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Die Schwechat (in und um Schwechat)

Fluss und Bach

Die Schwechat (in und um Schwechat)

Beitragvon Lepidorfer » 04.11.2010, 13:24

Hoi Forengemeinde!!!

Ich ziehe nächstes Jahr nach Schwechat, ich wohne dann ca. 1 Gehminute von der Schwechat entfernt. Jetzt wärs doch klasse ein Gewässer direkt vor der Haustür zu beangeln!!! :)
Was mich etwas stuzig macht ist das es im I-Net sehr wenig Infos zu dem Abschnitt des VÖAFV gibt.

Mich würde vor allem interessieren welche Fische in dem Abschnitt bengelt werden können? (ja ich habe auf der VÖAFV-HP die Gewässerbeschreibung gelesen)

Speziell was die Hauptfischarten in der Schwechat in dem Abschnitt sind?

Die Bestimmungen in dem Abschnitt? (Nachtfischen, Köderverbote...)

Was auch noch toll zu wissen wäre welche Montagen oft und erfolgreich gefisch werden...

Welche Köder am erolgversprechendsten sind...

Das hört sich jetzt nach Info-Schnorrerei an, aber ich konnte im I-Net über die oberen Abschnitte der Schwechat (ab Achau aufwärts) gute Infos heraus finden!

Ich hoffe auf Hilfe von Kennern des Abschnittes!!!

Danke im Voraus und Petri Heil!!!

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Re: Die Schwechat (in und um Schwechat)

Beitragvon Lupus » 04.11.2010, 14:06

Schwechatbach hat beschränkte Lizenzanzahl, 250 Stück pro Jahr, müsstest Du Dich beim Verein Mannswörth des VÖAFV vormerken lassen auf der Liste und hoffen, dass was frei wird nach 15.2.2011.
Also zum nächsten Vereinsabend der Mannswörther schauen und sich einmal vorstellen und vorsprechen. Vereinslokal ist wenn mich nicht alles täuscht und es gleich geblieben ist, das Gasthaus Goldene Kette ganz in der Nähe vom Bezirksgericht SChwechat
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Re: Die Schwechat (in und um Schwechat)

Beitragvon Lepidorfer » 05.11.2010, 06:53

Hoi Lupus!!!

Danke für die schnelle Antwort!

Weißt du auch etwas über die Statuten... (was ist erlaubt was nicht...)

Fischbestand, Angelmethoden...

Danke!
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Re: Die Schwechat (in und um Schwechat)

Beitragvon Lupus » 05.11.2010, 13:28

Was kommen für Fische vor?
Sehr kryptisch gesagt: „Das was die Kormorane übriglassen“.
Nun ja, in erster Linie werden im Bereich oberhalb und unterhalb der Stadt Schwechat Aitel und Barben vorkommen, jedenfalls war es so noch in den Zeiten, bevor alles reguliert wurde.
In den letzten Jahren wurde vor allem im Bereich beim Schloßpark Altkettenhof (wo das Bezirksgericht ist) bis oberhalb, also auch bei der Liesingmündung, die immer ein hotspot war, umfangreiche Regulierungen durchgeführt und da ist wirklich fast „kein Stein auf dem anderen geblieben. Man hat sich zwar redlich bemüht, schöne Mäandrierungen mit verschiedenen Tiefen und Strömungen anzulegen, aber bis dort wieder eine anständige Vegetation ist. Die Zeiten, wo es all die uralten schattenspendenen Bäume gab, sind vorbei. Auch der Zusammenfluß von Mühlbach und Liesing mit gemeinsamen Einlauf in den „Mitterbach“ wie die Schwechat dort heißt, schaut schon lange nicht mehr so attraktiv aus. Bei einem Spaziergang habe ich jedenfalls im untersten Teil der Liesing zahlreiche kleine bis mittlere Aitel gesehen, die waren immer dort.
Der Kalte Gang hat auch schon einmal besser ausgesehen. Jetzt wurde sehr sehr viel gebaut dort. Von dem dschungelartigen Zustand auf dem ehemaligen Speditionsgelände ist nichts mehr übrig und jetzt sind Reihenhaussiedlungen dort.
Unterhalb von Schwechat sieht es ziemlich eintönig aus seit dort mit dem Bau der Südosttangente reguliert wurde. Ich kannte es noch von früher, als die Schwechat wildbachartig bis Richtung Albern floß, weil meine Mutter in der damals noch existenten Baumschule der Stadt Wien aufgewachsen war.
Interessanter wäre der unterste unregulierte Teil der Schwechat im Bereich von Mannswörth bis zur Mündung. Dort darfst Du dann ab der Zainethbrücke nur das rechte Ufer befischen und es gelten die Nationalparkbestimmungen. Fischbestand: Barben gibt´s immer wieder, und sonst schwankend, weil die meisten besseren Fische dann zu finden sein werden, wenn die Donau hohes Wasser führt und sich das Wasser bis weit in die Schwechat hinauf zurückstaut und natürlich auch die Fische wandern.
Fischbesatz (Karpfen vor allem) wird meines Wissens hauptsächlich im Bereich Rannersdorf (unterhalb der Schmidtmühle) durchgeführt, denn dort ist es wie ein recht langsam fließender Werksbach und auch nicht hochwasseranfällig. Dort sitzen dann bald nach dem Besatz die „Lokalmatadoren“ und tun sich gütlich.
Was die Bestimmungen betrifft, so sind in den meisten „Mischwässern“ ziemlich ähnliche Bestimmungen für alle Verbandsgewässer mit kleinen Schwankungen. Einige erlauben das Spinnfischen erst ab September, andere wieder schon ab Juni und manche (Stromreviere) ganzjährig. Beim Anfüttern haben sie meist 2 Händ voll vor Beginn des Fischens. Nachtfischen wird dort sicher nicht gestattet sein. Und dazu kommt dann noch, dass doch ein Teil des Reviers im Nationalpark liegt und dort die Nationalparkbestimmungen laut geltendem fischereilichen Managementplan Anwendung finden.
Warum man nicht viele Informationen findet? Das wird immer so sein, wo die Nachfrage größer als das Angebot ist. Haufenweise Info´s wirst Du am ehesten für Gewässer finden, die weit weg liegen, wo man auf Touristeneinnahmequellen hofft oder wo der Preis gepfeffert ist.
Bei einem „Stadtrevier“, wo das Lizenzlimit sowieso immer ausgeschöpft ist, weil auf freiwerdende Lizenzen natürlich schon sowieso Leute warten, ist es nicht nötig, groß im web die Werbetrommel zu rühren. Denn auch bei Bewerbern wird sich irgendwie „ein harter Kern herausbilden“, nämlich die die gleich das Handtuch werfen und sagen „bevor ich warten muß lass ich´s bleiben, und dann wieder die, die sich beim betreffenden Verein „anschaun“ lassen, auch mal bei Reinigungsaktionen mithelfen oder so…
Wie das jetzt dort dann sein wird, kann ich nicht mit Sicherheit sagen, aber das eine oder andere von dem hier wird schon zutreffen.
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Re: Die Schwechat (in und um Schwechat)

