatt aber mit 250 Gramm zu angeln, verwende ich lieber Krallenbleie mit weniger Gewicht. Je mehr das Blei abtreibt, desto höher ist die Hängergefahr. Spinnangeln würde ich mit Gummifisch und Twister. In den Abendstunden kann auch ein Wobbler auf Zander Erfolg bringen. Welse gibt es viele in der Donau, Aale fast keine mehr. Aber Aalrutten kannst du fangen mit Tauwurm und Köderfisch. Die sollten schön langsam wieder anfangen zu beißen - vor allem während und nach der Dämmerung.
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Re: Donau Hainburg

Beitragvon carpio83 » 04.10.2011, 18:52

Bachangler hat geschrieben:Ein längeres Stahlvorfach vor dem Kunstköder vorschalten und dann halten sich doch die Köderverluste wegen der Muschelbänke und scharfkantigen Steine doch in Grenzen.


Ich meinte eigentlich wegen den Hindernissen unter Wasser!
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Re: Donau Hainburg

Beitragvon Pedro » 05.10.2011, 09:00

Bachangler hat geschrieben:Ein längeres Stahlvorfach vor dem Kunstköder vorschalten und dann halten sich doch die Köderverluste wegen der Muschelbänke und scharfkantigen Steine doch in Grenzen.
Wegen der Schwarzmeergrundeln mach ich mir keine Sorgen,da ich diese als Köderfisch für Forelle(Koppenähnlichkeit) hernehmen kann.
Wie viel gramm Blei bracuht man in der Donau das der Köder an seinem Platz liegen bleibt :?:
Soll ich zum Spinnfischen Twister und Gummiköder hernehmen oder doch Wobbler,Spinner,Blinker und Jerkbaits :?:
Wie schauts in diesen Donaubereich mit dem Wels-,und Aalbestand aus :?:

:danke: für Antworten,Fabian


Köderverluste hast Du weniger wegen der Muschelbänke und der Scharfkantigkeit der Steine, sondern weil der KuKö - am schlimmsten ist es mit Gummifischen - in eine Ritze zwischen Steinen gerät aus der er nicht mehr zu befreien ist.

Wie viel Blei du brauchst, hängt von 2 Faktoren ab: Wie stark ist die Strömung und wie weit weg vom Ufer willst Du fischen. Ich habe neulich bei kräftiger Strömung in einer ufernahen Rinne gleich neben dem Steinwurf eine wahre Barben-Sternstunde erlebt. Konnte nur mit einer Rute fischen, weil es sonst zu stressig geworden wäre. Da die Rinne so ufernah war, war ein 60g Futterkorb ausreichend. Hätte ich nur 5 Meter weiter draußen gefischt, wäre wahrscheinlich schon ein 80 oder 100 Gramm Blei notwendig gewesen. Du musst es einfach vor Ort ausprobieren, welches Blei Du an der Stelle, die Du Dir aussuchst, brauchst.
Wenn Du auf Friedfische gehst, wäre ohnehin Futterkorb an einer schweren Feeder-Rute optimal.

Bezüglich der Spinnköder: Ich habe schon mit Wobblern, Gummifischen und Spinnern gefangen. Alle drei sind einen Versuch wert. Persönlich vertraue ich auf Wobbler am meisten.
Der Welsbestand ist recht gut. Ich würde behaupten, in der Donau ist seit ein paar Jahren der Wels der dominierende Raubfisch. Auf Schied hast Du - wie Carpio schon geschrieben hat - auch gute Chancen.
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Re: Donau Hainburg

Beitragvon Bachangler » 05.10.2011, 17:20

Danke für die Antworten.

Bin nicht so der Friedfisch-Angler sondern eher ein Forellenfischer.
Aber ein paar Stunden könnte ich es mir schon vorstellen,mal auf Barben,Brassen und Karpfen zu fischen.

Ist also der Zanderbestand der Donau echt so schlecht,dass die Fangchancen so niedrig sind :?:
Und wie groß sind die Barsche in dieser Donaugegend im Durchschnitt :?:

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Re: Donau Hainburg

Beitragvon Lepidorfer » 05.10.2011, 17:58

Also ich habe heuer 1 mal in Hainburg gefischt... Ausbaute war 1 Rapfen mit ca. 40 cm , Barsch mit 20 cm, und Geri hat 2 Dicke -25 cm Rotaugen und eine mini Brachse gefangen...

Man darf als Tageskartenfischer zwar nur mit einer Angel fischen, aber wie gesagt bei uns hats für die Donau recht gut geklappt, wenn man bedenkt das es eigentlich das erste fischen für mich war an der Donau!!!
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Re: Donau Hainburg

Beitragvon Bachangler » 05.10.2011, 18:22

@Lepidorfer
Petri zu den Fischen :!:
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Re: Donau Hainburg

Beitragvon Lepidorfer » 05.10.2011, 19:40

Also man darf mit der Tageskarte 1 Angelgerät fischen, 3 Edelfische mitnehmen wobei nur 1 Raubfisch, Boilies sind verboten (auch als Teig), in Altarmen darf nur während des fischens gefüttert werden (mit Einwandfreiem bzw. frischem Futter)...

Tageskarten gibts von April bis Ende September...
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Re: Donau Hainburg

Beitragvon Pedro » 06.10.2011, 08:36

Lepidorfer hat geschrieben:Tageskarten gibts von April bis Ende September...


Womit sich Bachanglers Projekt fürs erste erledigt hätte...
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Re: Donau Hainburg

Beitragvon Bachangler » 06.10.2011, 13:51

Schade das da schon so früh nicht mehr geangelt werden darf :shock:
Da gehts halt wieder zum Neusiedlersee.
Die Niederösterreicher und ihre strengen Bestimmungen :twisted:
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Re: Donau Hainburg

Beitragvon Lepidorfer » 10.10.2011, 01:25

Ja das gilt ja nur für die Tageskarten... Niederösterreich ist was das angeht eigen!!!
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