Beitragvon Lepidorfer » 08.11.2010, 09:33

Danke!

Hat mir schon weiter geholfen!

Na mich würden vor allem die Barben und das spinnfischen (auf Barsche und Salmoniden...) interessieren... Mir ist schon klar das ich in der Schwechat keine 1,50er Welse fangen werde!

Aber wie gesagt da das Gewässer vor meiner zukünftigen Haustüre liegt und ich mit dem Fahrrad in 15 min. bei der Mündung in die Donau bin wäre es schon klasse...

Ich habe mal gehört das auch Huchen besetzt wurden... Stimmt das?

Weiters habe ich gehört das man im Mündungsbereich auch schon Welse gefangen hat...???
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Re: Die Schwechat (in und um Schwechat)

Beitragvon Pedro » 08.11.2010, 10:33

Lepidorfer hat geschrieben:Aber wie gesagt da das Gewässer vor meiner zukünftigen Haustüre liegt und ich mit dem Fahrrad in 15 min. bei der Mündung in die Donau bin wäre es schon klasse...

Weiters habe ich gehört das man im Mündungsbereich auch schon Welse gefangen hat...???


Was spricht dagegen, das Revier Mannswörth zu nehmen (Donau). Dann kannst Du bei der Schwechatmündung fischen. Dort hast Du tatsächlich gute Chancen auf Welse. Aber auch auf viele andere Fische.
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Re: Die Schwechat (in und um Schwechat)

Beitragvon Lepidorfer » 09.11.2010, 09:21

Hi!!!

Ja das war auch eine Alternative... Ein Kumpel von mir hat dort gefischt (1 Saison) hat ein paar Welse gefangen (aber im Bereich des 1. Altarmes verl. d. Badlacke an der Mündung zum Fluss)

Wie gesagt ich bin mir nicht sicher welches Revier ich nehmen soll... Mir würden beide daugen...

Aber naja dadurch das es über die Schwechat eigentlich so gut wie keine Infos gibt, wirds wohl Mannswörth werden...

Wäre schon ein paar Bilder von Fängen aus der Schwechat von dem Abschnitt zu sehen...

Mfg :la ola:
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Re: Die Schwechat (in und um Schwechat)

Beitragvon Pedro » 09.11.2010, 12:51

Lepidorfer hat geschrieben:Hi!!!

Wäre schon ein paar Bilder von Fängen aus der Schwechat von dem Abschnitt zu sehen...

Mfg :la ola:


Ich empfehle Dir einen Sonntagsspaziergang dorthin. Dann brauchst Du keine Fotos. Außerdem: Man sollte sich ein Revier ohnehin vorher gut anschauen. Und weil momentan totales Niederwasser ist, ist genau jetzt der ideale Zeitpunkt dafür. Gerade bei einem Donaurevier ist das vorteilhaft, weil Du ein gutes Bild von der Tiefenstruktur kriegst.
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